Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1976-04-01 · No. 39 (April 1976) · p. Seite 27

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1976
Issue
No. 39 (April 1976)
Date
1976-04-01
Page
Seite 27 (sequence 27)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/7411685-7412491-7496486--0595-7412518
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

WIR KONDOLIEREN Frau MARTHA LKLEWER, Tel-Avlv, Sderoth Weizmann 99, zum Ableben Ihrer lb. Tochter, die sie kurz vor ihrem Hinscheiden noch Im Ausland besuchte. Wir empfinden mit Ihnen den grossen Schmerz und wollen in stillem Gedenken mit ihnen sein. Frau ILSE PACYNA geb. Matthis, sowie ihren Kindern und der weiteren Familie, zum Ableben ihres teuren ALFRED PACYNA. Der Heimgegangene ist plötzlich an einem Herzinfarkt in San Francisco, 1867 — 31th Ave. Cal. 94122. gestorben. Er ist 1902 in Breslau geboren und wanderte nach Marseille, aus. 1946 kam er nach San Francisco und heiratete 1950 Ilse Matthis, Tochter des bekannten Baumeisters, Max Matthis aus Breslau, der In San Francisco mit 85 Jahren starb. Alfred Pacyna war 24 Jahre im Scheraton-Palace Hotel tätig, äusserst beliebt in der Arbeit, sehr zugänglich, hilfsbereit, ein guter Mann und Bruder. Viele Breslauer werden beim Lesen dieser Zeilen sich dieses besonders geschätzten Menschen erinnern. Den Kindern von Frau IRENE MAMROT, Bat Jam, Ramat Josef, Hadadi Strasse 19, zum Ableben ihrer Mutter, IRENE MAMROT, geb. Galewski. Die Heimgegangene wurde von ihren Kindern, der grossen Familie und allen Freunden als besonders feine und gütige Frau verehrt. Frau ILSE SILBERBERG, Chicago, 5701 Sheridan Road, Apt. 10/22, Illinois 60660, zum Ableben ihres Gatten, Dr. Ernest Silberberg. Der Heimgegangene hatte eine grosse Praxis in Breslau in der Augusta Str. 53, auch in Amerika war er als ausserordentlich guter Arzt und ausgezeichneter Diagnostiker bekannt. Er war aufopfernd für seine Patienten. Als Mensch war er' der Gütigste, Beste und Warmherzigste. Wir verbinden uns mit seiner Gattin und ihrer Familie im Andenken an den teuren Verstorbenen. Herrn Dr. MAX SALZBERGER, Montevideo, Jose Marti 3188 (Uruguay) zum Ableben seines Bruders, Rabb. Dr. GEORG SALZBERGER, London, früher Frankfurt a/Main, der in hohem Alter nach einem arbeitsreichen Leben für das Judentum und seine Wissenschaft, heimging. Es war dem Verstorbenen vergönnt, bis in die letzte Zeit seines Lebens geistig tätig zu sein und hat er bis vor einiger Zeit zu den hohen Feiertagen in Berlin gepredigt. Seine Ansprachen waren jedesmal ein Erlebnis. Frau HERTHA FRIEDLAENDER, Sao Paulo, Rua Haddok Lobo 250, Brasilien, zum Hinscheiden ihres Gatten, GEORG FRIEDLAENDER, der vor einigen Monaten nach längerem Leiden verschieden ist. Als Begründer der bekannten Breslauer Herrenkleider-Fabrik war er allseitig beliebt und geachtet, und hate es der Verewigte verstanden, durch Fleiss und Energie sich einen führenden Betrieb in der Branche zu schaffen. Den Angehörigen von Herrn EUGEN OELS- NER, Kirjat Tivon, KKL Strasse 47, Israel. Der Heimgegangene war als