Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 50 (13.12.1906)
- Date
- 1906-12-13
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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13. Te;entber 1300. erfüllen, mit der Vvcirüiidunc;. das; svlancpder Lraat in feilten Lckiulen keine jii1>ifd1rn Vctm׳v dulde, diesen die Lrellen in den jüdische» Lchnlcn offen czebalte» 1verden mnsne».!?b »der diese seltene Mi'ibtibcit den, Var'tand nicht übel bekammen wird? Eo iit den ^nden in ch'nniänien verbauen, in den kleinen Ltädte» und Dörfern wainien. An den letzten Aalnen bar man jedach dieses Gesetz selten ancsevendet.?er antiseinitische Präfekt van Battasch,1!׳.׳.! har niuruiear aber ver'liqt, das; die Anden ans den?örtern ׳eines Veprfs zu entfernen sind; viele G1i,te»;e» werden dadurch zu Grunde ,zerichret.?ieser Präfekt ver acp auch den Anden die A״s»ell»»cz van Vei'eväne». wenn sie ms Ausland gelten wallen. Gs iit bekannt, das; ein Ande, der üch die >ze rinqfte Per eblnnq zu Lchuiden kainme» las;r, alsbald des Landes verwiese» ivird : da d!e Anden als r'lnsländer qelte», so »t das der ch'eqiernnq ohne weiteres qeüattet. Besonderes׳.'l »sieben er refft jedoch der A-all cines jüdischen V»ä,dr»ckers, der das Verbrechen be,za11>,en bat, eine Streit fchrift der Handwerker ffeffe» die Veffiermiffs Partei zu drucke» und dafür mit einer ׳.'liis weisunffsardre bedacht worden in.?abei bat der Mann svffar seiner?ienftptlicht im rnit'.äiiifchen Herr ffenüfft! UcrmUchtcs. Frankfurt n. M., 11. rc;cmbcr. Tic ,1 ־11<״c Bereinigung für di e ,'enteren en des artlio bovcn 0 11bc:uunm״ giehl iueben '.0>׳. in ihrer ״'i'i:! tcüunftcii ׳ Ikuuk'. TifU’lbcn enthalten den Benchi über den am 2. September d. ,V iiatigehable» Bereinslag. ftcichaftliche ׳Nachrichteii und nie- Anhang da׳- Neterai non rTherrcrhlnner Tr. per ner Vtlivna iibei den Nonn schen Wcictjcmnmri,. das in der Nieneraiveriainniiunft der Nablnnerkomniission der .״>-.e־en Bereiaignng״ von! 7. ,tun! d ,V fteliaiien »vurde. vranksurt a. M., 7. Tezemher Bon ,>ran Bka ri e H, t s n e r, der Minier pe.■ p o Id H! 1 <s n e r c-, einpsanften mir ein Schreiben, tit welchem ne in beweftie» Worten ihre bittere-־?ko! klafti und 1»» llniersiützung bittet. Bon vertrauenswürdiger Seite erfahren m!r, das; die Bitte Beriiaiichtiftunft verdient. Tie Eipedilio» d. Bl. ist bereit, Waben für Marie ■vilc-ncr in Empsang;11 nehmen. ■<»nn1b11r.t, 3 Tc;c11!bcr. VI111 I!«. Te;e1»ber findet hier in der Tenifch israetiusche» Gemeinde die Wahl von >1 Nepräsentanien und 3 t:1>ai>n1anne1n statt. Am 1*1. ־Jtourinber mur'c bereite■ .(י rr \י■ Bach ra ch;11»! Mitglied des Nepräseiitamenkolleginineft,wählt. London, 7. Te;cmbcr. Tie ,ndn'che er n n 1i aus flelluiift in pondon in in der kur;en ׳-seit fen ihrer Er önnuiift bereu-.- von über 100iX>o Personen besucht worden. Bukarest, ׳'»- Tc,;e»1bcr. Tie 1 er ae111 i f ch e Gemeinde in Gal ab hat beschlossen.;111 ,>e1ev des Regiernngsinbtzänms des pönigs eine Erlnnerungs Medaille vräften lanen. Tie Medaille wird folgende Zn fchrift tragen: ״Huldigung dein Herrscher von Seile der Zudem in Numäiiien." Beehr kann inan doch gewis; nicht verlangen. 