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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1949-12-01 · 12 (Diciembre, 1949) · p. Seite 2

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2 BOLETIN INFORMATI VO r- SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA 41 C NE JIIROEL" MONATLICHE HAUSSAMMLUNG DIE LETZTE ETAPPE DES DAUS BOLETIN INFOÑMÑT/VO Año XI — N.o 12 — Santiago de Chile — Diciembre 1949 Aparece una vez al mes Administración de Avisos: W. Lechner — Clasificador 567 Teléfono: 86603 La Sociedad B’ne Jisroel-no asume responsabilidad alguna por el contenido de los avisos 9. NOVEMBER GEDENKFEIER Wie alljaelirlich fand auch in diesem .Jahre am Jahrestag der Synagogenbraende i n Deutschlai-'.-.T die schon traditionelle Gedenkstunde zu Ehren unserer Maertyrer statt. , Mit einem Totenfeier-Gebet : (“Adcnoi mo odom”), von j Herrn Martin. Tichauer ge-! sungen, begann die Feier. Der Praesident unserer Gemeinde, Herr Dr. üose Hirschberg,, rief in einer Ansprache die Ereignisse des 9. und 19. November 1938 in die Erinnerung zurueck zurueck und liess die .tieferen Beweggrucnde,' die den Anlass zu den sehaendliehen Taten der Nazis " , jenen Tagen gaben, sowie ihre .weiteren furchtbaren Auswirkungen Vor uns erlstehen. Es folgte eine Ansprache des Herrn Rabbiner T/u.v-enstein, in der ncch r.l das geistige Ringen um ji,--disches Le'cvn und um die geistigen Werte des Juclenir; 's in " is.• an uns vorur-bi;A:r;^ und in der er insftesofe e darauf 'hinwies, dass die Juden in Deutschland in «'ju;n heivOrragmaen Perroerdlehkaiten dem Nazi- Reer inen geistigen Widerstand erd. mgengesetzt hatten, der een. Untergang des J.udenti’n-s in Deutschland moralische heroische Groesse , verliehen habe. Ein beredtes Zeugnis von der Kraft und Leb- -'digkS»-. des untergegangenen r ■ ms in Deutschland sei das Entstehen vieler neuer G v; Anden in. aller Welt. Iv'.r J.er.i ven Herrn Kantor Sch ' v~rr:otragpnen “El ranle rachamio” und Kaddiscfe-Gebst sowie einem von IJewn Martin TJchauer weiter zu Gehr er .gebrachten hehrDP.i'--hor. Lied fand die weihevoll veilnnfens Gedenkstunde, m der Herr Rheinheimev ar I-armmium wirkte, ihren- Abschluss. "BOLETIN INFORMATIVO" In seiner ersten Sitzung des vergangenen Monats befasste sich der Gemeinde-Vorstand mit dem “Boletín Informativo”. Im Auftrags der Presse- Kommission und einer speziellen Einladung des Vorstands folgend, waren die Herren Dr. Rudolf Wassermann und Hans Kaufmann', Redakteur und technischer Leiter des Blattes, anwesend. Der Vorsitzende der Presse- Kommission, Dr. Fernando ■Friedmann, informierte den Vorstandueber die finanziel- ’en Schwierigkeiten, die der vergroesserte Umfang des “Bole!,';” mit sich gebracht hat. ,Ln der Debatte ersuchten die anwesenden Vertreter der;h ' cse-Kommission das Direktorium, diese Probleme zu loeu.n, ohne dabei den Textteil der'Zeitung z.i beschraenken, eine Forderung, die sie mit Betracht unge /< ailge meiner C -c unterstrichen. Nach eingehendem Meinungsaustausch i-iS'b.Tosg das Direktorium auf Vorschlag dos Praesidenten ■r Hirschberg .einstimmig, die Leitung des “Boletín Informad'vo” in ihren Bemuehungen ■•:•.