Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XI (1949)
- Issue
- 11 (Noviembre, 1949)
- Date
- 1949-11-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO 5 WIR SERIEN, MOERES, STINKBOMBEN¬ ATTENTAT EIN ANTI-JUEDISCHES BLATT In Santiago wird durch zahlreiche Zeitungsstaende im Zentrum “Mundo Arabe” vertrieben, das waehrend des Krieges als Propagandaorgan der Nazis diente und auf der “Schwarzen_Liste” der Alliierten stand. Von diesem panarabischen Organ nimmt Nr. 31 des “Aufbau” Notiz und weist darauf hin, dass die in Santiago erscheinenden “Noticias de Ultima Hora” kuerzlich in einem Aufsatz von der Regierung gefordert haben, dass sie gegen die antijuedischen Angriffe dieses Blattes einschreite. Wenn die “Noticias de Ultima Hora” darauf hinweisen, dass weder die juedische noch die arabische Allgemeinheit einen offenen Konflikt in Chile wollen, so haben sie zweifellos vollkommen recht und wahrscheinlich haben sie es auch damit, dass der chilenischen Regierung eine Aufhetzung der Bevoelkerung gegen die Juden nicht erwuenscht sein kann. Wir sind in der Lage, hierzu noch etwas zusaetziiches zu bemerken: Vor etwa 1-2 Jahren erschien in Concepción ein arabisches Organ, das in ziemlich unverbluemter Form zum Wirtschaftsboykott aufforderte. Damals wandte sich das Comité Representativo an den Praesidenten des Arabischen Comités, D. Nicolás Yarur, der das Ergebnis von Besprechungen damals in einem Brief zusammenfasste, der darin gipfelte, dass er solche Bestrebungen ablehne. Die Hetze in Concepción hoerte daraufhin auf und das Blatt ging, soweit wir unterrichtet sind, bald darauf vollstaendig ein. TELL 1 AUF KONTO “HABEN” Anlaesslich der Eroeffnung der Sitzungsperiode der Vereinigten Nationen hat “El Diario Ilustrado” rueckblik. kend die Erfolge und Fehlschlaege dieser Organisation in einem Leitartikel behandelt. Das konservativ orientierte Blatt bezieht sich dabei auf den Teilungsbeschluss Palaestinas, auf Grund dessen “ein neuer Staat entstand, Israel, der seinen Platz inmitten der freien und demokratischen Nationen der Erde eingenommen hat”. MIT KLAREM BLICK Die Tageszeitung der Radikalen Partei, “La Hora”, hat das Problem der arabischen Fluechtlinge wie folgt behandelt: “Die israelische Regierung behauotet mit gutem Grund, dass diese Fluechtlinge aus Israel freien Willens und durch die von den arabischen Staaten entfaltete Pro. naganda beeinflusst, geflohen sind und dass sie nicht von der israelischen Regierung von ihren Heimen verjagt worden sind, so dass dieser nicht die geringte Verantwortung fuer ihr Schicksal zukommt.” Ueber das Problem Jerusalem urteilt das gleiche Blatt: “Die Wahrheit ist, dass die Argumente, die aufgefuehrt werden, um die Internationalisierungs - Absichten Jerusalems zu rechtfertigen, sehr wenig ueberzeugend sind. Wenn es auch wahr ist, dass Jerusalem eine fuer Christen, Juden und Mohammedaner heilige Stadt ist, so gibt es in der Welt noch andere heilige Staedte fuer die Glaeubigen anderer Religionen, die ebenso zahlreich oder noch zahlreicher sind als jene, und doch ist niemandem bisher eingefallen, sie zu internationalisieren”. Nicht identifizierte Spitzbuben, die aber mit einer deutschen Schule der Provinz in Zusammenhang gebracht werden, uebten einen Anschlag mit Stinkbomben auf das Teatro Condeil in Valparaiso aus, waehrend sich daselbst die Proklamierung der “Acción Unificada” abwickelte. Wenn auch diese Tatsache weder der Veranstaltung noch dem voraussichtlichen Resultat der Aktion irgendwelchen Abbruch tun wird, ist es doch interessant festzustellen, dass die Nazi-Methoden zwar an Wirksamkeit, aber nicht an Dummheit eingebuesst haben. DE UN DISCURSO DE S. E. EL PRESIDENTE DE LA REPUBLICA t Con ocasión de la inauguración oficial de la Exposición de animales, el día Sábado 8 de Octubre, el Presidente de la