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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2005-01-01 · No. 79 (2005) · p. Seite 14

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(Forlselrung von Seite 13) Das Jüdisch-theologische Seminar Breslau (1854-1938) Joachim Prinz, Paul Proskauer, Moritz Prossnitz, Israel Pupko, Abraham Rahmer, Moritz Rahmer, Bernhard Raigrodski, David Rau, Victor Meyer Rawicz, Julius Reach, Heinrich Redisch, Jacob Reiss, Alexander Reti, Isaac Reznikow, Karl Richter, Josef Richtmann, Paul Rieger, Moritz Riess, Benjamin Rippner, Bernhard Loebel Ritter, Gabriel Rosenberger, Michael Rosenstein, Frank Rosenthal, Felix Rosenthal, Emil Roth, Kuno Roth-Kohn, Lothar Rothschild, Lipmann Rothschild, Shlomo Rülf, Gutmann Rülf, Hirsch Samuel Sachs, Lippmann Sachs, Moritz Salzberger, Nathan Samter, Tobias Samter, David Sander, Neumann Sandler, Herman Sänger, Jacob Sarasohn, Adalbert Saretzki, Hans Schaal, Max Schaefer, Efraim F. Schajowitz, Josef Schanzer, Frederick Scheer, David Salomon Schickler, Hugo Schiff, Alexander Schinagel, Abraham Schlesinger, Heinz Schlesinger, William Schlesinger, Emil Schlesinger, Maier Schlesinger, Helmut Dan Schmidt, Moritz Schmiedet, Albert Schoen, Marcus Schönberger, Max Schönfeld, Max Schornstein, Maximillian Schornstein, Emil Schorsch, Hermann Schreiber, Max Schüftan, Louis Schwartz, Wilhelm Schwartzer, Joseph Schwarz, Adolf Schwarz, Ludwig Seidmann, Caesar Seligmann, Joseph Seligmann, Hermann Seligsohn, Moritz Seligsohn, Meir Setzer, Zeev Ludwig Shiftan, Ephraim Shmueli, Adolph Sidon, Michael Silber, Siegfried Silberstein, Laurence Mark Simmons, Stanislaw Simon, David Simonsen, Max Simonsohn, David Singer, Jacov Sober, Moshe Zeev Sole, Jacob Sonderling, Kurt Spandau, Charles Steckei, Ernst Steckelmacher, Moritz Steckelmacher, Alexander Stein, Nathan Steinhart, Wilhelm Stern, Benjamin Stern, Samuei Stern, Ulrick Steuer, Josef Stier, Jesaias Strassburger, Lieselotte Strauss, Moses Sucher, Ira Sud, Fritz Süssmann, Arthur Süssmann, Lanus Tannenbaum, Moses Tannenbaum, Samuei Aron Taubeles, Jacob Tauber, Abraham Tawrogi, Wilhelm Teichner, Salomon Teichner, Samuei Telegdy, Otto Teutsch, Julius Jehuda Noah Theodor, Karl Thieberger, Leo Thorn, Hirsch Tietz, Salomon Tiktin, Curt Tirschtigel, Jacob Toury, Hans Tramer, Joseph Traub, Rudolf Traub, Leopold Treitel, Conrad Triebner, Abraham Trief, Simon Tuska, Erika Tworoger, Ruth Ucko, Sinai Ucko, Moritz Ucko, Lucian Uhry, Ephraim E. Urbach, Ludwig Venetianer, Moritz Venezianer, Isaak Vezlar, Arthur Victor, George Vida, Max Vogelstein, Heinemann Vogelstein, Heinemann Vogelstein, Ferdinand Wagschal, Nahum Wahrmann, Salo Wahrmann, Ernst Waldmann, Robert Waldmann, Josua Wallerstein, Gotthilf Walter, Isidor Walter, Süsche Wassermann, Bernhard Wechsberg, Bezalel Wechsler, Salomon L. Wechsler, Abraham Wedell, Eljakim Weinberg, Moses Weinberger, Erich Weiner, Karl Weiner, Bernhard Weinryb, Beruria Weinryb, Leopold