Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- X (1948)
- Issue
- Edicion Especial (Junio de 1948)
- Date
- 1948-06-01
- Page
- Seite 22 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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22 BOLETIN INFORMATIVO PEGASUS IN ISRAEL Ein Seitenblick auf die moderne Kunst Es ist nur natuerlich, dass Tel- Aviv, das Nervenzentrum Palaestinas, zum Brennpunkt der künstlerischen und kulturellen Aktivitaet geworden ist, zu einer Art von Mikrokosmos, der die Tendenzen und f% lit «H wmmmm ÉgUÊlÉiÉÉ nm¡§ » Isaac Danziger: “Nimrod” die Entwicklung der modernen Kunst der Welt spiegelt. Einige Maenner, die spaeter bekannte Maler in Palaestina geworden sind, begannen ihre Studien in Tel-Aviv. Schon frueh lehnten sie sich in ihrer Entwicklung gegen den Traditionalismus auf und bildeten eine unabhaengige Gruppe, die von Rubin, Zaritsky, Gutman und Melnikoff gefuehrt wurde. Ihre erste Ausstellung kam 1923 im Turm Davids zustande und bildet den ersten bedeutenden Markstein der Geschichte der modernen Kunst in Palaestina. Diese Gruppe von enthusiastischen jungen Kuenstlern unternahm es spaeter, die palaestinensische Landschaft zu “erobern”, so, , wie die Chalutzim darangingen, das j Land durch Trockenlegung von j Suempfen und Bekaempfung der Malaria wieder in Besitz zu nehmen.! Sie mussten spezielle Probleme Joe- : sen, die sich aus dem grellen Lichte 1 Palaestinas ergaben, welches alle j Farben verwischt. Sie gingen mit; Farbe und Pinsel zum Angriff auf j die alten Staedte Jerusalem, Safad j und Tiberias, wie auch auf die modernen Siedlungen vor. Die Arbeit, die waehrend dieser “romantischen’ ’Periode palaestinen- | sischer Kunst geleistet worden ist, j zeichnet sich durch die Brillanz ihrer Farbe und ihren dekorativen! Stil aus. Die Pioniere der modernen i Kunst setzten ihre Arbeit trotz materieller Schwierigkeiten und trotz des Mangels an Moeglichkeiten fuer das Studium und fuer Ausstellungen ihrer Arbeit und vor allem trotz des Mangels an einem kunstliebenden Publikum, welches moralische und finanzielle Unterstuetzung bieten konnte, fort. Es gab kein künstlerisches Milieu und keine autoritative Kritik, um die jungep Kuenstler in ihren Versuchen zu lenken. Es gab Zweifel upd Enttaeuschungen. Daher wandten sich viele juengere Kuenstler in ihrer Suche nach Lenkung nach Paris, dem Mekka der modernen Kunst. Andere gewannen betraechtliche Erkenntnis und Erfahrung durch direkte Fuehlungnahme mit den fortgeschrittenen Bewegungen der modernen Kunst in anderen Teilen Europas. Doch war der Einfluss von Paris nicht immer guenstig. Einige Maler mussten nach ihrer Rueckkehr nach Palaestina technische Kunstgriffe und den Manierismus, den sie sich waehrend ihres verhaeltnismaessig kurzen Aufenthaltes in Frankreich angeeignet hatten, erst wieder ablegen. Die Landschaften, die sie schufen, zeigten dunklere Farben als die fuer europaeische Malweise charakteristischen. Sie fanden bald heraus, dass Beleuchtungsbedingungen und 1 Atniosphaere in Palaestina ganz .y.SvAsv. '■ísisS? wm Kasíel Simchas— Tauroh mm '"I'- ísmní wm. mm , ' V - 'j 1É¡É1 pfc»É| wm ráeme un Ellis Ehrman Rendevous in Theresienstadt andere waren als an den Ufern der Seine oder in Suedfrankreich. Palaestina bietet nicht nur in der Politik und Wirtschaft, sondern auch im Bereich der Kunst seine besonderen Probleme. Um diese Tatsache kam man nicht herum, da gab es keinen Abkuerzungsweg. Mit diesen Problemen musste man sich ernsthaft auseinandersetzen, wenn