Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1981
- Issue
- No. 48-49 (1981), Nachtrag
- Date
- 1981-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 2614)
- Language
- German
- Belongs to
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Den Angehörigen und Verwandten von Arthur Lewin, Krotoschin-Breslau-Santiago de Chile und zuletzt in Mengen/Württemberg, West Germany, Im Alter von 80 Jahren verstarb er nach längerem Leiden. Bis zu seiner Krankheit ein ausserordentlich kluger und versierter Kaufmann, war er ein Weltreisender und hat durch seinen Weitblick sich in Chile durch Kupferminen etc. einen grossen Kundenkreis geschaffen. Mehrere Male besuchte er Israel und war ln gewissem Sinne traditionsgebunden. Frau Lydia Aufrecht, Naharia, zum Heimgang ihres Mannes, Kurt Aufrecht, einer bekannten, grossen, angesehenen Jüdischen Familie enstammend, die im Geschäftsleben eine grosse Rolle •pleite. Frau Söffe und Familie zum Ableben Ihres Mannes und Vaters Siegfried Söffe, TA., der bekannte Oberkantor der jüdischen Gemeinde in Köln in der Synagoge Jeschurun unter Raw Carlebach. Herr Söffe verfolgte die Tätigkeit unseres Verbandes ständig und war durch seine tiefe Religiosität und grosse Bescheidenheit allerseits geachtet. Den Familien Ruth Nathan, Kibbutz Regba, Lea Barsilai Ramat Chen sowie Eli Ewen Ari zum Ableben der Mutter und Schwester Ester Gabriel - Ewen Ari, Kfar Saba, die eine Persönlichkeit besonderer Art war. Geboren in Posen, gelebt in Berlin, hat sie in Jerusalem die Frauenschule für Sozial-Arbeiter mit „sehr gut“ absolviert, war Jahrelang Inspektorin für den Nordbezirk in Israel und Gefängnis-Fürsorge. Ihre Tätigkeit wurde allerseits hochgeschätzt. Sie stammt aus der Familie Gabriel - Calvary, Posen, die sich überall eines besonderen Namens erfreuten. Irmgard Salzbrunn, Bad Soden Allendorf (West Germany) zum Ableben der Schwester, mit der sie ausserordentlich innig verbunden war. Familie Feig im Kibbutz Sdoth Jam in Israel, zum Ableben ihres teuren Schmuei Feig. Der Heimgegangene war als Prokurist in angesehenen Firmen der Metallbranche viele Jahrzehnte tätig. In Beuthen O/S geboren, in Breslau gelebt, war sein Rat und seine Branchenkenntnisse überall geschätzt und geachtet. Auch in Israel hat er sich mit seiner Familie durch intensive Arbeit, unter schwersten Bedingungen, durchgesetzt. Die letzten Jahre verbrachte er mit seiner Gattin (bis 120!) im Kibbutz, wo er von allen sehr geschätzt wurde. Familie Walk, Jerusalem, Beth Hakerem, Hamejassdim 11 zum Ableben ihres teuren Dr. Alexander Walk, der in hohem Alter vor kurzem verschieden ist. Er war in der Nähe Breslaus ein bekannter und sehr beliebter Arzt und auch in Jerusalem wurde er wegen seines reichen Wissens und seiner Hingabe an den Patienten ausserordentlich geschätzt. Frau Alice Kiksmann geb. Matzdorff, Seatle 801 Spring St. Apt. B 106 Wash 98104 zum Ableben Ihres Gatten Walter Kiksmann, dessen feines Wesen, seine Güte und seine grosse Menschlichkeit in unserem Kreise unvergssen ist. Familie Leiser, 3142 Greenfield Apt. B — 3 Royal Oak Michg. 