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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1999-01-01 · No. 66 (1999) · p. Seite 2

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1999
Issue
No. 66 (1999)
Date
1999-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Anmerkungen zum Thema der Holocaustleugnung Wer sich für die "Literatur" der Holocaustleugnung interessiert, so wie wir es im Institut für Holocaustforschung der Bar-Ilan- Universität tun, der wird bald auf viele verschiedene und sonderbare Meinungen stoßen, zu denen Stellung zu nehmen ist. Er wird auch Fragen zu stellen haben bezüglich der Leute, die diese Meinungen vertreten und der Art und Weise in der sie sie in der Gesellschaft verbreiten. Verständlich ist, daß Deutsche und Österreicher, die sich damit beschäftigen, politisch-patriotische Gründe haben. Was aber dürften die Gründe von Franzosen, Engländern, Amerikanern und anderen sein, den Holocaust zu leugnen? Dabei sei betont, daß die ersten dieser Leugner, von denen es sich ausbreitete, Franzosen waren. Früher pflegten sie Briefe zu schreiben und Material zu versenden. Als Regierungen nicht mehr erlaubten desgleichen in der Post zu versenden und nicht von ihrem Boden zu wirken, setzten sie'ihre Tätigkeiten von anderen Ländern aus fort. Sie publizierten in Zeitschriften und in bestehenden wie auch neugeschaffenen Zeitungen. Letztens fanden sie einen neuen Weg ihre Lügen zu verbreiten, den Internet. Nun ergießt sich eine Flut der Publikationen der Leute, die sich als "historische Revisionisten" bezeichnen, und von Neo-Nazis, unkontrollierbar und unzensierbar. Es ist keineswegs leicht die wahren Beweggründe von nicht-deutschen Revisionisten festzustellen. Sicher sind sie von politischen Faktoren bestimmt und sicher auch, wie die der deutschen, von einem erheblichen Maße von Antisemitismus. Es begann mit dem Franzosen Paul Rassinier, ein Professor, der selbst KZ-lnterniertenwar und behauptete, daß er von dem Holocaust nichts sah und nichts wußte. Nach ihm, und noch jetzt tätig, kam der Professor (für Literatur) Robert Faurisson, der unaufhörlich neue Publikationen verfaßt und Schüler ausbildet. Von den bekanntesten sind Henri Roque und Roger Garaudi. Letzterer hat speziell die Delegitimation des Staates Israel auf sein Panier geschrieben. Der Engländer David Irving beschrieb den Zweiten Weltkrieg aus prodeutscher Sicht und sah, wie die Nazis, Churchill als Kriegshetzer an. Es wurde im verboten, deutschen Boden wieder zu betreten, weil man ihn als Volksverhetzer ansieht. Er ist wohl der einzige Historiker unter den Revisionisten. Der amerikanische Professor (Elektronik u. Computers) Butz bezeichnete den Holocaust als "The Hoax of the 20th von Dr. Yehuda Ben-Avner Century" (den Schwindel des 20. Jahrhunderts). Noch ein Amerikaner unterstützte die Revisionisten in ihren Behauptungen: Fred Leuchter. (Ein sehr amerikanischer Name!) Er war vorgestellt als Ingenieur und Experte für Gastötung. Auch ihm wurde die Einreise nach Deutschland verboten. Bei seinem letzten Deutschlandbesuch wurde er verhaftet und ausgewiesen. Von Deutschen und Österreichern, die den Kampf gegen die "Ausschwitzlüge" betreiben, deren Beweggrund deutscher Patriotismus sein soll, sind einige zu erwähnen. Sie wollen das Dritte Reich von übler Nachrede reinwaschen, sie wollen die Feinde der Kriegspropaganda beschuldigen, und besonders wollen sie den rassischen Antisemitismus neu beleben. Es sind zu nennen: Thies Christophersen, der lange in Dänemark lebte und erst kürzlich starb, der Deutsch-Kanadier Erich Zündel, der von Kanada seine "Literatur" vertrieb, Otto Remer, der Mann, der am 20.7.1944 den Aufstand der Generale in Berlin niederschlug und der nun in Spanien lebt. Aus Spanien sendet auch der Österreicher