Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2011
- Issue
- No. 86 (2011)
- Date
- 2011-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9 der Gemeinde in Breslau bis 1945». Nach dem Krieg zählte die Gemeinde nur etwa 80 Personen, die in die Stadt zurückgekehrt waren. Im Haus des Kantors Grabowski hielten sie den ersten Gottesdienst. Arkwright fügte hinzu, daß derzeit in seiner Synagoge in Australien der Gottesdienst von Rabbiner Sänger geführt wird, der Sohn von Rabbiner Sänger aus der liberalen Synagoge in Breslau, sowie ein Organist aus Breslau, Dr. Hans Brinnitzer, und er selbst. Sie benützen Noten, die sie vom Chor der Breslauer Synagoge kopiert haben: «Für die Gemeinde war es ein gewöhnlicher australisch-jüdischer Gottesdienst. Mich hat diese ungewöhnliche Kombination von drei ehemaligen Breslauern an das Gebet der Mahnung erinnert, das bis zum Ende von der Kanzel der Großen Breslauer Neuen Synagoge an die Breslauer Juden ausgegangen ist». Die Bücherschau in der Rubrik Bücherecke, hat sich damals ebenfalls erweitert und informierte die Leser ausgiebig über Bücher, die sich mit den Themen Breslau, Schlesien und des Deutsches Judentums befassen, die weltweit erschienen sind. Beispiel: W.B.Goldsteins «1000 Jahre Breslau» und Monika Taubitz>s «Tagebuch einer Reise».31 Das vierte und fünfte Jahrzehnt - 1990-2011 Seit 1985 ist der Redakteur der Mitteilungen Mordechai Ernst Hauschner. Zusätzlich zu den authentischen Berichten, was diese Periode am besten charakterisiert war die Veröffentlichung von Artikeln über neue Forschungsarbeiten, die zu dieser Zeit in aller Welt über die Breslauer Juden und Schlesien, meistens in Bezug auf das Nazi Regime bekannt wurden. Über das jüdische Krankenhaus in Breslau erschienen auf parallelen Seiten Andreas Reink>s Artikel «Stufen der Zerstörung: Das Breslauer Jüdische Krankenhaus während des Nationalsozialismus»; und Siegmund Hadda>s Artikel «Erinnerung eines jüdischen Arztes 1933-1945».32 1992 erschien in ader Bericht von Karla Wolff, Augenzeugin des Vertreibens der Breslauer Juden in die Vernichtungslager: «Das Ende der jüdischen Gemeinde Breslau».33 Ken Arkwright, einer der wenigen Überlebenden, berichtete dort aus persönlicher Sicht von den letzten Tagen der Gemeinde, das Vertreiben in die Vernichtungslager und den tiefen Schmerz der Hinterbliebenen.34 In ihrem Artikel von 1999, «Einst und Heute» erzählt Karla Wolff von ihren Gefühlen angesichts der schmerzhaften Vertreibung, die in ihr aufkamen, als sie, viele Jahre später, die Stadt besuchte, anläßlich der Enthüllung der Gedächtnistafel an die Neuen Synagoge, die im Pogrom im November 1938 zerstört worden war. Im selben Blatt erschien auch Prof. Dr. Karol Jonca>s Studie « Die Deportation und Vernichtung der Schlesischen Juden».35 Es wurde auch über die Studien von Franciszek Polomski, «Die «Arisierung» des jüdischen Vermögens in Schlesien 1933-1945» berichtet;36 und später über Alfred Konieczny und Tormersdorf-Grüssau-Riebing>s