Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2001
- Issue
- No. 71 (2001)
- Date
- 2001-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 1656)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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15 i i ) \ Isidor Aschheim s.A. - ein jüdischer Maler aus Breslau Isidor Aschheim war ein Künstler von internationalem Rang und einer der bekanntesten Maler Israels. Er wurde am 14. Oktober 1891 in Margonin (Westpreussen) geboren. Im Alter von 4 Jahren kam er mit seinen Eltern nach Breslau. Er studierte an der Breslauer Kunst-Akademie, und gehörte als Künstler zur Gruppe der Expressionisten. Als 1933 die Nazis in Deutschland zur Regierung kamen, erhielt auch er das Ausstellungsverbot. 1939 kam er mit der sogenannten "illegalen Alija" nach Erez-Israel, wurde aber zusammen mit den anderen Einwanderern von den Engländern im Lager von Athlit interniert. Der berühmte Maler Herrmann Struck, welcher Mit dem ehemaligen Präsidenten Salman Schasar s.A. damals schon in Haifa lebte, schickte dem internierten Künstler Papier, Leinwand und Farben. Aschheim, welcher seine gesamten Arbeiten verloren hatte, fing in Erez-Israel ganz neu an. Seine Zeichnungen in Israel konzentrierten sich insbesonders auf israelische Themen. Lange Zeit war er Direktor der Jerusalemer Bezalel-Akademie. Dort widmete er sich der Ausbbildung von jungen Künstlern. Er suchte, und fand auch, talentierte Jugendliche, welche mit der Jugendalija nach Erez-Israel kamen und half ihnen bei ihrem Studium. 1952 erhielt er den Kunstpreis von Tel-Aviv und 1955 den von Jerusalem. Aschheim war ein international bekannter Maler und beteiligte sich an vielen Ausstellungen in der ganzen Welt. Aschheim gehörte zusammen mit Steinhart, Pines u.a. zu der Gruppe der "jeckischen" Künstler, welche einen großen Einfluß auf das künstlerische Leben in Israel hatte. M.E. H-R. (zu seinem 110. Geburtstag) Straße in Safed Nr. 23 «•äff» V h . -'T I i /•{] ‘.«J-.'SaUff?- LÜ/ «V'-W* Aschheim mit Studenten mmfsmsm&smssü