Mannheim
Compact Memory

Židovská ročenka pre Slovensko · 1940-01-01 · 5700 (1940) · p. Seite 190

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Židovská ročenka pre Slovensko
Volume
5700 (1940)
Date
1940-01-01
Page
Seite 190 (sequence 230)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
90% known words query
IRI
…/7957787-8905983--233-7958018
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

ter verschiedener jüdischer und pedagogischer Zeitschriften in slowakischer, deutscher u. ungarischer Sprache. Er ist auch auf charitativem Gebiete eifrig und aufopfernd tätig, war Sekretär der ,Joinf'-Ortskommission, Vizepräses der Bezirks- Jugendfürsorge und Mitbegründer der jüdischen Kreditgenossenschaft in Presov. # Dr. JAKOB WEISZ, Rechtsanwalt in Bratislava, ist Verfasser diverser wissenschaftlicher, juristischer und jüdisch exegetischer Beiträge in diversen Zeitschriften, einer Studie über die Samaritaner (des Artikels ,JKuthim" in der Enzyklopädie Ozar Jithroel, New- York), der Studie (Preisarbeit) Kodex Hammurabi und Römisches Recht, Budapest 1915. # WILHELM DONATH Den Lebenslauf Wilhelm Donaths, Sohn des den älteren Preßburgern bestbekannte R. Mosche Schmuel Donath, nahm im sogenannten Bettenhaus" der Weidritzgasse seinen Anfang. Die Abschnitte sind: Besuch der „Khol-Schule" von Laufer bis Spitzer, der Jessod Hathora unter R. Leser Katz s. A. und der Jeschiva unter dem Schewet Sofer s. A., Privatschüler der Mittelschul-Professoren Dr. Ludwig Wagner und Weiß- Schrattenthal. Aufnahme ins Obergymnasium des Rabbiner- Seminars und Übertritt ins jüd. Lehrerseminar in Budapest. In frühester Jugend, 189bereits Mitarbeiter der alten ,JPreßburger Zeitung" unter Löwö—Angermayer und sogenannter ^ausdramaturg" der damaligen Preßburger Theaterdirektoren Berla und Seydl. 1896 Mitarbeiter des „Neues Pester Journal". Seine damals populäre satyrische Spezialrubriken: „Budapester Spaziergänge" und im „Neues Politisches Volksblatt" das „Gereimtes Ungereimtes aus der Woche". Von 1911 bis Kriegsausbruch redigierte er mit Milan Hodza das Organ der Nationalitäten-Partei „Budapester Tagblatt". War im Weltkrieg dem Kriegspressequartier zugeteilt: zuerst beim ,fester Lloyd", später dem Oberkommando der Orient-Armee Djemal Paschas in Konstantinopel. Schon 1920 befand er sich in Palästina, das er vorher bereits sechsmal besucht hatte. Bis 1927 offizieller Korrespondent des csl. Außenministeriums und csl. Handelministeriums in Palästina, ferner der Scherl- und Mosse- Blätter. Er wurde 1927 in das Pressebüro nach Prag berufen und kehrte 1930 in seine Vaterstadt Preßburg zurück, wo er Redakteur der „Neuen Preßburger Zeitung", später, bis zum 190

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.