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Literarisches und homiletisches Beiblatt · 1838-06-09 · 16 (9.6.1838) · p. Seite 62

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Journal
Literarisches und homiletisches Beiblatt
Volume
I (1838)
Issue
16 (9.6.1838)
Date
1838-06-09
Page
Seite 62 (sequence 2)
Language
German
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62 seine Bemerkungen über Ezechiels erste Vision. — Auf dieses folgt 3) 112U7N2 mti mm, von R. Elasar ben Äehuda auS Wormö. Dieses Werk, dessen in Jalkud Rubeni so häufig Erwähnung geschieht, handelt von den Eigenschaften Gottes und dem mm» nv7vv nach dem Unterrichte, den der Autor bei seinem Vater genossen, welcher von R. Jehuda hachasid unterrichtet worden war, welchem letzter» der Inhalt dieser Kapitel von seinem Vater, R. Samuel hachasid, mitgetheilt worden war. — Auf dem Titelblatte steht die fälschliche Aufschrift: bion '0. 24. Commentar auf Salvm o's Proverbien von R. Emanuel; Commentar über da6 hohe Lied, von R. Emanuel. Ueber diesen Autor ist zwischen Wolf, BartollociuS, Planta vitiuS ein bedeutender Streit. Letztere nämlich behaupten, mit Hinzufügung, daß noch ein Commentar auf Job von einem Autor desselben Namens vorhanden sei, daß nicht ein nnd derselbe alle drei verfaßt habe, während Wolf nur einen Verfasser annimmt. Indessen das vorliegende Manuscript entscheidet dahin, daß der Commpntarin die Proverbien von einem R. Emanuel ben Jakob, und der auf das hohe Lied von R. Emanuel ben Schelomo, dem Wolf alles zuschreibt, verfaßt sei. Der Commentar auf Job scheint aber weder dem Einen, noch dem Andern zuzugehören. Denn dem Exemplar, das mir vorliegt, ist auch ein Commentar auf Job beigeschriehen, der aber ist von R. Meir ben Jsaac von Armaah, dem sogenannten Baal Akeda, verfaßt 5266 (1505), abgeschrieben von Jsaac ben EligS ManuS in Leitmeritz 5310 (1549). Der Commentar auf das hohe Lied zerfällt in drei Theile; der erste geht bis an daS 3. Kapitel und betrachtet den Inhalt als Bild der kindlichen Unschuld und Herzenseinheit; der zweite bis zum zweiten VerS des fünften Kapitels und sieht im Texte das Schmachten der jugendlichen Liebe, und die Freude am Leben und am Genüsse; der dritte bis zum Ende als Ueberdruß am Leben behandelt. 25) mm mint? von R. Joseph Gecatiliah, ein Com, mentar auf den Pentateuch mit Ausnahme der ganzen Genesis und eines TheileS des Exodus. 2) 'n mm von R.Joseph ben CaSpi, einem sehr fruchtbaren und gelehrten Grammatiker auS dem 13. Jahrhundert; ebenfalls ein kurzer, .gedrängter Commentar auf den Pentateuch. In der Vorrede klagt der Autor über den harten Druck der Zeit, und freut sich seines eifrigen, ununterbrochenen Bibelstudiums. 3) rmm *120, die bekannte Abhandlung über die Logik des Aristoteles, von Jbn Rushd, fälschlich genannt AverroeS, ins Hebräische aus dem Arabischen wahrscheinlich übersetzt, von Theodor Thodrossi. 4) ^30 N'jEDacn oder nytann *120, aus dem Arabischen deS Abuxasar Alpharlebi, auch genannt NpiEomm *viN*a, de elencliis sophisticis tn drei Abschnitten: a) Einleitung; b) Trugschlüsse in dictione; Trugschlüsse extra dictionem. — 5) d*tN nmt *i2ö ptümn, von N. Moses ben Nachman; eine philosophische Erklärung des Sündenfalles im Paradiese. Der Autor geht von dem Grundsätze aus: nsv' mp» srn, und sucht durch Aufsuchung der Gründe, warum Gott dies Gesetz gegeben, was die Schlange bedeute rc., das Ganze in ein klares Licht zu setzen. 