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Židovská ročenka pre Slovensko · 1940-01-01 · 5700 (1940) · p. Seite 189

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Židovská ročenka pre Slovensko
Volume
5700 (1940)
Date
1940-01-01
Page
Seite 189 (sequence 229)
Language
German
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Reisen durch Palestina,, Polen, Italien und Deutschland hatten schon den Zweck, einen wissenschaftlich fundierten Reiseführer zu schreiben, der die jüdischen Denkmäler behandelt. Dieser Reiseführer ist nun druckreif fertiggestellt. Der erste Teil, stellt in ganz neuer Art eine geschichtlich geordnete Beschreibung der jüdischen Kultgegenstände, hebräische Handschriften, Miniaturmalereien, Synagogen und Einrichtungen dar. Von diesem allgemeinen Teil bringen wir hier einen Abschnitt, der die Synagogen-Bauten in 18 Jahrhunderten behandelt. Dieses reiche kunsthistorische Material, das Dr. Atlasz in schlichter Anspruchlosigkeit als Frucht laiigen gewissenhaften Studiums zusammengetragen hat, verdient besonders heute, da unzählige Denkmäler dieser Art werschwunden sind, das weiteste Interesse aller Kunstsinnigen. # Dr. THEODOR AUSTERLITZ Dr. Theodor Austerlitz ist der Sohn des Rabbi Dr. Mayer Austerlitz s. A., der durch 53 Jahre (1860—1913) als Rabbiner der Presover Gemeinde segensreich wirkte und ein Sprößling der angesehenen Levitenfamilie, deren Urahn nach der Vertreibung der Juden aus Wien, im Jahre 1676 in Eisenstadt Zuflucht nahm und Gründer der dortigen Siedlung wurde. Sechs Generationen der Familie Austerlitz haben als Vertreter jüdischer Gelehrsamkeit, ansehnlichen Anteil an dem Aufblühen des Eisenstädter Ghettos genommen. Alldies empfand er als angestammte Pflicht, seine Fähigkeiten in den Dienst der Ideale der Väter zu stellen. So nahm er an der jüdisch-kulturellen, sozialen, wohltätigen Arbeit seiner Gemeinde teil, wirkte bei der Schaffung des Presover Jüdischen Museums mit (1928), hielt da und in Nachbarstädten Vorträge über Geschichte, Kultur und Wissenschaft unseres Volkes und war Mitarbeiter des „Zsidö Lexikon" (1929). Von ihm erschienen: Die letzte Folterprozedur, Der Kodesch von Orkuta (1933), Die Geschichte der Juden im Komi+ate Scharosch (193-b) und zahlreiche Abhandlungen über jüdische Themata in verschiedenen Zeitschriften. # DIR. ISIDOR SCHWARTZ Dir. Isidor Schwartz, Direktor der jüdischen Schule in Presov, Vorsitzender des Vereines jüdischer Lehrer in der Slowakei, hat als Verfasser mehrerer Werke für die jüdische Jugend einen Namen von gutem Klang. Er ist Redakteur der ,J£roniky a citanie zid. mlädeze", Autor des Werkes „Berurie", war Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Saris" und Mitarbei-

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