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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1986-01-01 · No. 51 (1986) · p. Seite 32

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1986
Issue
No. 51 (1986)
Date
1986-01-01
Page
Seite 32 (sequence 32)
Language
German
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(Fortsetzung von Seite 31) ERNST BERNSTEIN, TEL AVIV, aus Nürnberg stammend, zum 70ten Geburtstag. Wir sind mit ihm und seiner Gattin aufs engste verbunden und schaetzen seine Arbeit, die er freiwillig macht und die ihm liegt, sehr. Er ist bereit auf jedem Gebiete helfend einzugreifen. * RUTH LOEWENBERG geb. KOPPENHEIM, HAIFA, zum 80ten Geburtstage. Wir freuen uns unserer 1b. Ruth von dieser Stelle aus nochmals alles Gute zu wuenschen. Sie entstammt der bekannten und sehr geachteten Familie Koppenheim, Posen, Breslau, Berlin und sind wir mit ihr sehr verbunden. Sie hat es verstanden die schweren Jahre der Einwanderung mit ihrer starken Arbeitskraft und ihrer positiven Einstellung zum Leben, zu meistern. Wir wuenschen ihr weiterhin die selbe Verbundheit mit ihren Kindern, ihren Enkeln, ihrer Schwester und der weiteren Familie, sowie der grossen Anzahl von Freunden. ★ FRAU ALICE SCHWARZ-GARDOS, Redakteurin der “Israel Nachrichten”, zur Verleihung des Kuestermeier Preises, den sie fuer ihre grosse Arbeit in ihrem Blatt auf den Verschiedensten Gebieten leistet. Politik, Tagesfragen und vieles andere, meistert sie mit ihrem grossen Wissen. Wir wuenschen ihr die Kraft auch weiterhin auf diesem Gebiete taetig zu sein. * Unserem hochverehrten Dr. FRANZ UNIKO- WER, Langen-Oberlinden, B.R.D., zum 85. Geburtstag herzl. Gratulation. In unserer Zeitung Nr. 48/49 brachten wir anlässlich seines 80. Geburtstages, eine ausführliche Würdigung der segensreichen Tätigkeit des Jubilars für die Allgemeinheit sowie auch seiner Jugendjahre als Anwalt in Breslau. Nach der Befreiung vom Hitler- Regime bemühte er sich besonders um die Rechte der Verfolgten. Wir wünschen ihm, seiner Gattin und der Familie für die Zukunft alles Beste. * Herzl. Gratulation unserem lieben FELIX DA¬ NIEL PINCZOWER zu seinem; 85. Geburtstag. In Nr. 48/49 unseres Blattes brachten wir anlaesslich seines 80. Geburtstages eine Würdigung seiner Persönlichkeit und umfangreichen Tätigkeit, insbesondere auch als Sportjournalist. Nach seiner Einwanderung nach Israel betätigte er sich im Buchhandel und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Wir wünschen, ihm, seiner Gattin und der Familie von weiterhin alles Gute. wünschen £ HERRN WALTER- und Frau ILSE FELSEN THAL, geb. VOREMBERG, T.A., zur Goldenen Hochzeit! Beide sind im Rahmen der CENTRA und im „Verband ehemaliger Kasselaner” sehr Stark engagiert und immer zur Stelle wenn man sie braucht. HERRN JACOB EIMERL und FRAU, TEL AVIV, zur Hochzeit ihres Sohnes. Wir freuen uns, auch von dieser Stelle aus nochmals den Eltern zu gratulieren, da wir mit der Familie einen engen Kontakt unterhalten. Frau Eimerl stammt ueber ihre Grosseltern aus Breslau. Der Vertreter unseres Verbandes war persoenlich bei der Hochzeitsfeier, die in bescheidenem Rahmen ein ausserordentlich gutes Publikum aufwies. Der Sohn ,in der Computerbranche taetig, macht mit seiner Gattin einen besonders guten Eindruck. Wir wuenschen von dieser Stelle aus dem jungen Paar und den Eltern weiterhin viel Freude. 32 Herrn Rabbiner Dr. Daniel L e w i n, Montreal, Canada, zum 85. Geburtstag. Dr. Lewin studierte in Breslau und ist ein sehr beachteter Historiker, der viele Forschungsarbeiten veröffentlichte und dessen Aufsätze auch in unserem Blatt viele interessierte Leser finden. * Herrn Gerhard und Frau Lotte Holzer Aschdod, Israel, zur Hochzeit Ihres Sohnes Jonathan Elasar und wünschen allen auch weiterhin nur freudige Ereignisse. * Herrn Zwi Goldstein, Vorsitzender des Verbandes ehern. Mannheimer in Israel, zum 65. Geburtstag. Der Jubilar betätigt sich mit grossem Eifer in seinem Verband sowie auch in der Centra und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Er steht auch in ständigem Kontakt mit seiner Geburtsstadt Mannheim und hat durch diese Verbindungen schon viel Positives erreicht. Wir wünschen ihm, seiner Gattin und der weiteren Familie von Herzen alles Gute. Wir gratulieren ebenfalls zur Verleihung des Bundes-Verdienstkreutzes. Frau ILSE KENT, geb. Freund aus Rosenberg 0/3, jetzt wohnhaft in Leicester, England, zum 65. Geburtstag. Sie ist mit uns in ständiger Verbindung und nimmt an unserer Arbeit mit grossem Interesse teil. ¥ Frau ALMA GROEGER (Planegg b. München) zum 90. Geburtstag u. wünschen gute Gesundheit u. Segen. xm