4Lien, 11. Tezember. Während des »liignen Wahl kampses;ur Gemeiiideverwaliiinft hatte der pultusvorsteher Tr. Stern Herrn Nabbiner Tr. Taniel ,>»1k verschiedem!ich angegriffen. Tarant habe» nun 13 hiesige Studenten, die ehemaliac Schüler des Herrn Tr. ,>1nk und, ein Schreiben an diesen veiönenllichi, worin^sie!enen An griffen enifteftenlrelen und Herrn Tr. >ink ihrer un wandelbaren Treue und Tankbarkeit versichern. klizeszoiv, Tezember. ־.!,'ach sünftäftifter Tauer wurde nunmehr unter dem Bornve des paudesgerichts rakes Tr. Werner die neuerliche Berhandlung gegen den x׳>jährigen Schankwirt Zakob Stern wegen Mordes zu Ende geführt. Stern war beschuldigt, am 30. Avril d.,e den Bauer Balennn Gngar ermordet;u haben. Zwischen Stern und Grigar bestand eine erbitterte Feindschaft, und am Abend bevor Wrigar ermordet aufgefunden ivurde, halte ein Streit zwischen beiden sialtgefunden. Ltern benritk die Tat. Als Hauvtbelaftungszeuge trat gegen ihn ein gewisser Baiwandel aut, der beba ,viele, in der finsteren ־.','acht aut 100 Schritte Entfernung gan; genau den Angeklagten an der Stelle gesehen;u haben, wo am nächsten Tage der peichnam gesunden wurde. *rei Alibizeugen des Stern wurden wegen falscher Zeugenaus'age angeklagt, ,edoch von den cvicichroorcncii treigeivrochen. Stern wurde mit acht gegen vier Stimmen des Mordes schuldig gesvrochen und zum Tode durch den Lirangverurteilt. Ter Kanationshos, vor welchen׳ vrotenor Bosenblatt die Aichngkeilsbeschwerde vertrat, hob das Urteil im Wege der ausserordentlichen Revinon wegen ge wichtiger Bedenken in der Tattrage aut. Bei der nun neuerlich durchgeführten Berhandlung verneinten die Ge schworenen (Cbmantr Notar Machowski einitimmig die Hauptfrage aut Meuchelmord und mit acht gegen vier Stimmen die Evenkualsrage aus T Stichtag, to dag Zatov Stern sreigesprvchen wurde, *er Staatsanwalt meldete die Nichtigkeitsbeschwerde an. Ter ,Israel». Uminsimen. Frankfurt a. M . יי Tezembei. Heine abend fand eine auberordemUche Wcneralberiammlmta des Bere 1 nes;111 B e r 1' > ch e 1 u 11 g gegen Stellen losigkeit;׳בברי ׳בכי si־maut deren Tagesordnung eine Beide non” Sabtingsandernngen standen Neben einigen ׳kuiaben und Sireichungen formaler Natur sind es vor cUlc-m;w,1 Bestininningen, die für die Mitglieder des Bereine.- und auch fih die ivenere S.effenilichkcii in dem neuen Sl.ilui von ,,nierene sind. Wahrend inan seit dec Gründimg des Beremes 1o>c>ohl aus N.ick'ichi auf das noh unbekannte Biülo der Beificheiung, als auch un Hinblick auf die ,ctitcreifc» der mä ntichen Handlungs geinlien, weibliche Mugli der nichl antnahm, werden »o» nun an weibliche Ha»dl ungsgehil tinnen als vvltberechiigle Mitglieder sowohl;ur Beriicherungskane als;111 Slellenverinikilung;ugelaisen. i^egeniiber der seil dem Beneheii des Beremes iininer mehr;unc-lnnenden Beschasiignng vo» Handlungsgehilnnnen, auch ui den am Sabba! gefciilofsc-nen Geschallen, wurde die Aufrechter haliung des frühere» ablehnenden Standvunkies ein Un rech: gegen die idealen ,znteret'en. die der Berein;u ver treten bat, bedeiuen piegi in die Bervfkichiung zur Wahrung des Sabbats der ,vrau nicht minder ob. wie dem Manne, und!»