Studien «Durchgangslager der Juden Niederschlesiens in den Jahren 1941-1943» und «Über die Judendeportationsaktion aus Breslau 1941- 1944».37 In der Buchrubrik bekamen die Leser ständing Informationen über die Studien zu diesem Thema, z. B. M.E Hauschner>s Artikel zum Erscheinen des Buches von Andreas Reineke «Judentum und Wohlfahrtspflegung in Deutschland. Das Jüdische Krankenhaus in Breslau 1726-1944».38 In 2001 erschien ein Artikel anläßlich der Herausgabe des Buches von T. v. Rahden «Juden und andere Breslauer».39 Von den Beziehungen des Verbandes mit den Institutionen der Stadt Wroclaw, der Universität, der Gemeindeämtern und anderen Körperschaften, bei der Reise von fünf Vertretern des Verbandes nach Wroclaw 2009, mit dem Ziel sich mit den Jugendlichen dort im Rahmen des «Zeitzeugen» Projektes zu treffen, sowie über die Reise zur Einweihung der sanierten Storch Synagoge, wurde in den Mitteilungen Nr. 83-85 berichtet. Die Zeitschrift war 50 Jahre lang ein wichtiges Organ der Verbindungen zwischen den Mitgliedern. Ihre Artikel beschrieben eine Welt, die war und nimmer sein wird, und die nirgendwo anders dokumentiert ist. 1 Mitteilungen Nr. 1 (1961), S. 1-2. Nr. 3, S 7. Nr. 8-9, S.2 2 Ebenda, S.3 3Mitteilungen Nr. 2 (1962), S.6. Über Badt und Guttmann, auch: S. Wilhelm Boss, Das Professor Badtische Minjan,. Nr. 28, S 7. 4 Mitteilungen Nr. 3 (1962), S. 6. Nr. 6-7, S.4. 5Mitteilungen Nr. 10-11 (1964), S. 3-4, Nr. 12- 13, S.3,13 6 Mitteilungen Nr. 14-15 (1965), S. 5 7 Mitteilungen Nr. 24 (1965), S. 4. Nr. 19, S.4-6 8 Mitteilungen Nr. 25 (1969), S. 5- 6 9 Mitteilungen Nr. 2 (1962), S. 2 10 Mitteilungen Nr. 2 (1962), S. 2 11 Mitteilungen Nr. 3 (1962), S. 10 12 Mitteilungen Nr. 4-5 (1962), S. 9. Nr. 19 S.7 13 Mitteilungen Nr. 23 (1968), S. 14 14 Mitteilungen Nr. 23 (1968), S. 14 15 Mitteilungen Nr. 6-7 (1962) S 1,10 16 Mitteilungen Nr. 14-15, S 2 17 Mitteilungen Nr.23, S 7-9. G. Anders, Besuch im Hades München 1996 S 81 18 Mitteilungen Nr. 3 (1962), S. 5. Nr. 8-9 (1963) 5 5. Nr. 17-18 (1965) S,2. Nr. 20 (1966) S 3, usw. 19 Mitteilungen Nr. 16 (1965)S 2-3. 20 Mitteilungen Nr. 16, S 3-4 21 Mitteilungen Nr. 4-5 (1962) S 1 -2. 22 Mitteilungen Nr. 17-18 (1965) S 6. 23 Mitteilungen Nr. 35 (1974) S 10. 24Mitteilungen Nr.45 (1979) S 14 25 Mitteilungen Nr. 41 (1977) S 8. 26Mitteilungen Nr.39 (1976) S 11. Nr.31 (1972) S 14. 27 Mitteilungen Nr. 30 (1971) S 4. Nr. 46-47 (1980) S 16-17 28 Mitteilungen Nr. 38 (1975) S 15-16. 29 Mitteilungen Nr. 31 (1972) S 9. 30 Mitteilungen Nr. 32 (1972) S 15-16. 31 Mitteilungen Nr.36 (1974) S 10. Nr.38 (1975) S 17 32 Mitteilungen Nr. 59 (1995) S 2-11.14-15 33 Mitteilungen Nr. 56 (1992) S 3 34 Mitteilungen Nr. 58(1994) S 2. Nr. 61 (1996) S 4-5. Nr. 62 (1997) S , 8.19. Nr. 64(1998) S 2-3 35 Mitteilungen Nr. 66 (1999) S 6-7 und S 8-14 36 Mitteilungen Nr. 64 (1998) S 6-8 37 Mitteilungen Nr. 65 (1998) S 10 und Nr. 74 (2003) S 12-13 38 Mitteilungen Nr. 69 (2000) S 8-9 39 Mitteilungen Nr. 70 (2001) S, 7