Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 47 (1906)
- Issue
- 46 (15.11.1906)
- Date
- 1906-11-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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15. November 1906. Der JSraeltt. Petersburg, 8. November. Die russisctien Kantoren beabsicktigen, sich in einem Verein zusammenzuschließeu. Im Monat Kislrw wird in Warschau eine Vorkonferenz stattfinden, die die Statuten der zu gründenden Vereinigung ausarbeiten soll. Wilna, 8. Nov. Die jüdischen Absolventen der hieiigen Lehrerbildungsanstalt hielten dieser Tage eine Versammlung ab, um über Mittel und Wege zu beraten, wie die Zulassung der Lehrer £11 den Utiiuerutäten eilüinpst werden könne. E.uigc Universitäten haben sich in der lebten Zeit bereits geneigt gezeigt, den in dem Wilnacr Institut ausgebildeten Lehrern die Ausnahme zu bewilligen. Unnränien. Bukarest, 12. November. Tie rumänische Negierung beschränkt sich nicht daraus, die Juden im politischen und soziale»!׳eben als Heloten zu behandeln, sie sucht auch die Entwickelung ihres geistigen Gebens zu unterbinden, indem sie ihnen die Bildungsmöglichkeiten nach Kräften erschwert. Der Kultusminister hat an die Direktoren der jüdischen Privatschulen eine Verfügung ergehen lassen, das; auf Grund des neuen Volksschul׳ gesctzes für jeden Schüler, der ein Privatgpinnasium besucht, eine jährliche Tare von .'><> Ir. zu entrichten sei. Iür eine» Schüler der ersten Klassen eines Privat Lyeeums CbeiTtufe des Gymnasiums) sowie für die Schülerinnen der Mädchenschule!! ist die gleiche Summe zu zahlen. In höheren Klassen des Lyeeuius beträgt die Tare 80 Ir. Da die reichen Juden ihre Kinder in die öffentlichen Schulen schicken und nur die ärmeren Klassen eine jüdische schule vorziehen, so >vird sich das einzige in Numänien bestehende jüdische Gymnasium, in Bukarest, jetzt kaum mehr halten können. Denn die Eltern werde» die erforderlichen Summen nicht auszubriugen imstande sein. Gleichzeitig!vird auch die Errichtung weiterer jüdischer Gymnasien ein Ding der Uu Möglichkeit. An und für sich ist die Bukarester Aujtalt ja keineswegs das Ideal einer jüdischen Schule) wenn man jedoch bedenkt, daß in den Staatsgymuasien am Sabbat geschlieben werden muß und daß dort von einem jüdischen Neligions unterricht keine Nede ist, daß die jüdische Jugend in diesen Anstalten vielmehr zum Haß gegen das Indentum systematisch erzogen wird, so erkennt man die verhängnisvolle Bedeutung, die dem Erlaß des Ministers innewohnt. Vor allen Dingen ist aber zu desürchteu, daß nachdem ein mal mit den Gymnasien und Mädchenschulen der Anfang gemacht ist, die neue Bestimmung auch aus die jüdischen Handels- und Handwerker schulen, deren es mehrere im Lande gibt, und schließlich selbst aus die jüdischen Volksschulen, die in jeder Stadl vorhanden sind, ausgedehnt wird. Amerika N e 10 B ork, 12. Novbr. Hier bildete sich ein amerikanisch jüdisches Komitee, das es sich zur Ausgabe seht, die bürgerlichen und religiösen Nechte der Juden zu erhalten und auszudehnen. Es will einen Ueberschußsonds von einer Million Dollars bereit halten, der in Notfällen, ivie sie in Kischinew und Tan Iranzisko eiutraten, zur Verwendung kommen soll. Dem Komitee ge hören angesehene Mämier aus dem ganzen Lande an, so in New )'sink T?scar L. Strauß, der Ehes des Departements für Handel und Arbeiten und Bankier Schisi. Uertniscbfes. Iranksurt a. M, 15. November, Am 12. Tr;ember nndcn die Ergünzungswablrn für den Ausschuß der Israelitischen Gemeinde hier!ran. Es scheiden diesmal die -Herren Raphael Etrlingrr, Leopold I g e r Sbeim er und Josef Wisla ch aus. Wegen der Kandi baren Aufstellung schweben zur Zeit Berhandlun^en;wischen denen ״;zemraiverrm״ und 0cm ..Freisinnigen erreiiö, ün dem. wie wir büren, die Orgelsrage dem von beiden