Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1977
- Issue
- No. 42 (September 1977)
- Date
- 1977-09-01
- Page
- Seite 24 (sequence 2311)
- Language
- German
- Belongs to
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SUCHANZEIGEN Wer besitzt Ansichtskarten, oder Fotografien des Hauses Breslau, Wallstr. 31 und der kleinen Holzbrücke, die über den Stadtgraben führt? Zuschrifen an: Hanna Mannheim, Pardess Chana, Rechow Hapalmach. -¥■ Wo befindet sich Elsie Eisenberg aus Breslau? Damals London, soll 1940 nach Palästina gekommen sein. Sie ist die Nichte eines David Hersch Eisenberg aus Toronto, Canada. Näheres bitte an: Mia Kroch, Tel Aviv, Zahala, POB. 10208. Wer kann bezeugen, dass Sabina Karger nach Beendigung der Carlebachschule, sszt. wohnhaft. Leipzig, Humboldstr., bei der Fa. Abraham Lichter, Pelze etc. in den Jahren 1931—32 gelernt hat. Die Fa. befand sich in Leipzig-Bruehl. Zuschriften an: Sabina Amber geb. Karger, Tel Aviv, Hapalmach- Str. 27. * Hermann Hermes, Calenberg 90—3530, Warburg, West Germany, sucht ehemalige jüdische Bürger aus Warburg, da er über die jüdische Kultus Gemeinde Warburg eine Forschungsarbeit macht. Wir bitten sich direkt an obige Adresse zu wenden. * 1933 oder 34 wanderten Martin Brieger u. Frau Ella geb. Zarek aus Breslau nach Israel aus. Ausserdem suche ich die Adresse von Julius Schueftan u. Frau Frieda geb. Jakobowitz. Oben genannter Brieger war Getreidehändler in Breslau u. Mitglied der Breslauer Getreidebörse. Unkosten werden gern erstattet. Zuschriften an: Walter T. Gotthelp 3534 Durchili Street .Housen, Texas, USA, 77025. ■¥■ Dr. Emst Lustig, Rosittenweg 3340, Wolfenbuettel, West Germany, sucht die Belegbücher der beiden jüdischen Friedhöfe in Gleiwitz O/S. Nach genauen Informationen sind diese wertvollen Dokumente nach dem Westen gekommen. Sie sollen sich im Besitz einer Familie Pomeranzenblum befinden, die vor einigen Jahren nach Israel von Frankfurt ausgewandert sind. Die Familie hat 2 Söhne u. 1 Tochter. Dr. Lustig hat grösstes Interesse für die Dokumente, zwecks einer Forschungsarbeit. Alle Unkosen werden ersetzt. Seit unserer letzten Ausgabe zu Pessach hat sich in der CENTRA durch den heissen Sommer in Israel nicht viel ereignet und wir sind in Ferien gegangen. Doch möchten wir hier in Kürze von unserer Arbeit berichten. Am 7.6.77 sprach Rabb. Egon Loewenstein, Jerusalem im Rahmen der ehemaligen Breslauer u. Oberschlesier über “Jüdisches Leben in Süd-Amerika, heute, Reisebericht”. Der Abend war ausserordentlich gut besucht u. hochinteressant. Am 24.5.77 im Rahmen der CENTRA, Vortrag von Dr. Justic-Dajan, über: Modemessen. Der Referent, heute pensioniert, ist ein Modeschöpfer ersten Ranges für Israel, der heute noch beratend wirkt. Baumpflanzung am Elternheim, Rechowoth der ehemaligen Leipziger. Leitung der Vorsitzende, Jakob Schaja .Ansprachen: von Herrn Spiegel, sowie Dr. Me-Sehaw. Erich Lewin sprach über die Bedeutung des Baumes Im Tenach. Im Rahmen des Verbandes ehemaliger Frankfurter schilderte Jacob Bar-Or (Breuer), die grossen, jüdischen Patrizierfamilien in Frankfurt a/Main u. Historiker, insbesondere das Haus Rothschild. Leitung des Abends, Abramowitz. Im 2. Teil wirkten die Herren Gold- Werner Weinbaum, 1000 Berlin 41 Bennigsenstrasse 8 sucht: Philipp Schalscha u. Frau geb. Reichmann, sowie deren Söhne Max u. Hermann Schalscha, wohnhaft gewesen in Breslau, Freibur - gerstr. 32. Die Familie ist im Jahre 1938 aus Breslau ausgewandert. Der Vorhergenannte bittet sich an ihn mit voller Adresse u. Land ihres Aufenthalts zu wenden. * Wo befindet sich Hans Wolfgang (Hawo) Cohn, Sohn von Hugo Cohn, Breslau, Damenmoden, Schweidnitzerstr.? Ich habe mit ihm das Johannesgymnasium besucht und im Jahre 1935 das Abitur gemacht. Er soll dann als Hauslehrer in die Schweiz gegangen sein. Meldungen an Hermann Dawid, C H 3006 Bern (Schweiz), Giocomettistr. 2. Hans Lomnitzer, Breslau, gesucht von Waldemar Berliner, 2—1 102 Burns Bay Road, 2066 Lane Cove, Sydney, Australien. Lomnitzer soll in Haifa oder Umgegend wohnen. * Martin Zantke, Kassel-Kl. Harleshaeusserstr. 66, West-Germany, sucht Kurt Pinkus aus Breslau, dessen Eltern in der Grebschnerstr. wohnten. Der Suchende war mit ihm bei der Fa. Forell & Co., Breslau, Karlstr., in der Lehre. * Wie lange hat die Israelitische Waisenanstalt in Breslau, Graebschnerstr., bestanden, bzw. wann wurde sie in der Verfolgungszeit geschlossen? Wer war der Träger dieses Waisenhauses? Wer hat diese Anstalt zuletzt geleitet? Zuschriften, bzw. Zeugen-Aussagen sind zu richten: an das Bundesverwaltungsamt, 5 Koeln, 1 Postfach 108008. Gesch. Z. II 6/18/019 E. * HELENE SEPLAVY geb. Langer 75, Karlsruhe, Stresemanstr. 