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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2000-01-01 · No. 68 (2000) · p. Seite 16

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2000
Issue
No. 68 (2000)
Date
2000-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 Ordnung für die (fite Synagoge (Storch) in Breslau A. Aeußere Ordnung 1. Im Gotteshause haben sich die Besucher einer der Würde des Ortes entsprechenden Haltung zu befleißigen, vor allem darf der Gottesdienst nicht durch Unruhe, Unterhaltung, halblaute oder selbst leise Begleitung des Vorbeters gestört werden. Ein jeder möge berücksichtigen, daß jeder andere Besucher des Gottesdienstes die gleichen Rechte wie er selbst beanspruchen darf und daß er durch solches Verhalten in seiner Andacht gestört werden könnte. Das Aufheben der Klappsitze kann und muß ohne Störung erfolgen. 2. Es entspricht nicht c^er Würde des Hauses, der Heiligen Lade den Rücken zu kehren, wo dies nicht, wie bei der Begrüßung des Sabbats, ritueller Vorschrift entspricht. Selbst das allgemeine Umdrehen während des Herumtragens der Thora ist nicht Vorschrift und wirkt unschön und störend. Die Achtung vor der Thora wird vielmehr durch Stillstehen auf dem Platz bewiesen. 3. Während des Gottesdienstes sollte niemand ohne Not das Gotteshaus verlassen. Es wirkt störend, wenn nach der Mußaf-Kedushah eine Flucht ins Freie einsetzt. Die wenigen Minuten bis zum Schlußgebet sollten von jedem ausgehalten werden. 4. Während der Predigt bleiben die Türen möglichst geschlossen. Keinenfalls darf jemand im Männenaum auf einem der drei Hauptgänge vorschreiten. 5. Kinder, deren unbedingteste Ruhe nicht gewährleistet werden kann, dürfen zum Gottesdienst nicht mitgebracht werden. 6. Die Aufsichtsbeamten sind angewiesen, auf strengste Wahrung der Würde des Hauses und des Gottesdienstes zu halten. Die Besucher des Gotteshauses wollen sie bei ihrem schweren Diesnt nach Kräften unterstützen. Den Weisungen der Beamten ist seitens der Besucher Folge zu geben. Widersetzlichkeiten sind dem nächsten Vorsteher zu melden, der alsdann nötigenfalls die weiteren Anordnungen trifft. B. Gebetsordnung. I. An Sabbaten. 1. Im Schacharißgebet fällt pno Dip> und pnvy ->o fort. An die Stelle dieser beiden Stücke tritt ein deutsches Gebet. 2. D’Dmn on wird bei der Totenfeier und nur noch am pn nmy und am Sabbat vor dem Wochenfeste gebetet und zwar nur bis Diny pnn. 3. An den Sabbaten fallen alle Pijutim aus. Nur im Mußafgebet des dPp\y m\y und wnnn werden die sieben kleinen Einschaltungen beibehalten. II. An Fast-, Selichot- und Halbfeiertagen. 1. An den Fasttagen, sowie an D\y >TOm D\y werden die rnnPo nach der mwy nnn\y gesprochen, und falllen die Stücke gn\y mm iw u.s.w. fort. 2. Am neunten Ab werden morgens von den nipp nur yirPn niN und die Zioniden vorgetragen. Alle übrigen nipp fallen aus. 3. Am Hoschano Rabboh fällt nur pnnm man poi? fort. 4. Am Purimfeste werden miNn und nrmp im Frühgottesdienste nicht gebetet. III. An den Festtagen. 