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Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde · 1832-01-01 · 1832 · p. Seite 11

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Journal
Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1832
Date
1832-01-01
Page
Seite 11 (sequence 15)
Language
German
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IRI
…/9643689-7657316--046-7657329
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11 scheinlichen und unmittelbaren Erfolg bestimmt werden. Daher schwebt es in größerer Gefahr, sich ohne Widerstand seiner Neigung hinzugeben und sich in ungestörter Selbstzufriedenheit von derselben leiten und beherrschen zu lassen, eine scheinbar erlaubte Neigung zu nähren, die bei seinem einförmigen, von wenigen Interessen bewegten Leben um so tiefer wurzelt, bis sie zur Leidenschaft entflammt, über das Glück des Lebens entscheidet, und um so leichter einen unglücklichen Ausgang nimmt, als das Weib, unselbstständig und abhängig, dadurch oft mit den Verhältnissen, mit dem Willen derer, von welchen sein Schicksal abhängt, in Conflict geräth. Nur Religion, wenn sie das Gemüth durchdringt und erfüllt, und die der religiösen Erhebung des Gemüthes geweihten Stunden erwecken die Seele aus dem Schlafe der Selbstzufriedenheit und des gedankenlosen Fortwandelns auf der betretenen Bahn; nur Religion verleiht die Kraft, eine Neigung zu unterdrücken, wenn dieselbe mit den durch sie geheiligter« Pflichten streitet. Zwei Neigungen sind es vor allem, die das Weib umstricken, von seiner Bestimmung abführen und auf Irrwege verleiten: Eitelkeit und frivoler Weltsinn. Jene kehrt den Blick beständig nach außen und nach Äußerlichkeiten, schätzt Dinge und Verhältnisse nach einem falschen Maaßstabe, gibt dem Denken und Handeln eine falsche Richtung, der Führung des Hauses und der Erziehung ein verkehrtes Bestreben; diese ist dem eigentlichen Berufe des Weibes gerade entgegengesetzt, zerstört seine schönste Eigenthümlichkeit: die Wärme und Innigkeit des Gefühls, die nur die häusliche Stille unversehrt bewahret, verleidet die Beschäftigungen der Mutter und Hausfrau, füllt das Herz mit dem entstellenden und quä-

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