Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1950-10-01 · 10 (Octubre, 1950) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XII (1950)
Issue
10 (Octubre, 1950)
Date
1950-10-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/8553624-8553958-9191765--0522-8554162
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

BOLETIN INFORMATIVO 8 AUS ANDEREN LAGERN Es gehoert zu den weitverbreiteten Unterlassungssuenden unserer Kreise, dass sie vorziehen, nur solche Buecher und Zeitschriften zu lesen, die von befreundeter Seite geschrieben sind und daher die Gefahren und Schwierigkeiten, die von der Gegenseite drohen, nicht rechtzeitig und nicht in ihrer ganzen Groesse erkennen lassen. Nur Wenige gab es unter uns, die den “Kampf”, die “Grundlagen des 20. Jahrhunderts” oder die Zeitschriften der Nazis wirklich lasen und doch waere bei richtiger Wuerdigung dieser Geisteserzeugnisse mancher rechtzeitig von seinem Optimismus geheilt und vor Schaden und Untergang bewahrt worden. Zufaellig geraet uns ein Exemplar des “Mundo Arabe” vom 12. und vom 26. Mai 1950 in die Hand. Einer unserer Freunde, offenbar der Ansicht, dass man mit Dialektik und Apologethik seine Gegner ueberzeugen k o e n n e, schrieb an den “Mundo Arabe” einen temperamentvollen und nicht ungeschickten offenen Brief, den dieser woertlich abdruckt. Er setzt in ihm auseinander, dass es doch eine Ethik auch fuer Zeitungsschreiber gaebe, wie sie z. B. der “Mundo Judio” immer beobachte, dass aber der “Mundo Arabe” nichts als Hass und einseitige Propaganda bringe. Immer wieder wuerden nur die 800.000 deplazierten Araber erwaehnt, die doch in diese Lage nur durch einen den Juden aufgezwungenen Krieg geraten seien, niemals aber wuerden die 6 Millionen Juden erwaehnt, die in so grausamer Weise durch die Nazis umgebracht worden seien und niemals wuerde auch erwaehnt, dass dem juedischen Volke die christliche und mohammedanische Welt die Gottesidee, die Bibel und die 10 Gebote zu verdanken habe. Die Antwort des “Mundo Arabe” zeigt uns nun, wie geringen Wert derartige Versoehnungsversuche haben und welcher Grad ungeheuren Hasses und voelliger Einseitigkeit in den Kreisen um den “Mundo Arabe” besteht. Natuerlich nicht ein Wort der Anerkennung des uralten und durch Balfour und die N. Uneu anerkannten Rechts auf die alte Heimat, voellig einseitige Erwaehnung des Falles Bernadotte und Deir Yassin, kein Wort von den unzaehligen Greueltaten gegen friedliche Kolonieen und schonungslose und systematische Vernichtung von Frauen, Kindern und in Jahrzehnten muehsam urbar gemachten Anpf lanzungen.Forderungd es unmittelbaren Verlassens von Palaestina seitens der Juden. Die von dem Schreiber des offenen Briefes erwaehnten armen, versklavten und unwissenden Fellachen werden in der Antwort zu Helden, die durch die Jahrhunderte ihr Land gegen jede Unterjochung verteidigt haetten. Zum Schluss die Aufforderung, durch voellige Assimilation in 2 oder 3 Generationen die Judenfrage aus der Welt zu schaffen. Ich glaube, man kann Zweierlei aus dieser Artikelfolge lernen. Einmal, sollte man sich jede Einzelaktion, wie den erwaehnten offenen Brief als zwecklos und gefaehrlich reichlich ueberlegen und solche Schritte den dazu bestimmten Organisationen ueberlassen und zweitens sieht man wieder einmal, dass es in politischen Fragen Wh teten, terete JL IHR FREUNDE, HALTET EUCH ZURUECK! Der “Mercurio” veroeffentlicht alltaeglich unter dem Titel “El Averiguador Universal” Anfragen und Antworten darauf. In der Nr. 9282, die am 4. September ds. Js. erschienen ist, findet sich eine Anfrage mit der Uebcrschrift “Familienstreitigkeiten, die die Nachbarschaft belaestigen”. Es wird dort unter anderem folgendes gesagt: In der Strasse Seminario existiert gegenwaertig “una familia israelita”, die mehrmals woechentlich, speziell nachts, Streitigkeiten unter sich austraegt “empleando un lenguaje grosero y en alta voz”. Die Nachbarschaft insbesondere Frauen und Kinder koennen infolgedessen