Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1982-1983
- Issue
- No. 50 (1982-1983)
- Date
- 1982-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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RABBINER DR. KELLER ~ 40 JAHRE IN NAHARIYA Anfangs August sind 40 Jahre vergangen, seit Stadtrabbiner Dr. Aharon Keller sein Amt ln Nahariya antrat. Die Mitglieder des ersten gewählten Ortsrates — man schrieb das Jahr 1943 — machten dem jungen Rabbiner klar, dass Na. hariya vom Fremdenverkehr auch am Schabbat lebe — und nicht mit Bnei Brak oder gar Jerusalem zu vergleichen sei... was Dr. Keller mit Recht das Empfinden gab, dass er hier „Pionierarbeit” leisten müsse... Ja nicht einmal eine Synagoge hatten die Herren vorzuweisen: bis zum Jahre 1953 fand der G'ttesdienst in zwei Schul, klassen der Chaim-Weizmann-Schule statt — und das Werktagsgebet wurde in einem Schuppen in einem Hinterhof verrichtet. Dr. Keller ist mit Nahariya und seinen Aufgaben gewachsen: im Jahre 1968 wurde die Zentral.Synagoge beträchtlich vergrössert. Seit 26 Jahren entfaltet TIKWATENU eine segensreiche Tätigkeit unter der Jugend, die dem Einfluss der Strasse entzogen wird. Und im Jahre 1983 hat DR. MED, ERICH LASOWSKI ~ ZUM 75. GEBURTSTAGE BIS 120 IN GESUNDHEIT UND FREUDEN... Der aus BRESLAU stammende und seit vielen Jahren in der Stadt MOTZKIN wohnende praktische Arzt Dr. Erich Lasowski wird im APRIL 75 Jahre alt. Der allseitig beliebte Arzt geniesst in weiten Kreisen nur Anerkennung und Dankbarkeit seiner nach tausenden zaehlenden Patienten. Gleichzeitig begeht er sein goldenes Doktor-Jubiläum Er kam schon 1934 ins Land und hat es verstanden, nicht nur durch Fachartikel in aerztlichen, bekannten Zeitschriften sich einen Namen zu machen, sondern als guter Diagnostiker und vor allem als Mensch und mitfuehlender, stets hilfsbereiter Arzt. Seine vielen Freunde und dankbaren Patienten wuenschen ihm noch viele gesunde und erfolgreiche Jahre im Kreise seiner Familie und zum Wohle seiner Patienten. Im Namen seiner Freunde: Oscar GRAU Erhältlich bei LANDSBERGER’s Bookshop Tel-Aviv 9 Ben Yehudahstr. Tel. 656330 FAKSIMILE AUSGABE der PESSACH HAGGADAH 5 von 1 | NATHAN BEN ABRAHAM SPEYER | | Breslau, 1768 I | (Aus der Sammlung | I der Universitätsbibliothek, Jerusalem) | " Einleitung Chaya Benjamin (Englisch J | u. Hebräisch). | I Hersg.: W. TURNOWSKY LTD. * | Preis: US $45— g I I Nahariya ein ausgebautes religiöses Schulnetz und 35 Synagogen und Betsäle. — Diese Entwicklung hängt sicher damit zusammen, dass Dr. Keller 36 Jahre lang auch Vorsitzender des Religiösen Rates (Moezah ha’datit) war — eine zusätzliche Belastung für den vielbeschäftigten Mann. Dr. Keller studierte am Rabbiner-Seminar in Berlin in der Artilleriestrasse (Rabbiner Hildesheimer) und gleichzeitig Philosophie an der Berliner Universität. Er promovierte mit dem anspruchsvollen Thema: „Zur Erkenntnistheorie der dialektischen Theologie”. Auch in den Kreisen, die nicht als orthodox anzusprechen sind, hat sich Rabbiner Dr. Keller in Nahariya und im Westgalil durch seine tolerante Grundhaltung viele echte Freunde erworben, die ihn hoch schätzen und achten. Unvergessen in diesem Zusammenhang, ist sein erster Besuch in Nes-Amim im Jahre 1970, das — als erstes christliches Dorf in Israel — anfangs Protesten der Orthodoxie ausgesetzt war. So ist der Kreis, der Dr. Keller zu seinem DienstjubL läum gratuliert, keineswegs auf seine Gemeinde begrenzt. Erich M. Lehmann ZUM 13-JAEHRIGEN BESTEHEN DER CENTRA Liebe Freunde, Schalom! Zum 13jährigen Bestehen der “CENTRA” möchte ich es nicht versäumen der Vereinigung, ihrem Vorstand und allen ihren Mitgliedern in den diversen Landsmannschaften ganz herzlich zu gratulieren. Grosses Lob für seine grossen Verdienste in diesem Zusammenhang gebühren an erster Stelle dem grossen, alten Herren Dr. Joseph Kaufmann, der während seiner langjährigen Tätigkeit unentwegt bemüht war, aus der CENTRA einen Landesverband zu