Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2008
- Issue
- No. 83 (2008)
- Date
- 2008-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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10 :iS:-:j::¥:K:::;:S:*:S*Ä™ÄS:SSSä:::S:wx*™^ Israelpreis 2008 für "Ezer Mitzion” Die Organisation "Ezer Mitzion" in Israel und Familie Czoliack in Breslau Dieses Jahr (2OOS), zur Feier des 60 Jahre Bestehens des Staates Israel, wurde Ezer Mitzion der begehrte Israelpreis für "ein Lebenswerk von Hingabe für die Gemeinschaft und den Staat" zuerkannt. Empfangen haben den Preis der Urheber und Leiter dieser Organisation, Herr Chananja Czoliack, und Frau Bracha Zisscr, Leiterin des Oranilzentrums und der Datenbank für Knochenmark. "Ezer Mitzion" ist der führende Verbund in Israel im Bereich der medizinischen Unterstützung und Rckonvaleszens für Kranke und ihre Angehörigen. Sie disponiert über einen grossen Reservoir von Freiwilligen, durch die sie eine weite Palette von Diensten leistet: die Leihgabe von Geräten für medizinische Behandlung und Rckonvaleszens; das Liefern von warmen Mahlzeiten an die Wohnungen von Kranken und alten Leuten, und an die Angehörigen die ihre Kranken im Spital begleiten; das Zentrum "Oranit" - ein Erholungsheim für krebskranke Kinder u. Jugend und ihrer Familien, auch während ihrer Behandlung; hier befindet sich auch ein besondere Tierecke für die wiederherstellende Behandlung von solchen Kindern durch Tierpflege; Projekte zur Unterstützung krebskranker Kinder und Erwachsenen; Sommerlager für krebskranke Kinder, und für die Familien von jungen Müttern; die Beförderung von Kranken und Behinderten, mittels Krankenwagen und Privatwagen; Medizinische Beratung und Orientierung; «SSgSSSSS33SSg3SSSS3SSSSSS3S£SS3£SSS3£SSS£SSS«S3SSSSS$£S8SSESS8SSSfSSSSSS333SS3SSSSSS3£S3SSSS: '■ Verschiedene Unternehmen für die Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen; ein Schwimmbad für die hydrotherapeutische Behandlung von behinderten Kindern und Erwachsenen; Unterstützung alter Menschen im Rahmen der Gemeinde; ein Zentrum für die Wiederherstellung von seelisch betroffenen innerhalb der Gcmeinschschaft; Verschiedentliche Fürsorge für notleidende Bürgergruppen in der Gemeinschschaft; Beistandsleistung für Menschen und Behörden, im I alle von Terrorakten oder anderen Nollag'-n. Dienatonale Knochenmark Datenbank, die grösste in der jüdischen Welt. Die Genetik ist in der Knochenmarkvcrpflanzung sehr massgebend, und hunderte von Leben sind durch die Bank schon gerettet worden. Ezer Mitzion in Zahlen 11.000 Freiwillige 25 Filiale im ganzen Land 20 Krankenwagen 50, 000 warme Mahlzeiten monatlich für Kranke und Notdürftige 650.000 Menschen wird jährlich von der Organisation geholfen 350.000 Potenzielle Spender von Knochenmark, unter ihnen, 20,000 Soldaten 360 Lebensrettende Knochenmarkverpflanzungen vollzogen. Der Israel preis 2008 In Anerkennung dieser Dienste und Leistungen, hat Ezer Mitzion seit 1991 von vielen Städten und Behörden in Israel Auszeichnungen bekommen. Der Anfang: Eines Tages im Jahre 1979, als der junge Gelehrter Chananja Czoliack (geh. 1954) seinen kranken Schwiegervater besuchte, sah er sich benötigt, einem Kranken im nächsten Bett beim Essen zu helfen. Er erkannte auch die Schwierigkeiten der besuchenden Angehörigen, und der jungen Familien die sie wohl wärend des Besuches zu Hause lassen mussten. So kam ihm der Gedanke, dass man dabei helfen kann und muss. Mit seiner Gattin, ermunterte er Mitglieder seiner Familie, Nachbarn und Freunde, die Hilfsarbeit bei Kranken und ihren Abhängigen zu unternehmen. Seine Frau fing an täglich für Krankenbesucher Mahlzeiten zu kochen. Von da aus, erweiterte immer mehr den Kreis der Freiwilligen und der Tätigkeit. Den Aufbau des Oranitzentrums initierte die Krankenschwester Fr. Brache Zisser, als ihr Mann sich von einer Krebserkrankung erholte. Es wurde in Zusammenarbeit mit Ezer Mitzion in 1996 errichtet, und wird noch heute von Fr. Zisser freiwillig geleitet. Im Jahre 1998 wandte sich ein kranker Knabe an Ezer Mitzion um Hilfe, passendes Knochenmark ausfindig zumachen. Leider starb der Knabe, aber der Vorfall brachte Czoliack auf den Aufbau der Datenbank für Knochenmark. Auch hier hat die energische Mitarbeit von Fr. Zisser es erreicht, das jeder eingezogene Soldat auf K n o c h e n m a r k t y p geprüft wird. Warum kam gerade Chananja beim Krankenbesuch in 1979 auf diese Gedankenbahn? Chananjas Eltern sind Ezra Czoliack und Ajala (geb. Meier), deren bescheidenes