nicht schlafen. Was kann man dagegen, tun? Der “Mercurio” hat in sachgemaesser Weise bei seiner Beantwortung vollsta e n di g ausser Acht gelassen, dass von einer juedischen Familie die Rede ist und lediglich geantwortet, dass man sich bei dem zustaendigen Kommissariat der Carabineros beschweren koenne- Ob er nicht noch besser getan haette, den Hinweis auf die Abstammung der Familie ganz zu streichen — da er mit der Sache nicht das Mindeste zu tun hat — lassen wir dahingestellt. Wir haben nicht noetig in Chile, das ja nicht nur ein Land des Laechelns, sondern auch ein Land des Laermes ist, unsere Leser aufmerksam zu machen, sich insbesondere nachts, nicht laermend zu benehmen.Sie benehmen sich im allgemeinen vielleicht ruhiger als diese odert jene Schicht der einheimischen Bevoelke. rung. Wir koennen aber nichts dafuer, dass uns bei der Cek tuere des “Mercurio” die Worte aus dem Chor der Gefangenen in “Fidelio” in den Sinn kamen: “Ihr Freunde haltet Euch zu. trueck, Wir sind belauscht mit Ohr und Blick!” Teil ¿/e//Vev i V PANORAMA JUDIO 1. Tel Aviv.— Noticias llegadas a ésta ciudad hacen saber que la situación de los 4.500 judíos residentes en Afghanistán ha empeorado notablemente en los últimos meses y que éstos desean dirigirse a Israel, pero que una ley especial se lo prohíbe. 2. Nueva York.— 54 prominentes dirigentes judíos y hombres de négoeios se dirigirán a Israel, invitados por el Premier Ben Gurion, a fin de asistir a una importante Conferencia Económica. 6. Washington.— F,1 Presidente Truman dirige un mensaje a los judíos, con motivo de Rosch Haschana. 11. Jerusalén.— En sendos mensajes de Rosch' Haschana, se dirigen a los judíos de Israel y de todo el mundo, el Presidente IVeizmann, el Premier Ben Gurion y el Ejecutivo de la Organización Sionista Mundial. CABLES DE ISRAEL 4. Tel Aviv.— La Histadruth enviará una delegación al Congreso Gremial que se realizará en Yugoeslavia. 6. Jerusalén.— El Premier Ben Gurion declara que e!s necesario mantener una cuota inmigratoria de 200.000 personas al año. 7. Tel Aviv.— El Partido .Terut —extremista de derecha— pide al Gobierno convocar a nuevas elecciones. 7. Nueva York. — Meir Grossmann, jefe de los revisionistas que repudian la política del Partido Jerut, formula un llamado a los obreros adictos a su línea, en el sentido de afiliarse a la Hlstadrut. 10. Jerusalén.— Al término de la Conferencia Económica que por valor de mil quinientos millones de dólares, cuya tercera parte será aportada por Israel, los delegados estadounidenses lanzan un manifiesto al judaismo de Norteamérica, comprometiéndolo en la suscripción de los mil millones restantes. 13. Tel Aviv.— La Histadruth acuerda retirarse1 de la Federación Internacional Sindical, dominada por los comunistas. Asimismo, aprueba la política de racionamientos y salarios del Gobierno. ASTOLFO TAPIA BESUCHTE ISRAEL Auf dem Rueckwege von Israel befindet sich der Vize- Praesident der chilenischen Deputiertenkammer, Don Astolfo Tapia Moore. Die nach Irland einberufene interparlamentarische Konferenz bot ihm die Moeglichkeit, die bereits seit einiger Zeit geplante Reise zu unternehmen. I getrost feststellen, dass Astolfo Tapia sich immer durch seinen ganz besonderen Enthusiasmus fuer den Zionismus ausgezeichnet hat und des oefteren ein Arbeitsmass auf sich genommen hat, das jeden zionistischen Aktivisten ehren wuerde. Auch in der Kammer hat er bei denkenswerten Gelegenheiten die juedische Sache gegen die Angriffe von Deputierten arabischer Abstammung zu seiner eigenen gemacht. Anlaesslich des Abschiedsessens, das ihm die israelische Legation und' seine zahlreichen Freunde der Colectividad vor seiner Abreise veranstalteten, kam die grosse Sympathie und die guten Wuensche zum Ausdruck, die ihn von unserer Seite aus auf seiner Reise begleiteten. Astolfo Tapia, der seit vieen Jahren Abgeordneter der Sozialistischen Partei- (heute ‘Partido Sçcialista Populär”) ist, gehoerte dem “Comité "hileno Pro