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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1971-04-01 · No. 29 (April 1971) · p. Seite 19

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1971
Issue
No. 29 (April 1971)
Date
1971-04-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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Rosel Friedmann s. A. SPENDEN UND BEITRÄGE SPENDEN UND BEITRÄGE AUS ISRAEL Karl Angress, Tel Aviv, Schlomoh Ascher, Ramat Gan, Mirjam Amir, Mikwe Israel, Post Cholon, Ruth Azmon, Ramat Gan — Tel Ganim, Jakob Abrahami, Tel Aviv, Seew Bar-Lew, Cholon, Zwi Bones, Tel Aviv, Martha Bienstock, Giwatajim, Dr. Berg — Platau, Tel Aviv, Ernst Cohn, Rechowoth, Lotte u. Leo Davidow, Kfar-Jedidjah, Mali Davidow, Jerusalem, Jacob Eimerl, Tel Aviv, Dr. Mosche Emanueli, Tel Aviv, Dita Ehrlich, Tel Giborim — Cholon, Toni Ehrlich, Haifa, Dr. Kurt Epstein, Tel Aviv, Helene Fried, Jerusalem, Agnes Freudenthal, Jerusalem, Rose Friedmann, Tel Aviv, Erich Meir Freudenthal, Haifa, Dr. Finci— Jacobsohn, Tel Aviv, Hermann Zwi Freudenthal, Haifa, Schimschon Frankel, Jerusalem, Jacob Goldberg, Jerusalem, Benno Gottschalk, Tel Aviv, Bianca Gerlich, Tel Aviv, Natan Heimann, Tel Aviv, Schlomoh Janiak, Tel Aviv, Vera Korach, geb. Chäimoff,' Giwath Rambam, Heinz u. Helene Katz, Ramat Aviv, Jacob Karliner, Natanjah, Esther Lewkowitz, Cholon, Michael David (Lulu) Levy, Tel Aviv, Anni Lövenstein, Ramat Chen, Karl Ludnowski, Haifa, Schmuei Lachmann, Bne Brak, Chanoch Heinz Littwitz, Moledeth, Ruth u. Martin Lubasz, Schawe Zion, Max Lopatka, Tel Aviv, Gine Messer, Ramat Gan, Gerda Matzdorff, Haifa, Herbert Mazur, Kirjath Bialik, Annemarie Müller, Newe Chajim — Chedera, Josef Georg Markowitz, Haifa, Betty Nelken Gesundheit, Haifa, Gerda Neufeld, Kirjath Bialik, Keren Kajemetstr. 47, zum Andenken an ihren Mann Fritz Neufeld sä., Sara Ormianer, Tel Aviv, Dt. Hans Prinz, Kirjath Bialik, Lotte Philippson, Haifa, Margarete Pick u. Adelheid Rosenthal, Ramat Gan, Dr. Esther Rabin, Haifa, Herbert Ritter, Giwath Ata, Jehudith u. Franz Rosenbaum, Cholon, David Sendowsky, Tel Aviv, Dr. K. Stanner, Jerusalem, Rosa Seemann, Beth Jizchak, Dora Simonsohn, Haifa, Meir Schwersenz, Kibbutz Gal Ed, Apotheker Ewald Schmidt, Haifa, Erna Scheyer, Tel Aviv, Ernst Tichauer, Kirjath Bialik, Dora Ullmann, Haifa, Eva Weiser, Tel Aviv, Frau Adolf Wolff, Haifa, Hilde Wisch, Haifa, Edith Weitzen, Ramat Chen, Max u. Irmgard Wiener, Tel Aviv. S. Markiewitz, Gan Haschomron. Dr. Martin Perle, Tel Aviv, Minnie Rosenberger, Meschek Doroth, Chof Askalon. Herr Natan Heimartn, Tel Aviv, hat zum Andenken an seine Gattin, Frau Charlotte Heimann. geb. Stern, dem Verband einen grösseren Betrag gespendet. SPENDEN — Ausland Elsie Bergmann, Jacson Heights N.Y. (U.S.A.), Alfred Batzdorff, Langhorne (TJ.S.A.), Mrs. L. Becker, London, Morris Blass, Cleveland — Ohio (U.S.A.), Walter u. Margot Böhm, Sydney (Australien). Mrs. M. Czollack, London, Dr. Helen O. Courth, New York, Richard I. Dresel, Newcastle (England), Rabbiner Dr. Dünner u. Frau Ida, geb. Freyhan, London, Hilde Deutsch, London, Manfred Freund, Locarno — Solduno (Schweiz), F. u. E. Fiedler, London, Erwin Fuss, New York, Fred V. Fischer, San Francisco (U.S.A.), Lea Friedmann, New York, Hermann Goldstein, San