República, Excmo. señor Ga briel González Videla, pronunció un discurso, del cual reproducimos el siguiente párrafo, de acuerdo con la versión publicada por “El Mercurio” del día siguiente: “Es preciso, también, simplificar el mecanismo de la distribución de los bienes, suprimiendo los intermediarios inútiles, aun cuando para lograrlo sea preciso aplicar medidas fuertes o que hieran los intereses particulares de determinados grupos. Desde luego, creo que los extranjeros que han llegado en los últimos diez años al país, acogiéndose a su hospitalidad generosa, no pueden pretender congestionar aún más el proceso del comercio, dedicándole energías que Chile creyó venían a sumarse al trabajo productor”. SIE WOLLEN NICHTS LERNEN Mit grosser Begeisterungtrugen die verschiedenen ansaessigen Kolonien bei der grossen “Kermesse”, die am 15. und 16. Oktober im Estadio Nacional stattfand, zum Wiederaufbau der medizinischen Fakultaet der Universidad de Chile bei. Schweizer, Franzosen, Jugoslawen, Israeliten, Nordamerikaner, Deu t s c h e, Spanier und Araber hatten alle mehr oder weniger geschmackvolle Buden aufgebaut. B e i unseren besonderen Freunden fielen uns einige Dinge auf. So unter anderem der grosse schwarz.weiss-rote Adler, der den deutschen Stand zierte. Soviel wir unter- Der Journalist Ismael Edwards Matte kommentiert in der Ausgabe seines “Hoy” vom 27. September das Buch “Asi naciö Israel” von Jorge García Granados, dem Vertreter Guatemalas in der U.N., der so Entscheidendes zum Erfolg der zionistischen Sache beigetragen hat. Er behandelt das Buch, das ihm von seinem “amigo don Samuel Goren R.” uebersandt wurde, mit ei ner solch ehrlichen und ue. berschwaenglichen Begeisterung, dass an der Lauterkeit seiner Absicht auch nicht der leiseste Zweifel aufkommen kann. Und trotzdem behandelt er die Frage des Nachkriegsantisemitismus in Deutschland auf folgende Weise: Er fragt: “Was kann diese .unbezwingbare Abneigung begruenden?” Und erklaert: “In Chile gibt es einen Fluechtling, der als Fischer ins Land kam und spaeter Chilenen aus einigen Orchestern verdraengt hat, der dieses anscheinend unerklaerliche Phaenomen erklaeren koennte”. Die Tatsache, dass der damit gemeinte Musiker kein Jude ist, eruebrigt jede Randbemerkung. richtet sind, ist in Ostdeutsch, land sowohl das Schwarz wie auch das Weiss unter den Tisch gefallen und die Farben der Bonner Republik sind schwarz-rot-gold. Auch der Adler sollte sich mangels Krallen, Schnabel und sonstiger Raub- und Mordattribute momentan irgendwo in Reparatur befinden. Welches Deutschland renraeseutiert also die hiesige Kolonie? Der arabische Stand zeichnete sich dadurch aus, dass er erst einen halben Tag zu spaet anfing, zu funktionieren. Man war nicht rechtzeitig fertig geworden. Es ist nur erfreulich, dass ein gewisser Mangel an Organisationstalent sich nicht nur bei blutigen Kriegen zeigt. “VERHETSSUN« UND ERFUELLUNG” So lautet der Titel des neuesten Buches des vielumstrittenen Arthur Koestler —ehemaliger Kommunist, heute der anti-stalinistische Schriftsteller Nr. 1, Soziologe und Psychologe, waehrend des spanischen Buergerkriegs von Franco zu Tode verurteilt, geflohen, waehrend des Weltkriegs in Gurs interniert, neuerdings entflohen, 1947 in Palaestina, oro-terroristisch, Autor von “Der Jogi und der Kommisar”, “Der Mythus der Sowjetunion”, “Dunkelheit am Mittag” ueber Russland; “Schlak. ke der Erde” ueber Gurs und “Diebe in der Nacht” ueber Erez Israel 1947. “El Mercurio” vom 17. Oktober bring eine ausfuehrliche Besprechung des Buches, von Pamela Matthews, die das Buch in drei Teilen behandelt. Erstens, eine Geschichte Palaestinas unter dem Mandat; zweitens, persoenliche Erlebnisse des Autors waehrend des Kampfes und drittens, seine Ansicht ueber verschiedene Aspekte des staatlichen Lebens. Wir werden unsererseits d i e Gelegenheit wahrnehmen, bei Erhalt des Buches naeher darauf einzugehen. SUESS-SAURER KOMMENTAR En torno a la NU 6.