fleissiger u. guter Mensch bekannt und beliebt und an allen Dingen interessiert, die unseren Verband angehen. Den Familien WALTER BERMANN,, Edgecliff (Australien), zum plötzlichen Hinscheiden ihres Vaters. W. B. war Mitbegründer der "Kameraden” in Breslau, lebte einige Jahre in Ramot Haschawlm, im damaligen Palästina, und wanderte nach Australien aus. Wir verbinden uns mit den Angehörigen im Gedenken an ihn. Mrs. AMY GEISENBERG, 139a, Sunflower Drive, Lakewood, N.J. USA, zum Ableben ihres Gatten, HERBERT E. GEISENBERG. Der Heimgegangene stammte aus Kreutzburg O/S und war der Sohn des bekannten und beliebten Vorstandes und des 1. Vorsitzenden der Chewra Kadischa von Kreutzburg O/S. Er war beliebt und geehrt von allen, die ihn gekannt haben. Frau URSULA TEA BRINK, Santa Monica, Calif., sowie Charlotte Wolf geb. Herz, Ramat Chen, Israel, zum Ableben ihrer Mutter, und Schwester Frau LUCIE SOBOTTA geb. Herz. Den Angehörigen von RUDOLF AXT, Ramat- Gan, Sderoth Hajeled 10, Elternheim, Israel, der beliebt und geehrt von seinen Kindern und Freunden in hohem Alter heimgegangen ist. Der Familie GOLDSTEIN und allen weiteren Zweigen zum Ableben der Gattin, Mutter und Grossmuter HILDA GOLDSTEIN geb. Mannheimer, Breslau — Amsterdam — Tel-Aviv. Die Heimgegangene war die Gattin des bekannten und bebeliebten Weinhändlers J. Goldstein Breslau, Freiburgerstr. (bis 120), dessen kollegiales Wesen, tiefe Frömmigkeit, Schönheit der Tefillah bei uns allen lebendig ist. Hilda Goldstein war eine edle, echt Jüdische Frau, die ihrem Manne in Jeder Lebenslage zur Seite stand, ihen Kindern eine vorbildliche Mutter, die auch in schwersten Zeiten niemals versagte. Alle ihre Kinder und Enkel gehen den Weg des überlieferten Judentums. Den Familien Prof. Dr. RAPHAEL BEER¬ MANN, Arizona (USA) Dozent für Ökonomie und Computer, sowie ELI BEERMANN, Gartenbau- Unternehmer, Ramat Chen, Israel, und allen Zweigen der weiteren Familie zum Ableben ihrer Mutter und Grossmutter TRUDE BEERMANN geb. Sternglass, Mannheim - Frankfurt a/Main — Tel- Aviv. In Nr. 33 unserer Zeitung haben wir ihrem verstorbenen Gatten, Arthur Beermann einen Nachruf gewidmet. Er ist bereits 1913 nach dem damaligen Palästina gekommen und war bis 1917, der Austreibung aus Jaffa, im Lande. Er arbeitete als Beamter in der damaligen Anglo-Palästina Bank. Trude Beermann hat sich sofort nach ihrer In Memoriam Nach der in der letzten Ausgabe dieser Zeitung so treffenden Würdigung “In Memoriam Dr. Erich Klibansky” kann ich nicht umhin, auch von seinen Breslauer Schülern ein paar Zeilen hinzuzufügen: Dr. Erich Klibansky, den wir liebevoll "Klibbe” nannten, begleitete uns als Klassenlehrer von der Quinta bis zur Obersekunda. Zur Abschiedsfeier vor seinem Fortrag nach Köln enstand dieses Lied, dessen Worte Ausdruck geben können, wie auch wir Breslauer ihn verehrt und geliebt haben. Hier einige Strophen: Melodie: Studio auf einer Reis, Anfang: Traurig sind wir zwar gestimmt, Dass uns Köln den Klibbe nimmt, Doch reicht gerade der Humor noch zu diesem Liedchen vor. Zweck von diesem Epos ist, dass er