amm mm mm ^m mm mm mm mm ^m mm ^m mm amm^ RABBINER MANFRED LUBLINER “Schreib Du. Du schreibst gern”. Wie oft hörte ich diese Worte aus dem Munde des Jubilars. Ich nehme diese Aufforderung ernst, um ihm zu seinem Ehrentag unsere herzlichen Glückwünsche auszusprechen. Er beschloss mit seiner Gattin, sich allen Ehrungen in Berlin zu entziehen. Wir feierten diesen Tag gemeinr.am in Jerusalem, wie in vergangenen Jahren. Der Jubilar ist am 16. Februar in Halle geboren. Seine Bar Mizwa fiel auf Paraschat “Teruma”. Er liebt es den Wochenabschnitt im Gottesdienst zu „leinen” und die Haftara vorzutragen. So hörten wir in seinem Bar-Mizwa- Wochenabschnitt: “Rede zu den Kindern Israel, das sie mir eine Gabe bringen, von jedem den sein Herz dazu treibt..” Sein Leben steht im Zeichen dieser Worte. Wir studierten am Jüdisch theologischen Seminar in Breslau. Er begann seine rabbinische Laufbahn in Kottbus. Dann kam die Auswanderung Das Ehepaar Lubliner erhielt die rettende “Llamada” nach Chile. Auch wir konnten mit einem chilenischen Schiff nach Chile fahren. Das erste, was wir vom Land Chile im Hafen von Valparaiso sahen, war das Ehepaar Lubliner, die Freunde aus ihrer einstigen Gemeinde Kottbus in Empfang nahmen. Das war vor 45 Jahren. Damit begann eine freundschaftlich-kollegiale Zusammenarbeit, die 32 Jahre dauerte. Wir waren Rabbiner der Gemeinde der Einwanderer aus Zentraleuropa- Sociedad Cultural Israelita B’ne Jisrael — in Santiago de Chile. Unsere Familien verband persönliche Beziehung. Vor allem gab das Ehepaar Lubliner der Gemeinde ein Beispiel für die Erfüllung des Gebotes: “Ehre Vater und Mutter”. Bis zum heutigen Tage ist Rabbiner Lubliner mit seinem Humor ein Mensch des persönlichen Kontakts. ERICH BADRIAN zum 80. Geburtstag. Als Ingineur hat er durch sein grosses Wissen sehr viel zur Förderung der Technik beigetragen. Sein Eiternhau war ihm wegweisend. DITA EHRLICH geb. Hirschberg (Breslau — Santiago — Israel) zum 80. Geburtstag. Sie ist die Witwe des bekannten Kultusbeamten in der Storchsynagoge Adolf Ehrlich und Tochter des in der Gemeinde hochverehrten Ju stizrat Felix Hirschberg. Sie ist allseits beliebt und geachtet. * Herrn Prof. Dr. BERNHARD BRILLING in Münster, DBR, zum 80. Geburtstag und verweisen unsere Leser auf den liebevollen Artikel von E.G. Lowenthal, Berlin, in Nr. 48/49 unserer Mitteilungen auf Seite 18, in dem ausführlich der Lebensweg des Jubilars beschrieben ist. Prof. Brillirig ist weiterhin vielseitig tätig und wir wünschen ihm von ganzem Herzen noch viele gesunde Jahre für seine fruchtbare Arbeit. LOTTE LEWALD geb. Lasser, langjähriges Vorstandsmitglied unseres Verbandes, zur Hochzeit ihrer Enkeltochter Orly geb. Zeiger mit Maos Schemer, sowie zur „Bar Mizwah” ihres Enkels Jaron Turgeman. Mögen alle Beteiligten und ihre Familien nur Freudiges erleben. * SOHMUEL (Theo) LESSER (Kibbutz Gwar Am, fr. Breslau) zum 70. Geburtstag. Der Jubilar gehört zu den Gründern des Kibbutz und verfolgt zeitlebens geistige Interessen. ZU SEINEM 75. GEBURTSTAG Gemeinsam bemühten v/ir uns der Gemeinde unser Bestes zu geben. Er widmete sich auch der jüdischen Erziehung und der Kulturarbeit. Die Meisten derer, die mit uns zusammen diese Gemeinde aufbauten, sind nicht mehr unter uns. Inzwischen ist eine neue Generation herangewachsen, die die Führung übernahm. Rabbiner Lubliner kehrte in das Land zurück, aus dem wir kamen und wurde Gemeinderabbiner in Berlin Ich ging in das Land zurück, aus dem unser Volk stammt — nach Israel, und übernahm ein Rabbinat in Jerusalem. Aber der Kontakt zwischen uns blieb. Nach seiner Pensionierung widmet er sich weiterhin B’ne Brith und Keren Kajemet L’Jisrael, zwei Institutionen, die ihm auch in Chile teuer waren. Die “Allgemeine” berichtet über seine Vorträge und Aktivitäten. Mit Interesse lesen wir seine Betrachtungen zum Wochenabschnitt. Rabbiner Manfred Lubliner durfte zusammen mit seiner Frau an seinem 75. Geburtstag auf ein aktives Leben blicken. Gemeinsam erfüllen sie, was ich als Leitmotiv seines Lebens aus dem Wochenabschnitt “Terumah” zitierte. Am 1. September feierten wir gemeinsam in Berlin ihre goldene Hochzeit. Sie dürfen dankbar sein für das aktive Leben, das ihnen — Gott sei Dank — gemeinsam geschenkt worden ist. Sie haben sich gemeinsam vor 50 Jahren von ihrem Herzen treiben lassen und das Heiligtum ihres Lebens aufgebaut — für sich und das jüdische Volk. In diesem Heiligtum mögen sie — mit Gottes Hilfe — noch viele schöne Jahre verbringen zusammen mit ihren zahlreichen in der Welt zerstreuten Freunden. Israel Egon Loewensteln Jerusalem

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