Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1999
- Issue
- No. 66 (1999)
- Date
- 1999-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/7506414-7411879-7491695--318-7411882- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3 Anmerkungen zum Thema der Holocaustleugnung (Fortsetzung von Seite 2) gegeben hätte, Hitler nichts davon gewußt haben konnte. Die Revisionisten meinen , es wäre doch ganz selbstverständlich, daß in Kriegszeiten alle verfügbaren Kräfte für die Kriegsführung eingesetzt werden. Das bezieht sich auch auf Kriegsgefangene und speziell auf Juden. Die waren auch Gefangene, nachdem Dr. Weizmann den Krieg des jüdischen Volkes gegen Deutschland erklärt hatte. Dabei berufen sie sich auf einen Brief Weizmanns, Anfang September 1939, an den damaligen britischen Premier Neville Chamberlain, in dem er ihm die Unterstützung der Juden im Kampf gegen das Naziregime zusagt. Daß unter den Zwangsarbeitern eine höhere Sterberate zu verzeichnen war, ist klar bei Bedingungen von Hunger und Schwerstarbeit, die It. Neonazis die Gesamtlage der Bevölkerung im ganzen Reich und in den besetzten Gebieten waren. Wie ist nun die "Auschwitzlüge" entstanden? Das war eine klare Sache von antideutscher Propaganda der Alliierten und speziell der Sowjets. Schon im Ersten Weltkrieg wurden von den Feinden Greuelmärchen über die deutsche Grausamkeit verbreitet. Sie waren damals, und auch im Zweiten Weltkrieg, psychologische Kriegsführung, bestimmt zum Anspornen der Völker im Krieg gegen Deutschland. Da sie keine Beweise für die Lügen bringen konnten, keine Dokumente und keine Gegenstände, errichteten sie schnell bei Kriegsende Krematorien und Gaskammern in den Lagern, die sie erreichten. Warum aber wirkten die deutschen Nachkriegsregierungen nicht gegen diese Lügen? Da bringen die Leugner eine neue Behauptung: Um ihre Regime zu erhalten , verfolgen diese Regierungen die wahren Patrioten und unterstützen die Greuelaussagen über die Nazis als Kampfmittel gegen die deutschen Rechte. Eines dieser Mittel ist ein Mundtotmachen. Sie verboten die Leugnung der "Auschwitzlüge" gesetzlich, so auch derer Besprechung und Erforschung. Wer das tut, macht sich schuldig der Beleidigung der Toten und der Überlebenden. Letzteres wird nun dauernd im Internet wiederholt. Bezeichnenderweise wurde der bis vor kurzem regierende Kanzler mit dem Namen “Hennoch Kohn" genannt. Es wird auch gesagt, daß seine Regierung und die Österreichs Israel finanziell unterstützen, auf Kosten der Steuerzahler, im Ausrottungskampf gegen die Palästinenser und die Araber überhaupt. Das ist Hoch- und Landesverrat! Eine neuerscheinende Gruppe in Österreich, die sich "Ostara" nennt, füllt das ’mftmmtmmmimmimsmmsmmmm/smmtfifmsfsivwmmm Internet damit und mit dem brutalsten Antisemitismus. Für sie ist Israel ein Staat der Khasaren-Zionisten, mittelasiatischer Horden, die im Grunde nichts mit dem Lande zu tun haben. Die "Revisionisten" wollen das Naziregime reinwaschen, es als patriotisches Regime darstellen, das alles tut, um dem deutschen Volk Arbeit und Brot zu versichern, es in dem aufgezwungenen Krieg zu verteidigen und die Welt vor der Bolschiwisierung zu schützen. 2. Es muß dem Historiker schwer sein, auf die technischen Behauptungen einzugehen. Auch die Leugner brachten dafür sogenannte "Experten" deren Aufgabe es war, Beweise für ihre Behauptungen zu erbringen. Dieses Thema gehört den Technikern und den Chemikern. Jedoch muß gesagt sein, daß die Aussagen von Leuchter und anderen, die in seinen Spuren gehen, schon längst widerlegt sind. Die Widerlegenden sagen, daß Leuchter kein Experte ist, auch wenn er verantwortlich ist für die Hinrichtungen Einzelner durch Gas in einigen Staaten der U.S.A., in denen diese Tötungsart