uns nicht schnell vergisst, die Sekunda revoltiert, wenn er jetzt nicht protestiert. , Einwanderung den verschiedensten sozialen Aufgaben gewidmet, arbeitete ehrenamtlich ln der Mittelstandsküche von Frau Paula Barth, im Rahmen der Misrachl Frauen mit. Es ist unmöglich all ihre Mitarbeiterinnen und Freundinnen zu nennen. Einige sollen doch hier Vorkommen: Altmann, Reinhold, Czerniak, Isaak Löbl und viele andere. Wir bitten um Entschuldigung, wenn wir nicht all die vielen Frauen erwähnen. Wir verbinden uns mit den Familien im Gedenken an diese ausgezeichnete Frau. Der Familie ROTTENBERG, Jerusalem, zum Ableben von DAVID ROTTENBERG, der bereits in Breslau eine bekannte Druckerei hatte und der durch seine tiefen Jüdischen Kenntnisse, seine grosse Bescheidenheit und seine Hilfsbereitschaft bekannt und beliebt war. Auch in Jerusalem hat er eine massgebende und weit verbreitete Druckerei gehabt, die von seinen Soehnen weitergeführt wird. Er hat im Rahmen des religiösen Beirates, sowie in vielen öffentlichen Institutionen ehrenamtlich gewirkt. Er gehört in die Geschichte des überlieferten Judentums von Breslau und Jerusalem, Herrn Dr. ERNST LEWIN, Haifa, Newe- Schaanan, Maon Harofe, Jacob Doristr. 37, zum Hinscheiden seiner Gattin ELSA geb. Gadiel. Den Eheleuten war es noch vergönnt, die Goldene Hochzeit zu feiern, zu der wir ln Nr. 38 unseres Blattes, gratulierten. ILONA FUERST, Jerusalem, CHAIM und LEA FUERST, Ramat Gan, LEA FUERST und Familie, Tel-Aviv, den Familien Büchler, Pelser und Kurrein, New York, zum Hinscheiden von Frau TRUDE FUERST geb. Büchler, die in hohem Alter verschied. Sie war die Gattin des bekannten Professors Fuerst, Jerusalem, und die Tochter der in Breslau angesehenen Weinhandlung Büchler. Innige Bande haben alle Familienmitglieder umschlungen. Ihr Andenken wird bei den Ihren und allen, die sie kannten, fortleben. Der Familie JAKOB und dem Kibbutz MAA- JAN ZWI bei Sichron Jakow, zum Ableben von GRETE JAKOB, die in sehr hohem Alter als Oma des Kibbutz verschieden ist. Allseits beliebt, bis zuletzt in körperlicher und geistiger Frische, hat sie an der Arbeit unseres Verbandes regen Anteil genommen und uns als Zeichen ihrer Verbundenheit von Zeit zu Zeit mit grösseren Spenden bedacht. Wir sprechen von dieser Stelle aus den Familie und dem Kibbutz unsere wärmste Teilnahme aus. Dr. Klibansky Und hier nach vielen anderen Strophen des “Durchhächeln” zum Schluss: Willst Klibbe Du nun von uns gehn — Wir hoffen auf ein Wiedersehn, und weiss auch keiner — wann und wie — vergessen werden -wir Dich nie. Die Jahre, die Du mit uns gingst und sicher an uns Rangen hingst — die sollen uns unvergesslich sein, Köln kann sich auf den Direx freun. Und kommt man irgendwie zum Ssoff Masal-Tow, Masal-Tow — so spricht ein Jeder, ich erhoff Masal-Tow, Masal-Tow ob Breslau, Köln und sonst im Reich Nun zum Ssoff Masal-Tow, Masal-Tow. Wie hätte ich beim Verfassen dieser Zeilen an sein tragisches Ende denken können. ROSE SURASKI, geb. Jereslaw Haifa, Bar Giorastr. 15 27

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.