Weinsberg, Friedrich Weinstein, Isidor Weisblum, Saul Weiser, Adolf Weismann, Adolf Weiss, Friedrich Weiss, Moses Weissmann, Abr. Nathan Weissmann, Cosmann Werner, Lasar Weschler, Leopold Weschner, Joseph Wiener, Max Wiener, Moritz Wiener, Georg Wilde, Kurt Wilhelm, Max Wilinski, Jacob Winter, Julius Winter, Franz Wirth, Israel Witkowski, Robert Wohlberg, Albert Wolf, Jonathan Wolf, Ludwig Wolf, Nathan Wolfenstein, Fritz Woiff, Julius Wolfsohn, Ludwig Wolfsohn, Moses Worms, Israel Yanai, Salo Zadek, Hermann Zahn, Ignatz Ziegler, Pincus Bernhard Ziemlich, Julius Zimels, Bernnhard Zinimels, Ezechiel Zivier, Joseph Zolinsky, Isidor Zolky, John Zucker, Moses Samuel Zuckermandel, Kolmann Zuckermandl, Martin Zwas, Kurt Zwecher, Alfred Zweig. Paula Fürst Aus dem Leben einer jüdischen Pädagogin von Martin-Heinz Ehlert Mit einem Vorwort von Monika Tfiiemen, Bezirkskürgermeisterin von Ckarlottenkurg-Wilmersdorf von Berlin Berlin 2005, text.verlag - edition kerlin ISBN 3-93841476-6, 121 S. Wer sich mit der Geschichte des jüdischen Schulwesens im nationalsozialistischen Berlin beschäftigt hat, könnte schon von Paula Fürst gehört haben. Sie hat auch in historischen Darstellungen zum Thema Erwähnung gefunden, z.B. bei Ernst Lowenthal in "Bewährung im Untergang" (Stuttgart 1965) oder in Jörg H. Fehrs Buch über jüdische Schulen in Berlin "Von der Heidereutergasse zum Roseneck" (Berlin 1993). Jetzt endlich wird es dank der Arbeit von Martin-Heinz Ehlert möglich, sich etwas ausführlicher über das Leben dieser Frau zu informieren. Dies ist nicht einfach gewesen, weil nur sehr wenig Quellen erhalten geblieben sind. Paula Fürst wurde am 6. August 1894 in Glogau/Niederschlesien geboren. Nach dem Tod des Vaters ging die Mutter mit Paula und ihrem Bruder Richard 1906 nach Berlin. Die Mutter starb 1939 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee beigesetzt. Das Mädchen besuchte die städtische Margaretenschule in der Ifflandstraße. 1914 bestand sie am Victoria- Luise - OberIyze u m die erste Lehrerinnenprüfung, nachdem sie bereits ein Jahr davor das Examen als jüdische Religionslehrerin absolviert hatte. 1917 begann sie an der Berliner Universität zu studieren, erst Geschichte und später Französisch. 1923 beendete sie das Studium und wandte sich der Montessori- Pädagogik zu. Sie erwarb ein "Diplom, das sie zur Führung von Montessori-Heimen und -Schulen berechtigte" und arbeitete bis 1933 als Montessori-Lehrerin. Nun wurden die Montessori-Einrichtungen geschlossen und die inzwischen 39jährige Pädagogin stand vor einer ungewissen Zukunft. Seit 1920 bestand in Berlin eine zionistisch ausgerichtete Schule, die spätere Theodor- Herzl-Schule. Paula Fürst übernahm die Leitung dieser zunächst in der Klopstockstraße und dann am Kaiserdamm untergebrachten Schule von Paula Nathan, die nach Palästina auswanderte. 1932 hatte die Schule 200 Schülerinnen und Schüler, (Fortsetzung auf Seite 20)

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