48072 USA, zum Ableben Ihres teuren Arthur Leiser, der mit uns immer stark verbunden war, unser Blatt mit grossem Interesse las und schon in Breslau wegen seines geraden Wesens einen guten Namen hatte. Den Familien Loebl, sowie Boschwitz ln Ramat Chen, bzw. Herzlia, zum Ableben der Mutter Esther Loebl, geb. Stein, die mit grossem Interesse — als Nicht-Breslauerin, anser Blatt gelesen hat. Eine ständige lebhafte Verbindung mit unserer Redaktion hat fruchtbare Arbeit erwirkt. Die Heimgegangene war im Rahmen des Frauen- Misrachi Jahrzehnte ehrenamtlich tätig, hat mit grossem Eifer ständig Spenden für diese Organisation gesammelt und war durch ihre Kontaktbereitschaft beliebt und geehrt. Der Sekretär unseres Verbandes, sowie der Raw des Beth Haknesseth in Ramat Chen haben ihr ehrende Worte des Abschieds gewidmet. Besonders hervorzuheben ist die tiefe Verbundenheit, die die Kinder und Enkel und auch die weitere Familie mit der Heimgegangenen verband. Frau Herta Pagelsohn, geb. Rosenberg, in Tlberias, zum Ableben Ihres Mannes, Martin Pagelsohn, dessen ausserordentliches Interesse an unserer Arbeit wir aus seinen Briefen ersahen. Positiv im Leben stehend, hat er die Verbindung mit uns lebendig aufrecht erhalten und uns immer wieder in sein Haus eingeladen, das Jedem offenstand, der Freude und Wärme suchte. Wir bedauern noch heute, aus Zeitmangel seiner Einladung nicht gefolgt zu sein. Familie Porath, Ramat Gan, sowie Dr. Weintraub, USA, zum Ableben ihres Vaters, Shmuel Weintraub. Der Heimgegangene, als Kind aus Galizien nach Wien gekommen, schloss sich bereits in Jungen Jahren der zionistischen Bewegung an. Voll Liebe und Hingabe, ausgestattet mit bestem jüdischen Wissen, hat er Jahrzehntelang für die zionistische Idee gearbeitet und vielen den Weg nach Eretz Israel geebnet. Nach seiner Einwanderung war er als Generalsekretär der Liberalen Partei führend und hat in allen Sparten der Bewegung sich bestens bewährt. Den Pensionären aus Österreich hat er jahrelang mit Rat und Tat zur Seite gestanden, vielen geholfen die Pension zu erlangen. Im Beth Knesseth Sichron Kedoshim in Ramat Chen war er der erste Gabbai und hat das Beth Knesseth von Grund auf erneuert, eine grosse talmudische Bibliothek angelegt. Sein Wort hat ln allen Gremien gegolten. Mit dem Redakteur der Zeitung unseres Verbandes hatte er bis zur letzten Minute freundschaftliche Beziehungen. In No. 46/47 hat er unser Blatt durch seinen Artikel „Der König der Juden“ bereichert. Er bleibt im Kreise _ Vieler unvergessen. Den Familien Leiner, Zuerich, Max und Hanna Lopatka, geb. Leiner, Tel Aviv, sowie Max Leiner, New York, zum Ableben ihres teueren Joseph Leiner, Zuerich. Der Heimgegangene ist in Karlsruhe, in Baden, geboren. In streng-religiösem Hause erzogen, ging er schon früh an die Jeschiwah nach Montreux in der Schweiz. Durch intensive Beschäftigung mit dem Talmud und allen Kommentaren gelangte er in den Ruf eines Talmid Chacham. Leider ist er allzu früh abberufen worden von dem Posten a’s Leiter der Adas Jisrael in Zuerich, eine Stellung, die er mit grosser Hingabe bekleidete. Unser Beileid gilt seiner Gattin, seinen 6 Kindern und den weiteren Familien. Sein Schwager, Max