• den Ausbau des Blatts ri eckbaltlos zu unterstuetzen. Die "rcssekommission ihrercclts hat, als sie von dem Ergebnis ihrer Vorstellung in- | f ormiert wurde, beschlossen, 1 horn Vorstand in den Spalten r;; “Boletín” ihren Dank fuer; ein Verstaendnis und Hilie ,... 'szndruecken. eOOOOOOOCOOOOCOOOOOOOOj ° 1 ° I Anzeigenannahme I O | o I SCHLUSS § o FUER DIE g o o o Januar - Nummer o o Dienstag, den 20.12.49c O O OOOOOOGOOOOOOOOOOOOOOo SONNTAG, DEN 11. DEZEMBER 1949 Ü NAECH8TE MONATLICHE HAUSSAMMLUNG jj unseres Hillfswerks fuer slte Juclennnot in (1er Welt - | Hnitet 'Eure Spenden bereit und sorgt dafuer dass unsere Juni Rens und Maedels nicht vergeblich kommen! I Praesidinni der Soeiedad Cultural Israellta ‘'B’ne Jisroel” 1 Die naechste monatliche Haussammlung unseres Hilfswerkes fuer die Judennot in der Welt findet am Sonntag, den 11. Dezember, statt. Wir bitten unsere Mitglieder, ihre S,penden wie immer bereit zu halten. Neuerwerbungen der Gemeindebibliöthek Chaim Weizmann: A la verdad por el Error. Leo Baeck: Wesen des Judentums. Gabriel Riesser: Gesammelte- Schriften (von Dr. M. Isler mit einer Darstellung ueber Riesser’s Leben herausgegeben; 4 Baende). Nach den vielen Enttaeuschungen in der Entwicklung des Neubaus von Gemeindehaus und Synagoge, hervorgerufen durch die Schwierigkeiten aer Materialbeschaffung und die Verhandlungen mit vielen behoerdlichen Stellen, haben die Bauarbeiten in den letzten Monaten einen rapiden Fortschritt'gemacht. Nunmehr ■sinn die letzten Importationen aus dem Ausland, die zur Fertigstellung des Saales notwendig sind, bestellt, .waehr-, end "--o Vc a' •-.ha" . der Fussrea-■ ■ o--".ggestelK ::e Malerarbeiten im Gange sich .-t .-.her zum Umzug fuer dio orb ■■■,■:• des krna- :! r 11 •i .„o . <\S UU.d Wl!\l ORiuer Sorge tragen, dass alle AUigaocr — wennauch mannoch nicht an sie gewandt haben. Wie sehr wuerden wir es begruessen, wenn sie sich selbst melden und ihren Beitrag zur Vollendung des Baues leisten wuerden! Die jetzige Anleihe ist zinslos mit Rückzahlung von 10% jaehrlich, eine Verpflichtung, deren Erfuellung nicht nur Ehrensache der Gemeinde-Koerperschaften, sondern materiell gesichert ist, weil die Zahlungsquoten dem Mietzins im gegenwaertigen Gemeindehaus,, Monjitas '690, entsprechen. Ein formelles, von den bevollmächtigten Vertretern der IGemeinde unterschriebenes Dokument bildet die rechtsgueltige Unterlage fuer die Anleihe und den Ruecker- ■ -at t'-ngsanspruch des Geldgebers. Ludwig Geiger (unter Mitar;- beit von Ismar Elbogen, Immanuel Loew, Hermann Vogelstein u. A.): Abraham Geiger, Leben und Lebenswerk. Berthold Auerbacli: Briefe an seinen Freund Jakob Auerbach (Ein biographisches Denkmal). Claude G. Monlefiore: Liberales Judentum (Ein Essai). Zum 900-jaehrigen Bestehen der Synagoge in Worms: Erinnerungsausgabe des Vorstandes, 1934. Jehuda Halevi, ein Diwan: Uebersetzung von Dichtungen Haievis; mit einem, Lebensbild versehen von Ern:’ Bernhard. Juda: Gesaenge von Boerries. Freiherr von Muenchhausen. Buchschmuck von E, M Lilien. Sippurim: Zusammenstellung von Ghettosagen, juedischen Mythen und Legenden (Herausgegeben von J. Brandeis) Elemér Miklos: Paz en la Tierra. Pesaj Lipovetzky: Josef Trumpeldor. el Hombre y su Acción. EiT"; Hamilton: Los Profetas de. Israel. Félix Garay: Una vida; para vwió David Mandel. CIia;. .'