Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1976
- Issue
- No. 39 (April 1976)
- Date
- 1976-04-01
- Page
- Seite 22 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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WIR GRATULIEREN: Herrn FRANCISCO GOTTHILF und FRAU, Sao Faulo, zur Silbernen Hochzeit. Der gebürtige Breslauer hält jeden Sonntag eine Israel-Stunde im Radio und der Television in portugiesisch und sorgt so für ausserordentlich gute Propaganda, die dem Staate Israel zugute kommt. * Herrn SIEGBERT MANNHEIM und Frau DORCHEN geb. Mamroth, Kirjat Ono, zur “Goldenen Hochzeit”, ebenso Herrn Mannheim zum 75ten Geburtstag. Der Jubilar ist in Obornik, Provinz Posen, geboren, arbeitete in der Getreidebranche und an der Boerse in Breslau, kam bereits 1933 ins Land und hat viele, viele Jahre bei ATA, NESCHER, RUTENBERG, CHEMED, SOLEL BONEH und HAARGAS schwer gearbeitet. Durch eisernen Fleiss und hohe menschliche Qualität, sowie seiner technischen Begabung kann er heute mit seiner Gattin den Ruhestand geniessen und sich den verschiedenen Hobbies widmen. Herrn Dr. FEIGE und Frau geb. Weyl, Haifa, zur Goldenen Hochzeit. * Herrn Rabbiner Dr. DAGOBERT NELLHAUS, Roslindale, Mass, 02131, 1200 Center Str. zum 85ten Geburtstag. Der Jubilar war jahrelang Rabbiner in Pirmasens und ist ein Absolvent des Breslauer Rabbiner Seminars. Als gebürtiger Breslauer hat er ausserdem die Rabbinate in Rybnick O/S., Stettin und Hirschberg in Schlesien, verwaltet. Nach seiner Einwanderung in die USA war er viele Jahre Bibliothekar am Hebrew Teachers College in Brooklyne, tätig. Wir wünschen dem Jubilar viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit. * Dr. HARRY ABT, Johannesburg, South Africa, zum 75ten Geburtstag. Der Jubilar war von 1927 bis 1936 Studienrat am Gymnasium der Gemeinde Adass-Jisroel, Berlin. Nachher 3 Jahre der Ober- Studiendirektor des Jüd. Reform-Realgymnasium, Breslau. Im Jahre 1940 ging er mit seiner Familie nach Sued-Afrika und hat in Johannesburg in den verschiedensten Sparten der Erziehung der Erwachsenenbildung ausserordentliches geleistet. Auf seine Anregung ist ein jüdisches Museum gegründet worden. Bis 1964 war Dr. Abt Rabbi, der Oxford Synagoge. Ein schweres, körperliches Leiden hat ihn seit Jahren in einem Pflegeheim unter Schutz und mit Liebe seiner Frau, Lichtblicke in seinem schweren Dasein sehen lassen. Wir wünschen ihm weiter eine relative Gesundheit. * Frau NORA FALK geb. Sandberger, Haifa-Achusa, Witkinstr. 42, zur Geburt des Enkelsohnes. Herrn HERBERT NOTHMANN, Lima 18, cdte, Espinar 820/3 Peru, zu seinem 75ten Geburtstag. Herr Nothmann hat uns in liebenswürdiger Weise auf die umfangreiche Geschichte der Familie Nothmann hingewiesen, die wir hier ln Israel von Herrn Heinz N. Petach Tikwa erhalten haben und die wir in Fortsetzungen bringen. Wir wünschen unserem Jubilar noch viele, viele Jahre in Gesundheit und Lebensfreude. SUCHANZEIGEN •k Herrn Dr. ERNST MARKOWITZ, Ramat Chen, Aluf Davidstrasse 81, zum 75ten Geburtstag. Sein grosses Wissen in der Chemie verdankt er seiner Neigung von Jugend auf. Als Führer in den "Kameraden" bewährte er sich und trat später zum Zionismus über. Nach seinem Doktorrat im Jahre 1926 wurde er zum Assistenten des Nobel-Preisträgers Haber. Ob er in der Leitung eines chemischen Werkes in Leipzig, ob er als Warenprüfungschemiker im Schocken-Konzern tätig war, überall hat er durch seine umfassenden Kenntnisse eine Führerstellung eingenommen. In Israel, beim Aufbau der chemischen Abteilung der Kriegs-Industrie, bei ausführlicher Tätigkeit in asiatischen Ländern, im Aufträge der UNO, überall wurde sein kluger Rat geschätzt. Es ist unmöglich, all die Sparten aufzuzählen, in denen der Jubilar tätig ist. Sein äusserst bescheidenes Wesen und seine guten Beziehungen zu Menchen, sind besondere Qualitäten. Ad mea Weesrimü! v Dr. HERBERT HUPKA, Mitglied des Bundestages, Bonn, Lessingstrasse 26, zum 60ten Geburtstag. Als Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien verfügt Dr. H. über eine ausserordentliche Arbeitskraft und ist oft ein scharfer Diskussionsredner. Seine Liebe zu Israel beweist er durch ständige Besuche. Diesmal sogar mit seiner Gattin und seinem Sohn. * Dr. ME-SEHAW (Goldwasser) Bne Berak, Maimonstrasse 27, zum 80ten Geburtstag. Der Jubilar