Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XII (1950)
- Issue
- 5 (Mayo, 1950)
- Date
- 1950-05-01
- Page
- Seite 18 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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18 BOLETIN INFORMATIVO 'M de ótzao í vfapaHtuf&'an&i Ï LIGA DE DAMAS LIGA DE DAMAS ISRAELITAS “CARIDAD” Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung Hierdurch lade ich die Mitglieder der Liga de Damas Israelitas “CARIDAD” zur Ausserordentlichen Generalversammlung ein, die am Dienstag, den 30. Mai 1950 um 4 Uhr im Gemeindehaus, Portugal 810, mit folgender Tagesordnung stattfindet: a) Erklaerung der Ursache, die die Abhaltung der Generalversammlung im Monat April d. Js. unmoegllch machte. b) Geschaeftsbericht. c) Kassenbericht. d) Vorschlaege des Direktoriums. e) Verschiedenes. Sollten nicht gemaess Artikel 24 der Statuten 20 o|o der stimmberechtigten Mitglieder zur festgesetzten Stunde anwesend sein, findet die Versammlung um 5 Uhr mit der alsdann anwesenden Anzahl von Mitgliedern statt. Santiago, den 15. Mai 1950. ILSE DE ROSENTHAL Vizepraesidentin LIGA DE DAMAS ISRAELITAS “CARIDAD” Citación a .Asamblea General Extraordinaria Por la presente, cito a las socias de la Liga de Damas Israelitas "Caridad” a la Asamblea General Extraordinaria que tendrá lugar el día Martes 30 de Mayo dé 1950, a las 4 P. M., en el local de Portugal 810, con la siguiente tabla: a) Explicación del motivo que hizo imposible llevar a efecto la Asamblea General Ordinaria en el mes de j Abril del año en curso; j b) Informe de la marcha de la institución; c) Informe de Tesorería; d) Peticiones diversas del Directorio; e) Varios. Hago presente a las socias que, conforme al Art. 24 de los Estatutos, si el quórum de 20 o|o de las socias con derecho a voto no se reuniere a la hora fijada, la Asamblea sesionará a las 5 horas con el número de socias que asistan. Santiago, 15 de Mayo de 1950. ¡ TLSE DE ROSENTHAL I Vicepresidente Wir bitten, beim Durchsehen Wir bitten deshalb, uns gut er- Ihrer vorjaehrigen Wintergarderohaltene Kleidungsstuecke zur Vere unserer Kleiderkammer zu gefuegung zu stellen und dies undenken. Insbesondere fehlen uns ter Telefon N.o 33095 (Portugal Herrenanzuege, Unterwaesche und 810) mitzuteilen, damit wir die Schuhe. I Sachen abholen lassen koennen. Wir verauslagten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge, und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten, $ 51.795,23 3 * ANZEIGEN ANNAHME fuer das ¡“BOLETIN INFORMATIVO”: 5 5 Walter Lechner NUEVA YORK 52 — 6.0 PISO — OF. 611 TELEFON: 86603 BUEROZEIT: 10-12 und 16-19 Uhr AUF WUNSCH WERDEN DIE INSERATE ABGEHOLT. C I S R O C O hat ein EIGENES Altersheim Ein langgehegter Wunsch unserer Juedischen Gemeinschaft ist in Erfuellung gegangen. Cisroco hat das Haus Catedral 2983, in dem sich das Altersheim befindet, gekauft 1 So einfach sich dieser Satz liest, so schwierig war die Ausfuehrung dieses ploetzlich notwendig gewordenen Entschlusses. Infolge einer Erbschaftsregelung der bisherigen Eigentuemer wurde Cisroco vor die Frage gestellt, das Grundstueck, in dem sich das Altersheim mietsweise befand, zu kaufen oder zu raeumen, da der abgelaufene Mietsvertrag nicht mehr verlaengert werden