Wiener jüdisches Familienblatt
- Journal
- Wiener jüdisches Familienblatt
- Volume
- 2 (1934)
- Issue
- 4 (15. Februar 1934)
- Date
- 1934-02-15
- Page
- Seite 30 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Meinungen stehend, nur in dem einen Bestreben, den Kunden das Beste zu bieten. Nach diesei' Devise hat das Hans Mein] in den bewegtesten Jahren gearbeitet und dieser Anschauung ist es auch heute, wo die konfessionellen und politischen Auseinandersetzungen oft sehr erregt sind. Die Firma Meinl einigt alle ihre Angestellteil auf rein kaufmännischem Gebiet und nur vermöge dieser Einigkeit ist sie imstande, Höchstleistungen M§r\9LM— \\gmi~±**~^^B zu vollbringen. Hiezu tritt die Summe aller fremden Kaufleute in Uebersee, in London, Hamburg, 'Priest, Danzig, die Maschinenfabriken, Verkehrsanstalten, Aemter, Lieferanten in Hunderten von Filialorten, die mit ihren Korderungen und Verträgen an den Namen Julius Meinl die Sicherheit pünktlicher Erfüllung aller Verpflichtungen verbinden, das Symbol des Reellen, Sicheren und selbst im Wechsel der Zeilen Verläßliehen in diesem Namen sehen. ■pppww"""1 Antworten auf „Frag mich was Siehe Seite 28 1. Heim Vorlesen der Esterrolle in der Synagoge beginnt die .lugend /u stampfen, zu klopfen und mit dem Grager, auch Tratscber oder Hamanklopfer genannt, zu lärmen. 2. Iiiwar Professar an der Wiener Universität, bedeutender Philologe und Philosoph, Verfasser vieler philosophischer Werke. Geboren 1854 in Drenic (Böhmen), gestorben 1921' in Wien. Fas( jedes Land halte ein anderes „Judenabzeichen". In Deutschland mußten die .luden einen „gelben Fleck" (15 Jahrhundert) tragen, in Prankreich einen ^rotweißem Pieck" (14. Jahrhundert), in Böhmen einen „spitzen llul" (12. Jahrhundert), in Spanien ..lange Kleider aus grobem Stoir mit einem roten Zeichen" oder ,,grüne Barette", Jüdinnen mußten ,,grüne Schleier" tragen. Das ,,Judenah/eichen" mußte man zum Zwecke der äußerlichen Kenntlichmachung der Juden tragen. 1. Im Jahre 1781 durch Kaiser Joseph II. ö. ,,Hebräer" bedeutet ,,die Jenseitigen", weil der Stammvater Abraham von jenseits des Kuphrat nach Palfistina einwanderte. Die Ueberselzung von ,,Israel" ist „Gottesk ämpler". Ii. Ks soll von dem italienischen W ort ,,getto" (Gießerei) abstammen, da das erste Ghetto in Venedig, ni der Nahe von Gießereien, lag. Viele glauben, daß es mit dem talmudischen Wort ,,get" (Scheidungsurkunde) in Zusammenhang steht, weil die Juden in Stadtteilen abgesondert lebten, andere dagegen, daß es vom italienischen ghetto", vom Französischen ,.guel" oder vom alldeutschen „gut" gebildet wurde. ^Ghetto", ,,guet": ,,gat" bedeuten ,,Vereinigung". Wie man sieht, ist die Etymologie dieses Wortes noch nicht ganz klar. ('. Am 14. Adar zur Erinnerung an die Rettung der Juden von dem bedrohten Untergang durch Haman. I!. Los." Ks wurde ,,gelost", an welchem Tage die Juden zu vernichten wären. <). Rabb. Akiba. Ii). Am 7. Adar. 11. Im Lande Uz. Die Namen der Freunde: Bildad, Colar, Külos und 1.1 ihn. 12. Israel Baal Schein low. ,, Heseln" genannt. 13. Im Jahre 332. 14. Aus einem engen Rock aus Byssus, einem Gürtel und Kopfbund. 15. Von Rabbi Josei Karo (1575). Iii. Papst Innozenz III. (1215). 17. Am!). Aw. 111. Von Salomo Alkaber Halewi. II). 1897 in Hasel 20. loo Ellen lang und öl) Ellen breit. 21, Moses Heß (1862). 22. Pinchas Ruthenberg. 23, Der amerikanische .Jude Max Buer 30