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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1982-01-01 · No. 50 (1982-1983) · p. Seite 32

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1982-1983
Issue
No. 50 (1982-1983)
Date
1982-01-01
Page
Seite 32 (sequence 32)
Language
German
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WIR GRATULIEREN __^ PROF. DR. JOSEPH WALK. JERUSALEM, 70 JAHRE ALT Wir freuen uns von dieser Stelle aus unserem lb. Joseph Walk zu seinem runden Geburtstag unsere herzlichsten Glueckwuensche zu uebermitteln. In Breslau geboren, besuchte er das Heilige Geist Gymnasium wo er als Schueler bereits durch seine grosse Auffassungsgabe und sein umfassendes Wissen auffiel. Immer bewegte er sich im juedischen Milieu, das er im Hause seiner Eltern vor sich sah. Zionismus war fuer ihn Lebensaufgabe. Hier in Israel fand er sein Betaetlgungswerk in der Erziehung und stieg vom einfachen Lehrer schnell zum Leiter von Lehrerinnenseminaren. Der Weg ging weiter zum Leiter des Leo Baeck-Instituts und Jetzt zum Dozenten fuer Paedagogik und neuere Geschichte des Judentums. Es ist unmoeglich, im Rahmen dieser Zeilen die grosse Aufgabe die er sich gestellt hat, und die er mit grossem Erfolg ausfuehrt, zu beschreiben. Unter den vielen Buechern, die er herausgab, wollen wir nur des Standardwerk hervorheben: “Sonderrecht fuer die Juden im N.S. Staat”. In der Bundes-Republik sind seine umfassenden und tiefgruendigen Vortraege sehr bekannt und geben zu vielen Diskussionen Anlass. Es waere nicht in seinem Sinne, noch mehr ueber ihn zu schreiben, da er von ausserordentlicher Bescheidenheit ist und nicht gerne Lobessprueche hoert. Wir wuenschen ihm weiter die Kraft und den Erfolg in seinem Wirken. Er ist mit unserem Verband aufs engste verbunden. FANNY FREYHAN, GEB. HACKENBRUCH 95 JAHRE ALT Unser Blatt, das diesmal zum 50ten Male erscheint, ist stolz in seinem Rahmen unserer hochverehrten Frau Freyhan zu ihrem Geburtstag zu gratulieren. Unsere Existenz ist nur moeglich gewesen durch das Wirken und die intensive Arbeit ihres Mannes, Dr. Wilhelm Seew Freyhan, s.A. Er hat uns im Jahre 1965 nach seinem Ableben eine ausgezeichnete Kartei hinterlassen, die die Grundlage fuer unsere weitere Arbeit bedeutete. Sein Werk lebt fort bei uns und bei den in aller Welt befindlichen Lesern dieses Blattes. Seine grosse Arbeit war aber nur moeglich gewesen durch die ausserordentlich starke Hilfe und das grosse Verstaendnis unserer vielgeliebten Jubilarin. Ein geistig hochstehendes, streng religioeses Haus, ist die Familie Freyhan in Breslau und dann seit 1939 in Tel Aviv, gewesen. Es ist unvorstellbar die schwierige Zeit durchzuleben. Dt. W.S. Freyhan war monatelang in Buchenwald und konnte dann sehr spaet mit seiner Familie auswandern. Schwierigste Einwandernngsjahre sind mit Fleiss, Umsicht und starkem G’ttvertrauen ueberwunden worden. Ein ansehnliches Geschaeft (anerkannte Buchhandlung) im Herzen von Tel Aviv, wurde mit Sachkenntniss und europaeischer Bedienung gegruendet und wird von seinem Sohn Joseph weitergefuehrt Die Krone der Familie, Frau Freyhan, ist unberufen geistig sehr rege und all ihre Kinder, Enkelkinder, Schwiegersoehne und Urenkel, auch Schwiegertoechter, alle fuehren den Weg fort, den die Jubilarin begann. Unser Wunsch, weiter in Gesundheit noch viele viele Jahre, Freude an Kindern, der ganzen Familie und dem grossen Freundskreis, ad mea we Esrim. In grosser Hochachtung, Verband ehemaliger Breslauer ln Israel. Herrn Leo Rottenberg, Tel Aviv, zu seinem 85ten Geburtstage. Der Jubilar ist Sohn einer grossen Familie, lebte in Kattowitz, seine Eltern in Breslau. Er ist der Gruender des Verbandes ehemaliger Kattowitzer, der sich spaeter zum Verband ehemaliger Oberschlesier formierte. Was dieser Mensch in den Kriegsjahren durchgemacht hat, laesst sich im Rahmen dieser Zeilen nicht schildern. Er ist ein Ueberlebender des Lagers Bergen Belsen und hat nach der Befreiung mit Rabbiner Dr. Asaria Grosses geleistet. Seine Tatkraft und sein Weitblick wird durch seine Gattin in Jeder Weise unterstuetzt. Wir verehren Beide wegen ihrer grossen Bescheidenheit. Trotzdem Leo Rottenberg schon in Kattowitz Vieles fuer die Gesamtheit geleistet hat, ist seine Bescheidenheit sprich woertlich. Moegen sie Beide noch schoene Jahre in Freuden erleben. Frau