Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1981
- Issue
- No. 48-49 (1981), Nachtrag
- Date
- 1981-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 2615)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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gegangene, seit frühester Juegnd zionistisch und religiös stark orientiert, hat ln seinem Fach mit Hilfe seiner Gattin, der ausgezeichneten Architektin, hervorragendes geleistet. Sehr viele Bauten, Insbesondere Synagogen, Gemeindehäuser, etc., zeugen von gut durchdachter Vorbereitung. Der Sohn Ist in der Filmindustrie aktiv tätig und seh* beliebt. Frau Erna Roth und deren Kindern, Rechowoth, Rechow Jibne 75, zum Ableben Ihres Mannes und Vaters, Ernst Roth, der aus Rosenberg, O/S, mit seiner Familie Im Jahre 1935 nach Eretz Israel einwanderte. Der Sekretär unseres Verbandes, der bis 1939 der Jüdische Gemeindebeamte in Rosenberg O/S war, sprach bei seiner Bestattung in Rechowoth ehrende Worte des Abschieds. Der Heimgegangene hat sofort die Schwere der Zeit beim Aufkommen der Nazis begriffen und, trotz seiner anderen Einstellung zu Jüdischen Dingen, die Konsequenz gezogen, dass Juden nur in Eretz Israel frei leben können. Den Familien Schembeck und Nebel, ln Kfar Mordechal und Bat Jam, zum Ableben Ihrer Mutter,- Martha Schembeck, geb. Peiser, die in hohem Alter helmging. Beliebt und verehrt von allen, die sie kannten, umgeben von der warmen Atmosphäre im Kreise der Kinder und Enkel, war sie Immer Vorbild für Menschen, die im hohen Alter sich ln positivem Sinne damit abfinden. Herrn Dr. Bernhard Jacobsohn und seiner Familie, Petach Tikwah, Herzlstr. 19, zum Ableben der Gattin und Mutter, Elfriede Fritzi Jacobsohn, geb. Chwolles. Viele alte Hamburger haben uns versichert, dass dieses Haus zu den Patriziern der alten Hamburger Gemeinde gehört hat. Aber auch ln Petach Tikwah hat die Heimgegangene als Mittelpunkt des Hauses m Klugheit und Aufofperung gewirkt und hatte weit über ihren eigenen Kreis, Aufgaben, die sie mit Hingabe erfüllte. Frau Hilde Heymann, Neustadt a.d. Weinstrasse, zum Ableben ihres Mannes, Hugo Heymann. Aus Oppeln O/S stammend, hat er ständige Beziehungen zu unserem Verband aufrecht erhalten und aus seinen Briefen haben wir das grosse Interesse an unserer Arbeit ersehen. Frau Baby Abraham und Familie Wallach in Haifa, zum Ableben ihres Zeev Willi Abraham, aus Pltschen O/S stammend, der einen grossen Posten in der bekannten Makkabl-Krankenkasse bekleidete. Familie Abraham war in Pitschen ausserordentlich angesehen wegen Ihrer Schlichtheit und Gradheit. Diese Eigenschaft hat der Sohn übernommen. Ein glücklicher Zufall brachte den Redakteur dieser Zeitung mit ihm und seiner Gattin in Zfat zusammen. Frau Mary Zwerdling, Haifa, zum Ableben ihres Mannes, Norbert. Frau Z. stammt aus Breslau, aus der bekannten Familie Alt. Sie wanderte vor einigen Jahren aus den USA nach Israel ein und Ist an allem interessiert, was unsere Arbeit angeht. Familie Ismar Mendelsohn, Jerusalem, zum Ableben Ihrer Schwester und Schwägerin. Die Familie M. stammt aus Posen und gehörte zu den bekanntesten zionistischen Familien. Schon frühzeitig sind Mendelsohns nach dem damaligen Eretz Israel ausgewandert. Familie Gruenebaum, Tel Aviv — Jerusalem, zum Ableben der Gattin und Mutter, Dlna Gruenebaum, geb. Spiro. Die Heimgegangene entstammte einer weit verzweigten Familie aus Breslau und der Provinz Posen und war durch Ihre Lebensklugheit, Ihre Anhänglichkeit und Ihr offenes Haus im Sinne Jüdischer Tradition, äusserst beliebt und geachtet. Eine unübersehbare Anzahl von Verwandten, Freunden und Bekannten, begleitete diese auf ihrem letzten Wege. Bei der ßteinsetzung am 30ten Tage entwarf der Sekretär d. Verbandes ehemaliger Breslauer, noch einmal ein Bild dieser von allen Seiten beliebten Frau. Herrn Martin Mosche Freund, Jerusalem, und seinen Kindern, sowie Frau Kisch in Basel, zum Ableben der Gattin, der Mutter und Schwester, Frau Dr. Else Rachel Freund. Die Heimgegangene war eine Persönlichkeit besonderer Art. Trotz ihres Dr.