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Einladungsschrift zu der auf den ... festgesetzten öffentlichen Prüfung der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde · 1855-01-01 · 1855 · p. Seite 15

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Journal
Einladungsschrift zu der auf den ... festgesetzten öffentlichen Prüfung der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1855
Date
1855-01-01
Page
Seite 15 (sequence 19)
Language
German
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IRI
…/9643701-7657766--59-7657783
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15 Frankfurt in ihrer Existenz bedroht und, in Folge einer sich geltend machenden Reaction, neuen Angriffen ausgesetzt, behauptete sie, durch das einträchtige Zusammenwirken des Gemeindevorstandes, des Schulrathes und des Lehrer-Collegiums — welches aber vorzüglich der durch die Erfahrung bewährten Wahlart, Organisation und gegenseitigen Stellung dieser Collegien zu verdanken ist — und durch die Erwerbung neuer, tüchtiger Lehrkräfte, von denen wir nur den uns ewig unvergeßlichen mit allen Kräften seines Geistes und aller Wärme seines Herzens für die geistige und bürgerliche Erhebung des Judenthums mit glücklichem Erfolg wirkenden Dr. M. Creizenach nennen, ihre Stellung, in welcher sie sich auch fortwährend des kräftigen Schutzes unserer höchsten Staatsbehörde, die deren wohlthätige Wirksamkeit anerkannte, zu erfreuen hatte. So schritt die Anstalt weiter voran und gestaltete sich zu einer, gegenwärtig aus fünfzehn Klassen bestehenden Schule. Bei seinem Scheiden aus seinem Wirkungskreise gereicht es ihm zur Befriedigung, dem Publikum anzeigen zu können, daß der, durch mehrere sprachliche und geschichtliche Arbeiten rühmlichst bekannte Dr. Stern aus Berlin an seine Stelle treten wird. Derselbe hat eine Reihe von Jahren eine Lehranstalt dirigirt und sich sowohl dadurch, als durch Ertheilung von Privatunterricht in mehreren Fächern auch die praktische Erfah- .rung im Schulwesen erworben, die zur Leitung einer großen Anstalt erforderlich ist. Wir sind daher zu der Hoffnung berechtigt, einen Mann acquirirt zu haben, unter dessen Leitung die Schule auf dem bisherigen Wege sich weiter vervollkommnen und alle die Verbesserungen in sich aufnehmen wird, die sich in dem, trotz aller reaktionären Bestrebungen stets fortschreitenden deutschen Schulwesen als bewährte darstellen, und daß sie sich immer auf der Höhe der Zeit erhalten werde. Von den 28 Schülern, welche die erste Klasse am Anfänge des Schuljahres zählte, sind nur 8 bei der Prüfung gegenwärtig, alle Anderen sind theils schon nach dem ersten Semester,

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