Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1998
- Issue
- No. 65 (1998)
- Date
- 1998-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 1516)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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18 STIFTUNG THERESIENSTÄDTER INITIATIVE - GEDENKBUCH: 'DEUTSCHE JUDEN IN THERESIENSTADT" De Stiftung "Theresienstädter Initiative“ beabsichtigt ein Gedenkbuch für Juden aus Deutschland, welche nach Theresienstadt deportiert wurden, zu veröffentlichen.Über die Deportierten aus den Städten: Breslau, Danzig, Königsberg, Oppeln ist wenig Material vorhanden. Daher bittet die Redaktion des Buches, Miroslav Karny (Leiter) und Dr. Rita Mayhöfer (Miteditorin) um Informationen und Hinweise jeglicher Art. Nachfolgend ein Rundschreiben von Herrn Miroslav Karny (Leiter des Editorenkollektivs). Mit Hinweisen und Informationen wenden Sie sich bitte an: Rita Mayhöfer, 122203 Berlin, Hindenburgdamm 74, Telephon:(030)8348247. Die Theresienstädter Initiative, eine anfangs 1990 gegründete Interationale Vereinigung der ehemaligen Theresienstädter Häftlinge, hat die Stiftung Theresienstädter Initiative errichtet, deren Hauptziel ist, die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte Theresienstadts 1941-1945 im Rahmen der "Endlösung der Judenfrage" zu fördern. Für dieses Ziel entwickelt die Stiftung sowohl konkrete Forschungsprojekte als auch vielseitige Editionstätigkeit. Seit 1994 erscheinen die Jahrbücher "Theresienstädter Studien und Dokumente", im Jahre 1995 wurden die ersten zwei Bände des Theresienstädter Gedenkbuches mit den Namen und Personaldaten aller aus Böhmen und Mähren nach Theresienstadt deportierten Häftlinge herausgegeben. Jetzt bereitet unsere Stiftung den dritten Band des Theresienstädter Gedenkbuches vor, der den mehr als 40000 aus Deutschland nach Theresienstadt deportierten Juden gewidmet sein wird. Eben deshalb wenden wir uns an Sie mit einer Bitte um Hilfe. In dem Gedenkuch werden die Namen, Geburtsdaten, die Daten der Deportationstransporte und die weiteren Schicksale jedes einzelnen Deportierten veröffentlicht. Das Buch wird nach den Orten der Konzentration und der Abfertigung der Transporte nach Theresienstadt geordnet. Als erste werden jeweils die Ermordeten angeführt, dann die Überlebenden und am Ende die Menschen, deren Schicksal nicht aufgeklärt werden konnte, vor allem der weiter nach dem Osten deportierten Häftlinge. Die an dem Projekt mitarbeitenden Historiker und Archivare haben alle zur Verfügung stehenden Quellen bearbeitet und die Unterlagen für das Gedenkbuch vorbereitet. Doch um Fehler zu vermeiden und die Zahl der ungeklärten Schicksale klein zu halten,bitten wir Sie um Hinweise auf überlebende Theresienstädter Häftlinge, auf deren veröffentlichte und unveröffentlichte Erinnerungen. Für jede Information und für alle Publikationen und Materialien, die Ihrer Ansicht nach zur Vollendung des Theresienstädter Gedenkbuches "Deutsche Juden in Theresienstadt" beitragen können, wären wir Ihnen sehr dankbar. Rabbiner Dr. Max Elk s.A. (Zu seinem hunderdsten Geburtstag) von Heinzwerner Goldstein. Es liegt scheinbar weit zurück und doch gehört es zu unser erlebten Geschichte:die Synagogengemeinde Bet Israel und die Leo- Baeck-Schule. In Haifa ist die Schule heute ein Begriff, ein unabhängiges Schulwerk. Max Elk wurde am 1. März 1 898 in Frankfurt/Main geboren. Als Schüler des Philantropin wird er in die Welt des Judentums eingeführt wie in die der Geisteswissenschaften. Die dortige Atmosphäre formten seine Lebensziele. Der Schule folgten das "Jüdisch- Theologische Seminar in Breslau wie die Universität. Die Studien beendete er in Berlin, wo er von Rab. Leo Baeck beeinflusst wird und seine Persönlichkeit als Vorbild wählt. Nach einem kurzen Aufenthalt in München wird er 1926 Rabbiner in Stettin, der damaligen Hauptstadt Pommerns, deren Judenheit so ganz anders ist als die seiner Heimatstadt oder die Breslaus war, trotzdem findet er schnell menschlichen Kontakt mit den Juden Stettins wie mit denen der umliegenden Kleingemeinden, der zu seinem Amtsbereich gehörten. Er beschliesst schon 1935 sich in Haifa niederzulassen, der er die Treue hielt. Hier waren die Hafenanlagen beendet und man hoffte, daß sich der Ort zu einem Industriezentrum entwickeln werde. Es war nicht leicht, Ende 1935 einige Familien zusammen zu bringen. Chanukka konnte der erste Gottesdienst abgehalten werden. Die Gemeinde entwickelte sich, später konnte noch ein zweiter Gottesdienst abgehalten werden auf dem Carmel. Schon 1938 wurde eine Kindergartenklasse eingerichtet, die mit 14 Kindern begann, aus der wurde ein Jahr später ein Jahr später die erste Klasse der "Hillel Schule" genannt nach der Strasse, wo man ein einstöckiges Haus mit Garten mieten konnte, die trotz des Krieges immer stärkeren Zulauf erhielt. Acht Jahre später konnte eine Mittelschule angeschlossen werden für die umgebaute Wohnungen gemietet werden mußten. Einerseits gehörte Mut dazu, in Haifa neben der seit 1914 bestehenden Realschule (Biram Schule) ein Schulwerk aufzubauen, das frei von den politischen "Strömungen“, den "Sramim", geführt wurde, oder vielleicht gerade deshalb. Nicht nur die seinerzeit jungen Eltern aus der Gruppe der "fünften Alija" aber auch viel andere wollten nicht verstehen, was die verschiedenen politischen Gruppen mit Jugenderziehung zu schaffen haben, "Si'a Aleph", "Si'a Bet", was in den fünfziger Jahren dazu geführt hat, daß man in verschiedenen Kibbuzim die sanitären Anlagen trennen mußte, bis es zur Teilung der Gruppen kam .... Nach seiner Befreiung aus Theresienstadt besuchte Rabb. Baeck das Land, und willigte ein, daß die Schule seinen Namen tragte. De Grundschulklassen wurden schon 1950 von der Stadt übernommen, die 1953 ein Schulhaus errichtete. Die Oberklassen erhielten erst 1970 durch großzügige Spenden, ein modernes Schulhaus an Hängen des Carmeis.In Anerkennung für das Schulwerk wurde er im Jahre 1976 Ehrenbürger der Stadt. Es war bestimmt nicht leicht, Ende 1935 einen Gottesdienst abzuhalten, der in Form und (Fortsetzung auf Seite 20) ÄfBSSfiSÄflRftÄSfiSSftÄSÄÄflftSi