konnte. Nach eingehender Pruefung der Sachlage und der Feststellung, dass ein geeignetes Objekt zu einer fuer uns tragbaren Miete nicht zu finden war, hat sich der Vorstand des Cisroco entschlossen das fuer unsere Zwecke besonders geeignete und relativ preiswerte Grundstueck zu kaufen. Ein wesentlicher Grund fuer diesen Entschluss war auch die Erwaegung, dass ein Umzug nicht nur eine starke Unruhe in das beschauliche Leben der Heiminsassen gebracht, sondern hauptsaechlich auch Investierung in einem neuen Heim erfordert haette, nach dem bereits solche in hohem Masse bei der Einrichtung des bisherigen Heims noetig gewesen waren. Aus diesem Grunde mussten wir die ungeheuere finanzielle Belastung durch einen Kauf auf uns nehmen. Dem Leser dieses Blattes, der aufmerksam unsere monatlichen veroeffentlichten Finanzberichte studiert, brauchen wir nicht zu erklaeren, dass es fuer Cisroco nicht moeglich war, diesen Kauf selbst zu finanzieren. Wir waren gezwungen hohe kurzfristige Kredite aufzunehmen. zu deren Rueckzahlung wir selbstverstaendlich die materielle Hilfe aller unserer Glaubensgenossen dringendst benoetlgen. Wir appelieren deshalb an den juedischen Opfersinn! Ein Altersheim auf eigenem Grund und Boden ist eine Tat, deren Unterstuetzung keiner weiteren Propaganda bedarf. Wir verausgabten Im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen. Barzahlungen, Arzt—, Arznei— und Krankenhauskosten. Schul—• und Berufsausbildungsbeihilfen sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheims, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 196.883,56 RELIGIONSSCHULE Dias Schuljahr der Religionsschule hat seinen Anfang genommen. Noch sind nicht alle schulpflichtigen Kinder angemeldet. Wir bitten dies baldigst nachzuholen. Die Lehrer stehen im Gemeindehaus vorm, von 9.30-12 Uhr und Mittwoch nachm, von 5.30-7 Uhr zur Anmeldung zur Verfuegung. Der Unterricht in Los Leones findet am Donnerstag nachm, von 5.30-7 Uhr bis auf weiteres im Hause des Herrn Hermann Baron, Cirujano Guzmän 066, statt. Wir danken Herrn und Frau Hermann Baron auch von dieser Stelle aus fuer ihre Bereitwilligkeit, uns ihre Wohnung fuer den Unterricht zur Verfuegung zu stellen. JOINT JULIUS LOMNITZ, NEUER DI¬ REKTOR DES JOINT FUER LATEIN-AMERIKA Die Joint-Zentrale in Nord- Amerika gibt bekannt, dass Herr Julius Lomnitz, erfahrener und aktiver Arbeiter in Gemeinde- Angelegenheiten, zum Direktor des Joint fuer Latein-Amerika ernannt wurde. Herr Lomnitz, der in Europa und in den Vereinigten Staaten hohe Verwaltungsposten in juedischen gemeindlichen Institutionen einnahm, wird der Nachfolger des Herrn J. B. Lightman 6ein. Unter der Direktion des Herrn Lomnitz hat der Joint sich vorgenommen, im Laufe des Jahres 1950 den Mindestbetrag von einer Million Dollar aufzubringen, um dieses Geld seiner Hilfs, Einordnungs, und Wanderungsarbeit zugunsten von 500.000 Juden in Europa, den arabischen Staaten und den neuen Einwanderern in Israel, zuzufuehren. Waehrend der beiden Jahrzehnte von 1930-1950, bestand die wesentlichste Arbeit des Joint in Latein-Amerika darin, juedischen Fluechtlingen aus Europa zu helfen ihr Heim in diesen Laendern neu aufzubauen. Annaehernd 100.000 Fluechtlingen aus Nazi- Deutschland half der Joint sich