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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1981-01-01 · No. 48-49 (1981), Nachtrag · p. Seite 66

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1981
Issue
No. 48-49 (1981), Nachtrag
Date
1981-01-01
Page
Seite 66 (sequence 2613)
Language
German
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Familie Levinson, Tel Aviv, zum Ableben ihres Oatten und Vaters, Fritz A. Levinson, „ausgezeichneter Bürger“ der Stadt Tel Aviv, Herausgeber verschiedener Wirtschaftszeitschriften, Verbindungsmann auf Messen in der Bundes-Republik für den Staat Israel. Ausserdem im Makkabi-Weltverband führend, Präsident der BneJ Brith Loge "Menorah", Vorsitzender der Vereinigung ehemaliger Kölner und Rheinländer, sowie führend in der Centra. All die vielen Ämter hat er mit besonderer Umsicht und ausserordentlichem Eifer aufs Beste erfüllt. Den Angehörigen und den Freunden von Karl Ludnowski, Pardess Chana, Haifa. Wir haben ln unserem Verbandsblatt den ausgezeichneten echt jüdischen Pionier zu seiner Übersiedlung nach Haifa und später zu seinem 90ten Geburtstag ehrend erwähnt. Schon in Breslau, als bekannter Textilvertreter, hat er sich durch seine ehrenamtliche soziale Tätigkeit im Rahmen des „Gemilut Chassadim" betätigt, war durch sein VorBeten, seine klangvolle Stimme und sein bescheidenes Wesen ausserordentlich beliebt. All diese Eigenschaften übertrug er, trotz schwerster Arbeit, mit seiner, vor Jahren heimgegangenen Gattin nach Israel. Beim Aufbau des Meschek in Pardess Chana, nebenher einen Mittagstisch führend, war er Jederzeit bereit, sich der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Alle, die mit ihm in Berührung kamen, haben ihn sehr geschätzt. Sein Andenken bleibt in Pardess Chana und Haifa in bester Erinnerung. Den Töchtern von Frau Helene Zellner in Ramat Chen, in Haifa etc, zum Ableben der ausserordentlich feinen Mutter und Grossmutter, die im Elternheim des IOME in Ramat Chen plötzlich verschied. Ihr feines Wesen, ihre Bescheidenheit, ihre Hilfsbereitschaft, ihre Beliebtheit bei allen, die mit ihr in Berühung kamen, wird uns Vorbild bleiben. Familie Felix Gluskinos und Frau Dita, geb. Licht, Frankfurt a/Main, zum Ableben der Mutter, die bis ins höchste Alter mit ihren Kindern eng verbunden war und die mit besonderer Wärme und Liebe von ihnen betreut wurde. Familie Kalina-Schachtel, Buenos Aires, zum plötzlichen Ableben von ihrem Dr. Hans Schachtel, der auf einer Reise in Europa heimging. Ein fein gebildeter, hochangesehener Mensch, beliebt und geehrt weit über seinen Kreis hinaus, so haben wir ihn in bester Erinnerung. Den Angehörigen von Frau Lilli Liegner, geb. Buchheimer früher Breslau und später Amerika. Sie war die Gattin des bekannten Breslauer Frauenarztes Dr. Benno Liegner, der einen besonders guten Ruf in seinem Fach hatte. Seine Privat-Klinik in Breslau, Kaiser Wilhelmstr. 