ist in Krakau geboren und Nachkomme des grossen Schemen Rokeach, der in der jüdischen Welt als ausserordentlich grosser Gelehrter gilt. Als Kind kam er nach Leipzig und hat in der zionistischen Hervorragendes geleistet. Der Schachverein Bar-Kochba ist unter seiner Führung von der 3. Klasse bis zur Liga aufgestiegen. Tiefe Frömmigkeit, ganz besonders bescheidenes Wesen zeichnen ihn aus. In Israel ist er Mitbegründer ehemaliger Leipziger und hat als Rechtsanwalt einen angesehenen Namen. Sein Doktorat machte er szt. “summa cum laude”. Dr. Me-Sehaw wird in allen Kreisen wegen seiner besonderen Qualitäten geschätzt u. geehrt dank d. treuen Hilfe seiner Gattin kann er auch heute noch sehr viel leisten. Er hat vielen Menschen mit Rat und Tat geholfen und hilft weiter. Seine Kinder, besonders begabt, gehen in seinen Wegen. Ad mea Weesrim! ★ Herrn JITZCHAK BRESLAUER und Frau ESTHER geb. Loeb, Tel-Aviv, Dov Hos Str. 19, zur Hochzeit ihrer Tochter Elischewa. Klassen-Kameradinnen der Caecilienschule, Breslau, Jahrgang 1909/10, werden gesucht: RUTH TUCH, oder Tucht), HILDE FINK (Kraenzelmarkt-Apotheke), HILDE SINGER, LUCIE BOD- LAENDER, MIRIAM HAMBURGER, RITA BRO- NIATOWSKI. Zuschriften an Frau: Dr. MARGOT POWALSKY, 5800 Hagen in Westfalen, Karl Halle Strasse 103, (West Germany). $ Zwecks Neuaufstellung eines Stammbaumes, der bis nach Spanien zurückreichte, und in der Hitlerzeit verlorenging, werden die Urenkel von: HELENE BAUM, die um das Jahr 1883 mit ihrem Mann RICHARD in Breslau lebte, gesucht und die 3 Töchter hatte: 1. MARIE MICHAEL geb. Baum, ihr Mann war Bergwerks-Ingenieur in Oberschlesien, lebten später in Berlin, hatten 2 Kinder, Ilse und Günther, über die leider nichts bekannt ist 2. ELISABETH BAUMANN, geb. Baum, war ebenfalls mit einem BergwUlks-Ingenieur in Oberschlesien verheiratet, hatte 3 Töchter, gleichfalls unbekannt. 3. ANNIE BAUM. Helene Baum war die Kusine von Marie Lande geb. Lippmann, Ostrowo, die die Mutter von Frau Lilly Ehrlich, jetzt in Tel Adaschim bei Afuleh (Israel), ist. Antworten erbeten an: Frau HANNA HAHN- LEVY, Tel-Adaschim. © RUTH LEWIN geb. Ehrenberg, nochmals verheiratet, Name unbekannt, Sohn Mosche Lewin. Zuschriften an den Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat-Gan, Mazadastr. 27 (Erich Lewin). Sohn von Gutbesitzer ALFRED ROSENTHAL, Gompersdorf, Grafschaft Glatz, Schlesien, soll sich ln Israel befinden. Zuschriften an: JOSEF LANDMANN, Tiberias, Youth Hostel P.O.B. 81. Wer kannte DAVID FRIEDMANN und Tochter Charlotte und kann Angaben darüber machen, dass sie in Breslau, Ahorn Alee eine Villa besassen? Es sind noch Überlebende da, die einen Anspruch auf LAG haben und dafür Zeugen benötigen. Uns ist auch bekannt, dass das Eigentum der Familie Friedmann von der SS besetzt wurde, nachdem Vater und Tochter abgeholt waren. Zuschriften an den Bund der Verfolgten des Nazi-Regimes, 1 Berlin 12 Mommsen Str. 27, West Germany. <* Wer kann bezeugen, dass ich im Beth Chalutz in der Freiburgerstr. 40, Breslau, und später auf Hachschara in Klein Silsterwitz gewesen bin? Ich kann mich auf folgende Namen erinnern: Nebel, Glaser, Sali Brauner, Gedalja und Riesenfeld. Zuschriften bitte an: MAX KLAUSNER, Cholon, Rechow Kedoshej Kahir 6, Israel. Wer kann bezeugen, dass LEA RECHTNITZER bezw. früher genannt ELSE EISENBERG, auf Einzel-Hachschara bei Ratibor O/S. gewesen ist? Zuschriften erbittet: LEA RECHNTTZER geb. Else Eisenberg, Jerusalem, Rechow Messilath Jescharim 9. e Wer hat bei der Fa. Schaal & Co., Breslau, Schweidnitzerstrasse. 11 den Umschulungskurs zum Erlernen der Fabrikation von Süssigkeiten und Pralinen mitgemacht? Eilzuschriften an: Günter Guttmann, Tel-Aviv, Ben Gurion Blvd. 56. Vor dem 1. Weltkrieg bestand in Breslau ein Speditionsgeschäft: Die neue Breslauer Express- Paket-Beförderung von ARNOLD FREUND. Kann man mir angeben, ob Arnold Freund Jude war? Wenn ja, könnte man mir nähere Auskünfte über ihn und sein Geschäft geben? Antwort bitte an Dr. JEAN KOHN, 43 Rue de Dunkerque F — 75010, Paris. (France). Wer kann bezeugen, dass ADOLF CARO in Posen bezw. Breslau, in die Schule gegangen ist? Wer weiss Bescheid, welches Gymnasium Adolf Caro besucht hat, der später als Lehrling in das Bankhaus Hermann Loewy, Breslau, eintrat? Zuschriften an: HERTA CARO, Haifa, Rechow Betar 5, Israel. 22