Francisco (U.S.), Günter E. Goldschmidt, Chicago (U.S.A.), Dr. Suse Goldschmidt, Genf (Schweiz), Liselotte T. Goldhelp, Houston — Texas, Lisel Glass, geb. Liebes, London. Paula Herz u. Familie, Buenos Aires (Argentinien), Alice Heppner, Kenton — Mdd (England), Dr. W. Horowitz, Luzern (Schweiz), Carl u. Frieda Hoffmann, San Francisco (U.SA.), Ernst Huldschinsky, Essen (Westdeutschland), Walter Hamburger, San Francisco (U.S.A.), Dr. Heinz Z. Herz, New York, Frieda Josephy, Berlin (Westdeutschland), Dr. Philipp Jakobstamm, Montevideo (Uruguay), Vera Kaufmann, Chicago (U.S.A.), Ludwig H. Korn, M. D., Norfolk (U.SA..), Professor Dr. H. Kober, Birmingham (England), Harry H. Korn, San Francisco ,USA), Herta Kaliski, London, Dr. Max u. Dr. Anna Maria L. Koehler, Cochabamba (Bolivien), Kurt Lessy, M. D., Columbus (U.SA.), Emil Lang, Stanford (U.S.A.), Ruth A. Levenger, Flushing — N.Y. (USA), Edith Levy — Hecht, Berkeley (U.S.A.), Mr. Laznowski, Paris, Salo Lewin, Portland — Oregon (U.S.A.), Erwin Markus, London, Mr. u. Mrs. G. Moss, London, Luz Meyer, Buenos Aires (Argentinien), Dr. Else Meidner, London, Gisela de Metzner, Barranquille (Columbien), Anne Newmann, früher Anneliese Bloch u. Henry Newmann, früher Heinz Neumann, Breslau, jetzt 455 South krameria Street, Denver, Colorado 80222 (U.SA.), Kurt Niedergesäss, Wertheim a/Main (Westdeutschland), Ricca Portan, Jacson — Height, N.Y. (U.S.A.), Dr. Paul Rosten, London, Salo Rosen, Bellevue — Hill (Australien), Walter Rosenbaum, Chicago (U.SA.), Werner Hans Süssmann, San Francisco (U.S.A.), Grete Sander, St. Louis (U.S.A.), Aron Schacher, Guatemala (C.A.), Paul, Strumpf, Sao Paulo (Brasilien), Elsie Stephany, London, Dr. Hans Schachtel, Olivos (Argentinien), Dr. Max Salzberger, Montevideo (Uruguay), Ernest A. Siverfield, Greenbrae (U.S.A.), Robert Schlesinger, Homburg v.d.H. (Westdeutschland), Dr. Ernst „Silberberg, Chicago (U.S.A.), Professor Matitjahu Tsevat, Cincinnati (U.SA.), Salo Translateur, Miami-Beach (U.SA.), Dr. Franz Unikower, Langen Oberlinden (Westdeutschland), Berta Wieluner, Basel (Schweiz), Dr. Ernst Warschauer, New York, Hedel Wasser, Rockaway (U.SA.), Margot Zellner, San Francisco (U.SA.). Ruth Loewenstein Lang, Stamford (U.S.A.). In unser "GOLDENES BUCH” erfolgten seit Erscheinen unserer letzten Mitteilungen folgende Eintragungen auf. die Namen: JACOB LUDNOWSKY, Jacob ben Schmuei Hacohen, geb. 13. Mai 1853, gest. 30. Oktober 1925, 12. Cheschwan 5686. MARIE LUDNOWSKY, geb. Lustig, geb. 21. Mai 1856, gest. 11. Februar 1915, 27. Schwat 5675, eingetragen von ihrem Sohn Karl Ludnowsky, Haifa. ERWIN LUDNOWSKY, Elijahu ben Jakob Hakohen, geb. am 3. Januar 1889, umgekommen durch die Nazis Januar 1945, 27 Schwat 5695. FRIEDA HEIMANN, geb. Ludnowsky, Freide Bath Jakob Hakohen, geb. 10. Dezember 1886. HEDWIG LUDNOWSKY, Gittel Bath Jakob Hakohen, geb. 16. Dezember 1887. Beide Schwestern umgekommen durch Nazis. Eingetragen vom Bruder Karl Ludnowsky, Haifa. WALTER SCHWENK, geb. 18. Juni 1913 in Berlin, verst. 