Leuen angrstrrbien Kompromiß Schwierigkeiten bereitet Es Handel! sich hier um die neue Svnagogr im Westen. deren Bau!etzi in Angriff genommen wird. Der Zentral» verein, der nach seinen Etaluien die Förderung der konservativen Einrichtungen der Gemeinde zum Ziel bat, würde dieser Tendenz direkt ms Gesicht schlagen, wenn er, dem Ansinnen von sog. srcinnnigrr Seite und den Wünschen einiger Politiker in der eigenen Mitte solgend, Kandidaten nominierte, die der Errichtung einer j neuen Orgelsunagoge;ustininicn. Seine Position wäre, auch wenn es zum Wablkamps mit der Devisen «Für oder gegen dir Orgel!" kommen sollte, eine durchaus gesicherte. Hai doch die Wahl von vor zwei Jahren ,edenfalls de wiesen, das! die vom Freinnmgen Berrm vrrirelriic bewußt radikale Rctormricdtung augenblicklich nur Führer aber keine Soldaten Ix». Es besteht also für die konservative» »reise in der Gemeinde nicht der mindeste (Mvur.b zur Furchtsamkeit Brrliu, H- Novcinbrr. Dir Alliance israelitte universelle wird für Deutschland ibre Monalsdcnchir nicht mehr gesondert herausgeben, sondern dieselben in der!üdischen Monatsschrift ״Cft und Wes!". die sic als Organ gewonnen bat, erscheinen lassen. Stuttgart, >2. November. Das Israel. Landesasul 1» Sonthrnii b. Heilbronn. das dazu bestimmt ist. allen und erwerbsunsäbigei, Israeliten Wiiritelndcrgs Ausnahme zu gewähren, damit diese dort ihren Lebensabend ohne Nalnungssorgen verbringe» können, in »n Ban brrrils so wen gefordert, dag dessen Einweihung für Frnb,nl» UH>7 in Aussichl genoiiiinen werden kann. Durch Kabmcll schreibe» vom 7. d Mts., hat der König beslinnnt, das! das Amt m;infimft den Namen ,.Wilbclmsrnbc" »ibren soll. Eine Reihe von Gönner» der Anstalt lat schon die Mit'el für dir Einrichtung einzelner Zmnnrr zur Brrtü gung gestellt. zHamburg, 7 November. Tic ly c s eI l s ch a sl für ן ü d i s ch e B v l k s ku n d c veranstaliele eine Ans slcllung ihrer Samnilungen. Die zahlreichen Besucher nahmen niik vielen, Interesse die teils sehr wertvolle» Gegenstände in ugrnschrin, unter denen besonders her vorlralen eine Anzahl aller, anßerordenllich farbenprächtig ausgrsübrtrr lüdit'chcr Trauungsnrknnden. ferner die aus dein Nachlasse des verstorbenen Herrn Dr. H. B vevn herrührenden silbernen Kulinsgegenstande und die Reliefs des bekannten Bildhauers Pros. 'Boris Schah. Noch viele andere Gegenstände erregten die Ansinerkiamkeil der Beschauer. Strakburg 1. E., 1. November Die Gesamtzahl der Juden Elias; Lothringens betrug nn Fahre IR 3 5׳l 70><, die bei Katholiken 1 ötz7 4»>2, die der Protest,!» len 391067. Ltraßbnrgs Bevölternng zählte Katholiken. 75 916 Protestanlrn und 5111 Juden. Wein!,ein׳, den II. Nov. Ein Beleidigungs Prozeß beS diesigen ,üdischen Arztes Dr. Haus; mann gegen einen antisemitischen Kollegen ,st ,eht nach mehreren Berbandlungrn zugunsten des Klägers entschieden worden. Demselben lag folgendes zugrunde: Das Dienst Mädchen des Kaumianns 0. in .Hemsbach bei Wcinhei», erkrankte an Diphtcrins, und der Hausherr ersuchte den behandelnden Arzt, Dr. Ebner, öfter nach demselben zu sehen, und wenn er auch außer der Onskrankenkasie es auS seiner Tasche bezahlen müsse. Dieses Angebot aber schlug Dr. Ebner aus und nn Lause der Unterhallung und Auseinandersetzung ließ er dir Worte falle»: 21״e haben mich bei!ecken wollen, da müssen Sic zum Juden Haußinann geben, der nimmt Geld an." Wegen dieser Aeußerung wurde der antisemitische Jünger Aeskulaps vom Gericht zu 75 Mk. Geldstrafe und sämtlichen Kosten verurteilt. Kattowitz. 10. November. Die Stadtverordneten Versammlung beschloß die Errichtung einer neuen!