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Literarisches und homiletisches Beiblatt · 1838-06-23 · 17 (23.06.1838) · p. Seite 67

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Journal
Literarisches und homiletisches Beiblatt
Volume
I (1838)
Issue
17 (23.06.1838)
Date
1838-06-23
Page
Seite 67 (sequence 3)
Language
German
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67 Getreide nC]P G'-NZY Exod. 22, 5: „Wenn Feuer auskommt und einen Haufen oder stehendes Getreide findet;" nYby Hiob 5, 26). *) (Fortsetzung folgt.) Literarische Correspondenz. München, 15. Mai. Bibliographische Notizen über die hebräischen Manuskripte der königlichen Bibliothek zu München, von Lilie nthal. (Fortsetzung.) 44) R. Jitzehak Albalek, Commentar auf -eS Aristotele Physik. 2) Di22i3n iroswv des Aben Esra, dasielbe, daö n»Dnn genannt wird. Es enthält daffclbe sämmtliche Werke, über die Huetius und die andern Bibliographen so viel stritten, nehmlich Cöirtan 'o niiraiön 'o, mbrcn ivsw», tvnVi»n .'o, wo der Abschreiber hinzufügt. Alle diese Werke werden genannt n:n3n 'o des Aben Esra. Sie isind von Jesse ben Jechiel abgeschrieben 5312 (1552). 3) NV2NN nimr<2 wr<n von R. Schein Tob Palkeira. Dieses' Werk, das er mit einem andern, ^o, in seiner Jugend schrieb, hat den Zweck, den Jünger der Wissenschaft zu unterrichten, wie er sein Studium treiben soll. Es zerfällt in 3 Theile. Im ersten handelt er von dem sittlichen, fleißigen Lebenswandel deö angehenden Philosophen; im zweiten zählt er die verschiedenen Wissenschaften und ihre Definitionen auf, denen er obliegen muß; im dritten rühmt er die Philosophie in ihrem weitesten Umfange als das sicherste Mittel zur Erlangung der Glückseligkeit. Das Geständniß, welches er in der Vorrede ablegt, daß er nehmlich keine eigenen Ideen, sondern nur die Ansichten der gefeiertsten Meister niederschreibe, stimmt mit der Angabe des Vit, überein, der behauptet, das Werk wäre aus Plato und Aristoteles compilirt. 'Von dem Werke mSyan 'v, das Buxtorf in seinem Commentar zum Cosri pag. 32. vpn einem Italiener Jakob erhalten zu haben versichert, hatte der Abschreiber nichts als ein inhaltangebendes Gedicht vor sichdaö m a'm genannt ist; das andre konnte er seiner Aussage nach nicht dazu finden. Daö Manuscript wurde 5312 (1552) verfertigt. Die Aufschrift heißt: (travtatns) mprirn. 45) vivwn “ijjtü von R. Jitzehak ben Abraham, der genannt wird ben Lutiph, so lautet nach dieser Handschrift ') fiXniJ Hohes!. 7, 2. Ruth 3, 7 ist kein Garbenhaufen,, wie eö die Ausleger meinen, sondern wahrscheinlicher ein Haufen ausgedroschenes Getreide; a. a. O. ist BoaS schon mit Würfeln beschäftigt und läßt V. 15 der Ruth 3 Maß davon in die Schürze zükommen. Auch Neh. 13, 15 ist das Getreide auf Eseln gefaben. sein vollständiger Name. Das Werk theilt sich nicht, wie Wölf behauptet, in drei, sondern in vier Theile, wovon 1) handelt: über Gott, die Engel, Propheten, Vorsehung, 'Erschaffung der Welt, mit Widerlegung einiger Lehrsätze deö Aristoteles, Maimonides und Samuel Abanazar in 28 Kapiteln, 2) Erklärung wichtiger mystischer Stellen aus dem Pentateuch, den Visionen Ezechie-ls und Zacharias in 25 Kapiteln; 3) Erklärung der Namen Gottes in 12 Kapiteln und endlich 4) die Gebote u. ihre Begründung mmi •'»yu in 16 Kapiteln. 2) di» -i>o Diin von R. Meir aus Rothenburg. Dem Werke voran geht eine Einleitung, welche die Sünder zur Buße und Reue auffordert, und daö Gebet vorschreibt, das der sich bekehrende beten soll. Daö Werk selbst zerfällt in 4 Lheile, und handeln über das moralische und religiöse Leben. 1) yv: über die Mahlzeit, die dabei zu sprechenden Benedeiungen, und die Wirkungen der Verstöße gegen die von der Religion aufgestellten Regeln. 6) cpti *vipa, von hem Verlesen des v'c'tu vor dem Schlafengehen. c) D^n “pn, von dem Durchlesen der treffenden Paraschath an jedem Sabbate, von der Buße, von dem Grunde des Räucherwerkes im Tempel, dem Unterschied zwischen rrn n»u?;n. d) DiinmiN, stets auf dem Wege des Rechts und der Tugend zu wandeln. 2) *13D de interpretatione vom Aristoteles, der Commentar ist nicht genannt.. 3) nsivn 22v lider topicorum vom Aristoteles, Commentar von Ri Levi ben Gesson. — 46) Commentar in die Proverbien von R. Schecheth bar Jsaac Jerundi, getheilt in 4 Abtheilungen, a) 1—10; b) 10 — 22 Capitel, Vers 23 c) 22 — 25 d) 25 bis zu Ende; abgeschrieben 5311 (1555). — 2) NittmöNijn von R. Simeon ben Jochai, 3) numpjn *ir>t£? von R. Abraham b'en David (th), Abhandlung über die zu beachtende Sittlichkeit und Heiligkeit zwischen Ehegatten, 4) Sx ehn *n3invon R ambam, desselben Inhalts, in mehre Abschnitte getheilt. 5) Miscellen über Natur, Moral und Religion von verschiedenen Autoren: a) Alcasra über Physik, wenige Seiten, b) das Buch Jetzira vom Arzte R. Jitzehak Jisreeli ben Joseph, v) Abraham bar Schelomo aus Zamora über Lohn und Strafe im jenseitigen Leben, d) R. Schescheth über Zeit- und Kalenderrechnung, alles nur sehr kurz; dagegen von bedeutendem Umfange R. Meir ben Nachm an über Buße. 6) nair> des Aben Ezra, hebräische Grammatik. Sie wurde zum ersten Male, 1530(5290) zu Constantinopel durch Astrak aus Toulon in Auftrag des R. Salomon Malmali gedruckt. 7) Abraham beribi Cheja, über Astronomie, auf Aufforderung und Ermunterung seines Lehrers Abraham ben Schelomo Schamschinon verfaßt. Es handelt 1) von Gestalt und Gang, 2) von der Berechnung der Gestirne. 47) über das dritte und vierte Buch Mosis. 48) tj*"n i*ivon R. Mordechai ben R. Jacob ben R. Abraham ben Mqimon ben Abraham ben Maor haggalah Rabbenu Achilo Mischui in Barzellona, Commentar über die 10 Stufen de^ Gottheit, abgeschrieben Rom 5311 (1551) von Joseph ben EliaS. 2) der dritte Theil der medicinischen Abhandlung des Ebn Refchad. 3) nsittN *^-,2 (am Ende iS22 in einem achtzeiligen sangehängten Gedichte genannt) von Abraham ben Bibay aus Aragon, eine Religionölehre in 85 Kapitel. 4) Medicinische Abhandlung über die

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