sich eine echte palaestinensische Kunst entwickeln sollte. So musste der palaestinensische Maler wieder einen Anfang finden, nicht aber von vorne beginnen. Seine Erfahrung war reicher, sein technisches Wissen umfangreicher, und er trat mit wahrem Selbstvertrauen an seine neue Aufgabe heran. Fuer seine Zwecke fand er das kuenstlerische Klima guenstig vor. Die Einwanderung von Juden aus Deutschland und Zentral - Europa, die ihren Hoehepunkt 1935 erreichte, ■hatte nicht nur eine Fuelle von Kuenstlern, Musikern, Malern und Bildhauern gebracht, von denen sich einige internationalen Rufes erfreuten, sondern sie brachte auch ein hoch kultiviertes Publikum von Musikliebhabern und Kunstsammlern ins Land. Kuenstlerische Aktivitaet pulsierte nicht nur in Tel- Aviv und Jerusalem, sondern auch genau so stark in den Kibbutzim. Das Tel-Aviv - Museum, welches von dem verstorbenen Meir Dizengoff gegruendet worden war, wurde bald zu einem bedeutenden Kunstzentrum. In den grossen Staedten wurden private Kunstgalerien eroeffnet — allein 3 davon in Tel-Aviv. Die Vereinigung palaestinensischer Maler und Bildhauer entstand und veranstaltete jetzt mit einer Mitgliederzahl von mehr als 100 Kuenstlern jaehrliche Ausstellungen, die fuer das kulturelle Leben in Palaestina zu Ereignissen geworden sind. Das Kriegsende brachte trotz der gespannten politischen Situation eine weitere kuenstlerische Neubelebung. Einige der hervorragendsten Maler des Landes haben Ausstellungen veranstaltet, die eine Diskussion anregten und auch unter den palaestinensischen Kunstkritikern eine Kontroverse mit sich brachten. In Einklang mit dem wachsenden Kunstinteresse der Oeffentlichkeit richteten die meisten hebraeischen Zeitschriften und Tageszeitungei regelmaessige Spalten fuer Kurs ein. Kuerzlich stattgefundene Kunst verkaeufe haben Rekordzahlen ge bracht. Das wachsende Kunstintei resse zeigt sich nicht nur in de: oeffentlichen Institutionen und b( den Privatsammlern, sondern eber, sosehr auch im breiten Publikum Die Kunst ist nicht mehr nur Luxi fuer den Kunstkenner, sondern s: ist fuer viele gebildete Maenner un Frauen zu einem geistigen Bedueri nis geworden. Um die vorliegende Betrachtung abzurunden, muessen zwei hochbt deutende Kunstausstellungen, die t Tel-Aviv veranstaltet wurden, ei waehnt werden: die Ausstellung di Werkes Israel Paldi’s in einer Privat Galerie und eine Ausstellung vo: Oelbildern und Zeichnungen vo: Rubin, einem der bahnbrechende: Kuenstler moderner Malerei in P) laestina. Es ist dies Rubin’s erst Ausstellung in Palestina nach seine Rueckkehr aus den Vereinigte: Staaten, wo sein Werk ebenfall Anerkennung fand. Arie Lerner. wenn sie ruehmte stellt, dae keit auf : ten. Das niemals s ren oder dessen we eingesetzt und in c gen zu s darauf ar Shakespee Lustspiel gandisten den Haup zu sagen dieses ge^ von dem dass er .abschreck mah-Thec hinsichtlic Tel-Aviv, trum des Goenner eine einzig zu sehen, von Tel-.£ 200.000 we: bewerb m sollte, so etwa 3 Mi: lieh eine suchen. Dies ist in der die ihre Wert bimah-Sch praechtige Theater, i gespielt w Juden in I Welt erba' fuer die £ den des F von christl Das Parket Zuschauer: maenischei Erstauffi Ereignisse. 1er vor ein Publikum Bretter stc Farmer de doerfer vor ne Jesreel i mit Picken wegen sich Ostrande. I in gleicher an der Auf ren. Der ‘ vor zwei J; anzupflanze Zeichen der das Habin Dorfe eine hatte. Seit Gepflogenh* Der Ruhr hat sich we Heiligen I Tournées, di die Vereinig men wurde 5 / S. Tischbi Juedisches Kind in Bergen-Belsd