> ,>allc der Steltenli'ügfeit an mnge 2tiädchen hetamirienbe Bersuchungeii und ivonibglich noch gröber als d1e!e111gen, denen sich der!uiige Mann aus gesept i'ieht. Aus diesem tftrunde ist es ui» groftei ,>reude;11 begr1>s;en das! jebt den un Handelsgewerbe langen Mädchen die Möglichkeit geboten in, fich durch .Zahlung einer ,>ahresvränne von Bi. «l. , M. , M. I>e nach der stlan'e eine »1 der .sec! der Stellenlongke» einirelende Bergüiung von monallich Bk. 3a. , Bk.!-'■ , Bk. >l>>.;11 sichern. Es darf an genonnne» werden, das; sofort zahlreiche Angehörige des Standes der Handlnngsgehilsinnen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, und das; vor allein auch dieienigen, die sich »> sicheren und besser bezahlten Stellungen bennden, aus Standesbewunlsein und im ,Interesse iliiec 11»>1dc-r gut ge'tell! n >!vlleg1nnc>1 dem Beicine sofort benrete» werden. Wenn »1 der Hauvlveisannnlung auch einzelne Bedenken gegen die gevlante Neuerung zum Ausdruck ge langten, so dar! es zur Ehre der Bereinsmiiglieder doch gesagl werden, das; die Anregung keinerlei ernne p vvofition taub. 'Nicht niiiidei erfreulich 1» der dem Statu! gegebene ־',usab. wonach kiinttig die lieberf ied 1 un g nach dein Auslande de» Berlust der erworbenen Bkiigliedschafl nicht mehr bedingt. Tie gulen Ersalirungen. die der Berein in de» >0 ,rabren seines ׳Beiiehens gemacht hat, neilattcn ihm. auch aus jene einschränkende Befiiniinung, die feiner ,׳ie» aus berechtigtet Bornchl heraus getrofsen worden war. zu ver zichren. T.c Werbekomninsion des Bereutes ist zur;ic<t mit den Erhebungen über;fahl und ׳Adressen der in ,>rank turl a. Bi. tätigen den Sabbat beobachtenden Handluags gehilien noch immer beschäftigt. Sie rechne! dabei am die llnlerstützung aller gleichgesinnten Nollegen Frankfurt a. M.» 1" Tezember. Ter ,>rank surler s r 0 e 11 t 1 s ch e H111 s v e r e 1 n las;t leuien 'Bericht für das ,Wir vom 1. Cfiobcr 100.3 Ins 3». Septcinber 1000 erscheinen. Wie erwartet werden >»ns;1e, ist ui dieser Periode uifvlge des Elends der ,>uden »1 Busiland die ,׳kahl der Unlersiiibiingsuchenden um ein beträchtliches grö'-er gewesen als un vorherg henden ,>abr. Sie beirug 3־J 2 gegen 2*12 im ,\ahrc!!wl 7>. Ten grvffien Teil der ll!!teritüb,c!1 stellte naiurgeinäb Bustland mit eine Berschtebung gegen frühere ,Satire, ui denen iSester reich an der Stube stand. Auf Cciterrnch fallen lebt rur 2'110״, auf Teulschland!•";» und der Best auf die übrigen Minder. Tas un vorigen ,lahr ms Veben gerufene Er holungsheini für weibliche Angestellte in Nöiug 1. £. war vom 1 >. ,rinn bis 1. September ge öffnet. Es wurde von 3-' Mädchen besucht. Tie Moften beliefen fich auf Bl',4 Mk. Tie roeibliche Fürsorge entwickelte sich in erfreulicher Weise weiter. Tcm Wirkungs kreis des Arbeitsnachweises und, wie der Bericht bemerkt enge Wrcn;en gezogen. Trob der grossen Schwierigkeiten, die sich dieser Arbeit entgegeiifiellten, sei jedoch der ,)weck nach Möglichkeit erreicht worden. Tie monatlichen Spenden des B o s ch E h o d e s ch B e r e l n s wurden unter der Mitwirkung des Hilfsvereuis verteilt. Ter >e uer ung s hi 1 f s ka s s e lieh er wie bisher seine Tienfle. Ter Biädchenklub nebelte von der Haus haltungsschule in das Haus des Hilfsvereuis über. Tie -sahl der Bereinsmitglieder betrug ,12׳ gegen -Vitt un Borjahre. Tie Ausgaben betrugen aus dem Spezial fonds 30,100 Mk. ׳>iir die Beförderung und Unter stübung der Zugereisten wurden 11.033 Mk. verausgabt. ^ranksurt a. M., 12. Tezember. Tie hier wirken den די־יוש beabsichtigen, sich zu einem Bereine tufammenzuschlieben, der ine pösung der mannigfachen idealen und praktischen Aufgaben des ^!».1^-T>enfles fördern soU. Neben der > rsorge für die Bedürfnisse der umliegenden kleineren Gemeinden, denen es an ,עבר und « י oft nicht leicht fällt, einen geeigneten כץ ך ר zu erlangen, wird es gelten, die Ausbildung eines genügenden ׳Nachwuchses zu iichern und durch Studium und Aussprache vertieftes Znlereffe an der Ausübung des Berufes zu wecken und zu fördern. Frankfurt a. M.» 12. Tezember. Am vergangenen Sonntag hielt Herr Babbmer Eh. Bub 1 nste 1 n im russisch polnischen 2n־v2r: בית vor einer auperordentlich zahlreichen Berfammlung ein ץ<ב2ר aus B. S B. Schreiber den Llberrabbmer von Preffburg ^׳,־v Ter Seite!«. ^i'r. ■>0 Beöner schilderte die überragende Thoragelehrsanikeit des Hemigegangenen. denen '^roswaier, ein zweiter Esra •רייך•*;«•ף — w ן י» J0 W . 1 '1 ׳ ׳ I «4 » ' das Thnfnüubmm in ilngarn zur lwinici Bliile gebracht hcitle Nachdem der Enkel des ר1ר.:כ ein ganz der ~°י7יי geweihtes, von!0 viel segensreichein Wirken in ihrem Tienfi erfülltes;'eben vollendet hm, Nut man, so fchloR der Bedner, auch in die Aolgegeichlechter dieser ,>annl>e d e schönste» Honnungen seben. - '־־ ׳כי T כי ׳;־יא יר י ״ ץ»»•» וייי^ייו Personalien. ,־>r>1ntit1rt n. M.. 7 Tezember. Bor wenigen!eigen in un Haufe ihrer Biuiter hier nach kurzer BrankheN ,>1c11l E,tella Ehr mann geh. BooS, hemigegangen. Wahrend eines gc-segneien wenn auch allzu kurzen Vebens, hat die Enischlci'ene >0elegenhen gehabt, ihr einzigartiges, goldenec- Geniiil ihre echt lüdische Gefinnung und ihre un vergleictiliche Menschenliebe m f > glanzender Weife zu beivahren das; sie mehr als mancher ׳mtkei! in den Slurinen des Hebens ergraute Mann »der den Tod hin aus die Beiehrnng und die dauernde Tankbarkeit aller derer verdient, die in unserer alles nivellierenden Zen nach remen, ganzen Bkenschengeinüt rn iuche» Tie Gcislsreundschaii, die sie;11 üben wusne, war sprichwört lieh geworden, und die Viel, in der üe nicht nur materielle Not zu lindern, sondern gebeugte lOemütri aufzurichten versiaiid, kann nur von denen gewürdigt werden, die das Gliick halten;ufallig Aeuge einzelner Akte ihres Wirkens zu werden. Harte Lchicksalsfchläge haben die Heim gegangene getroffen, ohne ihren heiteren r'ebensinui zu beuge», ,ce mehr d e V'öolken ne uindüsierie», defio heller strahlte der ׳onnige Bern ihres iOeinütes daraus hervor und wusne ihrem Gauen und ihren Bindern ihr Heim »nt reichem oilnctc zu eniillen. Ein grobes Trauergefolge gab der Heimgegangenen, die an der Stätte, an der ne geboren, das Auge zuin lebten Schlunnner schlieben tollte, das tOeiect ב!»!.^. Uranksnrt a. M. >" Tezember Mn Herrn 4411 t o r N u s; b a u in in dieser! age wohl einer der ältesten Bürger unserer Stadt dalnngegangen. Er hat ein Alter von beinahe 01 .zahlen erreicht Zm Zahre 133י kam Bieior Vciinbauni von fe nein Geburtsort Zenloss hierher und fand ׳Bc-schaiiigung »11 Boilifchild scheu Haufe. Zu 'Boccm Willi! v. BotiiichNd ׳,?