Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1976
- Issue
- No. 39 (April 1976)
- Date
- 1976-04-01
- Page
- Seite 28 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ERICH SCHARFE CENTRA - Dachverband der. Landsmannschaften Wir Breslauer und Schlesier arbeiten regelmässig im Vorstand der CENTRA mit und geben nachstehend den Bericht über gemeinsame Arbeit: 8.11.75 Hotel Ambassador, Zusammentreffen mit der Gruppe Marburg, der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit. 9.11.75 Gedenkstunde mit der Gemeinde Ichud Schiwat Zion zum Andenken an die zerstörten Synagogen. Redner Mosche Ardon, Liturgie Beeri. 16.11.75 Familien - Einladungen Prediger Seminar, Kassel — Hofgeismar. 29.11.75 Chanukka-Feier der Vereine Hannover — Kassel. 3.12.75 Chanukka-Feier der Vereine Oberschlesien, Breslau, Köln, Frankfurt a/Main, gleichzeitig 20jähriges Bestehen der Oberschlesier. 23.12.75 Hotel Ambassador, Vortrag von Herrn Reuben Golan im Rahmen einer vergrösserten Vorstands-Sitzung der CENTRA über das Thema: “Die Israel-Gesellschaft in der Zeit einer militärischen Atempause”. 18.1.76 Tu-bischwat-Feier der CENTRA im GI1- Saal unter Miwirkung der Herrn: Ardon, Lewin und Kornfeld. 20.1.76 Hannoveraner: Vortrag von Herrn Danziger mit Lichtbildern über den fernen Osten. 27.1.76 Verein ehemaliger Kölner: Vortrag über Adenauer von Dr. Kaufmann. 1.2.76 Verein ehemaliger Kasselaner, gemütliches Zusammentreffen unter dem Motto: Humor und Satire ohne Politik mit Heinz Brotzen, Haifa. 22.2.76 — Verein der Leipziger, Vortrag Alice Schwarz: im Hotel Ambassador, Allenbystr. 2. 26.2.76 Ausserordentlich gelungener Abend mit dem Botschafter der Bundes-Republik, Sr. Exzell. Dr. Per Fischer über das Thema: 1. Amtsjahr in Israel. Einleitende Worte Dr. Joseph Kaufmann von den Kölnern. Schlusswort und Dank Erich Lewin von den Bres- Eine Anzahl verdienstvoller Menschen wurden vor kurzer Zeit von der Stadt Tel-Aviv ausgezeichr net. Darunter befindet sich Frau Paula Bart geb. Wittenberg aus Breslau, Witwe des bekannten Aron Barth, der in der Leitung der Anglo-Palästina Bank führend war und die ersten Banknoten des Staates Israel mit seinem Namen signierte. Paula war bereits in Berlin auf sozialem Gebiet erfolgreich tätig. Hier im Lande hat sie in den schwersten Einwanderungsjahren Überragendes geleistet. Tausende von Paketen wurden an bedürftige Einwanderer gesandt. Die Mittelstandsküche gab für wenige Piaster, oder durch Freikarten, dem einst In Europa blühenden Mittelstand, Akademiker und viele geistige Berufe, täglich eine warme Mahlzeit. In den Jahren 1928 bis 1932 hat EDITH PRIESTER in einem Geschäft in Breslau Tauentzienstr. 156 gearbeitet. Sie wird von ihrer Chefin Anna Lewy, Kirjat Bialik, Weizmannstr. 15/26, (Israel) gesucht. SONDERSPENDE: ABRAHAM JASCHEK und Familie, Tel-Aviv zum Andenken an den Sohn, Gatten und Vater Schlomoh Jaschek, dem ausgezeichneten unvergesslichen Menschen. lauern. Leiter des Abends Ernst Freudenthal von den Kasselern. 29.2.76 Vortrag von Prof. Grab (Universität Tel- Aviv) in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Deutschen Botschaft: Hundertzwanzig Jahre nach Heinrich Heines Tod. Helmuth Gans von den Frankfurtern dankt dem Redner. 15.3.76 Purim-Neschef der CENTRA mit ca. 400 Personen, sehr gelungen und sehr gute Stimmung. 5.4.76 Treffen der Hannoveraner in Schoresch, gemeinsames Mittagessen, anschliessend Gedenkstunde an der Erinnerungstafel der Hannoveraner auf dem Berg Zion für die Märtyrer des Naziregimes, sowie eine besondere Askara am Jahrzeitstage des Vorsitzenden der Gemeinde Hannover, Zahnarzt Siegmund Fischei. Leitung und Ansprache, Emanuel Egra. 18.5.76 Das traditionelle Landestreffen der CENTRA zu Lag be omer im Hotel Schoresch, sowie Gedenkstunde für die umgekommenen 6 Millionen. Ausserdem finden alle 14 Tage am Dienstag im Clublokal der CENTRA Hotel Ambassador, Allenby 2, Zusammenkünfte d. Deligierten aller d. CENTRA angeschlossenen Vereine statt. Jedes Mitglied der CENTRA und auch Gäste, sind jederzeit herzlichst eingeladen, da neue Menschen neue Ideen bringen. Jeden 1. Sonntag im Monat ausserdem ein Kurz-Referat und gemütliches Beisammensein im Ambassador 5 Uhr Nachmittag, veranstaltet von der Vereinigung ehemaliger Kölner und Rheinländer. Ernst Freudenthal von den Kasselanern ist zum Verbindungsmann mit dem