Edith Striemer, San Francisco, zu ihrem 85ten Geburtstag. Eine treue Leserin unserer Zei- DR. RUDOLF DANIEL, HAIFA. ZUM 75ten Auch wir wollen an diesem Ehrentage unter den Gratulanten nicht fehlen. Ist doch d. Jubilar wirklich ein Stueck der Breslauer Gemeinde. Als Sohn der bekannten Familie Karl Daniel in Breslau geboren, war er viele Jahre der bekannte und beliebte Lehrer an der juedischen Rhediger Schule, bezw. dessen Gymnasium, kam dann nach Haifa und durch Jahrzehnte hindurch wiederum der ausgezeichnete Erzieher in der Leo Baeckschule, insbesondere fuer Tenach und andere juedische Diszipline. Alle seine Schueler, die heute schon in bestem Mannesalter stehen, verehren ihren frueheren Lehrer und erinnern sich gerne seiner ausgezeichneten Lehrmethode. Nach seiner Pensionierung ist er an der Universität fuer deutsche Literatur taetig und hat an dem Lexikon Lavie — Langenscheid mitgearbeitet. Seine Gattin Ilse geb. Wolfgang ist die Tochter des unvergesslichen Predigers Wolfgang aus Bernstadt in Schlesien, wo der Verewigte einen guten Namen hinterlassen hat. Beim Lesen dieser Zeilen wird der Jubilar wegen seiner grossen Bescheidenheit nicht zufrieden sein. Wir aber wollen ihm von dieser Stelle aus noch viele, viele Jahre mit seiner Gattin das Bes. te wuenschen. FELIX GLU3KINOS 75 Wir freuen uns dem Jubilar, Frankf./Main, Geibelstr. 34 zu seinem bevorstehenden Ehrentag herzl. zu gratulieren. In Israel, in Bolivien und jetzt in der Bundesrepublik ist er aufgeschlossen fuer alle jtid. Belange. Ein offenes gastliches Haus führen er und seine Frau Dita geb. Licht. Er ist der Sohn von Abraham Gluskinos u. Malchen geb. Falk aus Breslau (Junkernstr.) Sein Vater war in Breslau und Tel Aviv bis zu seinem Ableben ein tätiges Mitglied der “Chewrah Kadischah Ichud.” Der Jubilar geht in den Wegen seiner Vorfahren. Wir wünschen ihm auch weiterhin alles Beste und Schaffenskraft. tung, die unsere Arbeit sehr schaetzt und sehr oft sich durch Spenden auszeichnet war eine treue Helferin ihres Mannes, Max Striemer, den wir als tuechtigen Kaufmann von Breslau her kannten. Leider hat sie in Israel im Kibbutz ihre Tochter verloren. Sie steht mit ihren Enkelkindern in engstem Kontakt. Moege sie in der neuen Umgebung sich gut zurechtfinden. Georg Pechwasser, Petach Tikwah, Rechow Schapira 22/2 zum 75ten Geburtstage. Wir stehen mit dem Jubilar in staendiger Verbindung. Als alter Breslauer ist er in Sportkreisen des Bar Kochba seit fruehester Jagend taetig gewesen und viele unserer Leser werden sich freuen und die Gelegenheit benutzen, ihm zu gratulieren. Hier im Lande als Fachmann in der Schuhbranche hat er sich ausserordentlich bewaehrt, ist kontaktfreudig, beliebt und geachtet von allen, die ihn kennen. (Fortsetzung Seite 33) JAKOB KARLINER WIRD 90 Hier wollen wir dem lieben Jakob Karliner zu seinem bevorstehenden 90. Geburtstag herzl. gratulieren. Sein Name ist schon des öfteren in den Spalten dieses Blattes erschienen zumal1 er als Gründer d. Verbandes ehern. Oberschlesier in Haifa, bis zu seiner Übersiedlung nach Natanjah in diesem Verband führend tätig war. In Oppeln O/S geboren (Bar Mizwah durch Rabb. Dr. Leo Baeck s.A.) war er bis zu seiner Auswanderung (über England wo er zeitweilig interniert war) in der Schuhbranche führend tätig. Im 1. Weltkrieg bis zum 31.12.1918 war Karliner an der Ost- und Westfront bei der Garde- Kavallerie und bei der Fliegerabwehr vom ersten Einsatz an. Des Jubilars Wahlspruch ist: "Gesegnet aber ist der Mann der sich auf den Herrn verlässt und der Herr seine Zuversicht ist”. (Jeremiahuh 17,7) Statt eines durch ihn im Jahre 1939 gesandten “Sefer Tora” das nicht auffindbar war spendete er der grossen Synagoge in Jerusalem/Beth Hakerem ein Anderes. Am Jubeltag feiern mit Jakob Karliner ausser seinen vielen Freunden, seine Kinder, Sohn und Tochter mit Familien sowie Enkel und Urenkel, und wünschen ihm weiterhin Gesundheit und alles Beste. BETTY BERG WIRD 75 Schon jetzt wollen wir Frau Betty Berg geb. Bendix, Tivon, zu ihrem bevorstehenden Geburtstag alles Gute wünschen. Sie war ihrem Gatten Hermann Berg s.A. bis zu seinem letzten Atemzug eine treue Gefährtin, ist innig verbunden mit ihren beiden Söhnen und deren Familien. Wir wünschen ihr einen gesunden und zufriedenen Lebensabend. 32

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