Wiener jüdisches Familienblatt
- Journal
- Wiener jüdisches Familienblatt
- Volume
- 2 (1934)
- Issue
- 10 (August 1934)
- Date
- 1934-08-01
- Page
- Seite 35 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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IIIIUMItllllHIilHIIIHIIIIIIMMMIIHHIIIIIIIIIIIIMMHWtlMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIII.........III! ■ III I ■■■ II ■ II ■ 111......Illlllllllüllllllimil )( as wircl die l/^erbflniode L ringen 9 CJ)\e Mode ist sehr klug: sie weiß, daß sie sich nicht nur von ihrer schönen, sondern audi von der praktisdien Seite zeigen muß, damit sie Beifall findet. In diesem lahre meint sie es mit uns Frauen besonders gut,sie schreibt schöne, dunkle Farben vor, neben schwarz, das wir ja seit jeher lieben, die dunle len blauen und grünen Schattierungen und sehr viel Braun in allen erdenklichen Nuancen, Mäiv tel, die sdilidit und einfach sind und mit großen Pelzkragen verbrämt werden oder Paletots aus genopp; ten, warmen Stoffen mit kleinen, anKindere kragen erinnernden Garnierungen, Klei*1 der, die handschuh* eng die Gestalt um* geben und mit wei* Ifen duftigen Rüschen und Krägeldien gesdimückt werden; sie gestattet uns, nein sie befiehlt, die Kleider aus gestrickten und gewirkten Stoffen, aus den eigenartigsten lerseys, die so unendlidi angenehm im Tragen, so praktisdi und vor allem so billig sind. Sie schafft diese reizendenWesten* kleider, die durdi ein farbiges Tüchlein und einen Gürtel gesdimückt sind und Frauen jeglidien Alters vorteilhalt kleiden, die schönen ruhigen Paletots ensembles, die oftmals clurdi eine farbige Einfassung gewinnen. Für den Abend bringt uns die neue Mode sdilidite, edellinige Kleider aus sdiweren, fließenden gekörnten Seiden, die neuestens wieder ein kleines Dekollete haben dürfen und durdi eine Ansteckblume geziert werden, denn Blumen sind immer der reizvollste Sdimuck für Frauen. Die Mode des Herbstes 1934 ist schön und ruhig und deshalb dürfen wir uns alle, auch wenn wir nidit gerne als „Modedamen" gelten wollen, ein bißdien mit ihr befassen. D. V. Für heilfe Sommeitage die schlichte, naturfarbcne Leinenjacke zum bunten, handbedrudaen Leinenkleid. Für die ersten herbstlichen Spaziergänge das neue Beret aus Taffet und ein Silberfuchscape über dem |ackenkleid mit der kleidsamen weißen Garnitur. Trägerin Fr. Rösa Krieser.Wien. Das Westenkleid aus sandfarbenem ]ersey mit dunkelbraunem Schal und ebensolchem Gürtel ist kleidsam und zweckmäßig. Das 1'aletoryEnsemble in Honigfarbe u. Dunkel* braun zeigt die neuen modisdienVersdinürungen. Für Touren und Ausllüge das praktisdie Loden* kostüm und den neuen bunten Angoraschjl. 35