3, sucht Frau GERTRUD GOLD¬ SCHMIDT - SWIOT. * Dr. rer. pol. MAX STEFFENS, 5450 Neuried 13, West Germany Aubachstr. 74, sucht Dr. jur. RUSS und Frau, mit dem er 1972 im Krankenhaus in Cuxhafen das Zimmer teilte. Dr. Russ ist etwa 1909 oder 1911 geboren. T R A Schmidt u. Deutsch (musikal. Teil) mit. Überaus gelungener Abend mit starker Besucherzahl. Am 6.9.77 im Rahmen der CENTRA-Arbeitssitzung: Mosche Ardon, über: “Zeitgemässe Betrachtung zu den bevorstehenden Feiertagen”. 11.10.77 Ofizielle Eröffnung der Winter-Saison. Vorbereitung der General-Versammlung der CENTRA, Vorschlag: Jede Landsmannschaft hat auf 25 zahlende Mitglieder je 1 Deligierten zur Vorstandswahl zu stellen. Aufstellung des Winter-Programms mit Festlegung von kleinen Vorstands-Sitzungen, die arbeitsfähig sein sollen. Nachzutragen wäre, dass am 6.9.77, Frau Lotte Weissbart geb. Rosenthal aus New York, die jahrelang Vorstandsmitglied der Society of friends from Breslau, New York, war, und deren Arbeit immer ausserordentlich fruchtbar gewesen Ist ,als Gast an unserer Arbeits-Sitzung teilnahm. Der ausserordentlich starke Besuch dieser Arbeits-Sitzung war lohnend. Frau Weissbart hat in besonders klarer u. warmer Art über die Arbeit der Society of friends from Breslau berichtet. Durch Überalterung u. der grossen Entfernungen wegen, hat sich diese leider aufgelöst. Wir haben aus ihren Worten viel gelernt u. sind ihr auf diesem Wege nochmals dankbar. Hertha Sachs lubinski s.a.> Es ist uns eine traurige Pflicht, unserem rührigen Vorstandsmitglied, Herrn Julius Sachs, und seinem Sohn Hans, zum Ableben der Gattin und Mutter, auf diesem Wege unsere innigste Teilnahme auszusprechen. Wir, die wir das Haus Sachs seit vielen Jahren aus nächster Nähe kennen, wissen, dass der Verlust unersetzbar ist. Teure Gattin, gute Mutter, Lebenskameradin in jeder Lage, so hat sie ein offenes, gastfreies Haus geführt. Ihr offenes Wesen, ihre überaus grosse Güte zeigten sich bei der Aufnahme der vielen Menschen, Freunde, Künstler und Journalisten, die ständig in dem schlichten Hause verkehrten. Die Heimgegangene hat mit grosser Liebe jeden Besucher empfangen, betreut und ihrer Freude Ausdruck gegeben über den Besuch. Aus zionistischem Hause stammend, hat sie in der Stadt Posen als junges Mädchen zionistische Arbeit geleistet, war schauspielerisch tätig und hat Veranstaltungen in reichem Masse durch ihr Talent verschönt. Ihr Andenken wird weit über den Kreis des Hauses, der Familie und der Freunde in Ehren gehalten werden. Wir wünschen unserem lb. Julius Sachs weiterhin die Kraft und Energie, die er, trotz schwerer körperlicher Behinderung aufwelsst, und die ihm das Leben inhaltlich verschönt. Er gibt in seiner ständigen Journalistik auf den verschiedensten Gebieten, insbesondere der Musik und des Theaters, dem Leserkreis in Israel und dem Ausland, sowie unserem Blatt, sehr viel. Dafür danken wir ihm von dieser Stelle und bleiben mit ihm und seinem Sohn in Gedanken an die teure Heimgegangene, eng verbunden. VERBAND EHEMALIGER BRESLAUER und SCHLESIER IN ISRAEL Prof. ERNST JOKL, Lexington, geehrt Am 30. Juni 1977 empfing König Juan Carlos von Spanien in Audienz Professor Dr. Ernst Jokl aus Lexington, Kentucky, der in seiner Eigenschaft als Präsident des Forschungskomitees des UNESCO Weltrats für Sport und Leibeserziehung Grüsse von Lord Noel Baker aus London überbrachte. Professor Jokl hielt den Eröffnungsvortrag bei dem in Madrid stattfindenden internationalen Kongress für Sportwissenschaften. BESUCH IN DER BUNDESREPUBLIK Unsere Mitarbeiterin, Frau Annie Loewenstein, geb. Priebatsch, früher Breslau, jetzt: Ramat Chen, Israel, sprach am 23.9.1977 im Rahmen des Wangener Kreises u. las aus eigenen Werke vor. Ihr Auftreten hat eine ausserordentliche gute Ressonanz ausgelöst. Das Buch von ANNI LOEWENSTEIN “Länder und Leute” ist zum Preis von IL 18.— plus Mehrwertssteuer in folgenden Geschäftien zu haben: in Tel-Aviv: Buchhandlung Landsberger, Ben Jehudastr. 7 Buchhandlung A-B-C, Allenbystrasse Freyhan, Ben Jehudastr. 60 Dr. Lichtenstein, Schenkinstr. 12 in Ramat-Gan: Ilse Blumenfeld, in Jerusalem: Ludwig Mayer, Schlom Zion Hamalkastr. Heatid, Chawazeletstr. Friedmann, Ben Jehudastr. 1 ------ 24