Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1986
- Issue
- No. 51 (1986)
- Date
- 1986-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/7411685-7413483-7497352--1076-7413506- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Safed 1× ep/1046078
OCR text
(Fortsetzung von Seite 22) sein Leben als freischaffender Künstler. 1970 kauf, te er eine Ruine in der Künstlerkolonie Safed. Während 3 bis 4 Jahren baute er und fügte sogar noch eine Etage hinzu. Von da an verbrachte er jeden Sommer in Safed. Seine Themen, natürlich durch die Umgebung geprägt, waren Landschaften, Porträts, Stilleben und Kinder. Ein Studio in Tel Aviv gibt es natürlich auch. Leider musste er seine Arbeit 7 Jahre lang unterbrechen, da seine Frau erkrankte und schliesslich starb. Während dieser Zeit war es ihm unmöglich, etwas zu schaffen. Ein neuer Anfang: Seine Farben wurden trotz des bleibenden dunklen Untergrundes immer heller, wohl psychologisch bedingt durch ein ausgefül-ltes Leben mit seiner zweiten Frau. Seine “Handschrift” oder auch Individualität Ist geblitben, doch die neue Form und Freiheit in seinem Leben ist stark spürbar. Die Liste seiner Ausstellungen weist ausser Galerien in Israel auch solche im Ausland auf, wie z.B. Holland, Paris, Monte Carlo und Australien. Arie Wachenhauser ist ein eigenständiger Künstler, auch hat er wenig Wandlungen durchgemacht, doch die Ausstrahlung, die seine Büder auf den Beschauer haben, ist von Anfang bis jetzt immer von derselben Stärke und geht einem lange nach. r:r - - „-ar- CHRiSTIE’S GALLERY FOR CONTEMPORARY ART Der Name Chris- Li6 ist) durch Ä.uk~ tionen von Kunst- (ZEITGENOESSISCHE KUNST) gegenstaenden international be- SKULPTUREN VON DEBORAH STERN IN TEL AVIV kannt. Die englische Firma wurde 1766 gegruendet und finf I den, ausser in London, weltweit (New York, Gla»- gow, Amsterdam, Rom, Genf, im fernen Osten, Australien etc.) ihre Auktionen statt. Eine weite- Linie Christie’s — seit 1972 — ist die Eroeffnung von Galerien in denen Drucke lebender Kuenstler gezeigt und verkauft werden. Es wird dadurch Interessenten, die nicht gerade nahe der Auktionssteilen wohnen, ermöglicht auch diese Kunstzeitgenoessischein Form von Litographien (50 — 250 Stueck vom Kuenstler signiert), zu sehen und kennen zu lernen. Christie eroeffnete eine Israel Galerie dieser Art, C.C.A. (Christie”s Contemporary Art), und der Eroeffnungsabend zeigte ein besonders interessiertes Publikum — auch junge Menschen und junge Kuenstler, die darin die Moeglichkeit sehen in diese Art Ausstellungen eingereit zu werden. Die Werke Einiger wurden bereits gezeigt, und Christie hofft eine Wanderausstellung israelischer Kuenstler zusammen zu stellen. 8x im Jahr schickt Chrisie’s einen Katalog (kostenlos) an Klienten, und wird dies, speziell fuer Israelis, eine weltweite Reklame werden. In der Ausstellung fanden sich auch einige abstrakte Skulpturen von DEBORAH STERN, die auffallend durch ihre Form und Material — Bronze mit gruener Patina — vom Publikum als etwas erregend-schoenes empfunden wurden. Deborah Stern, die bei der Eroeffnung anwesend war erzaehlte, dass sie erst gemalt habe, dann aber dem Drang, einen direkten Kontakt mit Material zu haben, folgend, zur Kunst von Skulpturen ueberging. Sie studierte bei Jessie Watkins am Camden Arts Centre. Ihre Skulpturen haben sowohl durch Farbe u. Material als auch in der Konstruktion eine Eleganz u. Aesthetik die dem Beschauer innerlich wohltut und ihm die inneren Emotionen der Kuenstlerin vermitteln. Deborah Stern wird sicherlich weltweiten Anklang finden — wohl jede ihrer Arbeiten ist ein Museumsstueck. Die Verbindung mit C.C.A. wird ihr viele Moeglichkeiten bieten. (Fortsetzung auf Seite 24) 23