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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1978-10-01 · No. 44 (Oktober 1978) · p. Seite 34

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1978
Issue
No. 44 (Oktober 1978)
Date
1978-10-01
Page
Seite 34 (sequence 2403)
Language
German
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Persönlichkeiten aus Breslau s'üchTnIT. gen Wer kann Information geben über Rabb. Dr. Sally Levy, Breslau, später amtierender Rabbiner in Mainz? Wer besitzt sein Buch ‘‘Juden ln Mainz”. Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer, Ramat Gan, Mazadastr. 27. Wer kennt die 3 jüdischen Schwestern Poper, Breslau, Augustastrasse 115 und weiss, wo sie evtl, leben? Der Suchende hat mit seiner Frau die 3 Schwestern in der Verfolgungszeit mit Lebensmitteln versehen. Antworten an: Robert Schönherr, 6 Frankfurt a/Main-Seckbach 60, WUhelmshöherstrasse 279. ★ Gesucht wird: Harry Plessner aus der Ober- Realschule, Kattowitz O/S. bezw. Breslau. Zuschriften an: Landsberger, Moschaw Kadimah Israel. Wieringerwerf (Lager) Wiernigemeer Siem (Simon) Slikker, Huize Dina Hypolythushöf, Wieringen, Holland, sucht seine Schüler in Tischlerei. * Möchte Verbindung mit ehemaligen Schülern u. Schülerinnen der privaten Grundschule Zavadsky, Klasse 1—4 von 1934 bis 1938 in Breslau — Kleinburg auf nehmen. Zuschriften bitte an: Norbert D. Johr, Nibelungenweg 7, Poing bei München, West Germany. -¥• Ich suche alle Menschen, die Heiber heissen, ob in Israel, oder irgendwo in der Welt. Zuschriften an Hartmut Heiber, Stüttgerhofweg 7, D 5000 Köln München, West Germany. Gesucht wird: Salo Cohn u. Frau Frieda geb. Krebs. Zuschriften an: Prof. Erwin Herper, 7 Stuttgart 1, Kerner Strasse 61, West Germany. * Wie hat die Breslauer Fliessenleger und Terrazzo Firma, die ihre Werkstatt in Kellerlokalen in einer Nebenstrasse zum Zwinger, hatte, geheissen? Und wer waren ihre Inhaber? Zuschriften an Günter Max Grandke, Nörrekär 263, Dk 2610 Roedovre Dänemark. * Wer kann bezeugen, dass EJla Kuner geb. Nebel, Tochter des bekannten Fleischermeisters Adolf Nebel, Breslau, Goldene Radegasse, die deutsche Staatsangehörigkeit gehabt hatte? Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer, Ramat Gan, Mazadastr. 27. * Wer kann beweisen, dass das Unternehmen Wolff & Hepner K, G, Breslau, Kolonialwaren Grosshandlung u. Kaffee Rösterei, Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben 10 sowie die Prokuristen Kurt Schlesinger, Robert Schwinge u. Kurt Erwin ein gross angelegtes Geschäft führten? Das Geschäft wurde im Jahre 1938 von einem Albert Stoch (Stadtrat) erworben. Zuschriften an Dr. Ilse Stephan, 2 Arragoon Street, Lauderdale, Tasmania, Australien. * Wer weiss Bescheid über Martin Glaser aus Zimpel, sein Vater war Emil Glaser u. die Mutter Grete? Er hatte noch einen Bruder Herbert. Alle waren verheiratet. Sein Onkel: Gustav Glaser war bei der Jüdischen Gemeinde, Breslau, angestellt. Zuschriften an Günther Grün, Pittsburgh, 6373 Alderson Street, Pa. 15217 USA. Wer kann Auskunft geben über die Jüdische Gemeinde von Gleiwitz O/S nach 1939? Insbesondere über das Schicksal von Arthur Kochmann, des Rabb. Adalbert Saretzky und die Deportationen. Informationen bitte an den Schriftsteller: Horst Bienek, Isarweg 2 D 8012 Ottobrunn, West Germany. * Wer weiss über Nachkommen von Familie Samosch in Breslau, Kupferschmiedestr. 13 (antiquarische Buchhandlung), sowie Uber Samosch in Breslau. Palmstr. 37 (Nahrungsmittel Grosshandlung) Bescheid? Wir bitten, Nachkommen, oder Erben sich zu wenden an: Manfred A. Nicklauss, 7100 Heilbronn ä. Neckar, Postfach 2763. West Germany. ★ Prof. Zwi Rabinowitz, Tel Aviv, Rechow Cremieu 8. Dozent an der Tel Aviver Universität, ist in seinen Forschungen auf dem Gebiete der Historie auf folgendes gestossen: In dem Buch “Assara lemea” von dem grossen Maggid Zwi Hirsch aus Wodislaw fand er, gedruckt in Berlin im Jahre 1801, Vorträge, die der grosse Maggid in Berlin gehalten hat. Er erwähnt darin seinen Mechutan, den grossen. Gelehrten Goldschmidt aus Breslau und seinen Schwiegersohn, den Schriftgelehrten