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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1950-05-01 · 5 (Mayo, 1950) · p. Seite 16

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XII (1950)
Issue
5 (Mayo, 1950)
Date
1950-05-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 BOLETIN' INFORMATIVO Zum Thema: Israel und! die Golah (3) GEGEN GEISTIGE ISOLIERUNG Von ROBERT WELTSCH Unter dem Titel “Die grosse Krisis des Judentums ist in der ganzen Welt seit Israels Entstehung akut geworden” hat der “Aufbau” vor einiger Zeit in ganz grosser Aufmachung einen Aufsatz des bekannten Publizisten Robert Weltsch veroeffentlicht. Er stellt den Verfasser mit folgenden Worten seinen Lesern vor: “Wir freuen uns, dass es gerade Robert Weltsch, der unbestechlich klare und die Entwicklungen der Welt in den letzten dreissig Jahren mit immer gueltigem Kommentar begleitende Journalist ist, der den Reigen beginnt und das neue Problem unseren Lesern vorlegt. Ob sie Juden oder Nicht-Juden, orthodoxe Juden, Liberale oder Agnostiker, ob sie Nationalisten oder Internationalisten, Assimilanten oder Zionisten sind — es geht sie alle an”. Unsere Leser beduerfen dieser Vorstellung nicht, sie erinnern sich noch an den Redakteur des deutschen Zentralorgans des Zionismus “Juedische Rundschau” und vielen von ihnen wird insbesondere sein Aufsatz “Tragt ihn mit Stolz den Gelben Fleck” unvergesslich sein, den wir vor einigen Jahren auch an dieser Stelle 'wieder zum Abdruck gebracht haben. Im ersten Teil seines Aufsatzes knuepft Weltsch an ein Essay von Goitein an: “Der geistige Inhalt unserer Erziehung”. Ueber diesen Essay wird in unserer naechsten Nummer unser Mitarbeiter Rudolf Wassermann berichten. An dieser Stelle geben wir den zentralen Teil der Ausfuehrungen von Weltsch wieder. Unsere Leser werden unschwer erkennen, dass darin zum Teil dasselbe Problem beruehrt wird, das schon andere Autoren in unserer Zeitschrift behandelt haben und ueber das wir auch noch weitere Ausfuehrungen bringen werden. Es ist selbstverstaendlich, dass wir uns die Ausfuehrungen keines dieser Autoren — die ja teilweise sogar miteinander in Widerspruch stehen — vollstaendig zu eigen machen koennen. Wir geben jedoch unseren Lesern das Wort und behalten uns vor in einem Schlusswort das Ergebnis einer hoffentlich sich ergebenden Diskussion zusammenzufassen. ME pRESSE.KOMMISSION UM DIE GEISTIGE EXISTENZ DES GALUTH-JUDENTUMS Schon jetzt ist das Diaspora-Judentum in aller Schaerfe von zwei Seiten her vor die Frage gestellt worden, ob es ueberhaupt noch eine Existenzberechtigung und eine geistige Existenzmoeglichkeit hat. Die eine Seite der Verneinung fand ihre schaerfste Formulierung in dem vielumstrittenen Kapitel von Arthur Koestlers neuem Buch. Koestler spricht unumwunden einen Gedanken aus, der schon in den Schriften des jungen Herzl ar><Tpdeiit-Pt war. naomlich das« Begruendung des Judenstaates das Signal gebe fuer diejenigen Juden, die nur noch aus Ehrgefuehl und Pietaet Juden geblieben waren, nunmehr rueckhaltlos sich an ihr Wirtsvolk zu assimilieren und jede aeussere Bindung an das Judentum aufzugeben. Selbst die juedische Religion, in der nationale Elemente und Zions-Hoffnungen einen integralen Bestandteil bilden, ist nach Koestler zu einem “Anachronismus” geworden, weil man nicht fuer etwas beten kann, was gewissermassen schon erfuellt ist. Warum sollen die assimilierten Juden unter solchen Antisemitismus tragen? Mit anderen Worten: das Judentum ausserhalb Israels hat keine Daseinsberechtigung mehr. Von der andern Seite erfolgte der Angriff gegen das Diasporajudentum aus Israel selbst. Es ist nicht zu bestreiten, dass die jungen Menschen in Israel, speziell die dort geborenen, gar nicht begreifen, was ein Diasporajude ist. Oft wurde gesagt, dass das Weltjudentum von Israel nur als