54, war weit über die Grenzen Schlesiens bekannt. Die Heimgegangene hatte ständigen Kontakt mit unserem Verband, war an allem interessiert und hatten wir eine rege Korrespondenz, die uns eine aufgeschlossene feinfühlige Frau zeigte. Familie Rakowski, Tel Aviv, zum Ableben des Mannes und Vaters, Leo Rakowski, der viele Jahre an der Seite seiner Gattin, der wir eine gute Gesundheit wünschen, stets neben schwerer Berufsarbeit für die Kölner und Rheinländer in Tel Aviv und der Centra, zur Verfügung stand. Familie Manfred Wollmann und seinen Kindern, Cholon, zum Ableben der Gattin und Mutter, die ausserordentlich beliebt, viel auf sozialem Gebiet arbeitete und deren Feinheit und Klugheit von allen geschätzt wurde. Familie Berthold Lewin, Toronto, zum Ableben des Sohnes. Ein Enkel des ln unserem Blatt immer wieder genannten Rabbiners und Historikers, Dr. Louis Lewin, Kempen, Kattowitz, Breslau und Bne Berak. Frau Mary Segall und ihrem Bruder Irving, New York, zum Ableben der Schwester, Lilly Fischer, Tel Aviv, die viele Jahre im Rahmen der Gemeinde Ichud Schiwat Zion, in den schwersten Anfangsjahren von 1934 an ehrenamtlich tätig war. Sie hat ihrem Gatten, Wolf Fischer, ln der Gemeindearbeit stark zur Seite gestanden. Den Angehörigen von Frau Margot Juliusberg, Natania, die in ständigem Kontakt mit unserem Verband stand und die mit ihren Freundinnen: Irma Colbergh und Claire Werner (beide in London) hier in Israel sehr oft zusammen war und alten Breslauer Gelegenheit zu Kontakten gab. Famüie Dr. Kurt Epstein, Tel Aviv, Beerlstr. 40, zum Ableben des Bruders und Schwagers, bzw. Onkels, Walter Epstein, der nach kurzem, schweren Leiden, heimgegangen ist. Wer erinnert sich nicht an diesen feinen, ordnungsliebenden und ausgezeichneten Angestellten der Fa. Elkan Weiss in Breslau. Wo Walter Epstein auftrat, ob im Geschäftsleben, im Freundeskreis, oder im Esra, überall war er sehr beliebt. Erst 1939, illegal ins Land gekommen, ging er in den bekannten religiösen Kibbutz Jawne und hat sofort seine Umstellung vorgenommen. Sein Arbeitsfeld war der „Lul", d.h., Geflügelzucht. Dieses neue Gebiet, in das er sich schnell einarbeitete, hat er mit Hingabe und in vorbildlicher Weise beherrscht. Seine Zuverlässigkeit und sein besonders feines Wesen haben ihm bei allen, die mit ihm in Verbindung kamen, eine tiefe Achtung eingebracht. Er bleibt bei uns in bester Erinnerung. Frau Martha Lev/in, 735 S.W.St. Clair, Apt. 1010, Port’and, Oregon 97205, USA, zum Ableben ihres Gatten, Vaters, Salo Lewin, der uns persönlich seit mehr als ö Jahrzehnten von Breslau her bekannt ist. Wir haben ihn wegen seiner besonderen Tüchtigkeit, seiner Menschlichkeit und seiner Hilfsbereitschaft sehr geschätzt. Den Angehörigen von Frau Esther Gluskinos geb. Buttenwieser, Tel Aviv, zum Hinscheiden der Vorgenannten. Sie war die Gattin des leider allzufrüh verstorbenen Dr. Raphael Gluskinos, aus Breslau. Als treue Helferin dieses bekannten und beliebten Arztes ergänzten sich beide besonders gut. Dr. G. übersiedelte von Breslau aus nach Haifa, wo er ebenfalls sehr beliebt war. Frau Mia Neumann, sowie Martin Gottreich, Tel Aviv—Jerusalem, zum Ableben ihrer Mutter, Anna Gottreich, die in hohem Alter, umgeben von der Liebe ihrer Kinder u. Enkel verschieden ist. Die Familie stammte aus Berlin, aber alle waren und sind noch eifrige Leser unserer Zeitung, interessiert an unserer Arbeit. Martin Gottreich hat durch Artikel unsere Zeitung bereichert. Familie Reich, Peru, Lima, Casilla 