Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- II.1906
- Issue
- 25 (30.11.1906)
- Date
- 1906-11-30
- Page
- Seite 203 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 25 LITERATURBLATT < sondern sie nehmen den Platz eine Gliedes ein und sind für den Körper weder von Dienst noch Nutzen, da sie die Nahrung aufsaugen, die sonst einen seiner natürliehen und nützlichen Teile erhalten würde. anual Revenue from that time forward', besides the Customs which would pay the prov'acial Army, would have bin a bargain of such advantage both to them and this Commonwealth, as is not to be found otherwise by either. Tc receive th:e Jews after any other manner into a Commonw.ealth, were to maim it; for they of all Nations never incorporat, but tacking up tfce room of a Limb, are of no me , or office to the body, wh'de J they suck the nourishment I which would sustain a natuj ral and useful member. ״Ich kenne die Weise, ich kenne das Lied.“ Der Schluss verrät die wahre Meinung des Vbrschlags. War doch damals vor 250 Jahren die Judenfrage für England ebenso aktuell wie heute durch die Yerhandlungen der portugiesisch-holländischen Juden mit dem Lordprotektor wegen Zulassung der Juden in England. Als Cronwell sie abwies, empfahl Harrington in der durchsichtigen Form des Romans das Mittel, das gleichzeitig die Juden zu befriedigen schien und Englan nicht nur nicht wehe tat, sondern ihm Einnahmen schaffte, auf Kosten der gerade wieder ein.- mal revoltierenden Irländer und die Ruhe auf der grünen Insel garantierte. Der Vergleich mit der Gegenwart ist geradezu zwingend. Die Fremdenfeinde wollten die Juden los werden und drängten ihnen unter lästigen Bedingungen einen im Augenblick gerade nicht zu verwertenden. Fetzen Land auf. Wären die Juden in die Falle gegangen, so hätten ja die eng■!!sehen Konservativen die Judenfrage praktisch gelöst gehabt, sie wären die Wohltäter des jüdischen Volkes und vor aller Welt und ihrer eigenen besseren Vergangenheit glänzend gerechtfertigt gewesen, wenn feie daun die jüdische Einwanderung gänzlich ausgeschlossen hätten. Freuen wir Uns, dass der VII. Kongress die Juden ein für allemal vor dieser hinterlistiger. Politik bewahrt hat; und unsere Freunde von der Jto mögen es sieh!vor Augen halten, dass selbst, wenn uns England oder die Vereinigten Staaten den «reinen Gan Eden als Heimstätte anböten, die Juden es sich erst hundert Mal überlegen müssen, ob die mit dem Angebot verknüpften Schädigungen jüdischer Interessen nicht dessen Vorteile weitaus übersteigen.