Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1976
- Issue
- No. 40 (September 1976)
- Date
- 1976-09-01
- Page
- Seite 27 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LESERBRIEFE: Sehr geehrte Herren, Nicht wie sonst war es mir möglich, zu Ostern eine Gabe zu senden. Ich hole das nun nach und bitte, die bescheidene Summe wie immer, als “Freudebringer” zu verwenden. Wie immer, gelten meine herzlichen Segenswünsche Ihrem Volk, mit dem ich mich glaubensmässig verbunden weiss. Das Wort Moses, des Mannes G”ttes, an das bedrängte Volk am Roten Meer: “Der Herr wird für Euch streiten und Ihr werdet stille sein” (2. Moses, 14,14.) mag auch in den gegenwärtigen bedrückenden Zeiten Trost und Zuversicht sein. Mit persönlichen Wünschen für Sie und Ihren Dienst grüsse ich in guter Verbundenheit Ihre R. G. (Nichtjüdin aus der Bundesrepublik) * I love you, weil Sie mich nicht vergessen haben und mir Ihre Zeitung weiter schicken. Ich dachte, Sie hätten mich längst ad acta gelegt und ich danke Ihnen dafür, dass Sie es nicht getan haben. Es ist für mich, und wie auch annehme, für alle anderen Leser ein Genuss, Ihre Zeitung zu lesen. Was für eine Quelle von Wissen, Informationen und nicht zuletzt... Erinnerungen. Grüssen Sie auch Herrn Julius Sachs von mir (unbekannterweise) Sein musikalisches Wissen und sein Erinnerungsvermögen sind phänomenal. E. E. Sch., New York ¥ Mit banger Sorge verfolgte ich mit Freunden den Ablauf des Geiseldramas in Uganda. Alle atmeten auf, als der Rundfunk die geglückte Befreiung bekanntgab. Wir danken G”tt, der sie gelingen Hess, wir danken den tapferen Einsatz- Truppen, die dieses Risiko auf sich nahmen. Wir freuen uns mit und für Ihr Volk und mit den Befreiten, Israel hat weithin Achtung gewonnen und manchen neuen Freund. Mit Wehmut gedenke ich derer, die noch so kurz vor der Freiheit ihr Leben lassen mussten. Als Zeichen der Mitfreude lege ich wieder eine Gabe bei, die Sie bitte, wie immer, verwenden mögen. G”tt gebe Israel auch ferner Sieg. Ihr guter Verbundenheit Ihre R. G. (kleine Rentnerin aus der Bundes-Republik), in sehr bescheidenen Verhältnissen lebend). (Nichtjüdin). Anmerk, der Red.: Es ist unns unnmöglich, den Inhalt der vielen Briefe, Glückwünsche Freudenausbrüche, Zeitungsausschnitte, zu veröffentlichen, die wir in letzter Zeit, seit Entebbe erhalten haben. Wir können nur von dieser Stelle aus für all dies danken. * Vielen Dank für die Übersendung der Mitteilung Nr. 39. Es ist mir ein Bedürfnis Ihnen auszusprechen, dass das Blatt sehr interessant ist und gut redigiert. Es enthält viele Berichte, die aus den verschiedensten Gründen mich interessierten. Ich bin auch in der Lage, zu einigen der Berichte Ergänzungen bezw. Berichtigung zu geben und Ihnen ferner auf eine Suchanzeige Auskunft zu geben. Bezügl. des Artikels auf Seite 14 in Nr. 39 "Real-Gymnasium am Zwinger” von Dr. Walter Goldstein, hiess der Natur-Wissenschaftler Schube, ein wirklich verrückter Mann, andere Lehrer waren: Wende, Reichel und Hager, sowie Zeichenlehrer Finster. Als verschiedene Lehrer 1914 eingezogen waren, erschien auch Professor Ludwig für einige Zeit wieder. F. P., Berlin * Ich möchte nicht versäumen, Ihnen die freudige Mitteilung zu machen, dass ich bereits gestern die erste persönliche Nachricht von E. P. hatte. Es war für uns beide eine recht nette Angelegenheit, der ich weitere Verbindung folgen lasse. Haben Sie nochmals schönen Dank für Ihre liebenswürdige Vermittlung in dieser Angelegenheit. Ich habe die Gesuchte nach 50 Jahren durch Ihre Zeitung gefunden. * Sehr verehrte Herren, Schon lange hatte ich vor, an Sie zu schreiben, Von meiner Schwester erfuhr ich von der ausserordentlich würdigen Feier anlässl. des 40ten Todestages von Raw Dr. Simonsohn s.A. Die Beteiligung war sehr gross und haben Sie sich dadurch ein grosses Verdienst erworben. Ihr Dr. M. K., Jerusalem * Sehr geehrte Herren, Die Unterzeichneten sind zusammengekommen, und haben beschlossen, unsere