1. Am Pesachfest fallen fort. a) Am ersten Tage. Im Schacharißgebet, alles außer ’Tn n~a Im Mußafgebet von wun hwim yivym bis ippion ’niwi ipmiw b) Am zweiten Tage: Im Schacharißgebet bis zum Hauptgebet, alles außer htt rrn, im Hauotaebete von in n\y um myo bis zur nvyrtp. c) Am siebenten Tage: Im Schacharißgebet bis zum Hauptgebet, alles außer dp n\yaP, im Hauptgebet tidn d>ipn D>niwi> und der piinu d) Am achten Tage: Im Schacharißgebet bis zum Hauptgebet alles, im Hauptgebet alles bis dud mno ,pbvo yvn i»yin na und der ptr>v e) Am Sabbat in den Mittelfeiertagen fällt jeder Pijut sowie Dn’iyn m\y rtoo aus. 2. Am Wochenfeste fallen fort. a) Am ersten Tage: Im Schacharißgebet bis zum Hauptgebet alles, im Hauptgebet miw nron w bis nwn tpi pm mn p und der ptr>v Im Mußafgebet min nbran nrtN yyp bis i>m yipm b) Am zweiten Tage: Im Schacharißgebet bis zum Hauptgebet alles, im Hauptgebet um jpwni >pp vi pm bis tpi pm mn p nvyn und der pt^o sowie rrn rct>n Im Mußafgebet von n>wi mmN bis 7V1 CblP 3. Am Hüttenfeste fallen fort, a) Am ersten Tage: von do oi>\yn mn pm bis zur nvyrrp b) Am zweiten Tage: von uvrt> uoicö bis zur nvynp c) Am Scheminih-Azereth im Mußafgebet von tüivd pn puN bis ipnuN ’rtwi uvPn d) Am Simchath-Thora. Alles außer uv m\ypn in e) Am Sabbat in den Mittelfeiertagen fällt jeder Pijut sowie rfrnp rtan aus. IV. An den hohen Feiertagen. 1. Am Neujahrsfest. a) Am Neujahrsfest fallen die Stücke, welche die Keduscha unterbrechen, sowohl im Schachariß wie auch im Mußafgebet aus. b. In dem Gebet iui?a dun bleibt gn\yn juny o*r rrapi ippv!? Dipi a”N fort. c) tpw nnpn geht in folgender Weise vor sich. Nach der Predigt trägt der Kantor mp ■>]£> nmnd einmal laut vor. Während dieser Zeit muß der ipn ypirm seine Gebete leise verrichten. Die Gebete zwischen den mypri fallen fort. d) Die Pijutim bei nroivyi rraror modn fallen fort. 2. Am Versöhnungsfest. Am Versöhnungstage fallen folgende Gebetstücke aus. a) Im Morgengebet von -n ionn pm iwrp irö unnvyrn uniw bis iun p pai vttd’ b) Sämtliche Stücke, welche die Keduscha unterbrechen. c) Sämtliche Stücke von p u omn pn gNi” tö ~>a pm bis!wi\y> yn\y pm nnN'’ Im Mußafgebet \ynp mmy non!? nbnri nvypb -jnm und t> ipoo Dumy Dun\y pm d) Sämtliche Stücke, welche die Keduscha unterbrechen. e) Im Neilahgebet. In den Selichot wird n\yp pa i>N nur fünfmal gebetet. f) Wenn Jom Kippur spät zu Ende geht, können in allen drei Hauptgebeten die nmno, der yiau und die mpy gebetet werden,. V. Für sämtliche Festtage. 1. Auch wenn der Festtag auf einen Sabbat trifft, wird bei dem Ausheben der Thora pm oim iw »n ’n gesungen. 2. Während ddho nom werden weder Bibelverse noch Gebete gesprochen. Der Vorbeter singt jedes Wort vor, und die Kohanim sprechen es einstimmig nach. Die Gemeinde hört stehend andächtig zu. Die Kohanim müssen während dieses gottesdienstlichen Aktes mit dunklen Tuch- oder Filzschuhen und dunklen (am Versöhnungsfest weißen) Käppchen versehen sein und werden ersucht, sich vierzehn Tage vor dem Feste beim Kantor zu melden. Nur diejenigen, welche sich diesen Anordnungen fügen, dürfen laut mitsprechen. 3. Am Sabbat und den Festtagen wenden nrra? dpin und dt> i?\y m\y vor dem Ausheben der Thora gesprochen. Storchsynagoge-Gedenkplatte v | 1 i i rt---i V t C**'»'* *■’*• 7 liOO 04,13 ,l< US. r-Kt*. r*. 130 >M OCN WC<M U.üOSI-'».»*')«*« 014 vom crt'.ct.- < vom * o>« puPtHOit: vcfmcA:*jnsv„a5« itT I STORCH- Wochentagssynagoge

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