—Fuentes fidedignas afirman que los EE. UU. se inclinarían en favor de un compromiso para resolver el problema jerosolimitano. William Green, Presidente pie' la American Federation of Labor insta al Presidente Truman a respaldar el punto de vista israelí sobre Jerusalén. 11.—Egipto coloca en la agenda del Consejo de Seguridad I'a cuestión de desmilitarización de Jerusalén. 13.—Se cree en Lake Success que la propuesta egipcia de desmilitarización de Jerusalén será transferida del Consejo de Seguridad al Comité Político. Además, existe la certeza de que las potencias occidentales no favorecerán dicho plan. Un vocero de la delegación norteamericana declara que EE. UU. aún apoya el plan de la Comisión de Conciliación para Jerusalén, pero sobre la base de un compromiso. Agrega que la posición de la Unión dista mucho de ser inflexible. 15.—Se estima que pronto se dará por terminada la primera fase de las labores de la misión económica encabezada por Gordon Clapp. La delegación israelí se une a los ataques en contra de la supervivencia de la así llamada “Pequeña Asambüea” de la N. U. De todo el mundo 1. —Es arrestado en Los Angeles, el escritor Henry Bellows, acusado de contrabando de armas a Israel, durante el conflicto árabeisraelí. En relación con la vergonzosa profanación de una sinagoga en Marktredwitz, ocurrida el día de Rosch Haschana, es detenido Hans Rief, descrito por la prensa como “gángster nazi”. Rief habia sido absuelto recientemente por un Tribunal de Desnacificación. 2. —La “Legión de Veteranos de Guerra” de los EE. UU. se manifiesta contraria a la inmigración de personas desplazadas al país. 5. —Renuncia a su cargo el Tesorero de la Agencia Judía, Itzjak Gruenbaum. Varias personas son hospitalizadas a raíz de choques provocados por los fascistas partidarios de Sir Oswald Mosley, en ei distrito occidental de Londres. 6. —Eli Consejo Municipal de Manchester rechaza una moción tendiente a prohibir la matanza ritual de animales (“schejita”). 8.—El diario “New York Post” afirma que arrecia la persecución comunista contra los 400.000 judíos de Rumania. 9—El Presidente de la Agencia Judia, Berl Locker, actuará en forma temporal y hasta las próximas elecciones, como Tesorero. 10.—El Keren Kayemeth ha establecido un Departamento que se hará cargo de la recuperación y transferencia de propiedades confiscadas por los nazis. 11.—Las medidas legislativas derivadas del Programa “del punto número cuatro”, de Truman, referente al desarrollo de regiones poco desarrolladas, no serán tomadas antes del mes de Enero, fecha en que se reunirá nuevamente el Congreso Norteamericano. Se espera que dichas medidas favorezcan también a Israel. 13,—El Congreso Judío Mundial, “hablando en nombre ¡de las silenciosas muchedumbres que fueron las primeras víctimas de Hitler” declara que se siente “profundamente molesto” por el resultado de las elecciones austríacas “que revelan hondas raíces del nazismo”. Se ha establecido en Buenos Aires el nazi húngaro Martín Hammonai, cruel torturador de judíos y a quien el gobierno de Hungría buscaba como criminal de guerra. 16.—Por 36 votos contra 30, el Senado Norteamericano rechaza las enmiendas presentadas por el congresal Emmanuel Celler a la Ley de Inmigración para Personas Desplazadas, manteniendo así Ihs cláusulas discriminatorias contra los judíos. 18.—Uno de los antiquísimos textos bíblicos encontrados hace dos años en Palestina, ha sido identificado como el perdido “Libro de Lamoeh”, que trata de la vida de Noé. 25.—Comienza en Los Angeles, el proceso contra siete jóvenes acusados de ayudar ilegalmente a Israel mediante el contrabando de armas. 27 —El Comité Olímpico decide invitar a Israel para los Juegos Olímpicos de 1952.