2470, zum Aleben des Vaters und Grossvaters, sowie Schwiegervaters, RA. Dr. Kurt Boehm, der in hohem Alter verschieden ist. Bis zum Jahre 1939 war er ein sehr bekannter Rechtsanwalt und Notar in Hindenburg O/S, wo seine Klienten mit grossem Vertrauen an ihm hingen. Bei der November Aktion 1938 ist er mit vielen seiner Freunde und Gemeindemitglieder in das KZ Buchenwald gekommen. Es ist ihm gelungen 1939 nach La Paz, Bolivien, auszuwandern. Später war er in: Tacna, nachher in Tokio, Japan, eine kurze Zeit, dann wieder in Wien, um sich endgültig in Lima (Peru) niederzulassen. Seine Tochter, sein Schwiegersohn und seine Enkel haben ihm nach Ableben seiner Gattin, in inniger Liebe betreut, bis kurz vor seinem Heimgang im 94ten Lebensjahr, war er geistig sehr rege und mit unserem Verband ausserordentlich eng verbunden. Herrn Dr. Richard Prager, Tel Aviv, Ruppinstr. 2, dem 1. Vorsitzenden unseres Verbandes, zum Ableben seiner Gattin, Frau Marga Prager, geb. Elias. Wir haben die Heimgegangene wegen ihres besonders freundlichen Wesens, ihrer Aufgeschlossenheit und ihrer Hilfsbereitschaft besonders geschätzt. Selbst in den vielen Jahren ihrer schweren Krankheit hat sie verstanden, durch ihre Freundlichkeit und ihre Kontaktbereitschaft die Schwere ihres Leidens zu verdecken. Möge de» Gatte Trost finden in dem Gedanken, dass sie von schwerem Leiden erlöst ist. Frau Clara Pollack, Tel Aviv, sowie den Töchtern des heimgegangenen Ludwig Levi, der im Rahmen der Centra eine besonders segensreiche Tätigkeit entfaltet hat. Seit 1933 in Erez Israel, war er im Rahmen der Brigade der Chauffeur des Generals Montgomery, kämpfte an vielen Orten, war in den Nachttrupps von Wingate und hat besonders in der letzten Zeit ausserordentlich gute Beziehungen zu den höchsten Stellen in der Bundesrepublik angeknüpft. Eine grosse Lücke, die schwer zu schliessen ist. Unser Beileid gilt Frau Pollack, die in den Tagen der schweren Krankheit Übermenschliches geleistet hat, sowie den Töchtern, die eng mit dem Vater verbunden waren, sowie den Familien. Familien Bernhard Staudacher, sowie Groening in Stuttgart zum Ableben Ihres Sohnes und Enkels Benjamin - Bennie im Alter von 5 Jahren, nach schwerer Krankheit. Mögen Sie Alle die Kraft haben diese schwere Prüfung zu bestehen und in dem Gedanken getröstet sein, dass Benjamin von schwerem Leiden erlöst wurde. Er ruhe ln Frieden. Unser hochverehrter Salo Translateur aus Miami Beach ist mi hohen Alter von über 100 Jahren heimgegangen. Er hat den Artikel über die Menorah seines Vaters (siehe Seite 11) noch erhaletn und dazu Stellung genommen. Aus ihm ersehen unsere Leser seine Lebensgeschichte, die überaus positiv war. Ein erfülltes Leben hat seinen Abschluss gefunden. Er bleibt bei uns in bester Erinnerung. Frau Eva Goldstein geb. Herrnstadt, Jerusalem, Beth Hakerem, Bialikstr. 18, zum Ableben ihres Bruders, Rudolph S. Hearns (Herrnstadt) zuletzt wohnhaft in: Bridgeport, Conn. USA. Der Verstorbene war eifriger Leser unserer Zeitung, stammte aus der bekannten Familie Herrnstadt, Breslau, und war beliebt und geachtet durch seine Hilfsbereitschaft und sein vornehmes Wesen. 66

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