Reservoir fuer Geld und Menschen angesehen wird, aber nicht als eine Gemeinschaft mit eigener Lebensberechtigung. Fuehrende Maenner Israels proklamieren offen die Parole der “Liquidation der Galuth” und betrachten den Judenstaat als die einzige Form, in der das Judentum weiterleben kann. Grosses Aufsehen erregte in der ganzen Welt die Ansprache Ben Gurions an eine amerikanisch-juedische Delegation, in der er sagte, die Jugend der Diaspora muesse nach Israel kommen, mit oder ohne Zustimmung der Eltern. Man hat diese Formel vielleicht etwas zu woertlich gedeutet .aber zweifellos drueckt sich darin die Ueberzeugung aus, dass das Diaspora-Judentum nur noch dazu da ist, Bausteine fuer Israel zu liefern. Man kann nicht sagen, dass die Diskussion ueber diese Fragen .bisher 'befriedigende Ergebnisse gehabt hat. Das einzige, was sich feststellen laesst. ist eine entschlosssene Verteidigung des Diaspora- Judentums. Die juedischen Wortfuehrer, einschliesslich der Zionisten, lehnen den Gedanken der Liquidation ebenso ab wie den der Massenauswanderung nach Israel. Besonders stark ist diese Reaktion in den angelsaechsischen Laendern | (Amerika, England, Suedafrika), da in i-n ncfanwom ev->ri'7d TTVdcr.n ohnedies nicht existiert. Dort sind die juedischen Gemeinschaften Objekt des totalitaeren Staates und haben keinen eigenen Willen. Aber bisher sind keine produktiven Gedanken laut geworden, wie sich die geistigen Fuehrer des Judentums die kuenftige Existenz vorstellen. Man ist dem wahren Problem ausgewichen. Welche religioesen oder nationalen Werte sollen die Basis des juedischen Lebens bilden? Welches soll ihre geistige Beziehung zu der saekularisierten juedischen Welt Israels sein? Dafuer finden wir keine Antwort, zumal die in, 50 Jahren nationaler Ideologie erzogenen Juden des 20. Jahrhunderts sich scheuen, die “Religion” wieder als das einigende Band des gesamten Judentums anzuerkennen und auch nicht wissen, welche Religion, da ja das Judentum in verschiedene Sekten gespalten ist, die einander zum Teil heftig bekaempfen. Und eine “entnationalisierte”, rein ethisch begruendete Religion waere auch kein genuegend starkes Band und keine genuegende Scheidewand gegenueber der Umwelt. Man kann also nicht leugnen, dass die geistige Krise des Judentums akut geworden ist. Sie wird noch verschaerft werden, wenn sich das israelische Judentum vo.lstaendig absondert. Waehrend die Entscheidungen reifen, muss zumindest die Verbindung und die Verstaendigungsmoeglichkeit zwischen den zwei Arten des Judentums aufrechterhalten werden, und zwar von beiden Seiten. Darin liegt die “juedische” Bedeutung der Ermahnungen Dr. Goiteins, die Israels Erzieher warnen vor einer Isolierung von der Welt, in der noch ein grosser und produktiver Teil der Gesamtjudenheit lebt. DOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOi o Wer wuerde: 3 Pf legebeduerftigen Herrn O O O O S in mittlerem O gutgefuehrten omen? o o o o o o ° I o 1 o I o O! 3! O I ° Alter in einem q i Hause aufneh-o Of. Eventuell mit Pflegerin. CHIFFRE : G. 56 — Clasificador 567 eigenero O O o o o o GOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO' oooooooooooooooooooooc 1 AELT. HERR 3 ° s O SUCHT PENSION ° 2 Leerz. od. teilmoebl. 2 O 2 o o ¿Off. Cr. 56 — Clasificador 567 o o ° oooooooooooooooooooooo VERMIETE AN EHEPAAR 3 Zimmer, Maedchen-Zimmer, K u e c h e , Badebenuetzung, Guenstige Lage, Telefon. Der Vermieter der Wohnung wuenscht Bekoestigung. Zuschr. an: A. Z. — CLASIFICADOR 567 Zimmer zu vermieten mit Bad, eine Queretrasse von der Irarräzaval 3000. 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Antonio Varas Hoehe 2000) telefonische Anfragen: 33230. i fa/ÜCfOOl i . i! GALUTH 1.—Una nueva fosa común de mártires es descubierta en Dachau. 5. —El Senado norteamericano aprueba las enmiendas tendientes a liberalizar las leyes de inmigración. 