-Titels, den sie auf Grund Ihrer Arbeit über das Buch: „Stern der Erlösung“ von Franz Rosenzweig erhielt, hat sie nach ihrer Einwanderung im Jahre 1933 schwere körperliche Arbeit geleistet, einen Meschek in Pardess Chanah mustergültig aufgebaut und an der Seite ihres Gatten (bis 120!) nach schwerer Tagesarbeit philosophische Studien gemacht, ausserordentlich erfolgreiche soziale Arbeit geleistet und ihre Stimme und ihr Rat wurden immer gehört. Frau Lieselotte Godhelp, Houstin, Texas, zum Ableben ihres Gatten, Walter Godhelp (Gothllf), Breslau - Loewen - Oppeln O/S. Der Verstorbene war Jahrelang ein angesehener Getreidehändler an der Breslauer Börse, geachtet und beliebt durch seine reelle Geschäftsführung. Wir kannten Ihn bereits im Jahre 1920 und haben ihn in bester Erinnerung. Frau Hanna Cohn, geb. Lehner und der weiteren Familie in Long Island City, zum Heimgang des teuren Kantors, Richard Cohn, dessen schöne Stimme u. dessen besonderes Auftreten in der Gemeinde Gleiwitz O/S uns unvergessen bleiben wird. Wie wir erfuhren, war er auch in New York in seiner Gemeinde ausserordentlich anerkannt. Frau Dagmar Kutzner, Berlin und Ihren Angehörigen, zum Ableben ihres Gotthard Kutzner. Ein grosser Freund Israels, der im Rahmen von „SUhnezeichen" viel für die Verständigung gearbeitet hat und mit unserem Verbände in engster Beziehung stand. Er wird bei uns unvergessen bleiben. Herrn Dr. Carl Sachs, Pianfield, USA, zum Ableben seiner Frau, Edna, die wir persönlich kannten. Wir waren vom ersten Moment an von ihrer Persönlichkeit stark beeindruckt und wissen, dass sie an der Seite ihres Mannes ihm starke Stütze war. Den Kindern von Adolf Badrian, Tel Aviv, früher Kattowitz O/S, zum Ableben ihres Vaters. Der Verstorbene hatte Jahrelang mit Hingebung einen Posten in Geschäftsleben bekleidet, bis er durch schwere Herzkrankheit frühzeitig aufhören musste. Die Kinder umsorgten den Vater mit grosser Liebe. Herrn Arthur Nebel und seiner Familie, zum Ableben des Bruders und Verwandten, Alfred Nebel, Ramat Hadar, früher Kattowitz O/S. Der Genannte war als Fleischermeister in Kattowitz ausserordentlich bekannt und hat bis ins hohe Alter schwere körperliche Arbeit geleistet. Sein aufrechter Charakter und seine Geradheit haben ihm viele Freunde erobert. Den Angehörigen von Alice Läufer, geb. Holz, in Neve Monnosohn, bei Tel Aviv, zum Ableben ihrer Mutter, die bis zuletzt stark mit unserer Arbeit verbunden war und mit viel Interesse unsere Zeitung las. Den Familien Hamburger in Potomac, USA, zum Heimgang ihrer Margarete Hamburger, geb. Toeplitz, früher Rawitsch, Breslau, Berlin u. New York. Die Briefe der Hochbetagten waren immer erfrischend und inhaltsreich. Wie wir erfuhren, war sie aufgeschlossen, für alles Gute und Schöne. Den Familien Guttmann und Ez Chajim in Ramat Gan, zum Ableben ihrer Mutter, Sophie Berliner, die als Sekreätrin der Rhedigerschule Jahrelang in ihrer verantwortlichen Stellung Generationen von Lehrern und Schülern betreut hat. Sie hat leider in Israel frühzeitig ihren Mann verloren, den wir kannten -und schätzten und ist bis ins höchste Alter umgeben von der Liebe ihrer Kinder betreut worden. Sophie Berliner gehört in den Rahmen der Geschichte der Rhedigerschule. Herrn Max Moritz und seinen Kindern, Kfar Schmarjahu, zum Ableben der Gattin und Mutter, die stets ihren Mann fürsorglich behütete und sogar als Nicht-Breslauerin, in stetem Kontakt mit uns blieb, unsere Zeitung mit Interesse las und freuten wir uns immer auf ihre Reaktionen. Frau Lea Rund und ihrer Familie, Tel Aviv, Jad Elijahu, zum Heimgang nach leider vieljähriger Krankheit, ihres Gatten, Ernst Rund, der mit grosser Aufopferung die Kupath Milwe Haoleh und Kupat Eser des Irgun Oley Merkas Europa (der Einwanderer aus Deutschland) gegründet und geleitet hat. Es ist unmöglich, in wenigen Zeilen die immense Arbeit, die grosse Verantwortung zu schildern, die Ernst Rund übernahm und die er in vorbildlicher Weise ausfüllte. Familien Peterseil, sowie Lerner und Angehörigen, zum Ableben von Mann und Vater, Zwi Peterseil, der in dem Buch über die Adass Jisroel in Berlin von dem unvergesslichen Max Sinasohn erwähnt wird und dessen Bild auch in dem Buch erscheint. Ausgezeichnet durch tiefe Frömmigkeit und einem geraden Charakter erfreute er sich überall grosser Beliebtheit. Der Sekretär unseres Verbandes hat am 30. Tage an den Gräbern von Peterseil und Rund, beide Schwägersleute, ihnen ehrende Worte der Erinnerung gewidmet. Wir betrauern das plötzliche Hinscheiden von Heinz Philipp Badt, Zuerich. Der Heimgegangene ist in Beuthen O/S geboren, ging über Muenchen nach Basel, in die Schweiz, wo er einige Jahrzehnte führend in der Zionistischen Ortsgruppe war. Ausserdem bekleidete er ein wichtiges Amt im Rahmen der Zionist. Vereinigung in der Schweiz. Seine Hingabe an diese Idee bleiben uns unvergessen. INach langjährigem schweren Leiden ist meine lb. Frau, unsere lb. Mutter und Grossmutter, am 5. August 1981, im Alter von 73 Jahren verschieden. In tiefer Trauer verbleiben Ehemann: Jacob Abrahami (Skorupa) Sohn: Dow Simcha u. Schoschana Abrahami Tochter: Nurith u. Han Peleg Schwester: Fansa u. Max Mischkoff (USA) Bruder: Leon Pleban (USA) Enkelkinder: Rami, Tami, Dani, Amiri GUI, Roni, sowie die ganze Familie im Inu. Ausland 68