üdlschrn Rcligionsabrcilung an der hiesigen Knabenmittelschule. Breslau 12. November. Am biesigen indisch theologischen Seminar droht wieder kiiimal rin Streik eines Teiles der Hörer auszubrrchen. Die lebte Ursache desselben ist in einseitiger Bevorzugung des andern Teiles der Hörer zu suchen. Das Mißverhältnis zwischen diesen beiden Teilen der Hörer bat schließlich in vergangener Wockr zu einer Skandalszrne geführt, bei der einer aus dem protektiomerten Teil sich zu einer Unüberlegtheit gegenüber clnem als ruhigen Mrn'chrn bekannten Kollegen hinreißen ließ. Das Lehrerkollegium scheint, obwohl die S zcne sich im Hörsaal in Gegenwart des Professors Levv abspiclre, n chi emgreifen zu wollen. Wir werden dem nächst ausfnhrltcher berichten. Bodcnbach. א■ November. In diesem Hecbsl wird hier der Bau eines israelitischen Gotleshauses m Angriff ge- »onmien. Es soll bis 31. Juli n. I. fertiggestellt sein. Altona, 13. November. Kurz vor Einstellung der Rekruien beim Inf. Reg. öl >n Altviiu langte bei de», Regiment ein Brief an, in dem cm geftellungsvflichtiger yinger Mann, der aus Geeftendors stammt, nntteilte, daß er der Sekte der Ad ven i ist en, e!ner Unterabteilung der Gläubigen der 7 Tage, angeböre. Der Brirfschrelbrr erklärte, mtt Berufung auf zahlreiche Stellen nn Alten und -Neuen Testament, dan tetn ׳Raube mm verbiete, in der Jen vom Freitag Abend bis zum Samstag Abend zu ar beiten. In bescheidenem und anständigem Tone, aber in sein dimglicher Weise bat ei, nach seiner Einstellung ule- Rekrut an׳ seine religiösen Gefühle Rücksicht nehmen und ibn vom Freitag Abend bis Samstag Abend von jeder Berricklung befreien zu wollen. Natürlich bat das Reg׳ ment aus diesen Brief gar nicht geantwortet. Am 12. Ok ioder wurden die Rekruien eingestellt und auch der ,unge <»»»»>» ii»,st den bunicn Rock an. Am nachycn FrcUag sollte er abends an einer Flickstunde teilnehinrn. er erklärte aber, daß er nickt ili-ken werde, weil er dadurch fein 'Ke wlffrn defchwere. Man!׳.ölte den Haupimann der Kompagnie. Seite 7. Rr 46. aber auch diesem gelang es nicht, den passiven Widerstand dr» Rekruten zu brechen, sodaß rr stch schließlich gezwungen sah, den Mann in Arrest absstdren zu lasse». Es wurde dann gegen M. eine Anklage wegen Grdorsamsverwrigerung erhoben. In die Zeit der llnterfuchungsbast siel der Tag, an dem dir Rekruten de» Fahneneid leisten sollten, und auch M. sollte schwören. Er verweigerie ,edoch die Eidesleistung und sagte Wenn ich schwöre, gelobe ich Ge borsani und muß als Ebrisl »leinen Eid lxilten. Dann aber befiehlt man nur, a»i Freitag und Sonnabend läng zu sein und ich müßte gegen Gottes Gebot handeln. In der Berbandlung vor den! Kriegsgericht am 12. Okt. rrklärte rr, daß rr bei seiner Weiterung verbleiben müffe. rr köitiir nicht anders. Der Haupimann und der Feld wrbel, die als Zeugen vernominrn wurden, stellten dem M das beste Zeugnis aus. Der Borfitzende deü Gerichts machte ihn aus die Folgen einer dauernden Weigerung aufmrrksai», er aber erklärte, rr wisse wobl daß rr sich in emer schweren Lage bestnde, aber er könne nichl anders. Der Sekretär der hiesigen Advenlislrngcmrinde war als Sach verständiger geladen, hat ,edoch in einem Briefe erkärt. er bedauere, mchl rrschcinrn zu könne», weil dir Berhandluug am Samstag stattsindr. Der als Sachverständiger veriionnninrnr Probst Paulsrn teilte mit, die Advennstea seien eine noch nichl alte anirrikanischc Sekte, die von Amerika nach England und dann nach Deutschland ge kommen sei. Ihre Anhänger hüllen das Prinzip,!ich genau nach den Worten der Bibel zu richte». Daher ׳eierten sie auch ebenso ivie dir Juden den Samstag. Er habe einen Adventiucn gekannt, dessen Geschält durch dir Rübe am Samstag zu Grunde gegangen sei. Der Mann habe seinen Rll,n vorausgrsrhrn, fei aber nicht von seiner religiösen llrbrrzrugung abgrwichrn. Der Brrtrrtrr der Anklage wir» daraus hin, daß dir Anhänger aller Konfessionen sich den Landesgesetzr» unter rrfrn müßten. Wolle man Fälle wie den vorliegenden durch geben lassen, so würden 11׳ brr Armee heillose Zustände cinreißrn. Er de »trage, den Angeklagten zu vier Wochen sirrngem Arrest zu verunrilen. Das Gericht zog die gute Führung des Angeklagten als slrasnulbrrnd in Betrirchl und »,kannte aus Vierzehn T,,gr strengen Arrest. Der Angrklagterklärte ruhig, er verzichte auf Berufung und!voll»׳ die Strafe sofort anlrrlen. Necklinakansen. 