6. —El judaismo alemán levanta formal protesta por el nombramiento del nazi Hans Schlange como cónsul general de Alemania Occidental en los EE. UU. 12.—En todas las sinagogas de Inglaterra, los rabinos Instan a los fieles a prestar ayuda a Israel. 16.—Un interesante caso de restitución, en que una ‘mujer judia demanda a la ciudad de Nuremberg, arguyendo ésta que corresponde dirigirse al "Gobierno del antiguo íteich”, es ventilado ante la Corte de Apelaciones norteamericana. 17.—El Canciller Adenauer expresa su pesar por las recientes incidencias antijudías en Alemania. Se ha concedido a la Agencia Noticiosa JTA (Jewish Telegraphic Agency), el status de corporación de derecho público, en los EE. UU. Como Secretarlo General, se desempeñará su fundador y propulsor, Jacob Landau. 22.—En todo el mundo se celebra el segundo aniversario de la Independencia de Israel. ISRAEL 5.—’Un acuerdo comercial que permite a Israel pagar gran parte de sus adquisiciones con bienes bloqueados de refugiados judíos, es concertado con Austria. 9.—Se anuncia que durante el mes de Marzo llegaron más de 4.000 turistas a Israel, sin contar a los peregrinos; más de 120.000 toneladas fueron descargadas y más de 45.000 embarcadas. 11.—Se inaugura la conferencia nacional de la Mapai, partido-eje del Gobierno de Israel. 13.—Divergencias surgen entre Ben Gurion y Berl Locker, respecto a las relaciones entre el Gobierno de Israel y la Agencia Judía, durante las deliberaciones de la Conferencia de Mapai. 15.—Hasta el 31 de Marzo y a contar desde el Día de la ¡Independencia, han negado 380.000 judíos a Israel, en tanto que 92 millones de dólares fueron Invertidos por la Agencia y el KKL. 18.—El Ministro de Holanda, Dr. J. A. Nederbragt, presenta sus credenciales al Presidente Weizmann. Los Partidos de Sionistas Generales y Progresistas han adoptado un plan de acción “mínimo” frente al próximo Congreso Sionista Mundial. 22. —El diario “Palos tiñe Post”, único periódico israelí publicado en Inglés, cambia su nombre por el de “Jerusalem Post”. 23. —Con intenso regocijo festeja Israel el segundo aniversario del “Yom Ha’atzmauth". i 30.—Los sobrevivientes de Kfar Etzlon, en el segundo aniversario de la destrucción de la colonia y en el séptimo de su fundación, se establecen nuevamente, en la nueva colonia de “Nlr Etzlon”. POLITICA 4.—Por 9 votos contra 0, el Consejo de Fideicomisos aprueba el Estatuto para la internaclonalizactón de Jerusalén. El Subsecretario de Relaciones de Gran Bretaña, Ernest Davles, rectifica formalmente, en la Cámara, el “lapsus” de Bevln, quien había hablado de Halfa como de una ciudad asignada a los árabes por la N.U. 10.—La U.R.S.S. retira su apoyo al plan de internacionalización de Jerusalén, 14.—El Gobierno de Su Majestad Británica rehúsa el pedido de Israel de comprar armamentos. 16. —'Se realizan elecciones generales en el “Reino de Jordán ”, concurriendo el 75% de los votantes a las urnas, de acuerdo con las afirmaciones de la radio oficial de Ramalla, |y el 35%, según noticias de la radio de Beirut. 17. —El Gobierno de Israel presenta una enérgica nota al Foreign Office, por el trato unilateral adoptado en los embarques de armas al Medio Oriente. 24.—El recientemente elegido Parlamento “Jordano", en el que participan árabes de Transjordanla, como asimismo de las partes ocupadas de ¡Palestina, aprueba la unión entre las dos regiones. 26.—El Gobierno de Israel declara que la anexión de los territorios cisjordanos por Abdulla es un acto unilateral que en nada compromete a Israel. 28.—Inglaterra se apresura a reconocer la anexión de la Palestina árabe por Abdulla, tratando de atenuar la penosa impresión que este paso ha de causar, por el simultáneo reconocimiento “de jure” de Israel.

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