Presse Attache der Deutschen Botschaft, Jochum, ernannt worden, um Dinge der Touristik und alle Fragen, die damit Zusammenhängen, bezw. Dinge, die uns nahestehen, zu erörtern. Wohnheime verschiedenster Art, in mehreren Bezirken der Stadt, sind errichtet worden. Beth Gila, das ideale Altersheim, das nach strengreligiösem Prinzip geführt wird, hat eine besondere Amosphäre. Es ist unmöglich, im Rahmen des Blattes, die grosse soziale Tätigkeit von Frau Paula Barth, zu beschreiben. Wir Breslauer haben einige Zimmer im Beth Gila zur Verfügung unserer Mitglieder, die unser unvergesslicher Gründer, Dr. Wilhelm Seew Freyhan abgeschlossen hat. Wir wünschen Frau Paula Barth viele, viele gesunde Jahre, damit sie weiter in der Lage ist, ihr grosses Werk fortzusetzen und zu erweitern. VERBAND EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL Das Buch von Dr. WILLY COHN s.A. “Als Jude in Breslau 1941” ist weiter zum Preise von 15.— IL oder 5 $ zu beziehen bei Buchhandlung Josef Freyhan, Tel-Aviv, Ben Jehudastr. 60, bei Michael Wahrhaftig, Haifa Herzlstr. 51 oder bei Dr. Joseph Walk, Jerusalem, P.O.B. 3477. Wir danken auf diesem Wege Mr. Günther Grün, Pittsburgh, 5518 Black St. Pa. 15206 (USA), für die laufende Übersendung von Briefmarken, die unsere israelischen Kinder erfreuen. Kaleidoskop des Theaiers Thealererinnerungen aus drei Jahrhunderten Hansa-Verlag, Hamburg. Die Welt des Theaters ist von jeher Gegenstand Interessanter Beschreibungen, nach der künstlerischen, bühnentechnischen, literarischen und musikalischen Seite hin gewesen. Ausführliche Darstellungen über das Wunder “Theater” füllen ganze Bibliotheken. So nimmt es nicht wunder, dass auch der bühnenkundige Herausgeber dieses Buches, dieses Thema — aber in anderer Form — behandelt”. Mit Rückblicken auf frühere Zeiten lässt er bedeutende Theaterpersönlichkeiten und Schriftsteller in Gesprächen und Erinnerungen zu Worte kommen. Hier enstand ein Lesebuch der Theatergeschichte, sein Reigen beginnt bei Händel und Ekhof. Er führt über Goethe, Schüler, Kleist, Grillparzer, Büchner, Wagner, Verdi, Raimund, Nestroy, Sudermann, Hauptmann bis zu Reinhardt, Kerr, Bab, Jannings, Kortner, Zuckmayer und Brecht. Es sind Auszüge aus Memoirenbänden, es geht dem Herausgeber darum, aus Erlebnissen und Betrachtungen jener “Goettlichen” eine Dokumentation der Welt des Theaters, seiner gesellschaftlichen und kulturellen Belange aufzuzeigen. Es gelingt ihm vortrefflich, allen Theaterfreunden wertvolle Einblicke in die Welt des Theaers zu gewähren. Hier sind Erlebnisse und Begegnungen festgehalten, die unzweifelhaft dazu dienen können, die Theaterwissenschaft zu fördern. Das Buch regt zu Diskussionen über das Thema “Theater” an, es könnte ein Lehrbuch für Theaterschulen und Hochschulen werden. Denn das “Image” des Theaters ist in seinen historischen wie auch aufbauenden Daseinsformen, als da sind Wander-, Sommer-, Hof-, Stadt-, Bauern- und Amateurtheater, glänzend gezeichnet. Es ist weiter — nicht weniger interessant — die Rede von ersten Theatereindrücken, Premieren, Theaterskandalen, Probearbeit, Regie, Beifall, Ausbüdung und Beruflichem. Hier ist ein Stück Theatergeschichte entstanden, das alle interessieren wird. Viele unvergessene Namen werden aus der Versenkung geholt, und ihre Bedeutung ist in dier sen Erinnerungen festgehalten. Vor allem ist es die Absicht von E. Scharf gewesen, die erwähnten Persönlichkeiten in ihrer engen Verbindung zur Kulturatmosphäre lebendig werden zu lassen und ihre Leistungen jeweils einzureihen in die grosse Entwicklung des Theaterwesens der Zeit. So liest man es in und zwischen den Zeüen. Das Buch dient gleichennassen der Unterhaltung wie der Information. Man soll nie hinter die Kulissen schauen, aber ein Blick durch den Theatervorhang dieses Buches sei eine empfehlenswerte Ausnahme von der Regel. Also denn: Vorhang auf! Das Spiel beginnt! JULIUS SACHS Unserem lb. Vater, Grossvater und Ur- | Grossvater j MARKUS LUBASZ, QUITO! (Ecuador) ) herzlichst MAS AL TOW j zum 90ten Geburtstage. — Ad mea weesrim. j Kinder, Enkel u. Ur-Enkel in Israel j Der Verband ehemaliger Breslauer hat sein teures und rühriges Mitglied MARKUS LUBASZ, QUITO, anlässl. seines 90ten Geburtstages ins GOLDENE BUCH DES VERBANDES eingetragen. Paula Barth - freue und verdienstvolle Bürgerin von Tel-Aviv SUCHANZEIGEN: 2758157848