Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2006-01-01 · No. 81 (2006) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2006
Issue
No. 81 (2006)
Date
2006-01-01
Page
Seite 6 (sequence 398)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/7506414-7413234-7413255--648-7413261
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

6 (Fortsetzung von Seite 5) Lebenslauf des Studienassessors Max Feuchtwanger Sammlung R. Müller Quelle: Akten des Magistrats der Stadt Breslau im Archivum Panstwowe we Wraclaviu, Nr. 26330 Leinenhaus Bielschowsky GmbH, Breslau, in Jüdische Zeitung 42 (1935), Nr. 39 vom 11. Oktober 1935; vgl. allgemein: Die wirtschaftlichen Folgen der jüdischen Geschäftsverkäufe, in: ebd. 42 (1935), Nr. 43 vom 8. November 1935. Besitzwechsel bei Gerson Fränkel, in: ebd. 43 (1936), Nr. 42 vom 6. November 1936. Besitzwechsel Gebr. Barasch, in: ebd. 43 (1936), Nr. 41 vom 30. Oktober 1936. Die jüdische Genosenschaftsbank gegründet, in: Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt 10 (1933), Nr. 2 S. 5; Walter Lux: Jüdische Genossenschaftsbanken, in: ebd. 43 (1936), Nr. 15 vom 17. April 1936, S. 5f. Zwei Jahre jüdische Darlehnskassen, in: ebd. 12 (1935), Nr. 1 (15. Januar 1935), S. 2, Ludwig Batzner: Zur Arbeit der jüdischen Darlehnskassen II, in: Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik 4 (1934/35), S. 275-280, vgl. Albert Fischer, Jüdische Genossenschaftsbanken im nationalsozialistischen Deutschland 1933-1938, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 54 (2006), H. 3 S. 417- 432. Tätige Hilfe, in: Breslauer Jüdisches Gemeindeblatt 10 (1933), Nr. 4, S. 2 Aus der Tätigkeit der Einzelhandelsvertretung bei der Industrie- und Handelskammer Breslau, in: Der Südosten (1938/39), Nr. 18 vom 9. Dezember 1938, S. 564, 565, hier S. 565. Aus dem Tätigkeitsbericht der Industrie- und Handelskammer Breslau im Jahre 1938. Sitzung des Kammerbeirats am 6. Februar 1939, in: Der Südosten 17 (1938/39), Nr. 23 vom 17. Februar 1939, S. 709-712, hierS. 711. (Über Anfragen und sonstige Mitteilungen wird der Autor sich freuen, in Verbindung zu treten). Von Ostern 1918 besuchte ich die Samson- Raphael- Hirsch-Schule in Frankfurt a.M., mit Ausnahme des Sommerhalbjahres 1917, das ich an der Realschule zu Bad Homburg verbrachte. Ostern 1918 trat ich in das Goethe- Gymnasium zu Frankfurt a.M. ein und verliess es Ostern 1923 mit dem Zeugnis der Reife, um an den Universitäten Berlin und Frankfurt Mathematik, Physik, Hebräisch und Philosophie zu studieren. Ich habe in diesen Fächern allgemeine und spezielle Vorlesungen, Übungen, Seminare und Praktika besucht. In der Mathematik, der mein Studium in erster Linie zugewandt war, habe ich mich eingehender mit Fragen der Algebra beschäftigt. In Physik habe ich vor allem praktisch, drei Semester im kleinen, zwei Semester im halbtägigen großen Praktikum und ein Semester an der experimentellen Prüfungsarbeit, meistens auf dem Gebiete der Elektrizitätslehre gearbeitet. Am 13. Mai 1929 bestand ich die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen (Staatsexamen) mit dem Urteil "Mit Auszeichnung". Das erste Vorbereitungsjahr habe ich von Ostern 1929 bis Ostern 1930 an der Helmholtz- Oberrealschule zu Frankfurt a.M. als Studienreferendar abgelegt. In dieser Zeit habe ich auch 11/,2 Monate lang in der feinmechanischen Werkstatt des physikalischen Instituts der Universität Frankfurt praktisch gearbeitet, um die wichtigsten Handgriffe der Metallbearbeitung für die Herstellung und Behandlung physikalischer Versuchsanordnungen zu erlernen. Das zweite Vorbereitungsjahr habe ich am Goethe-Gymnasium in Frankfurt von Ostern 1930 bis Ostern 1931 abgelegt. Zugleich war ich dem Staatlichen Bezirksseminar für Studienreferendare, das die theoretisch pädagogische Ausbildung leitet, zugeteilt. Im Sommer 1930 hospitierte ich einen halben Monat an der Karsenschen Aufbauschule in Berlin-Neukölln. Meine Erfahrungen bei diesem Besuch habe ich in der Prüfungsarbeit für das Assessorexamen zusammengefasst. Am 10. März 1931 habe ich diese Prüfung, die pädagogische Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen, mit dem Zeugnis "Gut" bestanden. Vom 1. April bis zum 1. Oktober 1931 war ich am Städtischen Reformrealgymnasium in Diez a.Lahn als Studienassessor beschäftigt und habe in den Klassen Sexta, Untertertia, Obertertia, Untersekunda, Obersekunda und Oberprima Mathematik bzw. Rechnen, Physik und Chemie unterrichtet, sowie eine mathematische und eine physikalische Schülerarbeitsgemeinschaft geleitet. Im Winterhalbjahr 1931/32 war ich Hilfsassistent am mathematischen Seminar der Universität Frankfurt a.Main und habe zugleich an der Samson- Raphael-Hirsch-Schule dort einige Stunden in der Woche unterrichtet. Max Feuchtwanger, Studienassessor •.•yss.-ysA-ysss

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.