Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1975
- Issue
- No. 37 (April 1975)
- Date
- 1975-04-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/7411685-7412437-7493592--0527-7412451- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
PROFESSOR SIR LUDWIG GUTTMANN (Fortsetzung von Seite 13) Los Angeles, Long Beach, Phoenix, Chicago. Er wurde von der spanischen Regierung aulgefordert bei der Errichtung eines Nationalen Krankenhauses fuer Wirbelsaeulen- Schaeden in Toledo seinen Rat zu geben. 1971 Ehren-Mitglied, La Francaise Societe de Neurologie. Ehren-Doktor d. Wissenschaft (D.Sc.) Untversitaet Liverpool. Ehren-Mitglied der deutschen Gesellschaft fuer Neurologie. Mitglied d. Gesellschaft fuer Wirbelsaeulenforschung in Deutschland. Eroeffnete neue Einheit fuer Wirbesäulenschaeden am Phillipshill-Krankenhaus, bei Glasgow. Patrick Haglund Gedenkstunde, Stockholm, abgemalten. Besuch in Neu-Zealand um seinen Rat bei der Errichtung von Wirbelsaeulen-Einheiten zu geben. Die Regierung hat nunmehr das Geld fuer 2 Wirbelsaeulen- Einheiten gegeben (Auckland und Christchurch). Besuch in Israel um der Regierung seinen Rat bei der Errichtung eines Zentrums fuer Wirbelsaeulen-Schaeden am Tel-Hashomer- Krankenhaus zu geben (im Bau). 1972 Er legte den Grundstein zur Sir Ludwig Guttmann Militär-Zentrums fuer Wirbelsaeulen-Schaden, Tel-Hashomer, Israel. Besuch in Columbia. Mitglied der Columbianischen Vereinigung fuer Physical Therapy. 1973 Besuch in Malaysia um der Malaysischen Regierung seinen Rat bei der Errichtung eines nationalen Zentrums fuer Wirbelsaeulen-Schaeden zu geben. Er wohnte der Zeremonie der Strassennaniens-Gebung: Ludwig-Guttmann-Strasse in Heidelberg bei. Er wurde zum Ehren-Leutnant-Colonel Aidede-Camps im Alabama State Militia des persoenlichen Armee-Stabs des Gouverneur Wallace ernannt. 1974 Sportmedaille mit dem Goldenen Kreuz der finnischen Regierung. * NACHBEMERKUNG: PROFESSOR SIR LUDWIG GUTTMANN Zum vorstehenden Artikel ueber Prof. Sir LUD¬ WIG GUTTMAN ergaenzen wir folgendes: Der Vorgenannte wurde 1933 nach Uebernahme der Macht in Deutschland-durch die Nazis zum Direktor der neurologischen und neurochirurgischen Abteilung des Juedischen Krankenhauses in Breslau ernannt. Im Jahre 1937 wurde er der medizinische Leiter des Juedischen Krankenhauses. In dieser Eigenschaft führte er die heiklen, aber erfolgreichen Verhandlungen betr. der juedischen Aerzte und des Krankenhauses. In der Kristallnacht am 9.11.1938, bei einer Aktion der Gestapo und der SS konnte' er von 64 Einlieferungen aus dem KZ 60 Leute retten. Erst im Jahre 1939. als das Spital praktisch von den Nazibehoerden uebernommen wurde, nahm er einen Ruf an die Universitaet Oxford an mit einem Stipendium der Gesellschaft zum Schutz der Wissenschaft und des Lernens. Wir wuenschen diesem ausserordentlich begabten und erfolgreichen Mediziner von Herzen weiterhin Erfolg in seiner so grossen und verantwortungsvollen Arbeit. SUCHANZEIGEN: Mitglieder des Rotary-Clubs ln Israel und in der Welt werden gebeten, wegen eines Projektes, das Jerusalem betrifft, und bereits in Israel im Aufbau begriffen ist, sich zu wenden an : Manfredo Danzig, 20122, MUano (Mailand) Viale Beatrice D’Esle 22. Pelroleum - das Phenomen heutiger Panik - von SHLOMO EREL Jerusalem Academic Press 1975 — 184 Seiten (englisch) Empfaenger des Meir Sherman Preises 1975 Nachstehend einige erste Reaktionen zu diesem Buch: “Die Leser werden von Ihrem Buch Befriedigung sowie auch wichtiges Studiematerial haben”. Shimon Peres, Verteidigungsminister. * •“...hoch interessant, aktuell und eine gute Forschung.” Moshe Bitan, leitender Direktor, Paz Oil Co. * “...dieses Buch ueber ein so wichtiges und heikles Thema wird meine Bibliothek bereichern.” Aharon Yariv, Informationsminister. ★ “...ein eindrucksvoller Beitrag zu der reichhaltigen Literatur, die es ueber dieses Thema gibt.” Moshe Ater, Jerusalem Post, Jan. 20,1975. * “...dieser Band ist eine wichtige Zugabe zur Bibliothek eines jeden, der an der Geschichte der Petroleumproduktion interessiert ist.” Ing. Z. Raphael, Israel. Korrespondent d. “Petroleum Economist, London”. ★ “...es