Židovská ročenka pre Slovensko
- Journal
- Židovská ročenka pre Slovensko
- Volume
- 5700 (1940)
- Date
- 1940-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 228)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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OBERRABBINER GEJZA SCHWARZSTEIN Raw Schwarzstein, der hier einige historische Episoden aus unserer heimatsgeschichtlichen Vergangenheit inanmutsvolle Skizzen einfängt, ist nicht nur ein feinfühliger Erzähler, sondern auch ein eindrucksvoller Kanzelredner, der es versteht, das innere Feuer ehrlicher Überzeugung auf seine Zuhörer zu übertragen. Er entstammt aus einer weit Über unsere Landesgrenzen bekannten Rabbinerfamilie, die fanatische Heroen im Studium und Verbreitung der talmudischen Wissenschaften stellten. Einer dieses war sein Großvater s. A. Oberrabbiner A. L. Schwarzstein in Nagysimonyi, der mit inniger Freundschaft zu Rabbiner Dr. Hildesheimer verbunden, ihn bei der Gründung seiner Jeschiwa mit Rat und Tat zur Seite stand. Raw Schwarzstein ist in Vräble als Sohn des dortigen Oberrabbiner Bernhard Schwarzstein geboren und ist der Urenkel des Rabbi Josef Schemuel Schwarzstein, Oberrabbiner zu Vasvär. Er besuchte die Jeschiwa in Papa, an der Seite seines Onkels Rabbi Mosche Link, Rosch-Betdin zu Papa und studierte in Budapest und Bratislava. Die einst glorreiche Gewieinde in Bastin hat ihn nach langer Vakanz die Rabbinersfelle anvertraut, den er seit 1937 in streng konservativen Sinn, zur Verherrlichung der Thora und Avoda leitet. In der Entfaltung seiner jüdisch-literarischen Tätigkeit ist erwähnenswert die Entstehungsgeschichte der jüdischen Gemeinde in Bastin. Mit Red. David Groß arbeitet er gegenwärtig an einem umfaßenden Werk ,Juden und Judentum in der Slowakei". Raw Schwarzstein gehört der jungen Rabbinergarde unseres Landes an, der durch seinen Vater geerbten jüdischen Geist zu verbreiten bestrebt ist. # OBERRABBINER ISRAEL BERKOVIC, ein Repräsentant der zukunftsfrohen jungen Rabbinergeneraiion, ist 1907 in Cepe (Rusinsko) geboren. Er besuchte u. a. die Jeschiwa in Chust und Bratislava, die Universität und das Hildesheimersche Rabbinarsemenar in Berlin und wirkt seit 1935 als Rabbiner in Ilava. ... «fr Dr. M. ATLASZ Dr. Atlasz, Chefarzt des Bades Bardiov, der seit Jahren in mühseliger Kleinarbeit an der Inventur des jüdischen Kunstbesitzes arbeitet, ist 1891 geboren und zeigte schon als Student großes Interesse für die bildende Kunst. Als Universitätshörer der Medizin in Budapest, Wien, Berlin und Paris hatte er viel Gelegenheit die Meister der Kunst zu studieren. Seine späteren 188