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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1998-01-01 · No. 65 (1998) · p. Seite 13

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1998
Issue
No. 65 (1998)
Date
1998-01-01
Page
Seite 13 (sequence 1511)
Language
German
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Man hat uns ein "Geheimrezept" verraten, den ohrenbetäubenden Lärm in den Bussen a abzustellen: meistens hilft es. wenn man den Ichauffeur recht laut bittet, der Ton der u g Lautsprecher zu verstärken.ein Rezept,! das sich zu mindestens 90% als erfolgreich s erwiesen hat.Während der letzten Jahre kam u geine neue Zwangsmusikberieselung in Mode, durch das Telefon. Ruft man eine amtliche Stelle an, oder auch einen privaten Dienstleistungsbetrieb, so ertönt erst einmal Musik. Es meldet sich zuerst der gewünschte Adressat, man ist also richtig verbunden, dann beginnt ein Tonband, bestenfalls melodische Musik, aber auch Pop und Rock, oder Radiosendungen. Das Personal aber auch der anrufende Klient wird mit Nachrichten versorgt,das wird lustig, wenn man zur vollen Stunde anruft und gleichzeitig der eigene Apparat auf die gleiche Station eingestellt ist. Diese Art des "Kundendienstes" hat sich besonders in der "Prime Time" eingebürgert, zwischen acht und zwölf, die Zeit, in der die Telefongesellschaften, was verständlich ist, einen erhöhten Tarif berechnen, um die Gesprächsdauer zu verkürzen. Die Zuschaltung von Musikapparaten und Radioempfängern vergrößert die Anzahl der Gesprächseinheiten, dass die Frage offen bleibt: wer oder was dient wem? In Schulen glaubt man nicht ohne kostspielige Verstärkeranlagen auskommen zu können. Die Nachbarhäuser werden durch die in den Schulhöfen angebrachten Lautsprecheranlagen "versorgt". Man fragt sich, wie Generation von Schülern ohne das Gebrüll vor Unterrichtsbeginn und während der Pausen erzogen werden konnte? Die Musikberieselung hat sich in vielen Ländern eingebürgert, auf Bahnhöfen, Supermärkten, in Warenhäusern und Warteräumen, überall, wo viele Menschen zusammen kommen, auch beim Betreten der Flugzeuge, u.a.m. Es ist kein Trost, daß man die Frage weltweit erkannt hat. Dazu soll der zweite Satz des Zitates zitiert werden, "weil sie stets mit Geräusch verbunden (ist?)". Seit Busch die Verse schrieb, erlebte die Welt umwälzende technische Veränderungen. Vielleicht ist es nicht einmal verwunderlich, daß sich bei einigen das Musikverständnis zurückentwickelt hat, zurück zum rythmischen Klang oder Buschtrommel, einem Signal- und Mitteilungsinstrument: man wollte gehört werden, sich verständlich machen. (Die Buschtrommel hat natürlich nichts mit Wilhelm Busch gemeinsam). "Moderne Musik" wird oft . zum Stressfaktor, und bringt für die, die gerne lärmende Diskotheken besuchen, Gefahren für ihr Gehör. - Vielleicht hat sich in der Geschichte der Menschheit wenig verändert. Wer sagt denn, daß unsere Einstellung zur Musik, die anregen und nicht aufregen soll, die richtige ist? Das ausgehende Jahrhundert lebt im Zeitalter der Musikberieselungeine neue Wortschöpfung, ohne die die Menschheit scheinbar nicht mehr auskommen kann. Wir gewöhnen uns an die allgegenwärtige "Beschallung", die uns zwingt, dem Lärm standzuhalten und von ihm beherrscht zu werden. h-w-g % gaaaaaaaaanaanaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa)3aaaaaaaaaaaaaaaaa>aaama>aan)Tagaaaggm3)3g5ana ZUSAMMENTREFFEN DES V.E.B. Am 21.5.1998 fand ein Treffen des V.E.B. im Saal des Irgun Olej Merkas Europa statt. Es trafen sich alte ehemalige Breslauer, welche sich lange Zeit nicht gesehen hatten. Bei Kaffee und Kuchen wurden Erinnerungen ausgetauscht und alte Bekanntschaften erneuert. Im Rahmen dieses Treffens referierte Prof. Schmarjahu Talmon, (Träger des Israel-Preises 1997) über "Der Fisch des Jona, eine einmalige Darstellung in einer hebräischen Handschrift aus dem 13. Jahrhundert". Franz Rosenzweig sagte einmal, daß Bücher ihre Schicksale haben und jüdische Bücher ihre besonderen jüdischen Bücherschicksale. So war auch das Schicksal dieser Handschrift. Im Laufe der Jahrhunderte kam sie von München nach Lemberg und von dort nach Breslau. Anschließend sprach Prof. Talmon noch über "Zijon und Jeruschalajim" in der Bibel in Anlehnung an den "Jom Jeruschalajim". Prof. Talmon antwortete auf die ihm gestellten Fragen und alle Anwesenden dankten ihm für seine Ausführungen. D.R. jABSCHLUSS DER ERSTEN ETAPPE DER I! RESTAURIERUNGSARBEITEN DER { STORCH-SYNAGOGE iWie wir bei der Redaktionsschluss erfahren, I \ findet am s.G.w. Sonntag 8.XI.1998, 13.00 Uhr der offizielle Abschluss der ersten; | Etappe der Restaurierungsarbeiten der i j Storchsynagoge in Wroclaw (Breslau) im; j Rahmen eines feierlichen G"ttesdienstes! | statt. | Um 11.00 Uhr - Eröffnung der jüdischen Schule - Lauder Morasha-School. Um 12.00 Uhr - Denkmalenthüllung für die : \ Opfer des Novemberpogroms 1938, an der I | ehemaligen Neuen-Synagoge am Anger. I Alle ehemaligen Breslauer Juden sind | eingeladen, i Für weitere Informationen bitte zu wenden i an: iMr. Eric F. Bowes, 9963 Seacrest Circle 202,; Boynton Beach, FL. 33437. ^.......-.J *; |;; TREFFEN EHEMALIGER BRESLAUER I; i; JUDEN IN LONDON <>; ■ <> ■ <«;; Laut A.J.R. Bulletin, London, fand in London I; ein Treffen ehemaliger Breslauer Juden statt.;■;> Die Initiative dazu ging von Frau Vera Bass;;;; aus, und so trafen sich in Rahmen der Leo <l , ■. <, Baeck Loge in London 35 ehemalige;;;• Breslauer. Alle Teilnehmer berichteten über;;;; ihre Vergangenheit in Breslau und so;l «! entwickelte sich eine angenehme und;;;; unformelle Atmosphäre. Es wurde': 'ü beschlossen ein weiteres Treffen am selben1' U U;; Ort zu veranstalten und es wurde ein kleines;;;; Komitee gewählt. «! <! Bei einem gemütlichen Beisammensein trafen;;;; sich Freunde und Bekannte welche sich seit 11 :; ihrer Schulzeit nicht mehr gesehen hatten,;j;> und nun Gelegenheit hatten Erlebnisse und;;;; Erinnerungen auszutauschen. <!

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