Lopatka, ist als Vorstandsmitglied des Verbandes der Ehemaligen Breslauer in Israel beliebt und rührig. Familien Wolff und Kaatz, Pardeas Chanah, zum Ableben ihres teuren Kurt Wolff. Ganz plötzlich ist der Vorgenannte heimgegangen. Jeder, der diese Zeilen lesen wird, wird sich an die bekannte Firma Adolf Wolff, Breslau, Karlstr., erinnern. Kurt Wolff ist in Myslowltz O/S geboren, ging ln Breslau in die Jüdische Schule und ins Zwinger-Gymnasium. Bereits 1932 ist er Im Gerlngsdorf, bzw. Rodges auf Hachscharah gegangen und sofort nach Abschluss seiner Ausbildung nach Palästina. Schwere ElnwanderungsJahre sind ihm nicht erspart geblieben. Viele Jahrzehnte hat er in Meged bei Pardess Chanah gearbeitet und war wegen seiner ausserordentlich selbstlosen Pflichterfüllung überall beliebt. Familien Pick und Adelheid Rosenthal, zum Ableben der Schwester, Helen Pick, ln Kfar Schmaryahu, Maon Newe Aviv. Sie hat mit unserem Verband immer enge Fühlung gehabt, war eine eifrige Leserin unseres Verbandsblattes und immer aufgeschlossen für alles Gute und Schöne. Herrn Herrmann Neumark, New York, sowie Frau Kaete Wagschal, Jerusalem, Beth Hakörem, Rechow Hechaluz 13, zum Ableben der Gattin, Schwester u. Tante,, Alice Neumark, geb. Bieberfeld, die als Tochter des bekannten u. beliebten Lehrers, Bieberfeld, ln Ratibor, O/S, geboren wurde. Sie hat ihren Gatten, Herrmann Neumark, der bei der bekannten Leder-Grosshandlung, Louis Pinczower, Ratibor, O/S, tätig war, kennen gelernt und war ein liebenswerter Mensch, der stark an der Familie hing, ein schönes Haus führte und Zeit ihres Lebens ihrem Gatten helfend, zur Seite stand. Ein inniges Verhältnis bestand zwischen den beiden Schwestern, die sich von Zeit zu Zelt gegenseitig besuchten. Herrn Abraham Falk, Petach Tikwah, zum Ableben seiner Gattin, Betty, die in vorbildlicher Weise als tüchtige Hausfrau und fürsorgliche Gattin viele Jahre ein offenes, Jüdisches Haus geführt hat. Frau Dr. Gertrud Lewin, Haifa, Maon Harofe, Rechow Jacob Dori 37, zum Ableben ihres Bruders, Dr. Emst Lewin, der als Zahnarzt viele Jahre in dem bekannten Reinerz, Schlesien und dann später in Ramat Gan, tätig war. Ein aufgeschlossener, humorvoller und feinfühliger Mensch, sehr geehrt von allen die in kannten, und der grossen Zahl der Patienten, war er mit unserer Arbeit eng verbunden. Auch wir haben ihn immer geschätzt. Frau Erica Werner, C. H. — 6622, Ronco- Ascona Via Madonna (Schweiz), zum Ableben IhreB Mannes, Dr. Thomas Werner, der in Breslau als bekannter Anwalt wegen seiner Tüchtigkeit und seines besonders aufrichtigen Wesens sehr beliebt war. Er hatte Jahrelang ehrenamtlich die Leitung des Jüdischen Museums inne. Eine rege Korrespondenz verband uns bis in die letzten Monate. Sein Haus in Ascona stand allen Freunden und Bekannten offen. Seine Gattin hat ihm bis zuletzt im besten Sinne zur Seite gestanden. Familie Schragenheim, Tel Aviv, Kalischerstr. 38, zum Ableben des Gatten und Vaters des Architekten, Arthur Schragenheim, der, aus Berlin stammend, mit grossem Interesse ständig unser Blatt gelesen hat. Die Familie Schragenheim stammt ln der Seitenlinie aus Breslau. Der Heim- 67