Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XI (1949)
- Issue
- 11 (Noviembre, 1949)
- Date
- 1949-11-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 BOLETIN INFORMATIVO STREIFLICHTER OHAIM WEIZMANN i*« * .■ KIPS Wenn ein Mensch von der enormen Bedeutung fuer unsere juedische Gegenwart wie Chaim Weizmann am 27. Oktober seinen 75. Geburtstag begeht, gilt es, einen Moment innezuhalten. Das juedische Volk hat das seltene Glueck, mit ihm einen Menschen an der Spitze seines Staates Israel zu sehen, der das platonische Ideal— die Philosophen sollen deine Koenige sein — verwirklicht. Chaim Weizmann hat durch seine Herkunft und durch seine Erziehung des Glueck gehabt, die Synthese zwischen politischem Zionismus und juedischer Kultur realisieren zu koennen. Der Moment, in dem er sich auf die Tribuene des zionistischen Kongresses stellt, um gemeinsam mit Martin Buber, Berthold Feiwel u.A., den “synthetischen Zionismus” zu proklamieren, ist von historischer Bedeutung. Damit wurde dem Zionismus das Gesicht gegeben, das er heute traegt. Politisch wurde er die Heimat fuer Hunderttausende von Juden, kulturell das Ziel des Blikkes fuer Millionen von Juden, die von dort die Wiederbelebung der Jahrtausende alten juedischen j Kultur fuer unser Volk und fuer die Menschheit ersehnen. Wenn Chaim Weizmann seinen Geburtstag feiert, so ist es sicher in seinem Sinne, ihm nicht nur die Wuen. sehe unseres Volkes zum Ausdruck zu bringen, sondern auch sich Rechenschaft abzulegen, inwieweit das Leben eines jeden Juden mit diesen beiden Zielen des Zionismus in Einklang steht. Wir hoffen, das es Chaim Weizmann ver. goennt sei, noch viele Jahre die Entwicklung unseres jungen Staates zu lenken und zu beeinflussen. Mit dem Worte des Psaimisten— “Bluehe er, der einer der Treuen und Gerechten unseres Volkes ist, wie eine Palme”. 9. NOVEMBER Einmal mehr gedenken wir Juden, die wir in Deutschland geboren sind, jenes traurig historischen Datums —des 9. November 1938—. Wieder einmal tauchen in diesen Tagen alle die Erinnerungen auf, die mit diesem Datum verbunden sind. Die brennenden Synagogen, die zerstoerten Haeuser, unsere Fahrt in die Knmpn. trationslaeger und die furchtbaren Tage und Stunden, die wir dort — manchmal in hoechster Lebensangst-verbracht haben. Der 9. November hat nicht nur lokale Bedeutung fuer die Juden aus Deutschland. Damals haette die Welt, wenn sie gewollt haette, wissen koennen, welche zerstoerende und nihilistische Gewalt dem Nazismus innewohnt. Aber sie wollte es nicht wissen, denn es handelte sich “nur” um Juden. Fuer uns aber, die wir all dieses miterlebt haben, kommt ueber das persoenliche traurige Erlebnis hinaus diesem Tagen eine besondere Bedeutung zu. Wenn es bis zum 9. November noch Juden gab, die sich mit Deutschland verbunden glaubten, die trotz allem, was in den vergangenen Jahren geschehen war, sprechen konnten: “Wenn ich dich liebe, was geht’s dich an” —an diesem Tage zeriss das Band zwischen uns und Deutschland. Wir fuehlten uns wieder eins mit dem juedischen Volk in aller Welt. Wir erkannten, dass juedisehes Schicksal nicht an der Weichsel und nicht am Rhein seine Grenze hat. So hatten diese Tage trotz aller traurigen Erlebnisse ein Positives: Wir wurden dem juedischen Volke neu geboren. Heute kaempfen wir darum, dass nie mehr wieder in der juedischen Geschichte sich solches wiederholen kann — darum arbeiten wir fuer eine starke und feste Medinat Israel. COMUNIDAD ISRAELITA “HABONIM”, VALPARAISO Einst feierte man das Bestehen juedischer Gemeinden in hundertjaehrigen Zeitabschn i 11 e n. Diese Gemeinden sind zerstoert. Heute freuen wir uns, wenn wir einer Gemeinde zu ihrem zehnj aehrigen Bestehen gratulieren duerfen. Denn eine jede neue Gemeinde in Israel legt von dem un. zerstoerbaren Lebenswillen des juedischen Volkes Zeugnis ab. Dieser Glueckwunsch darf umso herzlicher sein, wenn es sich um eine Gemeinde handelt, die in den 10 Jahren ihrer Existenz unter Beweis gestellt hat, dass in ihr Menschen wirken und leben, die sich aus ganzem Herzen mit dem juedischen Volk und mit juedischer Tradition verbunden fuehlen. Wenn wir diese Zeilen schreiben, hat unsere Schwestergemeinde in Valparaiso, die Comunidad Israelita “Habonim”, waehrend der Festakte die Anteilnahme aller juedischen Institutionen an diesem Ereignis beobachten duerfen. Das darf dem um die Gemeinde verdienten Presidenten Leo Weglein und seinen Mitarbeitern als ein Beweis dafuer gelten, wie sehr ihr Bemuehen von all denen anerkannt wird, die, sei es aus der Naehe, sei es aus der Ferne, die Entwicklung der “Habonim” beobachten durften. Wir wuenschen dem Vorstand und den Mitgliedern der Gemeinde auch fuer die fernere Zukunft