schaffen, dessen Hauptpfeiler Haifa, Tel Aviv und Jerusalem sein sollten, und auch in Naharia und in Natania kleinere Ortsgruppen gegründet werden sollten. Leider blieben diese Wünsche unerfüllt. Wir Haifaner bedauern dies ganz besonders, da unsere Bemühungen stets nach dieser Hinsicht ausgerichtet waren. Ihnen, lieber Freund Erich Lewin, gebührt höchste Anerkennung, für Ihre vorbildliche Arbeit inerhalb der CENTRA, sowie auch als Redakteur der “Breslauer Mitteilungen”, auf die wir auch in der Zukunft wieder mit grosser Hochachtung warten. Frieden, Gesundheit und weiter Erfolg bei der Arbeit wünscht Ihnen von ganzem Herzen mit besten Grüssen. HEINZ OLIVEN / Haifa Herrn ERNST HORWTTZ, Sde-Warburg, fr. Gleiwitz O/S, der vor kurzem in körperlicher u. geistiger Frische seinen 80. Geburtstag feiern konnte, sowie seiner Ehefrau MARGOT, geb. Lange fr. Schiroth O/S wünschen wir nachträglich alles erdenklich Gute zur “Goldenen Hochzeit” Möget JHR noch recht viele gesunde u. gemeinsame Jahre im Kreise der Familie verleben können. Vbd. ehmig. Oberschlesier e.V. ERICH FOERDER ZU SEINEM 90. GEBURTSTAG. AM 5. JANUAR Es gibt Dinge, die man zur Kenntnis nehmen muss, aber doch nicht glaubt. Dazu gehoert der 90. Geburtstag von Erich Foerder. Es wird nicht mehr viele Breslauer geben, die sich noch an das Papierwarengeschäft von Moritz und Recha Foerder auf der Graupenstrasse erinnern. Mit ihren acht Kindern gehoerten sie zu den Familien, die die jüdische Tradition in Breslau bewahrten und sich insbesondere dem Bestand der “Synagoge zum Tempel”, Antonienstrasse widmeten. Mit Erich Foerder und seiner Frau Grete, sowie auch mit Dettmar s.A. und seiner Frau Serry s.A. trafen wir uns in Chile wieder. Sie wurden zunächst in die südlichste Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent verschlagen — nach Puerto Montt. Dort schufen sie sich nicht nur eine Existenz sondern bauten auch eine kleine Gemeinde auf. Erich war der ehrenamtliche Chasan und so mancher santiaginer Vertreter ging nur in Puerto Montt am Schabbat in Schul, um Erich Foerder als Vorbeter zu hoeren. Dann haben wir viele Jahre in Santiago de Chile in nächster Nachbarschaft unsere verwandtschaftlichen Beziehungen aufrecht eralten. Oft konnten wir uns auch dort seiner schoenen Stimme erfreuen. Nunmehr leben Erich und Grete Foerder in Berlin G.s.D. in alter Frische. Von Zeit zu Zeit wird er noch immer gern gehoert, wenn er in der Synagoge Pestalozzistrasse die Haftara vorträgt. Erich ist sich selbst und seinem Elternhaus treu geblieben und wird mit Liebe von seiner Gattin umsorgt. Mit unseren Glückwünschen verbinden wir den jüdischen Wunsch — so bis 120 Unsere Gratulation gilt auch der Schwester Eva Haberkorn (USA) und der Nicht Eva Jonai und Gatten Efraim, Kiriat Bialik. Erich Foerder ist in Berlin aus Anlass seines 90. Geburtstages von den Rabbinen Lubliner u. Stein mit dem Titel „Morenu” beehrt worden. E. I. Loewensteln WIR GRATULIEREN FRAU FRIEDA GRUENPETER GEB. KARLINER, Haifa — Achusah, Freudstr. 4 zum 80. Geburtstag Aus Kattowitz o/S. gebürtig heiratete sie nach Rosenberg O/S Isidor Gruenpeter, dessen Kaufhaus am Ring sich eines ausgezeichneten Rufes erfreute. Frau Gruenpeter war die Seele des Geschäftes, umsichtig und besonders tüchtig. In Haifa führt sie mit grosser Liebe ein Haus das Kindern, Enkeln und der grosse Verwand- Schaft immer offen steht. Weiterhin die Kraft all das fortzusetzen. * * Frau Lea Friedmann, geb. Freund Brooklyn, 4520-12 Ave, New York 11219, zum 90. Geburtstag. Frau Friedmann ist die Tochter der bekannten Familie Salo Freund, (Breslau, Breitestr. 4/5). Frau Friedmann war Jahrelang die Inhaberin der hebräischen Buchhandlung Wwe. Meyer, Karlsplatz, heiratete dann Leo Friedmann, Getreidegrosshandels-Agentur. Familie Friedmann wanderte ziemlich spät nach U.S.A. aus, wo sie sich bald gut einordneten. Ein stark betont jüdisches Haus führt die Jubilarin und alle Kinder mit ihren Familien sind mit ihr eng verbunden. 31