wird ein wertvoller Beitrag zu tieferem Verstehen dieses komplexen Problems sein.” Das Buero des US Botschafters Keating, Jan. 9, 1975. * “..JErel gibt seinen Lesern eine interessante und Instruktive Darstellung dieses Themas., er betont in kurzer aber klarer Weise, dass die Energie-Krise nicht die Erste und sicherlich nicht die Letzte ist” J. N. Shaar, Economic Daily, 22.1.75 * — Buecherwahl der Jerusalem Post, Januar 1975 — Sendung an 500 amerikanische Radiostationen im Rahmen des Arnold Förster Programms. — Zweite Auflage Januar 1975 * “...ein aktuelles Buch. Sie haben die Dinge vorausgesehen lange bevor sie zum Brennpunkt des internationalen Interesses geworden sind.” Nathanei Lorch, Sekretär der Knesset, 30.1.75. ★ "...ich zeigte Ihr Buch einigen Leuten und alle waren begeistert. Ich möchte dass Sie an den Komplimenten, die ich fuer Ihre wichtige und begrüssenswerte Leistung erhielt, teilhaben”. Jekutil Federmann, Vors, der Israel Oil Co. * “..JErel’s kurz gefasstes Buch ist ein guter Fuehrer durch das Labyrinth des Oel-Wirrwarrs. Er deckt die Wurzeln zur Krise auf. J.E.P., Israel Nachrichten, Januar 31, 1975. Interview im Soldatensender d. Radios “Triangulär Calendar”. 1. Februar 1975. Orion Verlag, 44, Kaplanski Str., Giwatajim * NACHBEMERKUNG Der Verfasser dieses Buches “PETROLEUM” ist Herr SCHLOMO EREL, Giwataim (Israel) Kaplanskistr. 44 und hiess früher Siegusch Ehrlich aus Breslau, Sohn der Eheleute Georg und Regina Ehrlich, Breslau, Klosterstr., die ein Konfektionsgeschäft hatten. Der Vorgennante ging in das Johannesgymnasium. Seine Lehrer waren u.a. Stud. Rat. Dr. WILLI COHN und Dr. ALFRED COHN. In Israel ist er Direktor des- Buch-und Druckzenter Export Instituts. Fuehrende Regierungsstellen im Premier- Aussen- und Verteidigungs-Ministerium hatte er bekleidet, bis er disen Posten erhielt. Er erhält aus der Sherman-Stiftung einen Preis, wozu wir ihm herzlichst gratulieren. Sein Buch, das in englischer Sprache erschien, wird im Herbst dieses Jahres s.G.w. in deutsch im Seewaldverlag, Stuttgart, erscheinen. Wir wuenschen ihm weiterhin viel Erfolg. WERNER FINCK: Alter Narr - was nun? (Deutscher Taschenbuch-Verlag, Januar 1975) Oft sass man ihm, dem Görlitzer, gegenüber und liess sich von ihm berichten. Er machte die Kleinkunstbühne zu einem grossen Forum von Genieblitzen. Er liess sich durch das Diktat politischer Gegner nicht abschrecken, er nahm sich kein Blatt vor den geistvoll losen Mund und karikierte weiter. Und er sagte jedem die Meinung, furchtlos und zeitweise gefährdet. Was er sagte, was er dichtete, das alles ist in einem Erinnerungsbuch (herausgegeben jetzt auch im Deutschen Taschenbuchverlag) zusammengestellt. Vergnüglich, satirisch, ironisch kommt er uns stets mit elektrisierendem Temperament, mit eleganter Frechheit, und man liest schmunzelnd die Gedanken, die seine starke Seite dafür sind, die Menschen zu erheitern, die aber auch die Waffe darstellen, im Kampf für die Freiheit des Geistes gegen den Ungeist. In diesen seinen Erinnerungen zeigt sich Werner Finck als unermüdlicher, furchtloser Mitarbeiter am freien Wort. Sein Hauptmagnet — neben seiner Unerschrockenheit — sind die Wortwitze, der dichterische Humor, seine Faszinationskraft, das, worauf es ankommt, zwar versteckt, aber sehr deutlich zu sagen. Sie haben Alle verstanden, was er durch die Blume sagte, geistvoll und kämpferisch. Ein Wunder an umwerfenden Bemerkungen, an stichelnden, aber klugen, nie verletzenden, humorvoll sprühenden Weisheiten. Seine Münchner oder Berliner Auftritte waren eine Sensation. Sie haben mit diesem Buch eine literarische Gestalt angenommen. Es hat Spannung, man wird immer wieder danach greifen. Dieser Finck schlägt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Julius Sachs CENTRA — SCHORESCH Am 29. April (Lag Beomer) findet im Maertyrerwald auf dem Wege nach Jerusalem wie alljährlich eine GEDAECHTNISFEIER MIT BAUMPFLANZUNG statt. Treffpunkt gegen 11 Uhr vormittags im Gaestehaus Schoresch. Einzelheiten ueber dieses Treffen finden Sie in der deutschsprachigen Zeitung “Chadaschot Israel” am Freitag, den 18. April. Wir erwarten zahlreiche Beteilgung. 14