Segen und Freude in ihrer Arbeit fuer die Erhaltung juedischer Tradition und Fortentwicklung juedischen Lebens in Verbundenheit mit dem juedischen Volk in aller Welt und der Medinath Israel. BESUCH IN ETNEM KINDERGARTEN Wahrend der Mittelfeiertage von Sukkot hatten wir Gelegenheit, einen Kindergarten zu besuchen, aer unter Aufsicht des Waad Hachinuch steht und von einer jungen Lehrerin geleitet wird. Wir kamen in eine Sukka, in der strahlende Kinder hebraeische Lieder sangen, die von Sukkot und seinen Symbolen, dem Lulaw und Esrog, handeln, von Erez Israel und von all dem, von Kinderherzen heute hoeher schlagen laesst. Die 3-6 Jaehrigen hatten geholfen, diese Sukka auszuschmuecken und ein jedes Kind wusste von dem Inhalt dieses Festes zu erzaehlen. Dann gingen sie hinaus und tanzten die Taenze Erez Israels. Das war ein schoener Vormittag, der einem jeden Menschen, .wenn er in das strahlende Antlitz dieser Kinder hineinschaut, eine Ahnung gibt davon, wie es in einem Kinderherzen aussieht, das in der_ Umgebung lebt, in der es glueckiich und zufrieden ist. OBSERVADOR Israel y sus vecinos 8.—El) Gobierno de Israel informa a la Secretaria de la N. U. que ha decidido cooperar con mercaderías por valor de cincuenta mil dólares, al fondo de ayuda para los refugiados árabes. 15 —El rey Abdulla declara que se opondrá tenazmente a la internacionalización de Jerusalén. 17. —Una nueva ola de arrestos se ha desencadenado en el Irak en contra de judíos que intentan dirigirse a Israel. 18. —Tanto las fuerzas de Israel como de Siria dan cumplimiento a Uos detalles acordados en el acuerdo de tregua, desmilitarizando la región antaño ocupada por las fuerzas sirias. 20.—La Comisión de Armisticio Egipcio-Israelí se reúne para tratar problemas pendientes, efectuándose la sesión en un ambiente de cordialidad. 24 —El Gobierno Israelí denuncia las brutalidades antisemitas organizadas por el Gobierno del Irak, como actos de “un régimen bárbaro de persecución racial”. 25.—Las grandes organizaciones judías de Norteamérica protestan por la persecución “al estilo nazi” que se desarrolla en Irak contra los judíos. Es firmado un acuerdo de intercambio territorial entre las delegaciones de armisticio israelí y transjordana, respecto a la aldea de Uadi Fukin. Facetas de Israel 2.—El Partido de Gobierno, Mapai, somete una propuesta de ingreso al Gobierno, al Partido Mapam (socialista de izquierda). El Comité de Finanzas de la Knesset discute la precaria situación de caja, de la Agencia Judía. 6.—Con motivo del “Año Santo”, cerca de cien mil peregrinos son esperados en Jerusalén, para 1950. El Gabinete israelí decide unir las ciudades de Yaffa y Tel Aviv en una sola ciudad, la cual será conocida bajo el nombre de Yaffa-Tel Aviv. 7 —El Partido Mapam rechaza la idea de marchar unido al Mapai en las próximas elecciones municipales, hasta tanto estos últimos no desahucien la actual coalición gubernamental. 9.—Llega a Israel para radicarse en el país, la viuda del Mayor General Orde Wingate. Contacto con el Imperio Británico 12. —Un contrato para la adquisición de armamentos británicos en gran escala firmará una misión militar especial del Egipto en Londres. 13. —Canadá ha otorgado su reconocimiento “de jure”, a Israel. 16.—El Embajador de Israel en los EE. UU., Eliahu EiJath, sostiene una conversación privada con el Primer Ministro Hindú, Nehru, quien se encuentra de visita en Washington. 10.—El Presidente Weizmann llega a Israel, desde Suiza, adonde había ido para restablecer su salud. ¡ 13.—La policía militar israelí arresta a un número de fanáticos miembros de la agrupación ultraortodoxa “Neturei Karta” (Guardianes de la Ciudad) en Jerusalén. 15.—Las Refinerías de Petróleo de Haifa reanudan sus actividades, como consecuencia del ultimátum entregado a la administración, hace poco tiempo, por las autoridades israelíes. II-—La IRO (Organización Internacional de Refugiados) informa que Israel es el país que ha admitido el mayor número de refugiados entre todas las naciones del mundo. 18.—Misiones comerciales rusas y checoeslovacas son esperadas para dentro de breve, en Tel Aviv. 20.—Isar Beeri, principal implicado en el error judicial; del que fuera victima el Mayor Tobiansky, es señalado como culpable por el fiscal, quien pide una pena de quince años de cárcel. 25.—A raíz de la reapertura de las refinerías de Haifa, se cree que Turquía adquirirá grandes cantidades de petróleo en Israel. 29.—Se anuncia que el índice del costo de la vida ha descendido en 37 puntos, durante cinco meses del plan de austeridad “tzená”. 22.—La Agencia Judía manifiesta que desde el establecimiento del Estado Judío, 320.000 judíos han inmigrado a Israel.