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Wiener jüdisches Familienblatt · 1934-02-15 · 4 (15. Februar 1934) · p. Seite 9

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Journal
Wiener jüdisches Familienblatt
Volume
2 (1934)
Issue
4 (15. Februar 1934)
Date
1934-02-15
Page
Seite 9 (sequence 11)
Language
German
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Sarajevo, neue Synagoge auj der Reise nach Palästina starb. Man vergegenwärtige sith nun daneben die Verhältnisse in Deutschland, wie sie noch bis vor kurzem bestanden haben. Gedenkt dort beute noch Jemand des Rabbi Meir von Rothenburg, den auch auf dem Wege nach Erez Israel der Tod ereilte? Wer den Unterschied /.w ischen der Denkungsart der askenasischen .luden in Deutschland und jener der sephardisehen Juden Jugoslawiens erlassen will, der vergleiche das gemeinsame Jahrbuch der hebräischen Kulturvereinigung „La Benevolencia" in Sara jevo und des \\ ohItäI igkeits\creincs ,J?otpora" in Beograd, den „Godisnjak", tnil einem der früher in Deutsehland erschienenen jüdischen Kalender oder Jahrbücher. Man bedenke auch, daß dieser Godisnjak hier überall gelesen wird, während es in Deutschland nur wenig jüdische Häuser gab, die überhaupt einen jüdischen Kalender brauchten. In Beograd war infolge der häufigen Kriegswirren ein fortwährendes Kommen und Gehen, -luden ka'mien aus den westlichen Ländern, aus Deutschland wie auch aus slawischen Gegenden, Während aus der Lex ante sepharclisehe Juden über Beograd nach Ofen, W ien, nach Böh'men und Mähren, nach Deutschland, Holland und England zogen. Die Beograder rinden haben ihr nationales Judentum immer ollen einbekannt. Stets wiesen die Sepharclen auf ihre Herkunft aus Spanien hin. Die De Leon's heben es mit Stolz hervor, daß sie von tsak de Leon, dem letzten Rabbiner von Toledo abstammen. Als Schemaja Dcmajo, der \ i/.epräsiclent des Gemeindebundes und Präsident Beograd, /um des jüdischen Gesangsvereines •<»<•-?><}< '! 1D D *1 D 1 ♦ B p b M ♦üpb «tnp'b ->r>3 n>ip*b »ji»3 »ram »finpo p3'p toen -nP33 O'ßjn n37 ^pu 3Jfi O'iBip f»bi nibnn j»D"»n bftx' »33 '">»jb nmpo nip;r6 w -p -]in»i 'nnms erb?pir »n v»t coinn 6np o'7in«b ii rpn nep? rvs» pjv pi:<n nn;w min nn;3 j'3' sr»?3 irr» Tfr nww fiw ern nrs 'rmas fro :p"t: nnm mJ? firowpi w e"d c»n m '3 t"P TO rNBn SfW •» 4>s dilti rra1? K3in ip:« pm >.-!« p rrm k'V wnxb* no ddu vfaii n:tr3;>ri"3T3?:'7 i-7 rA'-ihcnfiss'f)?b jifi nhcnnva'h S S Btom^y Heramaiw y TunQipatfnu Kn/iMcecmta Ce/iSie. 18 4 2. » £<>^fr»^>^»»fr»fr»^ Sephardischer Friedhof in Sarajevo Titelseite eines im Jahre 1842 in der Beograder Staatsdruckerei gedruckten hebräisdien Buches.

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