Palestina Hearea” und dem “Instituto Shileno-Israeli de Cultura” äeit ihrer Gruendung an und war vom ersten Moment an leitend taetig, vor allem in seiner Eigenschaft als Generalsekretaer. Ohne auch nur einer einzigen der anderen leitenden Persoenlichkeiten zu nahe zu treten, darf man keine Ueberzeugungsmoeglichkeiten, besonders nicht gegenueber dem politischen Gegner gibt, sondern dass dieser Kampf ausschliesslich mit politischen Mitteln und in richtiger Einschaetzung der Einseitigkeit und Unerbittlichkeit des gegnerischen Hasses gefuehrt werden muss. W. R. PRESSE ERKLAERUNGEN LEGATIONS RATS K. DES Der christlich - sozialen Nachmittagszeitiung “El Imparcial” vom 14. September, entnehmen wir die folgenden, auf voller Breite wiedergegebenen Zeilen: CHILE E ISRAEL CON¬ CERTARAN TRATADO AMPLIO DE COMERCIO Declaraciones del Consejero Sr. Samuel Goren. — Intercambio de manufacturas, salitre, cobre, etc.— Trueque de automóviles por productos alimenticios chilenos. El Consejero de la Legación de Israel en Santiago, señor Samuel Goren, informó que su Gobierno tiene muy avanzados los estudios para concertar un Tratado Comercial con Chile a base de intercam. bio de manufacturas, salitre, cobre y productos agropecuarios, cuyas conversaciones preliminares se han realizado con el Departamento de Política Comercial en la Cancillería. Agregó el señor Goren que la fábrica de automóviles Kaiser producirá en ese Estado exclusivamente para la exportación, existiendo la posibilidad de trueques, sobre todo con productos alimenticios chilenos, puesto que la 30. Jerusalén.— Se confirma que el próximo Congreso Sionista Mundial ha sido postergado hasta fines de Mayo de 1951, para no interferir en la próxima Campaña del United Jewish Appeal en los Estados Unidos. DE TODO EL MUNDO 2. Tel Aviv.— La versión árabe de la autobiografía del Presidente IVeizmann, “Tria! and Error”, es confiscada en El Líbano. 5. Hamburgo.— El criminal de guerra, IVilIy Hasse será entregado a Polonia para su ajusticiamiento, según resolvió él Tribunal Británico de esta ciudad. 5. La Haya.— Se ha sabido que Holanda, siguiendo el ejemplo de los EE. UU., Inglaterra y Noruega, ha protestado ante Egipto por la prohibición impuesta en el Canal de Suez a los barcos mercantes que llevan mercaderías a Israel. 6. Londres.— Ha llegado a esta capital el Ministro de Israel en Chile, Argentina y Uruguay, Jacob Tzur. 7. Washington.— El nuevo Embajador de Israel ante la Casa Blanca, Aba Even (Aubrey 14. Tel Aviv. — Un nuevo empréstito interno por valor de seis millones de libras israelíes en bonos de veinte libras c|u., es lanzado por el Gobierno. 28. Tel Aviv.— Elsa Trunk, la tercera persona que es juzgada en Israel en virtud de la recientemente promulgada ley contra nazis y colaboracionistas, comparece ante ei Tribunal acusada de atrocidades perpetradas como guardlana del campo de exterminio de Oswiecim. (Auschwitz). •X. Eban) presenta sus Credenciales al Presidente Truman. ODublin.— Llega a Irlanda la Delegación israelí a la Conferencia de la Unión Interparlaméntaria. 13 21. 22. Laike Success.— El Delegado del Irak a la Asamblea de la N.U. pronuncia un discurso, pidiendo la aplicación de sanciones contra Israel, por su ‘‘agresión contra los árabes”. Estocolmo. — El Dr. Ralph Bunche, mediador de la N.U. en el conflicto palestino, ha sido agraciado con el Premio Nobel de la Paz, para el presente año. 1 ANZEIGEN ANNAHME fuer das rri BOLETIN INFORMATIVO Q Walter Lechner i b NUEVA YORK 52 - 6.o PISO - OF. 611 TELEFON: 86603 UND BEI DEN BEKANNTEN AGENTEN BUEROZEIT: 10-12 und 16-19 Uhr AUF WUNSCH WERD0N DIE INSERATE ABGEHOLT. ¡ inmigración israelí al nuevo! Estado se ha triplicado en el | curso del presente año. Estos antecedentes, manifestó, hacen que mi Gobierno estudie la manera de concretar a la brevedad posible un Trato con Chile, el cual, en principio, ya ha sido aceptado por las autoridades de este país.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.