21. Juli 1970 in New York, eingetragen durch Dr. Heinz Z. Herz, New York. CHARLOTTE HEIMANN, geb. Stern, gest. 28. Januar 1971, 2. Schwat 5731, eingetragen von ihrem Ehemann Natan Heimann, Tel Aviv und ihren Kindern. Es fällt uns schwer, diese Zeilen zum Andenken einer Frau zu schreiben, die nach langen, schweren, mit Heldenmut ertragenen Leidensjahren heimging. Rosel Friedmann, geboren in Breslau, Tochter des bekannten Arztes und Talmid Chacham Dr. Raphael Gluskinus hat es verstanden mit ihrem Gatten Jehuda Friedmann (ad mea weesrim) und ihren 4 Kindern ein vorbildliches jüdisches Haus aufzubauen. In Ramat Chen vor 17 Jahren, abseits vom Verkehrszentrum — damals noch Wüste — haben Friedmanns ihr Haus zum ständigen Minjan zur Verfügung gestellt, alle Unanehmlichkeiten auf sich genommen, auf eigene Sabbatruhe verzichtet und so den Grundstock gelegt für das heute schmucke, grosse und am Schabbath überfüllte Beth Haknesset. Kein Weg war zu weit, kein Pfad zu schwer, um all das heranzutragen, was zum Minjan und dem Jüdischen Haus gehört. Und dann nach der Übersiedlung nach Tel Aviv war das Haus FRIEDMANN in der Ben Jehndastr. 100 Sammelpunkt von guten Freunden und der weitverzweigten Familie, wo man immer gastlich aufgenommen wurde und ständig ein Wort der Ermunterung hörte. Der Verfasser dieser Zeilen war zur Einweihung und es bleibt ihm unvergesslich, wie an Jenem Abend in warmer jüdischer Atmosphäre die neue Wohnung eingelemt wurde. Als tüchtige, umsichtige Hausfrau und gute Mutter, als ausgezeichnete Agentin in ihrem Fach, als lebensbejahender Mensch, der alles Schöne im Leben zu schätzen wusste und die durch ihre "Schönheit” mit dem verbindenden Ton — wirkte, hat sie die Freude erlebt, ihre 3 Töchter unter die Chuppa führen zu können, hat die Bar Mitzwah ihres Sohnes mitgefeiert, sich an Enkeln erfreuen können. Das alles sind Positive in ihrem Leben. Die Genugtuung, das Buch ihres Gatten, das als Handbuch in Israel und vielen Ländern Europas etc. in 7 Sprachen für den Werkunterricht erschienen ist und überall zum Gebrauch empfohlen wird, hat auch die Heimgegangene noch gehabt. Unsere Teilnahme wendet sich ihrem Gatten Jehuda Friedmann zu ,der in dem Erfolg seiner Arbeit, den jüdischen Häusern seiner Töchter, in der Entwicklung seines Sohnes in der “Jeschiwah”, in dem Heranwachsen seiner Enkelkinder Trost finden möge. Ebenso verbindet sich unsere Teilnahme mit der greisen Mutter Frau Ester Gluskinus, geb. Buttenwieser, die in tiefer G”ttverbundenheit mit Würde diese schwere Prüfung trägt. Rosel Friedmann, geb. Gluskinus, bltfbt bei uns allen unvergessen. Ulli Schocken-Efroni s.A. Am 20. März 1971 starb in Tel Aviv Ulli SCHOCKEN — EFRONI, eine der beliebtesten Künstlerinnen Israels. Ihre stimmliche Ausbildung erhielt sie bei ihrer Mutter, der unvergessenen JOSEFA SCHOCKEN, ihre darstellerische in England. Mit grosser schauspielerischer Intelligenz begabt, hatte sie die Fähigkeit in dramatischen Opernrollen (Santuzza) etc., wie auch in der klassischen Operette vollendetes zu bieten. Welche Heiterkeit, Freude am Theaterspiel, welchen Charme versprühte sie als Rosalinde (Fledermaus) als Marizza, Bajadere. Auch Israel-Liedern gab sie Atmosphäre. Von ihrer ganzen Persönlichkeit strahlte Sonnenschein und Lebenslust aus. Sie führte ein kultiviertes Haus mit ihrem Gatten, ihren 2 Kindern und der ganzen Familie trauern wir alle um diese grosse Künstler-Persönlichkeit. An den künstlerischen Abenden unseres Verbandes ist sie des öfteren aufgetreten. Julius Sachs 19

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