■■■■■ B,jcb: El pueblo judie a través de la anécdota. I Bící:- : Calvarv: Durch Palaes- : .a. '1920). 1. E. 'Bachvogel: Friedemann Bach. Fanny Lewald, 1845-46: Roemisches Tagebuch. Mehrere Schriftsteller: Novellen der Freundschaft. SÄS ¡¡¡¡¡¡¡ §llíÍÍ*iál «Hl ¿•if''®'1'-*"'-' -.ht.;; :h i; - hr- Form ihn ' Uncerhrecliu ng fortge! :}■"■. ■- : ’ - ' ■' : " Dim?h'fi"'hn--.?g der Gottesdienste!:ir, : endgueltir.'c 1 Fe : steiiur ' der Synagoge werisn die (' : A v'/R” - me im zweite * Steck mit breitesten Zwischen eueren ehie voellig ausreichende prov's' sehe Loesung sein, da dort bequem 200 Personen Fiats finden. Wenig spacter hoffen wir Wirtschaftsraeume, Krieche, Schulzimmer und Wohnung des Hausmeisters ihrer Bestimmung ueber geben zu koennen. Die Ausgestaltung der Synagoge mit Almemor und Thoraschrank ist eine sehr verantwortungsvoll c uni delikate Aufgabe, mit der sich die Fachleute auf Grund von Literatur lieber Synagogsnbau eingehend bsschaeftigen. Natur-lich ist bei ein": - rl- ■’r.m.i Objekt die A.ifbrlngung der rotwsrd&zen Geldmittel eine LebcnsTvr.ge. Viele unse- ¡rer Ki'g]:"chabm uns teils f:y :.i; F'-:'1"; toiis durch eine im: u.d neue Anleihe grosszuegig und verantwortungsbewusst zu?' Seite gestanden. Vicic andere, die gewiss auch in der’ Lage sind, ihr Schevflein beizutragen oder sich an der Anleihe zu beteiligen, stehen noch abseits — vielleicht nur, weil wir uns F' . : ti.;--,y r knan "üTiv und mehr :-, eruessen •' ■ G-rmeinde-MltgUeßor auf '• Baugelaende, che sich von Entwicklung ihres neuen ' ■•• ■-}•. ums ushe~zeugen. ‘7 ■. useren 3eu .’"htungen ■; hoechst beeindruckt ■ vi diiv-eri praktischen Nutz- .■-'i vurg, rüberzeugt, dass so -■ rr, Gerede von einem •‘Luxrsbau” nur bei denen seinen Ursprung hat, die kein besseres Argument finden, um sich einer materiellen Hilfe fuer unser Gemeindehaus zu entziehen. Es kann manches falsch und manches nicht vollendet schoen sein; denn Fehler sind unvermeidlich. Aber eines ist '"her: Dass der Bau einem dringenden Beduerfnis unserer Gemeinde fuer ihr nationales, kulturelles, reiigioeses und soziales Leben entspricht, dass "r die Finanzen der Geme’nde nur im Rahmen ihrer Moegichkeiten in Anspruch nimmt und dass jedes Gemeinde- Mitglied mit Stolz an dem bluehenden juedischen Leben teilnehmen wird, das in die- Haus* herrschen soll. Wie gross muss erst die Befriedigung aller sein, an der Einweihung des neuen Hauses in dem Bewusstsein teilzunehmen, nach ihrer wirtschaftlichen Kraft zu ihrer juedi- "chen Heimat in der Galuth beigetragen zu haben. , DIE C&MPANA UNIFICADA 1949 IST EROEFFMET. Beweist Eure Verbundenheit mit dem Jnedissiisn ¥t?Sk durch treue Pflichterfuelljing! -. - -■ -* ■_ - - ■- ■. ■■ ■ ■ -■■■■ — - . -- > b Ä \ 4 1- X 1 4

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