10. -November. In der vergan grnen tfinchl wurde in die hiesige Simagoge eingrbroaien. Den Dieben fielen wertvolle Silbrrgerüir und der Inhalt der Almoscnbuchsr zum Opfer. Wien, «> Novmeber Dir israelitische Gemeinde bibliotbek, du׳ über eine stattliche Büchrrsannnlung, darlinirr wer!volle Inkunabel», erste Ausgabe», seltene Zeilschritten und Flugschr,sten vcrsügi, ba! ein neues He!:!1 Ierdinandstraße 23 bezogen uild ist dort Donnerstag den 1. d. erösinet worden. Der geräumige Lesesaal bietet Raum für zirka 50 Vticr, die die am meisten gefuchten Werke in großen Wandschränken sinder. Ein eigenes Lefrziimner ist für Fachgrlebrte reserviert. Leipnik Mähren,, 1 November. Nach Ansicht der Brzirkshauptmaniischast Mährisch Wcißklrchrn und der Mährischen Starthalterci genügl es. wenn ein Kon semonSloicr, der zu seiner srnheren Konfession» im vor» liegenden Falle dem Judentum, zurückkrhrrn will, dies denn KuUusvorsteher oder denn Rabbiner del,e1ngcn Kul tuSgemcinde anmeldrt, in deren Sprengel rr wohnhaft >». Dieser Aufsanung gemäß meldete ׳ich der zum Ebristemum übergelrrlene Fabrikant Polak, in dem vor Jahresfrist ׳ich plötzlich wieder das Bcrlangen regle, Jude zu werden, der Slnwenung der Bczirkshauptmannschast rnlsprcchend. bei dem Rabbiner von Veipnik. Dr. Hillel. Der damalige Kultusvorslrher der .Knltusgemcmde Leipnik, Doklor Rokot nih, stellte sich ,edoch an׳ den Standpunkt, daß zum Au« rritle auS einer Rrligionsgenon'enschatt allerdings dir einfache Abmeldung bei der volilifchrn Beborde genüge, weil in diesem Falle der Staat dir Freiheit des Indivtduums gegen den Zwang der ihn sestlraltenden ReltgionS grno'fcnichatl schütze, in dir es übrigens nicht auf Ofrund iemer freien Willensmeinnng rmgekreten sei, ^ur A u» nähme in eine Religionsgcnviienichan aber ici die n» Gefene vorgesehene Anmeldung nur dir unerläßliche Borbedingung, sie bedeute ,edoch nicht d:c Aumavme selbst, sondern diese könne auch abgrlebiit iverden. ES stände nn Widerspruche mit der Aulononnr drr Rrligionsgesrllschaticn, wenn sie bei Meldungen von Aufnabmrwrrbrrn nicht prüfen dürften, ob diele den ihren Satzungen pvrgrschrir brncn Bedingungen entsprechen, und wenn ihnen nicht das Recht;ilfiebrn sollte, die Aufnahme an die Erfüllung gc wisirr Bedingungen zu knüpfen oder auch ganz zu vrrweigern. Talsächlich hat denn auch das Ministerium, an das gegen die Entscheidung der Skalthalierri, resp»-kiive der Bez'.rkshanptniannfchast der Rekurs rrgritfen wurde» diese Entscheidung aufgehoben und erklärt, daß es in'brr Sache selbst nichts zu entscheiden habe, damit also anerkaum, daß dir Ausnahme oder Nichlausnahme von Ausnahmewerbrrn rmc interne Angelegenheit der Kultusgemeinden sei. Budapest, lO. November. Einen Pro-rß ivegen l üd l scher Kost verhandelte vorige Woche das Budapenrr Appellationsgerichr. In rmem Budaprster ungarischen Blau» erschien im März d. Is. rinr Anno»,-,, ״, welcher ein «adeliger Bankiekretär aus der Provinz״ in Budapest ,,bei einer vornehmen christliche» Familie" Kost und 0-uar rier gegen gule Bezahlung fuclitr. Herr Szendefiv io heißt der Bank'ekrelar erhielt aur sein» Annan»» »nr grdruckle» Offert tvlgrnden Inhalts. ..Frau A.G emvnrhll ׳.H7I nach e.uSlätid'.tchem P׳ ׳.ist r ncund^rbcrrc- Penfion. Mäßige Preife. ׳Näheres re. Szendcffv er fchien bei Frau ״>. und!i>! 1b!ni» um K 12יי liumütlidi Kost und O-uarticr. An e!mm Freitag zog er >ln. de