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Jüdische Rundschau · 1906-11-30 · 25 (30.11.1906) · p. Seite 202

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
II.1906
Issue
25 (30.11.1906)
Date
1906-11-30
Page
Seite 202 (sequence 2)
Language
German
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202 LITERATURBLATT No. 2 schäften des Bodens oder den Fehlern des Klimas liegen — auch sie beginnt zu entarten. Da es nun weder wahrscheinlieh ist, dass die Insel kriegstüchtige Männer hervorbringe, so liegt es im Interesse Oceanas, so über die Provinz zu verfügen, die an natürlichen Bodenschätzen reich und voll bequemer Handelshäfen ist, wie es für ihre Börse am vorteilhaftesten ist: was meines Erachtens, w!enn man rechtzeitig daran gedacht hätte, am besten dadurch geschehen wäre, dass man sie mit Juden kolonisierte, denen man nach ihren eigenen Riten und Gesetzen zu leben gestattet hätte; denn das würde sie schnell und in genügender Zahl aus allen T3ilen der Welt herbeigebracht haben. Und obwohl die Juden jetzt ausschliesslieh Handel treiben, so betrieben sie doch im Lande Kanaan nur die La 1Jwirtschaftet — erst seit ihrer Vertreibung waren sie keine Bodenbesitzer mehr; daher ist kein Grund, zu zweifeln, dass sie nicht im Besitze eines fruchtbaren Landes und ausgezeichneter Häfen für beide Wirtschaftszweige geeignet sein sollten. Gut bevölkert, würde Panopea 4 Millionen reiner Rente abwerfen, d. h. neben dien Erträgen von Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, die bei einem so betriebsamen Volke auf mindestens noch viel mehr kommen würden. Wäre also Panopea auf ewige Zeiten den Juden und ihren Nachkommen zur landwirtschaftlichen Kolonisation übergeben worden, unter der Bedingung, dass sie auf 7 Jahre eine Provinzialarmee zu ihrem Schutze und von da ab ausser den Zöllen, deren Ertrag die Kosten der Provinzial-Armee bestritten hätte, 2 Millionen jährlich zu bezahlen hätten, so wäre dies ein so vorteilhaftes Geschäft sowohl sür sie, wie für diese Rpublik gewesen, wie sie es beide anderwärts nicht hätten finden können. Die Juden auf irgend eine andere Weise in ein Gemeinwesen aufnehmen, hiesse es verstümmeln, denn sie allein unter allen Völkern ־assimilieren sich nicht, virtues of the Soil, or vice of the Air soever it be) they com still to degenerate. Wherfore »eeing it is neither likely to yield men fit for Arms, nor necessary it should, it had bin the Interest of Oceana so to have dispos’d of this Province, being both rieh in the nature of the Soil, and full of commodious Ports for Trade, that it might have bin order’d for the best in relation to her Purse: which in my opinion (if it had bin thought upon in time) might have bin best don by planting in with Jews, allowing thern their own Rites and Laws; for that would have brought them sudde ו y from all parts of the World, and in sufficient numbers. And tho the Jews be now altogether for Merchandize. yet in the Land of Canaan (except sinoe their exile from whence they have not bin Landlords) they were altogether for Agriculture; and there is no cause why a man should d'oubt, but having a fruitful Country, and excellent Ports too, they would bc good at both. Panopea well peopled, would be worth a matter of four millions dry rents; that is, besides the advantage of the Agriculture and Trade, which, with a Nation of that Industry, coms at least to as mach more. Wherfore Panopea being farm’d out to tbe Jews and their Heirs for ever for the pay of a provincial Army to protect them during the term of seven years, and for two Millions

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