Jehoschua Leib Dokter Belislewski. In seinen Forschungen bittet er Menschen, die Material diesbezüglich haben, es ihm unter der oben genannten Adresse zukommen zu lassen. * Frau Eva Gordon, Leicestr LE 23 YQ, 7 Woodbank Road, Knighton, England ist die Enkelin des bekannten Gemeinde-Rabbiners Dr. Ferdinand Rosenthal, der anlässl. seines 50jährigen Jubiläums szt. von Rabb. Dr. Simonsohn in einer Festrede geehrt wurde und als Leitartikel in unserem Blatt Nr. 43 erschien. Frau Gordon bittet Leser unseres Blattes, die evtl, gedruckte Predigten, Reden oder Vorträge besitzen, ihr diese lt. vorgenannter Adresse zugehen zu lassen. Sie wäre dafür sehr dankbar u. sei gerne bereit, Unkosten zu vergüten. * Wo befindet sich Gretel Wolf Aus Karlsruhe, oder Mannheim, deren Vater, Willi Wolf im 1. Weltkrieg gefallen? Die Gesuchte soll in Israel leben u. verheiratet sein, Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat Gan, Mazadastr. 27 (Erich Lewin). * -Wer besitzt Briefe, oder sonstiges Material (Original, oder kopiert) von — bezw. über den verstorbenen schlesisch — jüdischen Lyriker, Arthur Silbergleit? Zuschriften (bei Unkostenerstattung) an Else Levi-Mühsam, 2 Gottfried v. Herderweg, 7750 Konstanz, West Germany. * Wer führt den Namen Borosch bezw. Kokott? Wer weiss über genannte Namen Bescheid? oder kennt Personen gleichen Namens? Alle, die diese Namen führen, bezw. Bekannte dieses Namens haben, evtl, auch Barasch, bitte zu schreiben an: Ing. Aul Borosch, 8720 Schweinfurt, Galgenleite 152, West Germany. * Ich suche Verwandte u. Freunde meiner Mutter, Lucia (Lucie Sachs) geb. 28.12 die viele Jahre als Modistin in Breslau lebte u. dort mit Waldemar Kirschner verheiratet war, später nach Berlin zog u. nach dem Tode ihres Mannes Kirschner mit Oskar Sachs verheiratet war u. das Modegeschäft Agnes Galewsky als Teilhaberin leitete. Ebenso meines Stiefvater, Oskar Sachs, geb. 5.9.1873, der eine grosse Familie hatte. Zuschriften an: Werner Curzon, Tel Aviv-Ramot Aviv, Leon Blumstrasse 9/11 früher Wolfgang Kirschner), Israel. Rabb. Dr. Immanuel Deutsch geb. 1847 in Sohrau O/S, besuchte das Breslauer Rabb. Seminar, war seit 1874 Rabbiner in seiner Heimat-Gemeinde, der Nachfolger seines Vaters, David Deutsch, von 1897 — 1901, Stifts-Rabbiner in Lissa (Prov. Posen) u. bis zu seinem Tode1 (4.1.1913) Stellvert. Rabbiner, Bibliothekar u. Religionslehrer in Breslau.— Von ihm sind erschienen: Chronik der Synagogengemeinde Sohrau u.a. Arbeiten. (Brann, Geschichte des Seminars, Seite 153, u. Breslauer Gemeinde-Archiv I, Heppner .r5). SOEBEN ERSCHIENEN PAUL MÜHSAM MEIN WEG ZU MIR Aus Tagebüchern herausgegeben und kommentiert von Else Levi-Mühsam Geleitwort von Werner Volke XIV und 250 Seiten mit 4 Seiten Fotos ROSGARTEN VERLAG KONSTANZ Friedrich & CO. KG 7750 Konstanz, Postfach 4430 Aus dem Geleitwort von Dr. Werner Volke: Preussischer Staatsbürger und Jude, Rechtsanwalt von Beruf, Dichter und Denker aus Berufung, registriert und kommentier der 1876 in Brandenburg an der Havel geborene und 1960 in Jerusalem verstorbene Paul Mühsam seismographisch das wechselvolle politische, geistige und künstlerische Geschehen seiner Epoche und die eigenen Reaktionen darauf. Die Tagebucheinträge aus mehr als fünf Jahrzehnten zeigen das Werden einer dichterischen Persönlichkeit in einer Zeit, die nichts als Hindernisse auf baute; sie zeigen den Vetter Erich Mühsams als Kind des wilhelminischen Deutschland, dem in den Erfahrungen des ersten Weltkrieges der Pazifismus zur Weltanschauung wurde; sie zeigen den dichtenden Ethiker, dessen Rufe — “Mehr Mensch!” ist der Titel eines seiner Werke — kaum erhört wieder verhallten und dem als Dichter des “Ewigen Juden” selbst das Schicksal Ahasvers bestimmt war: Der nach dem Weltkrieg in der Neissestadt Görlitz arbeitende Rechtsanwalt und Notar musste Deutschland 1933 verlassen. Die Notizen aus den palästinensischen Jahren zeigen Mühsams Suche nach einer neuen Heimat, nach einer neuen Existenz und die Trauer um den Verlust der deutschen Heimat, mit der er nur in der Sprache verbunden blieb. 34

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