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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2001-01-01 · No. 71 (2001) · p. Seite 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2001
Issue
No. 71 (2001)
Date
2001-01-01
Page
Seite 16 (sequence 1657)
Language
German
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16 Kalonymos ben Jehuda vollendet 5050 in Esslingen einen Machsor Vor 120 Jahren schenkten die in Amsterdam lebenden Erben Leeser Rosenthals der Gemeinde Amsterdam die Bibliotheca Rosenthaliana, als geschlossene Sammlung in der Universitätsbibliothek Amsterdam. Seitdem wuchs die Kollektion - trotz der Deportation der Bücher 1944 und ihrer Heimkehr 1946 - stetig von etwa 5000 Titeln, die Rosenthals Judaica- und Hebraicasammlung im Jahr 1880 zählte zu der umfangreicheren und bedeutenden Sammlung von heute an. Die Bibliothek gibt nebst Katalogen auch eine eigene Zeitschrift, Studia Rosenthaliana, heraus. Einen Eindruck vom Reichtum der Sammlung vermittelt der Band Bibliotheca Rosenthaliana. Treasures of Jewish Booklore (Amsterdam 1996), in dem Abbildungen und Kommentare zu mehr als 50 Büchern und (Handschriften enthalten sind. Das erste vorgestellte Objekt ist gleich die älteste Handschrift der Bibliothek: der zweite Band des Esslinger Machsor (kerekh scheni vermeldet der Buchrücken), der einen Teil der Liturgie von Jom Kippur sowie die ganze Liturgie von Sukkot beinhaltet und der von dem Schreiber Kalonymos ben Jehuda am 28. Tevet 5050 (12. Januar 1290) vollendet wurde. Erst in den siebziger Jahren wurde diese Handschrift in der Annahme erworben, dass ihr erster Band mit den Gebeten zu Rosch Haschana und dem ersten Teil der Jom Kippur- Liturgie verloren gegangen sei. Bis Evelyn Cohen, seinerzeit als Kuratorin dem Jewish Theological Seminary (New York) verbunden, mitteilen konnte, dass der verschollen geglaubte erste Band sich in der dortigen Sammlung befindet; eine Entdeckung, die zur Wiedervereinigung beider Teile anlässlich der Ausstellung "The Image of the Word" im Joods Historisch Museum zu Amsterdam führte (der gleichnamige Katalog erschien Amsterdam/Leuven 1990). Nur wenige Verzierungen schmücken die Handschrift, aber wie in anderen Machsorim - etwa dem zeitlich früheren "Wormser Machsor" (Mainz? 1272) und dem späteren "Leipziger Machsor" (Süddeutschland um 1300) - inspiriert auch hier der Anfang des im Mussafgebet des Jom Kippur vorzutragenden Pijjut Schoshan 'emek ujjema, mit dem unser Band beginnt, den Schreiber zu einer besonders aufwändigen Gestaltung. Das liturgische Gedicht des frühmittelalterlichen Elazar ben Kallir (Tiberias, 6. Jhdt.?) zählt acht vierzeilige Strophen mit je drei Wörtern. Die Anfangsbuchstaben der Zeilen bilden das Akrostichon Schabbat Schabbaton, "ein vollkommener Schabbat", womit in Leviticus 16, 31 der große Versöhnungstag umschrieben wird. Übersetzt lautet der Text der ersten Strophe: "Die Lilie des Tales [Israel, vgl. Hld 2,1] ermahnt, den Sabbat der Sabbate zu feiern, Stamm und Zweig [alt und jung] stehen einmütig fastend da." "Der kaum übertragbare Pijjut spricht über das Vertrauen, das Israel seit der Zerstörung des Tempels auf die Gebote der Vorfahren und das verdienstvolle Leben derer, die in der Höhle Machpela ruhen, setzt. Nach der aggadischen m*~,^*'*^*s T-n -rys •yap y ST Vj* * tsw w? r "’jfr —■VW»1! ‘nt 3* 0 SyUdi *>%*«■* w**k’*f •’>«*«* insn >jji jrya* •v’j» •h'Cyn. y»jt '7’i'^yz;r yw :r tt'j* yvs •V.r> yr£s *fsw vs' yy.; tr~ r *r»33i'T?s t*cd yy -.sroy aryan ytiKi *>• •>yn>sr n-iyy tyj * rrtTap-nipm f _ * “Drirn^niy?”"V7*r jar'if •«reu**™ ■rvpötrraw \ptts •arsWTnrnzor g amn ’ 'Z’yr iwnancti'ü Vn ar^ais ransin •^xpxrinrrr^ 4% j ' Tr^TnrrP'Virv ■* •TrrfrrtWrf?*>Ba: Tjapwn,?f8 ' '**2Q7t9 3jny ryv v j.-yiagfi rgprp -ova ■» ‘ 3*"2srriarRj<ot35c "* * WTOaaawki *' 1 nrkrr, *n;rx> ** . 7'rxrrtr’tttv; % H’TlViJV* T'J?17a 33 3r-ra*V^®-w ■* TTsr^xrssnp * yTiFfrpTjiyrv pnuMWk Ml Ml« W * V v Ml ngri? ytny-’T'T' rxnvffiyw ■» Tscm-ir -pay-ry * nn-Si-i Tyr®!? * < tp. (Fortsetzung auf Seite 17)

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