Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2001
- Issue
- No. 71 (2001)
- Date
- 2001-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 1655)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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14 Suchnachrichten Mein großes Anliegen wäre die Klärung des Verbleibs der Breslauer Großkaufmanssfamilie Arthur Sachs, Hohenzollernstraße 76. Die Schwester von Herrn Sachs besaß ein Gästehaus in Karls- oder Marienbad (das weiß ich nicht genau). In der Familie lebte auch eine Haustochter Friedei, die bei der Betreuung des Gästehauses mithalf! Zu wenden an : Christa Duller (geb. Herfort), Birkholzstr. 18, 89547 Gussenstadt, Germany Unsere Leser schreiben Mit großer Anteilnahme habe ich verfolgt, wie der Terror bei Ihnen gewütet hat und möchte Ihnen wünschen, daß in Ihrer Region bald Ruhe und Frieden einkehren möge. Ich bedanke mich herzlich für die “Mitteilungen", die ich mit viel Interesse gründlich lese in der Hoffnung, noch eine wenig daran teilzuhaben (bin 90). Alles Gute für Ihre so wertvolle Arbeit! Mit freundlichen Grüßen Charlotte Peter, Gansauweg 3, 55276 Oppenheim, Germany Bis 120 Wir gratulieren unseren Lesern: Frau Charlotte Peter, Oppenheim, zum 90.; Frau Hilde Ruth Hauschner, Ramat Gan, zum 80.; Herrn Bernhard Staudacher, Stuttgart, zum 80.; Frau Gerda Neustadl, Kiryat-Haim, zum 75; Geburtstag. Mazal - Tow Leserbrief Verehrter Herr Goldstein, verehrte Damen und Herren der Redaktion Da fängt man gespannt an zu blättern, in der "Breslauer Zeitung aus Israel", die der Postbote soeben in den Kasten gesteckt hat - liest auf der 2. Seite Spuren jüdischen Lebens in Breslau. Oh! Da steht ja dein eigener Name - man ist erst mal platt! Und dann freut man sich!! Freut sich, daß man mit seinen Eindrücken, Gefühlen und Empfindungen ernst genommen wird und dieselben einem Leserkreis mitteilen darf, der einem besonders am Herzen liegt. Ich bin mir sehr wohl bewußt, was es heißt, mit meinem Artikel in einer jüdischen Zeitung zu stehen. Für mich persönlich ist es eine große Freude und Ehre. Nicht um meiner Person willen - nein - ganz gewiß nicht - es geht mir einzig und allein darum, daß meine kleine, unbedeutende Breslauer Stimme zu Wort kommt, der man von Kind an die Liebe und Hochachtung vor dem jüdischen Volk - insbesondere vor den jüdischen Bürgern der Stadt Breslau nahegebracht und ans Herz gelegt hat. Darauf bin ich stolz und meiner lieben Mutter von Herzen dankbar. Ich bin so froh, daß es in der schrecklichen Zeit auch anders denkende Menschen gab. Um so mehr erschüttert mich natürlich alles, was ich über unsere dunkle, verbrecherische Geschichte lese, höre und in Dokumentationen sehe. Jedes Jahr, wenn ich in meine Heimatstadt Breslau reise, bin ich in meinem Inneren hin und hergerissen. Die einzige Insel des Friedens und des zur "Ruhe kommen", ist der jüdische Friedhof an der Lohestraße. Ein herzliches Dankeschön und große Anerkennung diesbezüglich auch dem polnischen Historiker Herrn Maciey Lagiewski, der sich in besonderer Weise dem jüdischen Friedhof angenommen hat und ihn der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat (zumindest dazu beitrug). Vielleicht ist es mir auch vergönnt, noch mal die Stimme der Nachtigall aus den hohen Bäumen über die Friedhofsmauer zu hören, so wie in meinem Büchlein beschrieben. Das wünsche ich mir. Uns allen miteinander wünsche ich ein friedliches Zusammenleben - Shalom in Israel - Shalom in Deutschland und in Polen! Noch einmal ein besonders Shalom für Sie, werter Herr Goldstein, alle Mitarbeiter und für alle meine jüdischen Freunde, denen ich in Dankbarkeit gedenke. Mit allen guten Wünschen für Sie persönlich, Ihren Mitarbeitern, für den gesicherten Fortbestand der "Breslauer Zeitung" und den jüdischen Breslauern in allen Teilen der Welt, die die Breslauer Mitteilungen erreichen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen - Schalom - Ihre Christa Duller, (geb. Herfort), Birkholzstr. 18., 89547 Gussenstadt, Germany. PS: Wenn jemand Interesse an dem Heftchen: "Eine Reise in die Vergangenheit - Breslau" hat ...es sind noch Exemplare zu haben! NEUERSCHEINUNG nu^on nnNtüi nmnan DIE JÜDISCHE BRIGADE UND DIE ÜBERLEBENDEN DES HOLOCAUST von AHARON HOTER - ISHAY Das Buch beschreibt das Zusammentreffen der Überlebenden des Holocaust und der Partisanen nach Beendigung des 2. Weltkrieges mit den Soldaten der jüdischen Brigade und anderen jüdischen Soldaten der verschiedenen Formationen der Heere der Alliierten. Man liest über die unermüdliche Arbeit der Soldaten der jüdischen Brigade im englischen Militär, die Überlebenden des Holocaust zu betreuen und nach Erez Israel zu bringen. Eine Würdigung des so interessanten Buches s.G.w. in der nächsten Nummer unserer Zeitung. V **********************************************************************4 ********