Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- X (1948)
- Issue
- Edicion Especial (Junio de 1948)
- Date
- 1948-06-01
- Page
- Seite 25 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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iiteres Symles Konzerte;. Es ist gedruth - Orer Ortsgrupschafts-Kul- ., besteht es gliedern, die na geboren 1 von Frank r Pianisten, rer in Telrte die meidie im vervurden, und ihrungen. sprach erbebedeutenden ss wie auch iuf zuweisen, aechlichsten , so gibt es eichquartett, uartett, das tt, das Ber- - Trio, die istalten und sch alle aus tinensischen; stammen, rs reich an Waehrenö m eine Wodigung von rei Klavierge Stadt in naessige Ju- Basis dei verden. Abm Schulenistinensische ter seit eini- Saison zwe! 5 Konzerter subskribiert sind auf de: ut. Erklae m alle Auf ■.alische Er id extensiv, ein mit dei ohen Musik' mg musikalusikalische: in staendi! alischer Beten werden!. Wilkinson BOLETIN. INFORMATIVO 25 Frank Pollak Die letzte Ausgabe der “World of the" Symphony”, des 500 Seiten starken hebraeischen Konzertfuehrers Palaestinas, zaehlt 30 Komponisten fuer symphonische Musik auf. Das Haupt dieser Gruppe ist Erich Walter Sternberg, dessen Variationen “Die zwoelf Staemme Israels”, die Suite “Joseph und seine Brueder” und die “Lustspiel-Ouvertuere’ von dem Philharmonie-Orchester aufgefuehrt worden sind. , P. Ben-Chaim (Frankenberger) wurde fuer seine erste Symphonie, die tatsaechlich die erste Symphonie war, die von dem Orchester gespielt wurde, mit dem Yoel-Engel-Preis von Tel-Aviv ausgezeichnet. Die Philharmonie hat auch sein “In Memoriam” fuer Violine und Orchester, seinen “Pan”, ein symphonisches Gedicht fuer Sopran und Orchester, und seine “Pastorale Variée” aufgefuehrt, waehrend seine zweite Symphonie, die vor kurzem fertiggestellt wurde, fuer eine baldige Auffùehrung vorgesehen ist. Karl Salomon, der musikalische Leiter des Palaestina-Senders, hat eine koestliche Orchester-Komposition “Vier griechische Taenze” mit einer “Hora Hellencia” als Schlusssatz geschrieben. Josef Kaminski, der erste Geiger des Philharmonie- Orchester, und Odeon Partos, der Viola-Spieler, sind beide in der Orchester-Komposition glaenzend hervorgetreten. Kaminskis bis jetzt erfolgreichstes Werk ist sein spritziges “Concertino” fuer Trompete und Orchester. Seine “Komische Ouverture”, seine “Ballade fuer Harfe” und seine ‘Aliyah”-Variationen sind ebenfalls aufgefuehrt worden. Par- ISRAELS KOMPONISTEN tos bis jetzt einziges Orchesterwerk ist “In Memoriam” mit einer Solo- Violastimme. Abraham Daus ist Preistraeger des ersten Orchester- Wettbewerbs. Seine Preisarbeit war das “Tor des Meeres”, die Ouvertüre des Orchesters, und seine “Semitische Suite” gewann den zweiten Yoel- Engel-Preis von Tel-Aviv. M. Mahler- Kalkstein war in diesem Jahresprogramm durch seine “Volkssymphonie” vertreten, die auch als Laut- Verdina Schlonsky zu einer Kantate, die dem Hafen von Tel-Aviv gewidmet ist. Ein fruchtbarer, jedoch noch unausgeglichener Komponist ist Mac Lavry. Sein erfolgreichstes Werk war ein Klavier-Konzert, welches von Pnina Salzmann mit dem Palaestina - Philharmonie - Orchester und auch in Paris unter Charles Muench gespielt worden ist. Komponisten kleinerer Orchesterwerke sind: M. Brod, S. Rosowsky, Y. Edel, S. Aharoni, I. Brandman, M. Rapaport, Y. Esrachi, B. Kobias, G. Grad, Y. Stutchowsky, H. Hurtig und Gorechow. Avisassaf Berstein ist ein Komponist aus Haifa, fuer den Konzerte fuer Violine, Klavier und Cello Zeugnis ablegen. Verdina Schlonsky, die Schwester des bekannten hebraeischen Dichters Abraham Schlonsky hat ein interessantes Klavier Konzert und eine Symphonie komponiert. Der hauptsaechlichste Komponist der juengeren Generation Palaestinas ist A. U. Boskovich, ein einzigartig begabter Symphoniker dessen /bisher bestes Werk ein originelles pboen-Konzert ist. Sein Violin-Konjzert errang den Huberman - Preis '•'.v.vj? Wlt .i,- ' .N Xvt’.y .v.- .■.'••.•.’vXv »•«MSR-: .'.'.'.’.-.’.'.'.'.'.'AV.V.W.V.'.W.V Odeon Partos llifillltilil M. Mahler-Kalkstein Josef Kaminski Untermalung in dem Kline-Levin- Film “Meines Vaters Haus” Verwendung gefunden hat. Er hat ebenfalls eine polyphonische Suite und ein Konzert fuer Streichinstruments und Floete geschrieben. Peter Gradniewitz hat eine Serenade fuer Violine und kleines Orchester, eine “Symphonie von Variationen” sowie auch eine “Suite altenglischer Taenze” komponiert. Der juengste bis jetzt von der Philharmonie aufgefuehrte Komponist ist Robert Star er, der 23 Jahre alt ist. Das gewaehlte Werk war eine Erich Walter Sternberg “Phantasie fuer Streicher”. Andere junge Komponisten sind: Mosche Lustig und J. H. Wohl. Es sind hier nur symphonische Komponisten aufgezaehlt. waehrend die vielen Liederkomponisten und Komponisten fuer Kammer- und Klaviermusik unerwaehnt geblieben sind. Das Verzeichnis ist an sich schon eindrucksvoll. Eindrucksvoll ist auch eine grosse Anzahl spezifizierter Kompositionen. Wie in einem erschoepfenden Ueberblick ueber die Musik im modernen Palaestina von einer amerikanischen Vierteljahrs-Zeitschrift geaeussert worden ist, wird vielleicht in nicht alizu ferner Zeit — jetzt moegen die Historiker es vielleicht noch fuer verfrueht halten — in einem Werke ueber die Musikgeschichte ein Kapitel der “Zeitgenoessischen Musik im Lande Israels” gewidmet werden, so, wie in die einleitenden Seiten unvermeidlich eine Betrachtung ueber die “Musik der alten Hebraeer” gehoert. i Dr. P. Gradniewitz. PAUESTINENSISGHE TAENZERINNEN Gertrud Kraus Gertrud Kraus, eine geborene Wienerin, ist zur bedeutendsten Vertreterin des Tanzes in Palaestina geworden. Als sie in den mittleren Osten kam, war sie bereits nicht nur in Wien, sondern auch in allen Hauptstaedten des Kontinents bekannt. Vor nicht langer Zeit hat sie sich als die “Martha Graham von Palaestina” hier heimisch gemacht. Gertrud Kraus hat als erste den hochkultivierten Tanzstil hier innerhalb des Volkes ihrer neuen Heimat eingefuehrt und verstanden, als Lehrerin, Choreographin und Taenzerin das Interesse weiter Kreise fuer ihre Kunst zu wecken. Die Photographie auf dieser Seite zeigt Kraus-Schuelerinnen bei der Probe zu Taenzen, die von biblischen Legenden angeregt sind. Die Schuelerinnen kommen aus verschiedenen Teilen Palaestinas. Ihr Koennen hat die Bewunderung der Besucher aus allen Teilen der Welt erweckt. Gertrud Kraus leitet nicht nur das Studio und die Werkstaette, die ihren Namen tragen, sondern gleichfalls auch das Ballett der palaestinensischen Volksoper. yvv.. . .».V.F,«wv,v.v-* j