5087 (1326). 26) *no, Beschreibung der Krankheiten und ihrer Heilmittel, von dem in der Aufschrift hochgerühmten Arzte Johannes Gaikona in Montpensier, auf Aufforderung des Königs Carl von Frankreich verfertigt und ihm dedizirt. Er benutzt Aben Senna, Harasi und Alexander. DaSJahr, indem cs geschrieben wurde, ist nicht angegeben. — Diesem Werke bei-. gebunden ist 2) mm rrosn, von R. Jehuda Massar Leon auS Neapel. Eine Logik, die im ersten Theile behandelt: a) einen Commentar in Porphyrius; im 2) über die Logik deS Aristoteles sich äußert; und'im 3) die eigenen Ansichten deS Autors anführt. 27) Ein Commentar auf das ganze Buch Genesis, ohne Angabe des Autors. 2) Ein Commentar auf den ganzen Pentateuch von R. Jacob aus Wien. 3) mm mno von R. MoseS ben Nachmanneine allegorische und geschichtliche Erklärung deS BucheS Ruth nach PlantavitiuS. 4) »>-,323 von R. Joseph ben Chajim, eine Art Concordanz. Der Verfasser nimmt die Worte nach ihrem dritten Radikalbuchstaben, und bringt sie aus solche Weise in alphabetische Ordnung. Nachdem er daS einfache Wort erklärt hat, bringt er dasselbe in feine verschiedene Verbindungen mit den Fuge- und Fürwörtern, und zwar vorerst die männlichen, und dann die weiblichen Geschlechtes; und weil er sie hierdurch paarweise zusammenstellt, nennt er daS Ganze »113m bio. 5) n»Sw /*i Sty Qi*no nmbn ip02*i, von R. Sal0m0n ben Jsa-ac, ein höchst werthvolles Manuscript, da ich eS weder in einer der bekannten bibliot. hebr., noch sonst irgendwo ausgezeichnet finde; eS handelt den größten Theil des jetzigen mm mm ab, in der Mitte aber stehen auch einige Kapitel, die das verschiedene mm» abhandeln. Auch finden sich einige Gutachten Raschi's eingeschaltet. 28) Diese Nummer bildet den Anfang zu fast sämmtlichen Werken des Eben Reschad. »yi^ip *130 von Abu Hiludid (Abu'l Walid) M ahm et Eben Reschad, eine medicinisch-chirurgische Abhandlung in drei Theilen: a) über Anatomie; b) über den gesunden Zustand deS Körpers undr wie man ihn erhalten kann; c) über den kranken Zustand und wie man ihn heilen kann. 2) nrrpnn p, von MabruS, eine ziemlich starke Abhandlung über das Aderlässen. 3) pmro von Abo Vilalid Eben Raschd, vom Theriak des Andromachus, der ihn in Griechenland erfand und dort zuerst anwendete, und von seinem Gebrauch. Commentar des Eben Reschad zu deS AristoteltS Naturphilosophie, geschrieben im Jahre 5310 (1549). Der Name des Uebersetzers, den die meisten hebräischen Philologen, R. Samuel Aben Tibbon nennen, ist diesem Exemplare nicht beigefügt. — Ihm beigebunden ist 2) Aristoteles, von der ersten Materie, mit einem Commentar von Eben Reschad, vollendetim Jahre 565 der Hadschira; und 3) rn:iv»S:> nmm, die Me teorologie deS Aristoteles, mit einem Commentar von demselben Autor. 30) nSmm n*’»tyn, Aristoteles, de caelo et mundo etc., mit einem Commentar von Eben Reschad, verfaßt im Jahre 5019 (1218), mit einem kurzen meteorologischen Anhang des CommentatorS, abgeschrieben 5310 (1549) von Joseph ben Recht el. 2) ->3v, der Brief deS PtolomeärS AlmagestuS über die Bewegung der Himmelskörper, von Eben Rasched im Jahre 1465 geschrieben. 3) rnwim, Abhandlungen überNa-

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