gebräuchlich ist. Keineswegs kann man die Tötung eines Menschen mit dem Massenmord von Hunderten in einem Raum vergleichen. Durch die große Zahl der Menschen, die zusammengepfercht werden, bestehen völlig andere Wärmeverhältnisse und das Gas wird vollkommen absorbiert. Auch sie nehmen an, daß die bestehenden Krematorien nicht genügend waren, alle Leichen kurzfristig zu verbrennen. Daher wurden Massengräber ausgegraben zur Massenverbrennung oder auch nur zum Zuschütten. In dieser Auseinandersetzung kann natürlich der Historiker nichts dazusagen. Aber auch das Gericht, vor dem Leuchter zuerst aussagte, nahm seinen "sachverständigen" Report nicht an. Dennoch setzen die Leugner fort, sich auf ihn zu berufen und ihn womöglich durch andere zu unterstützen. Nun zu ihrer Behauptung der statistischen Fälschung. Tatsache ist, daß die Leugner die Statistik bewußt fälschen. Richtig ist, daß viele Juden Deutschland vor dem Kriege verließen. Sie gingen nach U.S.A. oder nach Israel.Die Meisten flohen in umliegende Länder. Aus der Schweiz wurden die Meisten zurückgeschickt. In anderen Ländern wurden sie von den Nazie später gefasst. Die Engländer nahmen nur sehr wenige auf und sperrten sehr schnell auch die Aufnahme in Ländern ihres Imperiums aus , aus Befürchtung, sie würden von dort nach Israel gelangen. Einige entkamen in den Fernen Osten (Schanghai), aber nur wenige hatten die finanziellen Mittel dazu. Die Amerikaner deckten schnell ihre Einwanderungsquote. In Österreich kam die Naziherrschaft spät und für die Meisten war keine Zeit mehr, zu entkommen. In Osteuropa gab es nicht Viele, die glaubten, der Nazismus würde auch sie erreichen, und an Massenmord glaubte man nirgends. Immer dachte man noch, daß Deutschland ein Rechtsstaat wäre. Im Westen hätte man noch viele retten können, aber dort verschloß man die Augen und tat nichts, den Massenmord, auch als man schon von ihm wußte, zumindest einzuschränken. Die von den Nazis angegebenen Zahlen der europäischen Juden waren weit richtiger als die, die die Revisionisten zugeben. (Wannseeprotokoll). Die Leugner behaupten, die Zahl der nach Auschwitz Gebrachten war genau bekannt. Sie bekamen Nummern, unter denen sie registriert wurden. Daß die Mehrheit keine Nummern erhielt und gleich nach ihrer Ankunft "sonderbehandelt" wurde, ist den Leugnern keine Tatsache. Die Neonazis sagen, daß der Begriff "Sonderbehandlung" wahrscheinlich bedeutet, daß sie weitertransportiert wurden. Eine andere Erklärung des Begriffs durch die Leugner ist, daß sie zu einer besonderen sanitären Behandlung (Entlausung u. dergl.) gebracht wurden. Uns ist klar, daß es sofortige Tötung bedeutete. So bringe ich das Beispiel eines Tages: Am 5.3.43 kamen in Auschwitz zwei Transporte an. 1128 Juden kamen aus Berlin (540 Männer und 588 Frauen und Kinder). Nach Selektion kamen 389 Männer und 96 Frauen nummeriert ins Lager. 151 Männer und 492 Frauen und Kinder wurden sonderbehandelt. Der zweite Transport kam aus Breslau. Es waren 1405 Juden, (darunter meine Eltern. Ich habe dafür Belege). 406 Männer und 190 Frauen wurden nummeriert und die übrigen 809 Juden wurden sonderbehandelt. Also wurden an einem Tage 1081 vorläufig zur Arbeit genommen und 1552 verschwanden. Für die Leugner bestehen sie einfach nicht. Dafür sind Belege ein Telegramm von Obersturmführer Schwarz aus Auschwitz an das Hauptamt Dil Oranienburg vom 8.3.43. (Wulff-Poliakof, Das Dritte Reich und die Juden) und das Auschwitz-Kalendarium von Danuta Czech, beide mit den gleichen Zahlen. Die Meisten der Nummerierten starben nach sehr kurzer Zeit an Hunger und schwerer Arbeit (darunter mein Vater). Außer den Belegen erhielt ich ca. 30 Jahre später Zeugnis darüber von einem Bekannten, der in Auschwitz- Fortsetzung auf Seite 4)