letzten Ersparnisse zu verteilen, bevor die Inflation sie wertlos macht. Der Verband ehemaliger Breslauer und Schlesier in Israel wird bestimmt guten Gebrauch davon machen. Zusammenkünfte hier in New York sind durch die Entfernung für die meisten zu schwierig geworden und langsam wird der Kreis immer kleiner. Ihnen Allen, die sich noch treffen, unsere besten Grüsse und Wünsche für die Zukunft. Schalom Margarete Besen, Herta Freund, Annemarie Holz, Bse Singer, Ernest Wiener, Lotte Wimmer. LA. Charlotte Weissbart geb. Rosenthal. Persönliche Grüsse an Alle, die mich kennen. New York, 6. Juni 1976. * Whenever heroic exploits are told Of history new and history old There won’t be any equal the tale Of the stunning exploit of Israel. And if every Country that exists Wül deal the same way with terrorists, So that never again they will prevail, The world will owe this to Israel. July 4, 1976. Dr. Heinz Heymann, 838 No. Stanley Ave., Hollywood, Cal. 90046, USA. (formerly: Breslau, Gartenstr. 5). FRIEDHOF LOHESTRASSE, BRESLAU Einer unserer rührigen Mitglieder in Jerusalem hat auf Anfrage bei der jüd. Gemeinde in Wrotzlaw den Bescheid erhalten, dass der Friedhof Lohestrasse nicht eingeebnet wird, was wir mit besonderer Zufriedenheit entgegennehmen. Gewiss ist er lt. Bericht nicht mehr in Benutzung und leider sehr vernachlässigt, da die Gelder zur Instandhaltung fehlen. Somit haben sich alle Anfragen, die wir in den letzten Wochen und Monaten erhalten haben, erledigt. Wir hoffen, dass dieses traurige Kapitel nun zum Abschluss gekommen ist. SUCHANZEIGEN: Wer weiss, dass NAPHTALI WIESNER in den Jahren 1035—38 Lehrer an der Jüd. Schule in Breslau war, anzunehmen am Anger. * Erben werden gesucht: nach EVA CHANA KANEHL geb. Dinkelsspiel, gestorben in Berlin, am 20. Februar 1976, die Mutter hiess Gertrud geb. Hanke. Zuschriften: Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat Gan, Mazadastr. 27 (Erich Lewin). ■¥■ PAUL GOLDSTEIN, Sohn der Eheleute Max und Dora Goldstein, früher in Kattowitz O/S, zuletzt wohnhaft in Berlin, Kurfürstenstr. 122. Paul Goldstein ist Jahrgang 1898, oder 1899. Seine Brüder: Otto, Herbert und Hans Goldstein. * Wer kennt Dr. KURT SONNENFELD? Antworten ln Sachen Goldstein, bezw. Dr. Kurt Sonnenfeld an Richard Baum, Jerusalem, Raw Berlinstr. 24. * Gesucht Kinder von NATHAN GOLDSCHMIDT, wohnhaft früher, Hamburg, Grindel Allee, Nähe Schlump, ausgewandert nach Buenos Aires. Zuschriften an Jizchak Bar-Lew, früher James Seelengut, Ramat Chen, Mazadastr. 27, Israel. * Wer weiss etwas über die Familie BRIEGER in Breslau? Deren Vater Inhaber des Möbellagers Paul Brieger, Breslau, Klosterstr. 53, gewesen ist. Alle Nachrichten über Familie Brieger, auch deren Seitenlinien, sind von Interesse. U. A. Lina, verh. Cohn in Breslau, Martha verh. Zepler in Breslau, Rosa verh. Bamberger in Stettin und Lisbeth verh. Marcuse in Liegnitz. Unkosten werden erstattet. Zuschriften an: Heinz Brieger, Hannover Buchholzerstrasse 38a. West Germany. * Wer weiss etwas über die jüd. Wohngemeinschaft in Riebnig, Post Stoberau, Kreis Brieg in Schlesien, die in den ersten Jahren des 2. Weltkriegs von den Deutschen für Juden eingerichtet wurde, die ihre Wohnungen zu verlassen, gezwungen wurden. Ist es bekannt, ob und wie viel Hausrat von den dort eingewiesenen Juden mitgebracht werden durfte? Weiss jemand, was aus dem Hausrat und oder dem dorthin verbrachten Vermögen geworden ist? Zuschriften an: Ruth Fröhlich, Haifa, 34324, Illanothstr. 5. Israel. •¥■ Wer ist Im Besitz eines gedruckten Heftchen von LOUIS BOEHM, Kattowitz O/S? Es soll ein Gedichtbuch sein, nicht der fahrende Chossid. Notfalls würden wir dieses Heftchen photokopieren lassen. Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat Gan, Mazadastr. 27, (Erich Lewin). * Wer kennt LOTTE MÜLLER aus Breslau, verehelichte Name unbekannt. Soll in Pardess Chana wohnen. Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat Gan, Mazadastr. 27, (Erich Lewin). 27