י; trat er bald in freundschaflliche Beziehungen, die sich bis zu heilen Tod eri»-־!!,-,! Nubbauin war ein vonrefflicher Zehudi und hat sich inr Preise ferner Bekannten grober Beliebtheit erfreut.!הנצב׳יך• '.liaflti Siir^nt! Ilngarn , 0. Tezbr. Einen schweren Berlust bai die Inenge iiidifche Gemeinde durch das Hnischeiden ihres verehrte» Subrabbiners B, Aron Weis; ׳"י^; erlitten. Ter 4!׳erstorbene ivai ein hervorragender £2!■! ׳ ח״כ״ר von der Mmbbctt Ins an fein pebensende hat et fich” Taft aiistchlietüich mit dem Studium des Talmud beschäftigt, das er mit auberorbeiillicher türündlichkeit betrieb. Schon als i0,ahnger ,cünglmgleitete er selbständig eineZefchibah und enlziickle seine Hörer durch seine icharfsinnigen und givs; anrelegien lalinnüischen Borträge. Seine Gast sreundiichken und fein גבייה דכל waren wen und breit betau»!. Bor dem Begräbnis wurden die irdischen Neste des Berstorbenen >!! die Svnagoge getragen, wo i^ber rabbiner!>1eh die Trauerrede hielt. Aus!er ihm sprachen der Salm de Tahingegatigenen, Herr M Weib, und Herr Salomo» ,>r1edenthal aus Prebburg Worte der Plage über den Berluü des bedeutenden Manne». ,הגצב״ר Sprcchsaal. Geehrter Herr Nedakieur Zn No Zhrer gesch. Zeitschrift nimmt \. M zu dem geplanten Tdegiertentag des Berbandes der Sabbat 11 freu»de Stellung und bemängelt m erster Pinie die Wohl Berlins als?rt der Tagung. Turch diese Betiinniniiig sei für die meisten r7rtSgruvven. die fich m Süd- und Mnieldeutichland befinden, ein Besuch des Telegiertcniages ausgeschlossen, weil sie d!e Neifekosten nicht erschwingen können. Hierauf ist zu erwidern, das,, wenn die Tagung z B nach ,Frankfurt embernfen worden iväie, die gleiche plage »ch in bei Trlsgruppen der Pro vnizen Posen, Schlesien .׳e. erhöbe» hätte. Unter diesen Umständen ifl es doch dem leitenden Ausfchub, der das ganze Zahr die Berbandsgeschäfte führt, nicht zu ver denken, wenn er der ersten Tagung vollzählig bei wohnen will und das kann eben nur in Berlin der ,>all sein. Tie ,>1nan;frage dürfte sich, bei einigem guten Willen, nicht als unlösbar erweisen. Zunächst mögen sich eine Anzahl benachbarter Ortsgruppen vereinigen und einen gemeinsamen Telegienen entsenden, der vielleicht selbst einen Teil der Konen übernimmt Wo das nicht angängig ist. w!rd trab der nicht sehr glanzenden,>,nanzläge der Berband selbst sicher einen Zufchub leisten. Noch weniger zlitreffend erscheint, was der Herr Einsender zu Punkt 3 der Tagesordnung ״Errichtung eines Kreditinftitutes" äubert Er bezwe feit, das, der Telegier lemag hier positive Arbeit leisten könne und schlägt vor, den Entwurf zunächst den Ortsgruppen zu überiveisen. Tiefen! Wunsche in aber bereit» enttprochen da Nr. 11 des ״Sabbath" über den ganze» Plan in austührlichfter Weise^berichiet. iache der Eätsgruppen wird es nun sein Stellung zu der ,>rage zu nehmen und ihre Telegierten entsprechend zu instruieren Giebt dann die Berliner Tagung den> Prozekte ihre Zustimmung, so wird eine Somminion wederzusetzen sein, die die letzte. Hand an die Sacke legt. Auf diese Weise durfte eine rasche und doch sorgfältige Erledigung am. sichersten gewährleistet fein. M. I..