Honsik sein Material unaufhörlich in alle Welt. Auch diese Leute würden verhaftet werden, kämen sie in ihre Heimatländer zurück. Und wie sie noch viele andere. Hier haben wir uns nun mit den Thesen zu befassen, die sie ihrer Leugnung zu Grunde legen. Erstens behaupten sie, daß Massentötung durch Gas und Massenkremierung eine technische Unmöglichkeit war und ist. In den Bauten wurden keine Rückstände tötlichen Gases gefunden. Unmöglich war es nach kurzer Zeit und ohne langer Ventilierung die Gaskammern zu öffnen, ohne daß die Außenstehenden sofort vergiftet worden wären. Die Krematorien konnten eine so große Zahl von Toten keineswegs in gesetzter Zeit verbrennen. Der "Expert", der das alles feststellte war Leuchter, und später wurde sein Report von einem Deutschen, Germar Rudolf, bestätigt. Wozu brauchte man also das vorhandene Gas und die Krematorien? Das Gas zur Ungeziefervernichtung, die Krematorien zur Verbrennung Verstorbener und beide um die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. So schreibt Faurisson über die Gaskammern: "...Ainsi un instrument que les Allemands ont congu pour proteger la sante de leurs prisonniers juifs et non-juifs nous est-il presente comme un instrument de torture et de mort de ces prisonniers..." (Also ist uns ein Intrument, daß die Deutschen erdachten zum Schutz der Gesundheit ihrer jüdischen und nicht-jüdischen Inhaftierten dargestellt als Instrument der Tortur und des Todes derselben Inhaftierten.- Nouvelle Vision # 29,6/7, 93, Caen.). Wo kommen also die vielen Gaskammern und Krematorien in den Lagern her? Sie wurden zum großen Teil von den Alliierten nach dem Krieg schnell errichtet zum propagandistischen Beweis der Notwendigkeit und Gerechtigkeit des Krieges gegen Nazideutschland. Eine weitere Behauptung der Holocaustleugner ist die im Bereich der Statistik liegende. Sie meinen es wäre nicht so eine große Zahl von Juden im deutschen Herrschaftsbereich in Europa gewesen. Viele sind vor dem Krieg und auch während dessen nach U.S.A., Israel und in andere Länder emigriert oder nach Rußland und von dort weiter geflohen. Von den Zurückgebliebenen starben viele an Hunger, Seuchen und bei Luftangriffen der Alliierten, wie andere Bürger. Aber es gibt doch Zeugenaussagen über die Greueltaten. Sind die Zeugen Juden, dann sind sie unglaubwürdig. Sie bekommen Entschädigungsgelder von Deutschland und würden sie nicht so aussagen, dann würden sie den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Auch der Staat Israel ist Interessent. Er ist entstanden aufgrund der "Ausschwitzlüge". Würde er nicht darauf bestehen, so würde er sich die Legitimität absprechen. So ist verständlich, daß es auch ein arabisches Büro der "Revisionisten" in Stockholm gibt. Letztens wurde behauptet, daß sogar das Obergericht in Jerusalem den John Demjaniuk freisprechen mußte, weil die Zeugenaussagen zu offene Lügen waren. Jedoch haben nicht nur Juden ausgesagt. Es gibt auch Zeugen deutscher Herkunft, auch von den Verbrechern selber. Rudolf Höss, der Auschwitzkommandeur, Hans Frank, der Nazigouverneur von Polen, und sehr viele andere, die im Frankfurter Auschwitzprozeß und anderen Prozessen angeklagt waren. Einige haben auch Biographien geschrieben. Viele haben fotografiert. Es ist auch ihnen nicht zu glauben. Die Aussagen und Biographien wurden durch körperliche und seelische Tortur erpresst. Die Fotografien sind natürlich Fälschungen. Es gab keinen Führerbefehl und keinen Befehl der höchsten Machthaber des Staates betreffs der Judenvernichtung, und das in einem autoritären Staat, in dem alles durch ausdrücklichen schriftlichen Befehl geordnet ist. Irving sagt sogar, daß, wenn es da und dort Ausschreitungen gegen Juden (Fortsetzung auf Seite 3)

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