Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1978
- Issue
- No. 43 (April 1978)
- Date
- 1978-04-01
- Page
- Seite 39 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Von Walter B. Goldstein erschienen: WASSERMANN Sein Kampf um Wahrheit Grethlein & Co./Leipzig/Zürich 1929/320 S. CARL HAUPTMANN Ein Lebensbild Bergland Gesellschaft für Volksbildung m.b.H. Schweidnitz 1931 / 190 S. CARL HAUPTMANN Eine Werkdeutung 65. Heft der Germanistischen Abhandlungen, M. & H. Marcus / Breslau 1931 / 222 S. STUDIEN ZUR ENTWICKLUNG DER PSYCHISCH-PHYSISCHEN PROBLEME: Platon M. & H. Marcus / Breslau 1932 / 40 S. JAKOB WASSERMANN Der Mann von sechzig Jahren Künstlerdank / Berlin 1933 / 40 S. DER JÜDISCHE GOTTESGEDANKE IN DER ENTWICKLUNG DER MENSCHHEIT Hebräische Ausgabe in der Übersetzung von Dt. J. L. Baruch / Dvir / Tel-Aviv 1938 Deutsche Ausgabe unter dem Titel: AGONIE DES GLAUBENS? Romema Verlag / Jerusalem 1941 IN MEMORIAM HERMANN COHEN Mit einer einleitenden Aeusserung von Martin Buber: Cohen und die Gottesliebe Edition Dr. Peter Freund/Jerusalem 1942/86 S. BEGEGNUNG MIT MARTIN BUBER Edition Dr. Peter Freund / Jerusalem 1943 50 S. DAS PHILOSOPHISCHE WERK HERMANN COHENS in allgemeinverständlicher Darstellung (hebr.) Edition Dr. Peter Freund / Jerusalem 1945 GOTTES WITWER UND GOTTES BOTEN Eine vergleichende Betrachtung von Existenzialismus und Dialogik Jean-Paul Sarter und Martin Buber Edition Dr. Peter Freund / Jerusalem 1948 / 120 S. DIE BOTSCHAFT MARTIN BUBERS Erster Band: Die vordialogische Epoche / 270 S. Zweiter Band: Der Dialogik universaler Teil / 450 S. Dritter Band: Von der Bibel / 470 S. Vierter Band: Von Chassidismus und Zion / 286 S. Edition Dr. Peter Freund / Jerusalem 1952-58 Unter Förderung des Leo Baeck Instituts of Jews from Germany CHRONIK DES HERZL-BUNDES Die Geschichte einer Zions-Sehnsucht Herausgegeben vom Präsidium des Herzl- Bundes Tel-Aviv 1962 / 264 S. Neudrucke bei Rubin Mass, Jerusalem: HERMANN COHEN UND DIE ZUKUNFT ISRAELS mit Vorwort von Martin Buber 1963 / 112 S. GLAUBE ODER UNGLAUBE Der jüdische Gottesgedanke in der Entwicklung der Menschheit 1964 / 120 S. JEAN-PAUL SARTRE UND MARTIN BUBER Eine vergleichende Darstellung von Existentialismus und Dialogik / 1965 / 120 S. ISRAEL UND SEIN GOTT Die Entwicklung im modernen jüdischen Denken 1966 / 88 S. GOTTESPANIK Schriften zum Atheismusproblem Sammelband der obigen vier Schriften / 1966 MARTIN BUBER Gespräche, Briefe, Worte Rubin Mass / Jerusalem 1967 / 220 S. DER GLAUBE MARTIN BUBERS Rubin Mass / Jerusalem 1969 / 186 S. 1000 JAHRE BRESLAU Bilder aus Breslaus Vergangenheit J. G. Blaeschke Verlag / Darmstadt 1974 / 427 s. Nachdruck der Ausgaben 1931: CARL HAUPTMANN Eine Werkdeutung Georg Olms Verlag / Hildesheim 1972 CARL HAUPTMANN Ein Lebensbild J. G. Blaeschke Verlag / Darmstadt Illustriert, Darmstadt 1978. Fred Lenox (Leschnitzer) - 70 Jahre Am 5.3.78 beging F. L. in Tel-Aviv seinen 70. Geburtstag im Kreise vieler Künstler, Verwandten und Bekannten. Sein Lebenslauf in Kürze: Geboren in Neisse am 5. März 1908. Später Ausbildung im Tanz. Erste Auftritte 1928 — also vor 50 Jahren — am Theater in Liegnitz, dann Stolp i. Pom. und Regensburg. 1938 ging er von Berlin nach Brüssel, wo er bis 1940 beschäftigt war. Inhaftierung in St. Cyprien und Gurs. 1942 Flucht mit Hilfe eines christlichen Geistlichen nach Spanien und dann auf Umwegen nach Palästina, also ein typisches Schicksal der damaligen Zeit. Tänzer brauchte man damals in Palästina keine und so beschäftige er sich mit allem und jedem, bis er sich durchsetzte. Er tanzte in Nightclubs und bei Sakaschanski, im Li La Lo und hatte Abende bei “Parnassus“. Er spielte Klavier bei Gertrud Kraus etc. etc. Dankbar erzählt er: “Ich verdanke, dass ich überhaupt meinen Beruf hier ausführen konnte, unserer lieben verstorbenen Gertrud Kraus“. Sie studierte damals die Ballets der “Opera Amamit” ein. Lenox tanzte in der “Verkauften Braut“ und dann in vielen Operetten, ebenso in Gerswins Rhapsody in Blue. Später entdeckte ihn Elisheva Mona. Erinnern Sie sich noch an deren Einstudierung von Delibes “Coppelia“, in der der Jubilar den Puppendoktor Coppelius spielte? Dieses meistgespielte Ballet des Leo Delibes wurde in einer vollendeten Darbietung im Mugrabi aufgeführt (musikalische Leitung: Rosner. Die weibliche Hauptrolle tanzte Pazit). Ein theaterversierter Puppenmechaniker war also Fred Lenox, der alle Szenen hindurch etwas zu tun, zu tanzen, wütend zu agieren oder freundlich zu sein hatte. Lenox gab seiner Rolle viel Zündstoff, jede Minute seines Auftretens war bemerkenswert gespielt und er beherrschte die Szene, die Mädchen, die Puppen und die Automaten. In wirksam bühnengekonnter Art setzte er sich mit der Welt der Technik auseinander. In Erinnerung ist auch sein Auftreten in “Sylvia“ von Delibes. Es ist unmöglich, an dieser Stelle all die Werke und Rollen zu nennen, in denen er hier aufgetreten ist. Auf seinem Gebiet hat er viel an Bewegung, Rhytmik und Darstellung geleistet und seine Auftritte sind nicht vergessen. Nach 1958 finden wir ihn wieder in Berlin, wo er weiterhin mit Erfolg (und zuweilen auch jetzt noch) auf seinem Gebiet tätig war. Man wünscht dem Jubilar einen freundlichen Ausblick auf weitere 50 noch vor ihm liegende Lebens- und Künstlerjahre. J.S. LESERBRIEFE Sehr geehrte Herren, Vielen Dank Ihren w. Brief betr. meiner Anfrage über meine Schwester. Gestern erhielt ich “Mitteilungen Nr. 42 des Verbandes ehemaliger Breslauer und Schlesier”. Vielen Dank dafür. Wenn ich diese Zeitung in die Hand bekomme, vergesse ich Haushalt — oder andere Pflichten, bis ich das Blatt studiert habe. Wie immer fand ich es sehr interessant. Anbei finden Sie einen Scheck für $ 10.— In der Hoffnung, dass es bald wieder zur Ruhe kommt in Ihrem Land verbleibe ich mit besten Grüssen Mrs. E.G.S. Howard Beach, Queens, N.Y. Mit der Zusendung der Mitteilungen der Breslauer und Schlesier, die ich kürzlich erhielt, haben Sie mir eine besondere Freude bereitet. Ich habe sie mit grossem Interesse gelesen und viele mir von früher vertraute Namen darin gefunden, durch welche schöne, auch schmerzliche Erinnerungen in mir wach wurden. Besonders der Bericht über Beuthen von Heinz Badt, Basel, mit dem Bild der altvertrauten Synagoge, in welcher ich meine Bar Mizwa hatte, hat es mir angetan. Also nehmen Sie meinen herzl. Dank entgegen für Ihre Aufmerksamkeit. Mit freundl. Grüssen und Schalom. Ihr Dr. K. B. Lima (Peru) Hierdurch bedanke ich mich für Ihre Suchanzeige und hat dieselbe bereits Erfolg gehabt. Nochmals vielen Dank für Ihre Bemühung zeichne ich hochachtungsvoll mit Schalom W. W. Berlin Von unserem Ferienaufenthalt in Natania benutzen wir die Gelegenheit Ihnen Allen für Ihre so fruchtbare, unermüdliche Arbeit das ganze Jahr hindurch für die Breslauer Zeitung zu danken. Die Zeitung gibt uns allen nicht nur interessanten und oft rührenden Lesestoff von einst und jetzt, sondern gibt uns ein Gefühl der Verbundenheit all derer, die wie ich aus einer Gegend, kommen. Was immer für ein Schicksal den Einzelnen betroffen hatte, bis er an seinen jetzigen Platz kam, sind wir doch durch Ihre Zeitung wieder verbunden über Länder und Meere und danken G“tt für unsere Rettung und Existenz. Mögen Sie weiter so erfolgreich Ihre anregende Tätigkeit ausführen. Mit besten Wünschen I. D., London SUCHANZEIGEN: WER WEISS DIE ADRESSE ODER KANN AUSKUNFT GEBEN UEBER: Herrn Paul Müller u. Herrn Felix Neustadt Früher Breslau (Eier u. Geflügel en Gros.) Antworten an: Emst Haupt Stuttgart 80 (Möhrigcn) Rosenwies str. 12. -¥• Wer kann bezeugen, dass Sabina Karger nach Beendigung der Carlebachschule, sszt. wohnhaft. Leipzig, Humboldstr., bei der Fa. Abraham Lichter, Pelze etc. in den Jahren 1931 — 32 gelernt hat. Die Fa. befand sich in Leipzig-Bruehl. Zuschriften an: Sabina Amber, geb. Karger, Tel Aviv, Hapalmach- Str. 27. 39