in suedamerikanischen Laendern vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges niederzulassen und nach Kriegsende wurde es weiteren 10.000 D.P.s ermoeglicht, sich hier anzusiedeln. Die Stabilitaet und die stets wachsende Reife der juedischen Gemeinden in Latein-Amerika haben es moeglich gemacht, dass der Joint einen Teil seiner Arbeit in diesen Laendern den lokalen Hilfsorganisationen uebertragen konnte. Andererseits haben die Juden Latein-Amerikas ihre Faehigkeit und ihren Willen bewiesen, ihre Hilfe dem Jo'int zu geben und auf diese Weise den heimatlosen Juden beizustehen, sich in Israel, Nord-Amerika und anderen Hilfslaendern anzusiedeln. Fuer die 500 000 notleidenden Juden, welche die Hilfe des Joint erwarten, und fuer die 146.500 Juden, die nach Israel auswandern muessen, hat der Joint einen Voranschlag von 44.512.000 Dollar angesetzt. Diese Summe muss im Jahre 1950 geschaffen werden. M»hr als 1|3 dieses Budgets wird fuer die Uebersiedlung von Ju- UNION SIONISTA Am Donnerstag, den 23. Maerz, fand eine Mitgliederversammlung der Unión Sionista statt, bei der an Stelle des leider erkrankten Chawer Chanan Abramowitsch Schaliach des Haschomer Hatzair, liebenswuerdigerweise Herr Dr. Friedmann uns den Film vorfuehrte, den er auf seiner Reise nach Europa und Israel aufgenommen hat. Nach Begruessungsworten des Praesidenten der Unión Sionista, Enrique Nussbaum, konnten sich alle Anwesenden an den schoenen Aufnahmen erfreuen, die vor ihren Augen abrollten. Der Hoehepunkt des Abends wurde jedoch erreicht, als uns unsere chilenischen Chawerim von Maabaroth strahlend anblickten und wir einen fluechtigen Einblick in Ihr Leben ausserhalb der Arbeit erhielten. Der Beifall der Anwesenden brachte den Dank zum Ausdruck, den die zahlreich Erschienenen Dr. Friedmann fuer diesen schoenen Abend bezeugten. I HAUSSAMMLUNG | i I 11. Juni den nach Israel verwendet werden. Herr Lomnitz, der neue Direktor des Joint in Latein-Amerika, absolvierte die Akademie fuer Paedagogik und Psychologie in Mainz und Darmstadt, studierte an den theologischen Seminaren in Wuerzburg und New York, und wurde in den Vereinigten Staaten zum Rabbiner ernannt. Er wirkte als “Educational Director” fuer den “Board of Jewish Education” in Baltimore, Maryland, und war spaeter Direktor des juedischen Gemeinde Centers in Morrlstown, New Jersey. Von 1940-1945 war Herr Lomnitz Rabbiner am “Ohev Sholom” Tempel in Norfolk, Virginia, wo er auch Gottesdienste in verschiedenen Heeres— und Flottenteilen leitete. Nach dem Kriege organisierte er Campañas in Sueden der Vereinigten Staaten fuer den United Jewish Appeal und im Jahre 1948 wurde er vom Joint gebeten, seinen Dienst den Campañas in den lateinamerikanischen Laendern zur Verfuegung zu stellen. Um moeglichst viele Gelder fuer das dringende Hilfsprogramm des Joint freizumachen, hat man bestimmt, die gesamte Joint-Taetigkeit von dem Buenos Aires office aus zu dirigieren, und Herr Lomnitz wurde mit dieser Aufgabe betreut. Anzeigenannahme BIS ZUM 29. MAI ANZEIGENPREISE Nicht- Mltglleder Mitglieder Yz Kaestchen, 2 cm. hoch.$ 80.— $ 64. 1 Kaestchen, 4 cm. hoch. 160.— 128. 1 Doppelkaestcl’n, 4 cm. hoch. 2 spaltig .. 270.— 216.— Famili'enanzeigen, 2cm. hoch, 2 spaltig .... 200.— 160.—